Kranichzug: vom Schnee ausgebremst
Schnee und stürmische Winde - der Winter hat Europa noch fest im Griff. Trotzdem hat sich Kranich „Renttimä“ bereits Ende Februar von seinen Überwinterungsgebieten in Libyen auf die Rückreise entlang der Adria-Zugroute zu seinem Brutgebiet im Norden Finnlands gemacht. Derzeit hält ihn jedoch die ungünstige Wetterlage in Montenegro fest und verzögert seinen Weiterflug.
3. März 2010
Artenschutz: Ausverkauf stoppen!
Zum heutigen Tag des Artenschutzes fordert EuroNatur dringend effektivere Maßnahmen, um den Handel mit illegal geschossenen Vogelarten zu stoppen. Am 3. März 1973 wurde das Washingtoner Artenschutzabkommen unterzeichnet. Aber auch fast 40 Jahre danach ist die Situation gerade in vielen Ländern Südeuropas dramatisch: In den wenigen erhaltenen Feuchtgebieten konzentrieren sich Scharen von Vogeljägern, die illegal geschossene Vögel zum Teil nach Italien schmuggeln und dort verkaufen.
2. März 2010
Wolfsgeheul jetzt auch in Bayern
Zum ersten Mal seit vier Jahren ist wieder ein Wolf in Bayern unterwegs, meldete die Süddeutsche Zeitung am vergangenen Wochenende. Einen ersten Hinweis auf die Rückkehr des Wolfes lieferte eine tote Hirschkuh mit verdächtigen Bisswunden, die Ende Dezember 2009 im Raum Brannenburg (Landkreis Rosenheim) aufgefunden wurde. Die DNS-Analyse der Bissspuren durch ein Schweizer Labor brachte nun vor wenigen Tagen Gewissheit.
24. Februar 2010
Artenvielfalt weggespritzt
Die Ergebnisse einer europaweiten Studie unter Federführung der Universität Göttingen sind eindeutig: die in der Landwirtschaft eingesetzten Spritzmittel sind der Hauptgrund für einen drastischen Rückgang der Artenvielfalt auf Ackerböden und deren Umgebung. Im Vergleich zum ökologisch bewirtschafteten Acker finden sich auf einem mit Pestiziden behandelten Feld nur rund die Hälfte der Arten.
19. Februar 2010
Filmtipp: Naturschätze Kroatiens in der ARD
Üppige Auenlandschaften, türkisfarbene Seen, reißende Bäche und ausgedehnte Wälder: am 22. Februar um 20.15 Uhr zeigt die ARD die wilde und ursprüngliche Natur Kroatiens. Die Filmemacher stellen dabei auch mehrere Projektgebiete von EuroNatur vor, unter anderem die kroatischen Save-Auen.
16. Februar 2010
Neuer Zugvogel-Newsletter ist da!
Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zum Rätsel „Vogelzug“, clevere Energiespartricks der Mönchsgrasmücke und Erfolgsmeldungen für den Zugvogelschutz in Europa erwarten Sie unter anderem in der aktuellen Ausgabe des Zugvogel-Newsletters.
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11. Februar 2010
Die Letzten ihrer Art
Von einer wahren Sensation konnten Mitarbeiter des spanischen EuroNatur-Partners CBD Habitat berichten: Am Strand des an der mauretanischen Atlantikküste gelegenen Cap Blanc wurde Ende September 2009 eine Mönchsrobbe geboren. Die letzten Berichte über ein solches Ereignis stammen aus dem 15. Jahrhundert!
5. Februar 2010
Projekt Fledermaushotel erfolgreich
Erfreuliche Nachrichten aus Frankfurt (Oder): Auch in diesem Jahr suchten wieder rund 2000 Fledermäuse die Gewölbe der ehemaligen Ostquellbrauerei zum Überwintern auf. Seit über zehn Jahren bewegt sich die Anzahl der geflügelten Überwinterungsgäste auf stabilem Niveau. Die Brauereiruine erweist sich daher einmal mehr als eines der bedeutendsten Überwinterungsquartiere für Fledermäuse in ganz Deutschland.
2. Februar 2010
Wolfsschutz preisverdächtig
EuroNatur freut sich über die Nominierung ihrer polnischen Partnerorganisation WILK für den Traveller 2009 Award. Jedes Jahr vergibt die Zeitschrift National Geographic Polen diesen Preis in fünf unterschiedlichen Kategorien. WILK wurde in der Kategorie „Social Initiative of the Year“ nominiert. Damit würdigt das Komitee die erfolgreiche Arbeit von WILK: Mit ihrer Aufklärungsarbeit schaffen sie bei der polnischen Bevölkerung die nötige Akzeptanz für einen nachhaltigen Schutz von Wölfen und anderen Großraubtieren.
29. Januar 2010
2. Februar ist Weltfeuchtgebietstag
EuroNatur fordert dringend einen verbesserten Schutz der Feuchtgebiete auf dem Balkan. Denn in den vergangenen 60 Jahren sind in dem schmalen Küstenstreifen der östlichen Adria 80 Prozent der Feuchtgebietsflächen durch Trockenlegung, intensive Landwirtschaft und Tourismus stark beeinträchtigt oder ganz zerstört worden.




















