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Albaniens Wilder Norden – Schatzkammer der ökologischen Vielfalt in Europa

Ursprünglich, abgeschieden, rau und zerklüftet ist die Bergwelt, die sich im Norden Albaniens erhebt. So, wie es einst für weite Teile Mitteleuropas typisch war, sind die Hänge der Albanischen Alpen noch heute mit hochstämmigen Buchen bedeckt – eine Seltenheit, europaweit und ganz besonders in Albanien. Im Schutz des militärisch abgeriegelten, ehemals jugoslawisch-albanischen Grenzgebietes und dank der Abgeschiedenheit der Region konnte sich eine einzigartige Naturlandschaft frei entfalten. Nicht umsonst sind die Albanischen Alpen Teil des Grünen Bandes Balkan (Balkan Green Belt), das entlang des einstigen Eisernen Vorhangs Lebensräume von außergewöhnlicher Vielfalt miteinander verbindet. Bären und Wölfe finden in den Albanischen Alpen wertvolle Rückzugsräume und auch der vom Aussterben bedrohte Balkanluchs streift hier noch durch die Wälder.

Der Druck wächst
So unantastbar wie die Albanischen Alpen lange Zeit waren, sind sie heute längst nicht mehr. Waldgebiete, die sich ohne größere Schwierigkeiten erreichen ließen, wurden über Jahrzehnte hinweg schonungslos zur Bau- und Brennholzgewinnung geplündert. Nicht so in den entlegenen Albanischen Alpen, wo heute einer der letzten, großflächigen Reste der albanischen Buchenwälder zu finden ist. Entsprechend begehrt sind diese letzten Waldbestände heute.

EuroNatur setzt sich dafür ein:

  • die Zerstörung der kostbaren ursprünglichen Waldgebiete Albaniens zu verhindern
  • die Ausweisung der Albanischen Alpen als Nationalpark zu erreichen
  • den legalen und illegalen Holzeinschlag zu verhindern
  • gezielte Schutzkonzepte für den Balkanluchs zu entwickeln.
  • der lokalen Bevölkerung ökonomische Perspektiven zu geben, die mit der Natur im Einklang stehen

Lesen Sie mehr über die Arbeit von EuroNatur zum Schutz der Albanischen Alpen im Faltblatt "Albaniens Wilder Norden" (hier als pdf-Datei herunterladbar, 825 kb).

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