Inhalt
EuroNatur in Aufbruchsstimmung
Erfolgreiches EuroNatur-Projekt in Ungarn
Letzte Chance für „Herrn der Stürme“
Vogelexkursion im Wollmatinger Ried
Sicher ins Winterquartier?
![]() |
Seit Anfang Juli präsentiert sich EuroNatur in einem neuen Gewand. An unserem Internetauftritt haben Sie das sicherlich schon bemerkt. Vielleicht ist Ihnen bei dieser Gelegenheit auch unser neues Logo aufgefallen? Es stellt den Namen der Stiftung nach vorne und damit das, wofür EuroNatur steht: Wie kaum eine andere Organisation konzentrieren wir uns in unseren Projektaktivitäten auf den Naturschutz in Europa. Parallel haben wir eine Kampagne zum Schutz von Wildtieren und ihren Lebensräumen in Europa gestartet. Deutschlandweit finden Sie seit Anfang Juli in ausgewählten Zoologischen Gärten, Wildparks und Aquarien Postkarten, die auf den Schutzbedarf von Wildtieren in Europa aufmerksam machen. Neben Bär, Wolf, Luchs und Mittelmeer-Mönchsrobbe, sind auch viele europäische Zugvögel auf besondere Schutzmaßnahmen angewiesen.
Zur neu gestalteten EuroNatur-Webseite
Zur Wildtier-Kampagne
Hören Sie den Ruf eines Kranichs
![]() |
Die Steppen und Feuchtgebiete um Hortobágy im Osten Ungarns gehören zu den wertvollsten Naturschätzen Europas. Großtrappen, Rotfußfalken, Braune Sichler und zahlreiche Watvogelarten untermauern die ornithologische Bedeutung der Region. EuroNatur hat die Aktivitäten zum Schutz der Großtrappen über viele Jahre unterstützt. Besonders wirkungsvoll war der Kauf von kleineren Flächen außerhalb des Nationalparks in Verbindung mit einem konsequenten Management dieser Bereiche. Die EuroNatur-Partnerorganisation HNPPF (Hortobágy Nature Protection Public Fund) hat mit unserer Unterstützung sowie der Förderung durch den Eeconet Action Fund mehr als 100 Hektar hochwertige Naturschutzflächen gekauft. Hier brüten Großtrappen und Rotfußfalken finden insektenreiche Wiesen vor. Aufgrund des Managements und der Bereitstellung von Nistmöglichkeiten hat sich der Bestand der stark bedrohten Falkenart inzwischen auf rund 100 Brutpaare mehr als verdoppelt. Die Zugvogel-Schutzprojekte von EuroNatur werden von der Deutschen Lufthansa unterstützt.
Zur Projektseite des EAF
Hören Sie eine Großtrappe
![]() |
Wie wertvoll die Wildtierrettungsstation von EuroNatur-Partner Green Balkans im bulgarischen Stara Zagora ist, zeigt der kürzlich abgeschlossene Jahresbericht der Station für 2007: Etwa vierzig Prozent der behandelten Wildtiere konnten wieder in die Freiheit entlassen werden. Insgesamt waren 400 tierische Patienten behandelt worden, bei den meisten handelte es sich um Vögel. Darunter auch zwei Kaiseradler aus dem Hügelland von Sakar - ein EuroNatur-Projektgebiet im äußersten Süden Bulgariens, dessen Artenvielfalt in Europa ihresgleichen sucht. Nicht umsonst gilt es als einer der letzten und wichtigsten Rückzugsräume für den Kaiseradler. Nun droht intensiv bewirtschaftetes, eintöniges Ackerland die traditionell bewirtschafteten Kulturflächen des Sakar-Hügellandes zu verdrängen.
EuroNatur-Projekt „Kaiseradler - Herr der Stürme“
Green Balkans (englische Seite)
Hören Sie einen Kaiseradler
![]() |
Ende Mai bot EuroNatur-Projektleiter Dr. Martin Schneider-Jacoby dem Gewinner des Vogel-Quiz im Rahmen der diesjährigen SWR4-Piep-Show eine Exklusiv-Führung durch das Wollmatinger Ried am Bodensee. Das über 700 Hektar große Gebiet ist bereits seit den 1970er Jahren als international bedeutendes Feuchtgebiet für Wat- und Wasservögel anerkannt. Die morgendliche Tour war von einem intensiven Vogelkonzert begleitet: Vom klaren Flöten der Mönchsgrasmücke, über den rhythmischen Gesang des Teichrohrsängers bis hin zum müden Ruf des Grauspechts war alles geboten. „Wir haben bei der Führung unvergessliche Stunden erlebt“, schwärmte der Quizsieger Walter Rath. Bereits seit zwölf Jahren ist EuroNatur Partner der von Edi Graf moderierten SWR4-Piepshow. Ziel ist es, noch mehr Menschen für den Schutzbedarf von heimischen Vögeln zu sensibilisieren.
Naturschutzzentrum Wollmatinger Ried
Hören Sie den Gesang eines Teichrohrsängers
![]() |
Bis zu 100 Millionen Vögel werden in Europa jedes Jahr illegal getötet - vor allem Zugvögel. Doch es gibt auch Erfolge im Kampf gegen die verbotene Jagd zu vermelden. Lesen Sie mehr dazu in der Süddeutschen Zeitung im Artikel "Sicher ins Winterquartier".
SZ-Artikel „Sicher ins Winterquartier“
Die Zugvogel-Schutzprojekte von EuroNatur werden von unseren Spendern und Förderern sowie der Deutschen Lufthansa unterstützt.













