
Grenzenloses Wandern dort, wo der Eiserne Vorhang einst jeden Durchgang unmöglich machte – diese Idee steckt hinter dem EuroNatur-Projekt eines grenzüberschreitenden Wanderweges im albanisch-mazedonischen Jablanica-Shebenik-Gebirge.

In dieser Woche startet die EuroNatur-Kampagne zum Schutz europäischer Wildtiere. Deutschlandweit finden Sie in bekannten Zoologischen Gärten, Wildparks und Aquarien Postkarten, die auf den Schutzbedarf von Wildtieren in Europa aufmerksam machen und zum Nachdenken anregen. Neugierig geworden?
Hier geht es zur Postkartenserie...

Am 21. Mai 2008 hat die albanische Regierung 340 Quadratkilometer des Shebenik-Jablanica Gebirges als Nationalpark unter Schutz gestellt. Die Ausweisung des Nationalparks Shebenik-Jablanica ist ein Meilenstein auf dem Weg zum Schutz der Artenvielfalt in Europa.

Im vergangenen Jahr war der Bruder von Bär Bruno aus Italien in die Schweiz eingewandert, jetzt ist er tot. Am Abend des 14. April wurde „JJ3“ im Raum Mittelbünden erschossen, da er sich nach Angaben der Schweizer Behörden als „Risikobär“ entpuppt hatte. EuroNatur kritisiert den Abschuss von JJ3.

Für die Bären in Europa ist die Zeit des Winterschlafs vorbei und damit stehen sie, wie auch andere Wildtiere vor einem gewaltigen Problem.

Der neue Projektbericht Bär gibt einen Überblick über die wichtigsten EuroNatur-Aktivitäten der letzten zwei Jahre zum Schutz der Bären in Europa.

Im Nationalpark der mittelitalienischen Abruzzen wurden in der vergangenen Woche die Kadaver von drei Braunbären und drei Wölfen gefunden. Vermutlich hatten alle sechs Tiere vergiftete Ziegenkörper gefressen.

Braunbären stehen in Norwegen derzeit unter Beschuss. Wie das Amt für Naturverwaltung Oslo bestätigte haben sich zu Beginn der Jagdsaison mehr als 6000 norwegische Hobbyjäger eine Lizenz nicht nur zur Elchjagd ausstellen lassen.

Fast ein Jahr nach dem Abschuss von Braunbär Bruno alias "JJ1" in Bayern wagt sich sein Bruder, bis jetzt nur "JJ3" genannt, aus den italienischen Alpen in die Schweiz.

Zum Schutz von Bären, Wölfen, Luchsen und anderen Wildtieren werden in Kroatien und Polen neue Grünbrücken über Autobahnen und Schnellstraßen gebaut. An der Autobahn zwischen Karlovac und Split konnte EuroNatur gemeinsam mit dem Team von Prof. Djuro Huber von der Universität Zagreb fünf neue Grünbrücken und zahlreiche weitere Querungshilfen wie Viadukte und verlängerte Tunnels durchsetzen.