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Hirtenhunde für Bulgarien In Bulgarien wurden in den vergangenen Jahren viele Beutetiere der Wölfe intensiv bejagt, deshalb kam es zu immer mehr Schadensfällen in Schaf- und Viehherden. Statt ihre Herden zu schützen, reagierten die betroffenen Bauern mit dem Abschuss der Wölfe, teilweise sogar mit vergifteten Ködern und Fallen. Dabei gibt es in Bulgarien ein traditionelles und wirksames Mittel zum Schutz von Schaf- und Viehherden, das noch dazu besonders preisgünstig ist: Die Karakatchans, eine besonders große und kräftige Hunderasse, die es auch mit Wölfen aufnehmen kann. Weil Karakatchans in den vergangenen Jahren verstärkt mit anderen Hirtenhund-Rassen gekreuzt wurden, besteht die große Gefahr, dass die Rasse ausstirbt. Es hat sich herausgestellt, dass die typischen Fähigkeiten, die sie als Hirtenhunde so wertvoll machen, dabei weitgehend verloren gehen. Mit Hilfe einer Umfrage konnten die bulgarischen Partner von Euronatur mittlerweile eine Reihe von Schäfern finden, die wieder mit Karakatchans arbeiten möchte. Die Schäfer erhalten junge Hunde, einen Einführungslehrgang zur Erziehung der spezialisierten Rasse und eine langfristige Betreuung. Die Erfahrungen aus dieser Kooperation zwischen Hirten und Naturschützern ist wichtig, um anderen Hirten und damit auch den Wölfen zu helfen. Nur wenn Mensch und Wolf miteinander leben können, bleiben die Wölfe vor der Verfolgung verschont.
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Projekt Wolf 
Bericht 2007 |
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