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Schatzkiste Bulgarien

Zu Recht nennt man heute die Trennlinie zwischen den ehemals streng abgeschirmten Ländern des kommunistischen Blocks das "Grüne Band Europas", denn hier blieb an vielen Stellen ein ungewöhnliches reiches Naturpotenzial erhalten. Dies ist besonders auch in Bulgarien der Fall, wo sich das "Grüne Band" entlang der westlichen und südlichen Landesgrenze zu Serbien, Mazedonien, Griechenland und der Türkei hinzieht. Aber auch ganz im Nordosten, an der Schwarzmeerküste, gilt es Naturschätze zu bewahren. Die ersten Erfolge zeigen, wie sehr sich der Einsatz lohnt.

1 Dragoman: Ein beinahe untergegangenes Naturparadies regeneriert sich. Die Trockenlegungen sind gestoppt, die Feuchtflächen durch ein 500 Hektar großes Schutzgebiet gesichert. Und Vogeljäger haben ausgespielt.

2 Durankulak: Die letzten Rothalsgänse sind durch Bejagung und fehlende Futterplätze gefährdet. EuroNatur hat wichtige Futterflächen gekauft und kämpft mit den bulgarischen Partnern gegen die illegale Jagd.

3 Sakar-Hügelland: Kaiseradler und andere Greifvögel brauchen geschützte Zonen und Horstbäume, damit sie erfolgreich Junge aufziehen können.

4 Rhodopen: Der Schutz der wilden Bergwelt der Rhodopen sichert Lebensräume für Bären, Wölfe, Adler und Geier. Im westlichen Teil der Rhodopen, den Rila- und Pirin-Bergen, liegt ein Schwerpunkt im Wolfprojekt von EuroNatur.

TERMINE 2009

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Menschen und Natur verbinden

» Infobroschüre EuroNatur (1.1 M)