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EuroNatur aktiv zum Schutz der Luchse in Europa



Schutz des Balkanluchses

Eine wichtige Maßnahme, um das Überleben des Balkan-Luchses zu gewährleisten, ist der Schutz der verbliebenen Lebensräume. EuroNatur unterstützt daher albanische und mazedonische Naturschützer bei der Ausweisung grenzübergreifender Schutzgebiete im Luchsverbreitungsgebiet...

Lesen Sie mehr im "Grünes Band-Newsletter: Geheimnis Balkanluchs", März 2009 (pdf-Datei, 312 kb)

Mehr über die Projektaktivitäten von EuroNatur zum Schutz des Balkanluchses

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Schutz der Luchse in Slowenien und Kroatien

EuroNatur wirbt gemeinsam mit vielen Partnern in Slowenien und Kroatien für die Idee eines Karstparks im Süden Sloweniens und im Norden Kroatiens. Dieser Karstpark würde nicht nur auch künftig Luchsen und vielen anderen Wildtieren eine Heimat bieten, sondern auch die für die natürliche Wiederbesiedelung der Alpen mit Bär, Luchs und Wolf so wichtigen Wander-Korridore schützen.

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Luchse in Deutschland

Ob die im Schwarzwald gesichteten Luchse aus den Vogesen oder aus dem Schweizer Jura zugewandert sind, wie viele es tatsächlich sind und wie sich ihr Bestand verändert, diese Fragen soll das Projekt "Luchsmonitoring im Schwarzwald" klären. Das Monitoring wird von 1995 bis 2003 vom Forstzoologischen Institut der Universität Freiburg durchgeführt und von EuroNatur finanziert. Meldungen über Beobachtungen, Risse und Spuren von Luchsen wurden gesammelt, überprüft und wissenschaftlich ausgewertet. Die wesentlichen Ergebnisse wurden wissenschaftlich publiziert (Kaphegyi,T.A.M., Kaphegyi,U., and Müller,U. 2006. Status of the Eurasian Lynx (Lynx lynx) in the Black Forest Region, South Western Germany. Mammalian Biology 71: 172-177.) und zeigen, dass sich im Schwarzwald verschiedene Einzeltiere aufhalten.

Menschen auf die Rückkehr des Luchses vorbereiten

Nebenbei hat das Projekt auch viel zur Aufklärung der Bevölkerung beigetragen. Die fundierte Beurteilung der gemeldeten Beobachtungen ist bei Jägern, Schafhaltern und Bauern auf ein sehr positives Echo gestoßen und hilft die Akzeptanz für die Rückkehr der Großkatze in den Schwarzwald zu erhöhen. Das langfristige Überleben des Luchses im Schwarzwald wird davon abhängen, ob die Menschen bereit sind mit diesen Tieren zusammenzuleben.

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Schutz der Luchse in Spanien

In Spanien geht es darum, die letzten Rückzugsgebiete für den Pardelluchs zu bewahren. Spanische Luchsschützer verbessern mit Unterstützung von EuroNatur die Lebensbedingungen für die Pardelluchse durch fachkundiges Biotop-Management. Einerseits werden abgebrannte und gerodete Buschlandschaften wieder mit Hecken und Sträuchern bepflanzt, andererseits werden viele Flächen jetzt wieder extensiv beweidet, damit der Lebensraum auch für das wichtigste Beutetier der Luchse, das Kaninchen, wieder attraktiver wird.

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Projekt Luchs

Bericht 2008-2009

» Download pdf (3.8 M)