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Europäische Storchendörfer

Kirchturm mit Storchennestern im Storchendorf Belozem in Bulgarien.

Mit der Initiative „Europäische Storchendörfer“ setzt EuroNatur einen Gegenpol zum steigenden Lebensraumverlust für Störche in Europa. Nach und nach zeichnet die Stiftung seit 1994 ein „Europäisches Storchendorf“ pro Land aus. Zu den Kandidaten gehören Dörfer oder Gemeinden, in denen die Störche in Kolonien leben und die sich besonders für den Storchenschutz engagieren, zum Beispiel indem sie weitläufige Feuchtwiesen extensiv bewirtschaften. Die Ortschaften werden durch die Auszeichnung als besonderes Kultur- und Naturerbe international bekannt. Dadurch stärken wir erfolgreiche Ansätze im Storchenschutz. Einen zusätzlichen Ansporn gab im Sommer 2010 der Projekt-Wettbewerb „Europäische Storchendörfer helfen den Störchen".

Von der Aue bis zur Steppe – Ein Netzwerk für die Vielfalt

Teil des Netzwerks „Europäische Storchendörfer“ (eine Karte finden Sie in der Bildergalerie) sind unter anderem das Dorf Cigoc in den kroatischen Save-Auen und Rühstädt an der Elbe. Zusammen verkörpern die Europäischen Storchendörfer die Vielfalt der Wiesen und Weiden in Europa – von den Flussauen der Save und der Elbe-Niederung bis hin zu den Steppengebieten der Extremadura. Seit 2004 trifft sich das europaweite Netzwerk jedes Jahr in einem der Storchendörfer, um gemeinsam Lösungen für einen wegweisenden Storchenschutz zu entwickeln. 



Fotogalerie


Was machen EuroNatur und seine Partner?

  • den Ausbau des Netzwerks der „Europäischen Storchendörfer“ fördern, passende Gemeinden ausfindig machen und professionell beraten.
  • Mit dem Projekt-Wettbewerb „Europäische Storchendörfer helfen den Störchen“ Kleinprojekte zum Storchenschutz in Europa fördern.
  • regelmäßige Treffen der Storchendörfer zum Austausch erfolgreicher Ansätze zum Storchenschutz organisieren.
  • Uns durch naturschutzpolitische Lobbyarbeit auf EU-Ebene für den Erhalt der artenreichen Wiesen- und Weidenlandschaften in Europa einsetzen.
  • Perspektiven für eine nachhaltige Entwicklung der jeweiligen Storchengemeinden schaffen, um die Situation der Störche dauerhaft zu verbessern.

Beispiele für Europäische Storchendörfer:

Flusslandschaft der Narew im Nordosten Polens: Storchendorf Pentowo

Kroatische Save-Auen: Storchendorf Cigoc

Flusslandschaft der Maritsa in Bulgarien: Storchendorf Belozem (Artikel „Alle Störche sind schon da“ im EuroNatur-Magazin 3-2010, pdf-Datei 3,2 Mb)

Kulturlandschaft in der Schweiz: Storchendorf Altreu (mehr beim Infozentrum Witi)

Übersicht aller bislang ausgewiesenen Europäischen Storchendörfer  (pdf-Datei, 338 kb). 

Partner: Bürgermeister und Naturschützer in den Storchendörfern, European Stork Village Network, Gesellschaft Storch Schweiz, Schweizer Vogelwarte, Stiftung Ciconia

Förderung: EuroNatur-Spender und -Paten

Helfen Sie uns, die Weißstörche in Europa zu schützen und werden Sie Zugvogelpate!

Wofür genau wir Ihre Spende brauchen, erfahren Sie im Faltblatt „Wo Störche Ehrenbürger sind“ (pdf-Datei, 248 Kb)

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