Preisträger 2010

Hier finden Sie die Aufnahmen der Gewinner des EuroNatur-Fotowettbewerbs 2010, der in Kooperation mit Lufthansa, natur+kosmos und NaturVision veranstaltet wird. Allen FotografInnen sei herzlich gedankt fürs Mitmachen. Bitte versuchen Sie es wieder! 

Durch klicken auf die Bilder können Sie größere Ansichten öffnen.



Die 12 prämierten Bilder des Wettbewerbs 2010 finden sich alle in bester Druckqualität im großformatigen Wandkalender "EuroNatur - Naturschätze Europas - 2011", den Sie exklusiv über die EuroNatur-Service GmbH bestellen können. Lieferbar ist er ab September 2010.

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Balzende Kolkraben

1. Preis: Willi Rolfes

Bereits im Spätwinter beginnen die Kolkraben mit der Balz. Diese besteht vor allem aus gemeinsamen Flugspielen, bei denen die Rabenpaare die Aufwinde zum Hochschrauben und Segeln ausnutzen und zum Teil tollkühne Flugmanöver ausführen. Aber auch gegenseitige Gefiederpflege, Kraulen mit dem Schnabel und gegenseitiges Füttern gehören zum Liebesspiel der Kolkraben.



Ringelnatter

2. Preis: Heinz Buls

Gut getarnt ist diese Ringelnatter in einem Teich mit Wasserlinsen in Rothtal/Bayern auf der Jagd nach Fröschen, ihren bevorzugten Beutetieren.



Schachbrettfalter

3. Preis: Andreas Böhling

Schachbrettfalter bewohnen wenig gedüngte Gebiete wie artenreiche Blumenwiesen, Waldränder und Böschungen. Durch die intensive Landnutzung wurden ihre Lebensräume in den letzten Jahren immer weiter eingeschränkt.



Talschluss am Vøringsfossen, Norwegen

4. Preis: Rainer Mirau

Mit einer Höhe von 182 Metern gehört der Vøringsfossen zu den höchsten Wasserfällen und meistbesuchten Naturattraktionen Norwegens. Da das Wasser des Vøringsfossen im Winter zur Stromgewinnung genutzt wird, ist seine volle Fallhöhe nur im Sommer zu bestaunen.



Seeadler beim Balzflug

5. Preis: Juan Carlos Munoz

Was wie ein Kampf auf Leben und Tod aussieht, ist in Wirklichkeit der Beginn einer lebenslangen, treuen Partnerschaft. Zur Balzzeit beindrucken Seeadlerpaare  mit ihren halsbrecherischen Flugmanövern, bei denen sich gemeinsames Kreisen mit Sturzflügen und spielerisches Aufeinanderstoßen abwechselt.



Stare

6. Preis: Hans-Martin Braun

Stare sind sehr gesellige Vögel: Sie bewegen sich ganzjährig in Gruppen und bilden zum Teil riesige Schwärme. Um zum gemeinsamen Schlafplatz zu fliegen, sammeln sie sich üblicherweise zuerst an exponierten Strukturen wie Bäumen oder Stromleitungen und fliegen dann in Trupps oder größeren Schwärmen den eigentlichen Schlafplatz an.



Alpenschneehuhn

7. Preis: Bertrand Muffat Joly

Perfekte Tarnung: Alpenschneehühner passen sich bei jedem Wechsel des Federkleids der jeweiligen Umgebung an. Im Winter ist ihr Gefieder schneeweiß gefärbt und damit optimal angepasst an ihre Lebensräume in den Alpen und im Norden Europas, in denen es noch lange schneereiche Winter gibt.



Eichhörnchen

8. Preis: Massimo Bottoni

Eichhörnchen sind hervorragend an ihr Leben auf Bäumen angepasst. Ihre kräftigen und überproportional langen Hinterbeine sorgen für eine ausgezeichnete Sprungkraft, so dass sie mit bis zu vier Meter langen Sätzen von einem Baum zum anderen springen können.



Junger Steinkauz im Sonnenblumenfeld

9. Preis: Franco Sala

An den knackigen Kernen der Sonnenblumen ist dieser junge Steinkauz sicherlich nicht interessiert. Zu seinen Leibspeisen gehören vielmehr Insekten, Mäuse, Kleinvögel, Amphibien und Reptilien.



Raupe eines Totenkopfschwärmers

10. Preis: Nicolas Chalwatzis

Eine Raupe eines Totenkopfschwärmers im letzten Raupenstadium vor der Verpuppung. Charakteristisch sind  die schwarze Färbung der Mundwerkzeuge, die blauviolette Zeichnung am Hinterleibsrücken sowie das gelbe Analhorn, das  grob bestachelt und deutlich „S“-förmig gekrümmt ist.



Junger Braunbär mit Muttertier

11. Preis: Berndt Fischer

Zusammen mit seiner Mutter nutzt dieser junge Bär die Mitternachtssonne, um in der Waldtaiga Finnlands auf Nahrungssuche zu gehen. In den finnischen Wäldern gibt es nach wie vor Braunbären  in freier Wildbahn.



Bartmeise

12. Preis: Heinz Buls

Mit ihrer zimtbraunen Färbung und dem langen Schwanz sind Bartmeisen leicht zu erkennen. Da sie bevorzugt in ausgedehnten Schilfgebieten leben, sind sie in Europa nur sehr lückenhaft verbreitet. Größere Vorkommen findet man in Mitteleuropa unter anderem noch an den Küsten von Nord- und Ostsee, am Neusiedlersee in Österreich sowie im Wollmatinger Ried am Bodensee.