English Version / Deutsche Version

EuroNatur-Fotowettbewerb

Die 12 bestplatzierten Bilder des Jahres 2006:

 

Durch klicken auf die Bilder können Sie größere Ansichten öffnen.


Eistanz der Kraniche

Eistanz der Kraniche

Dr. Josef Timar, 1. Platz

Im Norden Finnlands liegen die nördlichsten Brutgebiete der Kraniche in Europa. Am Polarkreis bleibt ihnen nur wenig Zeit für Balz, Brut und das Aufziehen der Jungen. Wenn dort Anfang April die ersten Kraniche eintreffen, sind die meisten Gewässer noch zugefroren. Weniger eisig ist es in der Winterheimat der Kraniche in der spanischen Extremadura, für deren Naturerhaltung sich EuroNatur mit Hilfe der Deutschen Lufthansa einsetzt.




Libelle im Tau

Libelle im Tau

Josef Sauter, 2. Platz

Die Libelle auf einem Schachtelhalm wurde früh am Morgen im Arnegger Ried bei Ulm aufgenommen. Tautropfen bedecken Körper und Flügel der Libelle und betonen ihre filigrane Gestalt.







Blässhuhn im Schilf

Blässhuhn im Schilf

Mathias Schäf, 3. Platz

Das Blässhuhn im Schilf entdeckte der Fotograf aus Heidelberg, als er an einem kleinen See in der spanischen Extremadura auf den abendlichen Kranichflug wartete. Die untergehende Sonne streifte gerade noch die Spitzen der Schilfhalme.






Prachtlibelle

Prachtlibelle

Rudolf Meller, 4. Platz

Nach einer kalten Nacht am Ufer des niederbayrischen Flusses Regen war diese Prachtlibelle noch träge, so dass Rudolf Meller aus Zeitlarn-Laub in aller Ruhe sein Stativ aufstellen konnte. In dem Augenblick, als die Sonne die Libelle traf, öffnete sie die Flügel zum Abflug.






Kämpfende Tannenhäher

Kämpfende Tannenhäher

Harald Farkaschovsky, 5. Platz

Haselnüsse gehören zu den Lieblingsspeisen der Tannenhäher. So ist es nicht verwunderlich, dass sich diese beiden Prachtexemplare in einem Wald im Allgäu heftig um die Nüsse stritten, die Harald Farkaschovsky aus Ottobeuren für sie ausgelegt hatte.





Eisvogel auf Weide

Eisvogel auf Weide

Herbert Bachmeier, 6. Platz

Eisvögel sind auf unverbaute Bäche und Flüsse mit reichlich kleinen Fischen angewiesen. Die meisten Eisvögel werden nicht älter als drei Jahre, dafür kann ein Brutpaar pro Sommer 20 Jungvögel aufziehen.






Gänse im Schnee

Gänse im Schnee

Murat Ertem, 7. Platz

Hausgänse im Wildpark Bad Mergentheim beeilen sich, zur Fütterung zu kommen. Hausgänse sind die domestizierte Form der Graugans. Artgerecht im Freiland gehaltene Hausgänse zeigen viele Verhaltensweisen ihrer wilden Verwandten.






Laubfrosch auf Wasserpest

Laubfrosch auf Wasserpest

Konrad Funk, 8. Platz

Weltweit gibt es über 800 Laubfroscharten. In Mitteleuropa ist der Europäische Laubfrosch jedoch der einzige Vertreter dieser Familie. Laubfrösche brauchen sonnenbeschienene, naturnahe Gewässer, Versteckmöglichkeiten an Land und frostfreie Erdhöhlen zur Überwinterung. Mit der Aktion Lebendige Gewässer schafft EuroNatur durch Renaturierungen und Biotoppflege neue Lebensräume für den Laubfrosch.





Herbstnebel im Gurgltal, Tirol

Herbstnebel im Gurgltal, Tirol

Beda Sylvester Widmer, 9. Platz

Das Gurgltal in Tirol ist die Heimat von Beda Sylvester Widmer. Die Tallandschaft zwischen Tarrenz und Imst ist geprägt von vielen kleinen Stadeln, wie die Österreicher die Heuschuppen nennen. Im Spätherbst, wenn die Sonne erst gegen Mittag das Tal erreicht, beginnt der Boden zu dampfen.






Rallenreiher auf der Pirsch

Rallenreiher auf der Pirsch

Gerhard Vögele, 10. Platz

Kurz nach Sonnenaufgang geht ein Rallenreiher im ungarischen Hortobágy-Nationalpark auf Froschjagd. In den Brutgebieten Südosteuropas sind die Bestände dieses farbenprächtigen Vogels seit den 70er Jahren stark zurückgegangen. Rallenreiher sind Zugvögel, die in Afrika überwintern.





Fuchsportrait

Fuchsportrait

Harald Farkaschovsky, 11. Platz

Die beiden Füchse hat Harald Farkaschovsky in einem Zoo in Südbayern fotografiert. In freier Wildbahn sind Füchse Einzelgänger, die nur zur Paarungszeit im Januar und Februar zusammenkommen.






Mohnblüten

Mohnblüten

Konrad Funk, 12. Platz

Wo früher die Imker einen großen Teil ihrer Honigernte aus Getreidefeldern bezogen, hat die Intensivierung der Landwirtschaft „“Unkräuter“ wie Mohn, Kornblume oder Kamille immer seltener werden lassen. Dieses Foto entstand Ende Mai in der Provence. Erst das Gegenlicht der gerade aufgehenden Sonne offenbart die zarten Strukturen der Mohnblüten.



TERMINE 2008

zur Übersicht »

Menschen und Natur verbinden

» Infobroschüre EuroNatur (1.1 M)