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2008





 

Bärenland Kantabrien
Braunbär, (c) Dietmar Nill

Die kantabrische Bärenpopulation zählt zu den am stärksten vom Aussterben bedrohten Braunbärpopulationen Europas. Gleichzeitig gehört sie zu den wenigen Populationen, die  auch ohne aktive Wiederansiedlung überlebensfähig sind. Seit 1993 arbeitet Euronatur mit der spanischen Partnerorganisation Fapas (Fondo para la Protección de los Animales Salvajes) daran, den Bären im Kantabrischen Gebirge das Überleben zu sichern. Die langfristige Anlage der Euronatur-Projekte hat sich auch hier bewährt, denn es braucht viel Geduld, um die Situation der Bären zu verbessern. So hat sich die Lebensraumsituation in den vergangenen zehn Jahren sogar leicht verschlechtert, da Straßenbau, Skiressorts und Bergbau den Bärenlebensraum bedrohen. Trotzdem sind die Perspektiven für die Bären heute viel besser als noch vor zehn Jahren, denn durch den Einsatz der Fapas-Ranger konnte die Wilderei praktisch ganz gestoppt werden. Außerdem ist es gelungen, die Treibjagden im Bärengebiet zeitlich und räumlich so zu steuern, dass für die Bären dadurch kaum noch Beunruhigung entsteht. Und im Rahmen der Aktion „Früchte für die Bären“ wurden viele tausend Wildobstbäume gepflanzt.

mehr zum Euronatur-Bärenprojekt im Kantabrischen Gebirge


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