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Ökologischer Landbau

Die ökologische Landwirtschaft verfügt über wertvolle Kenntnisse bei der Auswahl standortgerechter Sorten.


Auch wenn längst nicht jeder Ökobauer Interesse am Naturschutz hat und so mancher konventionelle Landwirt ein hohes Engagement für Naturschutz und Landschaftspflege zeigt: Unter dem Strich sorgt der Ökolandbau für saubereres Wasser, eine höhere Biodiversität und abwechslungsreichere Landschaften. Er ist erwiesenermaßen klimafreundlicher, tiergerechter und beschäftigt meist auch noch mehr Menschen als sein konventionelles Pendant.


Ökolandbau als Chance
Die ökologische Landwirtschaft verfügt über wertvolle Kenntnisse im Mischfruchtanbau, beim Fruchtwechsel, der Gründüngung, dem Aufbau der Humusschicht im Boden, bei der biologischen Schädlingsbekämpfung, der Auswahl standortgerechter Sorten und dem Wasser-Management. Gerade in weniger entwickelten Regionen und Ländern, wo die Bauern keine aufwändige Landwirtschaftstechnik zur Verfügung haben, können moderne ökologische Anbaumethoden zu einer enormen Ertragssteigerung führen, während kostspielige konventionelle Methoden für die Bauern finanziell und logistisch nicht umsetzbar sind.


Gemeinsam für den Wandel

Im Rahmen des Projekts „Die bessere Agrarpolitik“ setzt sich EuroNatur – gemeinsam mit der Verbändeplattform -  dafür ein, die finanzielle Förderung des Ökolandbaus seitens der Europäischen Union zu verbessern. Denn er bildet ein in sich stimmiges System, das ständig wissenschaftlich und praktisch weiterentwickelt wird.


Link zum Artikel „Kann der Ökolandbau die Welt ernähren“ im EuroNatur-Magazin 4/2008 (pdf-Datei, 293kb)


Link zum Artikel "Unerwünschter Artenzuwachs in NRW - der Maiswurzelbohrer ist da" (pdf-Datei, 58 Kb)