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Piemont Valle delle Rocche ist der Name eines Tales nahe bei Turin im italienischen Piemont. Mächtige, wie Felsen aussehende Lehmwände gaben dem Tal seinen Namen. Reste früherer Meeresablagerungen erhielten ihre Form durch den bis heute andauernden Prozess der Erosion. Das Tal ist ein 23 Kilometer langer Grünkorridor. Hier leben unzählige Vögel, deren lauttönendes Konzert im Frühjahr die Besucher in Erstaunen versetzt. Bienenfresser, Wiedehopf und viele andere Arten brüten in den bis zu 120 Meter hoch aufragenden Steilwänden aus Lehm.
Das Tal soll wegen seines Vogelreichtums als ökologischer Baustein in ein Naturparksystem einbezogen werden. Die piemontesische Gemeinde Canale hat bereits einen Lehrpfad entwickelt. Seit 1988 besteht zwischen Canale und dem schwäbischen Sersheim eine Umwelt-Städtepartnerschaft. Die mittlerweile als Flora-Fauna-Habitat-Gebiet ausgewiesene Fläche des Valle delle Rocche wollen auch die insgesamt 21 an das Rocche-Gebiet angrenzende Gemeinden umfassend schützen.
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