
|
 |

Wissenschaftlicher Name: Ciconia ciconia (Weißstorch) Beschreibung Mit keinem anderen Großvogel Europas zu verwechseln. Im Stehen etwa 80 - 115 cm hoch. Seine Spannweite beträgt 195 - 215 cm. Leicht kenntlich am weißen Gefieder, den schwarzen Schwingen und Schulterfedern, dem langen, roten Schnabel und den roten Beinen. Lässt sich auf Bäumen, Gebäuden usw. nieder, oft auf einem Bein stehend; schreitet gemächlich mit geradem und schwach nach vorne gerichtetem Hals. Flug langsam und mit gleichmäßigen Flügelschlägen; steigt mit unbewegten Flügeln auf der Thermik hoch in den Himmel. Auf diese Art spart der "Segelflieger" viel Energie. Fortpflanzung Die Brutzeit der Vögel erstreckt sich von Anfang April bis Anfang August. Störche legen meist 3 - 4 Eier. Die Brutzeit beträgt 32-33 Tage. Brutgebiet Offene Landschaften, im allgemeinen Feuchtgrünland, Flussniederungen mit periodischen Überschwemmungen, extensiv genutzte Wiesen und Weiden, Auengebiete. Nest Brütet ursprünglich auf alten Bäumen und Felsen, heute eher auf Hausdächern und hohen Schornsteinen (Kulturfolger).
Nest aus Ästen, bis 2 m Durchmesser bis zu 4 m hoch und 2 Tonnen schwer. Nahrung Störche ernähren sich von Kleinsäugern, Froschlurchen, Eidechsen, Schlangen, Fischen, großen Insekten und ihren Larven und Regenwürmern. Ausnahmsweise auch von Eiern und Jungtieren von Bodenbrütern. Ergreift seine Beute hauptsächlich während des Schreitens mit nach unten gerichtetem Kopf und Schnabel. Deshalb benötigt der Weißstorch weitläufige, offene Feuchtwiesen. Diese werde heute durch Trockenlegung zerstört oder sie verbuschen in Gebieten, die vom Menschen nicht genutzt werden. Schutz Der Weißstorch braucht unsere Hilfe. Ohne massive Maßnahmen zu seinem Schutz hat er in Deutschland kaum eine Chance, langfristig zu überleben. Zukünftig kann die Erhaltung des Weißstorchs und seiner Lebensräume nur durch eine Änderung der Landwirtschaftspolitik erreicht werden.
|
 |

Zugvogelbericht 
2006 - 2007 |
|