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Was nützen Gesetze?

Mönchsrobben ernähren sich überwiegend von Fischen und das macht sie aus Sicht vieler Fischer zu Konkurrenten. Deshalb sind auch viele Fischer schnell bei der Hand, wenn es darum geht, den imposanten Meeressäugern den Rückgang begehrter Speisefische anzulasten. Dabei werden allzu gerne die eigentlichen Gründe für die schlechten Erträge, nämlich dramatische Meeresverschmutzung und die Ausbeutung früherer reicher Fanggründe durch Überfischung, unter den Teppich gekehrt. Obwohl die Robbenbestände zu kaum überlebensfähigen, oft isolierten Restpopulationen zusammengeschrumpft sind, kommt es noch immer vor, dass Tiere von erbosten Fischern erschlagen oder erschossen werden.

Da nützt es wenig, dass die Mönchsrobbe wie auch ihr Lebensraum durch nationale und internationale Gesetzgebung streng geschützt sind – so etwa durch die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie der EU und verschiedene internationale Konventionen wie die Berner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten und die Konvention zum Schutz der Biologischen Vielfalt (Rio Konvention).

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Projekt Mönchsrobbe

Bericht 2006

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