EuroNatur eröffnet Dependance in Brüssel

EuroNatur stellt sich mit einer neuen Dependance in Brüssel nach der Schließung des naturschutzpolitischen Büros in Rheinbach bei Bonn neu auf.

<p> </p><p> </p><p> </p><p>                Visuelle Aktion zum Schutz der Vjosa auf Robert Schuman-Kreisel</p><p> </p><p> </p><p> </p>

Forderung nach einem Vjosa-Nationalpark: Visuelle Aktion unserer neuen Brüssel-Mitarbeiter auf dem Robert Schuman-Kreisel. Links im Bild ist das Berlaymont-Gebäude zu sehen, Sitz der Europäischen Kommission.

© Alexander Louvet
<p> </p><p> </p><p> </p><p>                Lobbyarbeit in Brüssel</p><p> </p><p> </p><p> </p>

Partner der "Blue Heart"-Kampagne nach einer Sitzung einer Brüssel.

© Jason Alden/Patagonia

Wesentlicher Grund für diese Entscheidung: Der Schutz der Flüsse und Wälder in Europa muss durch politische Intervention direkt bei den Entscheidern in Brüssel vorangetrieben werden. „Die Arbeit unserer Stiftung ist seit ihrer Gründung europäisch ausgerichtet. Mit unserer neuen Präsenz in Brüssel sind wir nun noch näher dran an den politischen Entscheidungsträgern“, sagt EuroNatur-Geschäftsführer Gabriel Schwaderer.

Damit wird die erfolgreiche naturschutzpolitische Arbeit von Lutz Ribbe fortgesetzt. Der ehemalige naturschutzpolitische Direktor von EuroNatur hat sich im März 2020 in die Altersteilzeit verabschiedet. Lutz Ribbe stritt über viele Jahre von Rheinbach bei Bonn vor allem für eine grünere und sozial gerechtere Agrarpolitik. Nach Schließung der Geschäftsstelle in Rheinbach hat sich EuroNatur Anfang 2021 naturschutzpolitisch neu aufgestellt und arbeitet nun auf noch mehr Themenfeldern.

Mit Bruna Campos haben wir eine Expertin für naturschutzpolitische Themen gewinnen können, die bereits viel Erfahrung mit Lobbyarbeit für die Natur in Brüssel aufweisen kann. Thomas Freisinger setzt sich vor Ort dafür ein, dass bei der Vergabe der EU-Gelder aus den Recovery-Funds Naturschutzbelange berücksichtigt werden. Aufgrund der Corona-Situation arbeiten die neue Mitarbeiterin und der neue Mitarbeiter derzeit im Home-Office in Brüssel.

Mitmachen und dabei sein - werden Sie aktiv:

Spende

Zukunft braucht Natur. Wir setzen uns für sie ein. Bitte nutzen Sie Ihre Möglichkeiten, um zu helfen. Ihre Spende ist ein wirkungsvoller Beitrag für eine lebenswerte Umwelt.

Fördermitgliedschaft

EuroNatur setzt auf langfristig angelegte Naturschutzprojekte statt Schnellschüsse. Mit Ihren regelmäßigen Spendenbeiträgen geben Sie uns die dafür nötige Planungssicherheit.

Aktuelles

Goldman-Naturschutzpreis für die „mutigen Frauen von Kruščica“

++ Flussschützerinnen aus Bosnien-Herzegowina erhalten Goldman Environmental Prize ++ Zum zweiten Mal in den letzten drei Jahren wurde damit eine...

Wissenschaftswoche an den Zuflüssen der Vjosa

++ 30 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Österreich, Albanien, Italien und Deutschland untersuchen eine Woche lang die beiden größten...

Geplanter Kalivaç-Staudamm endgültig vom Tisch

Großartige Neuigkeiten für die albanische Vjosa: Der Kalivaç-Staudamm, der viele Jahre wie ein Damoklesschwert über dem letzten großen Wildfluss...

Verpasste Chancen für den Artenschutz

EuroNatur und Bankwatch haben gemeinsam mit nationalen Partnern einen Bericht zu den Biodiversitätsbemühungen von zehn Regierungen aus Mittel- und...

EuroNatur eröffnet Dependance in Brüssel

EuroNatur stellt sich mit einer neuen Dependance in Brüssel nach der Schließung des naturschutzpolitischen Büros in Rheinbach bei Bonn neu auf.

Mönchsgeier in Ungarn erschossen

In Ungarn wurde ein Mönchsgeier abgeschossen, der aus dem bulgarischen Wiederansiedlungsprogramm stammte, an dem sich auch EuroNatur beteiligt. Dies...

EU-Gelder für Naturzerstörung?

Seit Jahren kämpfen EuroNatur und ihre Partnerorganisationen gegen das umstrittene Wasserkraftwerk Mokrice an der Save. Über das Hintertürchen der...

Albanisches Vogelparadies durch Flughafenbau gefährdet

++ In der Narta-Lagune an der Adria soll ein Flughafen gebaut werden ++ Rastgebiet von internationaler Relevanz für Hunderttausende Wasservögel ++ Am...

Webinar zu Rechtsinstrumenten im Flussschutz

Um die Entwicklung der Wasserkraft in Europa rasch voranzutreiben, werden verpflichtende Rechtsverfahren und Vorgaben zur...

Schon ein Damm kann den Fluss zerstören

Eine jüngst erschienene Studie stellt den hohen Wert des Vjosa-Flusssystems in Albanien als eines der wenigen verbliebenen Referenzgebiete für...

Naturschützer fordern politische Unterstützung aus der EU für Vjosa-Nationalpark in Albanien

++ Der neue Slogan „Vjosa National Park Now“ ist ein Appell, Europas letzten großen Wildfluss zu schützen ++

NGOs: Europäische Wiederaufbaugelder lassen die Natur links liegen

EU-Aufbauprogramme im Zuge der Corona-Krise lesen sich weitestgehend ohne Berücksichtigung von Natur- und Klimaschutzzielen

Albanien vor der Wahl: Nationalpark oder Zerstörung der Vjosa

Die Zukunft von Europas größtem unberührten Fluss steht auf dem Spiel

Bärenmutter in Montenegro ermordet

In Montenegro haben Wilderer das Muttertier von zwei jungen Braunbären erschossen – ein besonders dramatischer Fall von Wildtierkriminalität im Land,...