Vortrag zu Europas letzten Urwäldern

++ Multimedia-Vortrag am Dienstag, 12. Dezember um 19.30 Uhr im K9 in Konstanz über Europas letzte Urwälder ++ Raubbau bedroht Rumäniens Paradieswälder ++

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In Urwäldern, wie hier im Retezat National Park, nimmt Totholz eine wichtige ökologische Funktion ein.

© Matthias Schickhofer/EuroNatur

Radolfzell, Konstanz. In den rumänischen Karpaten befinden sich die letzten zusammenhängenden Urwaldgebiete in der Europäischen Union. Hier gibt es noch wilde Täler, durch die Bären, Luchse und andere seltene Tiere streifen.  Doch skrupellose Profitgier, politische Ignoranz und Korruption im großen Stil gefährden die Paradieswälder. Wenn nicht rasch wirksame Maßnahmen ergriffen werden, droht ihnen die baldige Zerstörung.

Der ehemalige Greenpeace-Campaigner und Fotograf Matthias Schickhofer besuchte und erforschte zahlreiche dieser Urwaldgebiete in den Karpaten. Von seinen Reisen brachte er eindrucksvolle Bilder der Paradieswälder mit. Doch genau so hielt er auch die Zerstörung dieser wunderschönen Landschaften fotografisch fest. Am Dienstag, den 12. Dezember um 19.30 Uhr, gibt Matthias Schickhofer in Zusammenarbeit mit der Radolfzeller Naturschutzstiftung EuroNatur im Kulturzentrum K9 in Konstanz einen Einblick in die fantastische und gleichsam bedrohte Waldwildnis der Karpaten. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

 

Hintergrundinformationen:

• Mit der Kampagne „SaveParadiseForests“ setzen die EuroNatur Stiftung und die rumänische NGO Agent Green ein Zeichen für den Schutz der letzten Paradieswälder Europas und rufen die Menschen zur breiten Unterstützung auf.
• Der Vortrag findet im Rahmen des GivingTuesday statt. Die Giving Tuesday-Initiative mobilisiert als Gegenbewegung zum vorweihnachtlichen Konsumrausch weltweit Menschen zu sozialem Engagement und stellt das Thema „Geben“ in den Vordergrund. Auch EuroNatur beteiligt sich an der Initiative.

Rückfragen:
Christian Stielow, E-Mail: christian.stielow(at)euronatur.org, Tel.: +49 (0)7732 – 92 72 15 (Pressekontakt)

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