Gedichte und Geschichten gesucht

EuroNatur-Schreibwettbewerb 2017

© Robert Waleczek
Der Vogelzug (im Bild: Pfuhlschnepfen) gehört zu den großen Naturschauspielen in Europa - und inspirierte schon viele Menschen zum Dichten © Robert Waleczek

Europas Natur ist ein Motiv, das viele Menschen zum Schreiben anregt. 145 Autoren aus sechs Ländern sind unserem Aufruf gefolgt und haben sich am EuroNatur-Schreibwettbewerb beteiligt. Die Auswahl hat uns quantitativ überwältigt und qualitativ beeindruckt. Uns erreichten feinfühlige Landschaftshaikus und aufwühlende Gedichte, amüsante Kurzgeschichten zur Flora und Fauna Europas sowie scharfsinnige Essays.

Nun geht es an die Auswahl der Siegertexte. In den nächsten sechs Wochen berät sich die dreiköpfige EuroNatur-Jury. Die drei besten Texte werden zunächst an verschiedenen Tagen auf unserer Webseite im EuroNatur-Adventskalender veröffentlicht und erscheinen Ende Dezember auch auf dieser Seite. Zusätzlich geben wir die Gewinner des Schreibwettbewerbs im Januar-Newsletter bekannt.

Vielen Dank an alle, die am Wettbewerb teilgenommen haben.

2. Platz: "Islandwildnis" von Oliver Meiser

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3. Platz: "Meerumarmung" von Barbara Becker

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3. Platz: "Frau Blau" von Karin Klee

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10 Errungenschaften aus 30 Jahren Naturschutzarbeit

Solide Substanz

EuroNatur steht mittlerweile finanziell auf soliden Beinen und hat sich das Ansehen eines kompetenten, verlässlichen Naturschutzpartners aufgebaut: Von damals 150.000 D-Mark ist das Stiftungskapital auf rund fünf Millionen Euro angewachsen.

Starkes Partner-Netzwerk

EuroNatur hat ein weitreichendes internationales Netzwerk aus Partnern aufgebaut. Wir arbeiten mit mehr als 300 Wissenschaftlern, Naturschutzpraktikern und Umweltexperten in 19 Ländern Europas zusammen.

Schutzgebiete für die Natur

Seit der Gründung im Jahr 1987 hat EuroNatur eine bedeutende Fläche wertvoller Naturgebiete durch Kauf oder Pacht vor der Zerstörung gesichert. In über 15 europäischen Ländern haben wir wesentliche Beiträge zur Einrichtung von Großschutzgebieten geleistet.

Rückgrat für das Grüne Band

Entlang des einstigen Eisernen Vorhangs finden sich einige der wertvollsten Perlen des europäischen Naturerbes. Seit 2003 setzen wir uns gemeinsam und grenzübergreifend mit unseren Partnerorganisationen für ihren Erhalt ein.

Rettung von Spaniens Bären

Mitte der 1990er Jahre war die Situation der Braunbären im Kantabrischen Gebirge dramatisch: Sie standen am Rande des Aussterbens. Dank verschiedener Schutzmaßnahmen streifen heute wieder über 200 Petze durch Spaniens Norden.

Bahn frei für Polens Wölfe

Kurz nach der Jahrtausendwende lebten im Westen Polens nur einige wenige Wölfe - trotz optimaler Bedingungen. Mittlerweile leben wieder mehr als 40 Wolfsrudel in der Region. Sie bilden die wichtigste Quelle für die Zuwanderung von Wölfen nach Deutschland.

Kampf gegen die Vogeljagd

Nach wie vor ist die östliche Adria eine Todesfalle für Zugvögel. Durch unsere beharrliche Arbeit hat sich die Situation jedoch deutlich verbessert: Mittlerweile existiert ein Netzwerk aus qualifizierten Vogelschützern, welche die Tiere im Blick haben.

Ehrenbürger Weißstorch

Mit der Initiative der „Europäischen Storchendörfer“ hat EuroNatur eine wachsende Allianz für den Schutz von Meister Adebar geschaffen. Seit 1994 zeichnen wir ausgewählte Gemeinden aus und stärken deren positive Ansätze im Storchenschutz.

Hoffnung für das Blaue Herz

Vor Beginn der Kampagne „Rettet das Blaue Herz Europas“ sprach niemand darüber, welcher Staudamm-Tsunami auf die Balkanflüsse zurollt. Dabei stehen die letzten intakten Flusslandschaften unseres Kontinents auf dem Spiel.

Kein Korsett für die Save

Für die Save haben wir letztes Jahr einen wichtigen Etappensieg errungen. Ihr Ausbau für die Schifffahrt zwischen Sisak in Kroatien und Brcko im angrenzenden Bosnien-Herzegowina konnte verhindert werden - das Naturjuwel darf hier weiter frei fließen.

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