Gedichte und Geschichten gesucht

EuroNatur-Schreibwettbewerb 2017

© Robert Waleczek
Der Vogelzug (im Bild: Pfuhlschnepfen) gehört zu den großen Naturschauspielen in Europa - und inspirierte schon viele Menschen zum Dichten © Robert Waleczek

Riesige Schwärme von Watvögeln, die sich zum Zug gen Süden sammeln, unzählige Frösche, die an lauen Frühlingsabenden ihr vielstimmiges Konzert anstimmen, Hirschbullen, die in archaischen Kämpfen um die Gunst der Weibchen buhlen: Noch gibt es sie in Europa, die unvergesslichen Naturerlebnisse, die das Herz höher schlagen lassen – und in Ihnen vielleicht Ihre lyrische Saite zum Klingen bringen?

Im Rahmen des 30-jährigen EuroNatur-Jubiläums rufen wir zum Schreibwettbewerb auf. Ob sensible Haiku oder fesselnde Balladen, ob kurzweilige Kurzgeschichten oder scharfsinnige Essays: Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf. Wichtig ist, dass der Text in deutscher Sprache verfasst ist und Europas Tiere, Pflanzen oder Landschaften die Hauptrolle in Ihrem Werk einnehmen.

Schicken Sie uns Ihren Beitrag (maximal 1 Text mit höchstens 7.500 Zeichen inkl. Leerzeichen) unter Angabe des Betreffs „EuroNatur-Schreibwettbewerb“ an schreibwettbewerb(at)euronatur.org. Einsendeschluss ist der 15. Oktober 2017. Die drei besten Einsendungen werden im Rahmen des diesjährigen digitalen EuroNatur-Adventskalenders auf euronatur.org und in der Januarausgabe des EuroNatur-Newsletters veröffentlicht. Die Autorin oder der Autor des Siegertextes gewinnt ein Exemplar des großformatigen EuroNatur-Wandkalenders „Naturschätze Europas 2018“.

Greifen Sie zu Zettel und Stift oder hauen Sie in die Tastatur: Wir freuen uns auf Ihre kreativen Beiträge!


Alle Teilnahmebedingungen finden Sie hier (pdf-Datei, 230KB)

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10 Errungenschaften aus 30 Jahren Naturschutzarbeit

Solide Substanz

EuroNatur steht mittlerweile finanziell auf soliden Beinen und hat sich das Ansehen eines kompetenten, verlässlichen Naturschutzpartners aufgebaut: Von damals 150.000 D-Mark ist das Stiftungskapital auf rund fünf Millionen Euro angewachsen.

Starkes Partner-Netzwerk

EuroNatur hat ein weitreichendes internationales Netzwerk aus Partnern aufgebaut. Wir arbeiten mit mehr als 300 Wissenschaftlern, Naturschutzpraktikern und Umweltexperten in 19 Ländern Europas zusammen.

Schutzgebiete für die Natur

Seit der Gründung im Jahr 1987 hat EuroNatur eine bedeutende Fläche wertvoller Naturgebiete durch Kauf oder Pacht vor der Zerstörung gesichert. In über 15 europäischen Ländern haben wir wesentliche Beiträge zur Einrichtung von Großschutzgebieten geleistet.

Rückgrat für das Grüne Band

Entlang des einstigen Eisernen Vorhangs finden sich einige der wertvollsten Perlen des europäischen Naturerbes. Seit 2003 setzen wir uns gemeinsam und grenzübergreifend mit unseren Partnerorganisationen für ihren Erhalt ein.

Rettung von Spaniens Bären

Mitte der 1990er Jahre war die Situation der Braunbären im Kantabrischen Gebirge dramatisch: Sie standen am Rande des Aussterbens. Dank verschiedener Schutzmaßnahmen streifen heute wieder über 200 Petze durch Spaniens Norden.

Bahn frei für Polens Wölfe

Kurz nach der Jahrtausendwende lebten im Westen Polens nur einige wenige Wölfe - trotz optimaler Bedingungen. Mittlerweile leben wieder mehr als 40 Wolfsrudel in der Region. Sie bilden die wichtigste Quelle für die Zuwanderung von Wölfen nach Deutschland.

Kampf gegen die Vogeljagd

Nach wie vor ist die östliche Adria eine Todesfalle für Zugvögel. Durch unsere beharrliche Arbeit hat sich die Situation jedoch deutlich verbessert: Mittlerweile existiert ein Netzwerk aus qualifizierten Vogelschützern, welche die Tiere im Blick haben.

Ehrenbürger Weißstorch

Mit der Initiative der „Europäischen Storchendörfer“ hat EuroNatur eine wachsende Allianz für den Schutz von Meister Adebar geschaffen. Seit 1994 zeichnen wir ausgewählte Gemeinden aus und stärken deren positive Ansätze im Storchenschutz.

Hoffnung für das Blaue Herz

Vor Beginn der Kampagne „Rettet das Blaue Herz Europas“ sprach niemand darüber, welcher Staudamm-Tsunami auf die Balkanflüsse zurollt. Dabei stehen die letzten intakten Flusslandschaften unseres Kontinents auf dem Spiel.

Kein Korsett für die Save

Für die Save haben wir letztes Jahr einen wichtigen Etappensieg errungen. Ihr Ausbau für die Schifffahrt zwischen Sisak in Kroatien und Brcko im angrenzenden Bosnien-Herzegowina konnte verhindert werden - das Naturjuwel darf hier weiter frei fließen.

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