Die Höhepunkte des vergangenen Jahres

In den vergangenen zwölf Monaten haben wir gemeinsam mit unseren Partnern viel für Europas Natur erreicht. Einen kleinen Überblick über die Höhepunkte des Jahres finden Sie hier. Helfen Sie uns auch 2018, die Naturschätze unseres Kontinents zu bewahren. Viel Spaß bei der Jahresrückschau und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Jagdverbot wegen Schnee und Frost

© Vladimir Mladenov
© Vladimir Mladenov

Das Jahr begann frostig – bei uns in Deutschland und in Südosteuropa. Eisige Temperaturen und hohe Schneefälle forderten ihren Tribut bei den Wasservögeln auf dem Balkan. Auf Druck unserer Partner vor Ort setzten mehrere Balkanstaaten die Jagd temporär aus. Dies entspannte die Situation für die Vögel merklich.

Erfahren Sie mehr über die Arbeit von EuroNatur zum Schutz der Zugvögel


„Weißbuch Save“ vorgestellt

© EuroNatur
© EuroNatur

Am 2. Februar präsentierten EuroNatur und Riverwatch das „Weißbuch Save“, ein umfassendes Werk über einen der ökologisch wertvollsten Flüsse Europas. Das Werk beschreibt erstmals in komprimierter Form die Bedeutung, Bedrohungen und Chancen der Save. Insbesondere für unsere Partner vor Ort hat es sich als gewichtige Argumentationshilfe gegenüber den verschiedenen Lobbyparteien erwiesen.

Das Weißbuch zum Download


Naturschützer stoppen Holztrucks

© Matthias Schickhofer/EuroNatur
© Matthias Schickhofer/EuroNatur

Medienwirksame Aktion zum Schutz der Urwälder: Am 10. März stoppten rund 30 Aktivisten, Wissenschaftler und Bergsteiger aus mehreren Ländern Holztrucks im rumänischen Fagaras-Gebirge. Es war die erste große Aktion der Kampagne #SaveParadiseForests zum Schutz der Karpaten-Urwälder.

Mehr zur Kampagne


30 Jahre EuroNatur

© Gerald Jarausch
© Gerald Jarausch

Großes Jubiläum: Am 7. April feierten wir im Scheffelsaal in Radolfzell das 30-jährige Bestehen unserer Stiftung. Grandiose, großformatige Fotografien aus 23 Jahren Foto-Wettbewerb „Naturschätze Europas“ und bewegende Reden lieferten einen tollen Rahmen für die Feierlichkeiten.

Lesen Sie hier die Laudatio von Mario Broggi


Die Vjosa im Fokus

© Wolfram Graf
© Wolfram Graf

Man muss als Naturforscher nicht an den Amazonas reisen, um neue Tierarten zu entdecken. Ende April erforschte ein internationales Wissenschaftler-Team die Vjosa – und entdeckte unter anderem eine neue Fischart! Nur eine Woche später eine weitere großartige Nachricht: Das albanische Verwaltungsgericht verkündete, dass das geplante Wasserkraftwerk Pocem vorerst nicht gebaut werden dürfe. Doch die Gefahr für die Vjosa ist damit noch lange nicht gebannt. Ende des Jahres vergab die albanische Regierung die Konzession für den Bau eines anderen Staudammes. Der Kampf für eine frei fließende Vjosa wird uns auch im neuen Jahr beschäftigen.

Hier gelangen Sie zum Feature des SPIEGEL zur Expedition der Flussforscher


Buchenwälder als Weltnaturerbe ausgezeichnet

© Hannes Knapp
© Hannes Knapp

Mehrere Jahre lang haben zehn europäische Staaten und zahlreiche Naturschutz-organisationen, darunter EuroNatur, gemeinsam auf die Ernennung alter Buchenwälder zum Weltnaturerbe hingearbeitet. Im Juli entschied das UNESCO-Welterbe-Komitee, 63 Buchenwälder in zehn europäischen Ländern der UNESCO-Welterbeliste hinzuzufügen.

Entdecken Sie den Naturschatz der alten Buchenwälder im Bewerbungsvideo für die UNESCO


Teilnahmerekord beim Fotowettbewerb

© Giuseppe Bonali
© Giuseppe Bonali

Die Belohnung für Giuseppe Bonalis Bild „Belohnung“: Der erste Preis bei den „Naturschätzen Europas 2017“. Der internationale Fotowettbewerb erfreute sich diesmal ganz besonderer Beliebtheit: 1.130 Hobby- und Profifotografen haben rund 4.000 Bilder eingeschickt – bisheriger Teilnahmerekord!

Hier geht’s zu den Gewinnerbildern


Auszeichnung zum Projekt des Monats

© Spase Shumka
© Spase Shumka

In zwei ausgewählten Schutzgebieten am Grünen Band in Albanien haben EuroNatur und ihre albanische Partnerorganisation PPNEA fünf Pilotprojekte lokaler Organisationen entwickelt und umgesetzt. Das Vorhaben wurde vom Bundesamt für Naturschutz im September zum Projekt des Monats gekürt.

Mehr Informationen zu den Projekten


2. Green Belt Day in Kladovo

© Christian Stielow / EuroNatur
© Christian Stielow / EuroNatur

Im serbischen Städtchen Kladovo feierten Naturschützer, Lokalpolitiker und Bürger aus Serbien und Rumänien den 2. Green Belt Day.  Damit setzten sie ein Zeichen für eine grenzübergreifende Zusammenarbeit zum Schutz des europäischen Naturerbes.

Eindrücke von der Veranstaltung


EuroNatur-Preis für couragierte Diplomatin

© Gerald Jarausch
© Gerald Jarausch

Gudrun Steinacker war von 2014 bis 2016 deutsche Botschafterin in Montenegro. In dieser Zeit kämpfte sie engagiert für eine Unterschutzstellung der Saline Ulcinj, einem der wichtigsten Feuchtgebiete auf dem Balkan. Für ihren unermüdlichen Einsatz wurde sie am 11. Oktober auf der Mainau mit dem EuroNatur-Preis ausgezeichnet.

Lernen Sie die Preisträgerin im Kurzinterview kennen


Erster EuroNatur-Schreibwettbewerb

© Christian Stielow / EuroNatur
© Christian Stielow / EuroNatur

Natur und Dichtung: Das passt zusammen! Das haben wir uns auch gedacht und einen Schreibwettbewerb ins Leben gerufen. Die Beteiligung daran war so groß, dass wir 2018 erneut einen Aufruf starten – über den Jahreswechsel also schon mal kreative Ideen sammeln…

Hier geht’s zu den Siegerbeiträgen


#SaveParadiseForests

© Matthias Schickhofer/EuroNatur
© Matthias Schickhofer/EuroNatur

Zum Abschluss des Jahres verwandelte sich das Kulturzentrum K9 in Konstanz in einen Urwald: Der Campaigner, Fotograf und Urwaldschützer Matthias Schickhofer entführte die Zuhörer seines fantastischen Multimedia-Vortrags in die letzten Paradieswälder unseres Kontinents. Für deren Schutz werden wir auch im neuen Jahr beherzt kämpfen.

Tauchen Sie ein in die Waldwildnis

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Fördermitgliedschaft

EuroNatur setzt auf langfristig angelegte Naturschutzprojekte statt Schnellschüsse. Mit Ihren regelmäßigen Spendenbeiträgen geben Sie uns die dafür nötige Planungssicherheit.

Erfahren Sie mehr über unsere Themen

Braunbär

Ein Raubtier mit der Vorliebe für Süßes, beliebte Vorlage für Kuscheltiere und als blutrünstige Bestie verfemt und verfolgt: der Braunbär vereint viele Gegensätze.

Luchs

Scheu, geschickt, geschmeidig und einzelgängerisch ist der Luchs. Damit er in Europa überleben und sich wieder ungestört ausbreiten kann, bedarf es intensiver Schutzmaßnahmen.

Wolf

Als geschickter und ausdauernder Jäger bewundert, aber auch als blutrünstiger Isegrim verrufen und verfolgt: Das Verhältnis der Menschen zum Wolf ist sehr gespalten.

Zugvögel

Immer dort sein, wo sich gerade die besten Lebensbedingungen bieten: Wer Flügel hat, kann sich diesen Luxus leisten.

Grünes Band

Über 12.500 Kilometer erstreckt sich das Grüne Band als Korridor von Lebensräumen mit außergewöhnlicher Artenvielfalt entlang des einstigen Eisernen Vorhangs vom hohen Norden Europas bis zum Schwarzen Meer im Süden.

Urwaldschutz in Rumänien

Urwälder: Auch in Europa gibt es sie noch. Vor allem in den rumänischen Karpaten haben große Flächen ursprünglicher Waldgebiete überlebt – ein globales Naturerbe von unschätzbarem ökologischem Wert.

Flüsse in Europa

Wo in Deutschland gibt es noch ursprüngliche, wilde Flüsse? Sie sind mit der Lupe zu suchen. Auf dem Balkan hingegen finden sich solche Paradiese bis heute in großem Ausmaß.

EuroNatur-Preis

Ehren-Auszeichnung für Natur- und Umweltschutz seit 1992

Wettbewerb Naturfotografie

Jährlicher Fotowettbewerb "Naturschätze Europas" - international und gebührenfrei. Machen Sie mit!

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