Dr. Anna-Katharina Wöbse - Präsidiumsmitglied EuroNatur

© Kerstin Sauer
© Kerstin Sauer

Dr. Anna-Katharina Wöbse ist von Haus aus Umwelthistorikerin. Die gebürtige Bremerin ist das neueste (nicht stimmberechtigte) Mitglied des EuroNatur-Präsidiums; seit 2017 bereichert sie es mit ihrem geschärften historischen Blick.

Anna-Katharina Wöbse studierte Geschichte, Anglistik und Germanistik, unter anderem in Bielefeld und in der nordenglischen Industriestadt Stockton-on-Tees. An der dortigen Universität lernte sie neue Methoden kennen, das Verhältnis von Mensch und Natur zu untersuchen: Industrie-Archäologie und Umweltgeschichte faszinierten die junge Studentin.

Seit 1997 arbeitet Anna-Katharina Wöbse als freie Historikerin, Kuratorin und Publizistin. Vor allem mit dem Forschungsbereich Umweltdiplomatie hat sie sich beschäftigt. Daraus sind zahlreiche Publikationen und Ausstellungsprojekte  hervorgegangen, zum Beispiel zur „Geschichte der sozialen Bewegung Vogelschutz“ oder zur „Umweltdiplomatie im Völkerbund“. Sie ist zudem als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Biologiedidaktik der Universität Gießen tätig und forscht momentan zur Umweltgeschichte der europäischen Feuchtgebiete.

Über ein Seminar, zu dem Anna-Katharina Wöbse EuroNatur-Präsidentin Christel Schroeder eingeladen hatte, kam der Kontakt zur Naturschutzstiftung zu Stande. „EuroNatur hat einen überzeugenden Weg gefunden, in Europa so etwas wie eine ökologische Völkerverständigung zu entwickeln. Natur- und Umweltschutz werden hier als Teil einer selbstverständlichen europäischen Solidarität praktiziert“, sagt Wöbse.

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