Bauwahn am Ohridsee stoppen

Der einzigartige Artenreichtum des Ohridsees im mazedonisch-albanischen Grenzgebiet droht dem massiven Bauboom in der Region zum Opfer zu fallen. Die mazedonische EuroNatur-Partnerorganisation Front 21/42 hat eine Petition zur Rettung des Ohridsees gestartet. Unterschreiben auch Sie die Petition!

Eines der Kronjuwelen am Grünen Band Balkan: der Ohridsee

© Gabriel Schwaderer

Der Ohridsee ist ein wahrer Hotspot der Artenvielfalt. Rund 1.200 Tier- und Pflanzenarten finden hier einen idealen Lebensraum - darunter endemische Arten wie die Ohrid-Forelle, die nur dort vorkommen. Nicht umsonst ist der Ohridsee Teil des länderübergreifenden UNESCO-Biosphärenreservats Prespa-Ohrid. Doch nun plant die Lokalregierung des mazedonischen Bezirks Ohrid, einen Großteil des Studenchishte-Sumpfes am Ufer des Ohridsees trockenzulegen und dort Hotels, Luxuswohnungen und einen Yachthafen zu errichten.

Eine wachsende Allianz von Verbänden und Bürgerinitiativen wehrt sich gegen das zerstörerische Bauvorhaben. Auch die UNESCO ist besorgt. Auf ihrer 40. Sitzung im Juli dieses Jahres in Istanbul warnte die Welterbe-Kommission, dass die geplanten Bauprojekte signifikante Auswirkungen auf den „einzigartigen universellen Wert“ der Ohrid-Region haben könnten.

Helfen Sie, die wertvollen Naturschätze des Ohridsees zu bewahren, und unterschreiben Sie die Petition.

 
Jetzt Petition unterschreiben

EuroNatur-Projekte zum Schutz der Artenvielfalt in der Prespa-Ohrid-Region

 

 

 

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