Naturschutz als Mittel zur Versöhnung

Vom ehemaligen Todestreifen zum grünen Band des Lebens: In einem Interview mit Radio LORA München berichtet EuroNatur-Projektleiterin Annette Spangenberg über die Naturschutzinitiative „Grünes Band Europa“ und die Arbeit von EuroNatur an seinem südlichen Abschnitt, dem Grünen Band Balkan.

Am Grünen Band Balkan findet der seltene und bedrohte Balkanluchs noch wertvolle Lebensräume.

© Djuro Huber

Im Fokus des Interviews stehen die Aktivtäten von EuroNatur im mazedonisch-albanischen Grenzgebiet, in dem EuroNatur ein Projekt zum Schutz des vom Aussterben bedrohten Balkanluchses durchführt. Gemeinsam mit seinen Projektpartnern setzt sich EuroNatur dort für einen grenzübergreifenden Nationalpark ein, um so einen der letzten Lebensräume des Balkanluchses dauerhaft zu schützen. Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist die Zusammenarbeit mit der Lokalbevölkerung, die von Anfang an in die Aktivitäten eingebunden wurde. In Modellprojekten erfahren die Menschen, welche Vorteile ihnen die Ausweisung eines Schutzgebiets bietet. Inwiefern der Naturschutz auch ein Mittel zur Versöhnung sein kann, erklärt Annette Spangenberg im Interview. Auf der Webseite von Radio LORA München können Sie den Beitrag im gestrigen Mittwochsmagazin nachhören (ab Minute 17:30) und als Podcast herunterladen.


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