TV-Tipp: Klimakiller „Grüne Energie“

Als Alternative zu Kohle und Atom erlebt die sogenannte „Grüne Energie“ derzeit einen regelrechten Boom. Doch hinter dem grünen Anstrich von Wasserkraft und Biomasse verbirgt sich oft eine dunkle Schattenseite. Der Dokumentarfilm „Die Akte Klima“ von Ulrich Eichelmann enttarnt die Umweltsünden, die im Namen des Klimaschutzes begangen werden.

Auch auf dem Balkan drohen große Staudammprojekte zahlreiche Flusslandschaften zu zerstören.

© Ulrich Schwarz, Fluvius

Megastaudämme im Amazonien, Palmölplantagen in Indonesien und Maiswüsten in Deutschland: Der Film führt dem Zuschauer eindringlich vor Augen, dass „Grüne Energie“ häufig alles andere als grün ist. Am Beispiel von drei Großprojekten zeigen der Naturschützer Ulrich Eichelmann und der Filmemacher Christoph Walder eindringlich die drastischen Folgen falsch verstandener Klimapolitik. Denn unter dem Deckmantel des Klimaschutzes werden nicht nur Lebensräume von Mensch und Tier vernichtet. Die Großprojekte produzieren auch selbst Treibhausgase in enormen Mengen und heizen damit die globale Erwärmung weiter an.

Der Film, der Anfang Februar im Rahmen der Sendereihe „kreuz und quer“ im Österreichischen Fernsehen lief, ist noch bis zum 13. Februar 2012 in der Mediathek des ORF2 zu sehen.



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