Wildtiere in der Kamerafalle

Mit Kamerafallen-Bildern lässt sich kaum ein Fotowettbewerb gewinnen. Dennoch sind diese Aufnahmen für den Naturschutz sehr wertvoll und sie bieten Stoff für spannende Geschichten. „Eine Kamerafalle ist wie ein Überraschungsei. Wenn auf den Bildern zu sehen ist, dass man den Luchs nur um wenige Minuten verpasst hat, schnellt einem der Puls in die Höhe“, sagt Mareike Brix, Luchs- und Bärenexpertin bei EuroNatur.

Von der Kamerafalle ausgetrickst

©  PPNEA
In die eigene Kamerafalle getappt: Xhemal Xherri, Protection and Preservation of Natural Environment in Albania (PPNEA), Albanien © PPNEA

„Die erste Märzwoche war die kälteste des Jahres. Es herrschten Temperaturen von bis zu minus 20 Grad Celsius und alle Gipfel in Albanien waren schneebedeckt. Kurz darauf kam ein dramatischer Wetterwechsel und die Temperaturen stiegen unerwartet an. Erstmal freuten wir uns darüber, denn so mussten wir nicht stundenlang durch tiefen Schnee stapfen, um die Kamerafallen im Munella-Gebirge überprüfen zu können. Das Monitoring-Team von PPNEA nutzt seit 2008 Kamerafallen mit dem Ziel, mehr über den Balkanluchs herauszufinden – eine der seltensten Katzen der Erde. Normalerweise werden die Kameras etwa einen Meter über dem Boden angebracht. 

Wir kamen aus dem Lachen nicht mehr heraus
An diesem Tag waren wir mit zwei Teams unterwegs. Zusammen mit einem Kollegen übernahm ich den südlichen Teil des Munella-Gebirges. Wir wollten eine Kamerafalle überprüfen, die wir dort wenige Tage vor dem Wärmeeinbruch an einer Rotbuche aufgehängt hatten. Doch der Schnee war so stark geschmolzen, dass der Wald völlig unbekannt aussah. Wir konnten uns nur noch mit Hilfe unseres GPS-Systems orientieren. Laut der Daten befand sich der Baum mit der Kamerafalle schon ganz in der Nähe. Wir begannen danach zu suchen. Fast eine Dreiviertelstunde lang kontrollierten wir jeden einzelnen Baum in dem Gebiet. Doch wir fanden nichts und waren frustriert. Erschöpft blickten wir nach oben. Und da, drei Meter über unseren Köpfen, hing die Kamerafalle an einer Buche genau vor uns! Wir kamen aus dem Lachen gar nicht mehr heraus. Wir hatten nicht erwartet, dass das Wetter umschlagen und der Schnee so schnell schmelzen würde. Als wir uns wieder gefangen hatten, kletterte ich auf den Baum, überprüfte die Kamera und platzierte sie an der richtigen Stelle.“  Xhemal Xherri, Protection and Preservation of Natural Environment in Albania (PPNEA), Albanien

Eine kleine Sensation zur Silvesterparty

© MES
Von der Kamerafalle erwischt: Dime Melovski, Macedonian Ecological Society (MES), Nordmazedonien © MES

„Im Jahr 2007 bekamen wir unsere ersten Kamerafallen. Das waren noch analoge Geräte mit Filmen, auf die nur 36 Fotos passten. Zuerst musste man den Film vorsichtig in die Kamera einlegen und anschließend ein paar Testaufnahmen machen, um zu sehen, ob alles funktioniert. Danach waren vielleicht noch 30 Aufnahmen übrig – das ist gar nichts verglichen mit dem, was heute auf eine digitale Speicherkarte mit 32 GB passt: Wir können Tausende Fotos und sogar Videos machen. Nach dem Filmwechsel mussten wir den belichteten Film entwickeln lassen. Erst dann wussten wir, was die Kamerafalle aufgenommen hatte. Das war die reinste Zitterpartie und alles war sehr aufwändig. Trotzdem waren wir froh, diese Technologie nutzen zu können.

Die allerersten Fotos vom Balkanluchs
Als Erstes haben wir Kamerafallen im Mavrovo Nationalpark aufgestellt, einem sehr wichtigen Gebiet für den Balkanluchs. Ende November 2007 luden wir unsere Kollegen aus dem MES-Büro ein, mit uns ins Feld zu kommen, um die Filme zu wechseln. Wir waren damals nur sieben Leute. Die belichteten Filme brachten wir anschließend zur Entwicklung in ein Studio ganz in der Nähe unseres Büros in Skopje. Das Studio hat mehr als zwei Wochen dafür gebraucht und wir haben die Bilder erst am 31. Dezember 2007 bekommen. Im Büro waren die Kollegen gerade dabei, sich auf eine Silvesterparty vorzubereiten, zu der zahlreiche Gäste eingeladen waren. Da kamen wir mit den entwickelten Filmen aus dem Studio zurück und sahen, dass unsere allersten Balkanluchs-Bilder darauf waren!  Die Silversterparty war fantastisch.“ Dime Melovski, Macedonian Ecological Society (MES), Nordmazedonien

Lieber Kamerafalle als Schlingfalle

© Wilk
Kennt Polens Wolfsgebiete wie seine Westentasche: Dr. Robert Mysłajek, Naturschutzverband „Wolf“ (Wilk), Polen © Wilk

„Trotz des strengen Schutzstatus sterben in Polen jedes Jahr viele Wölfe in heimtückischen Schlingfallen, die von Wilderern ausgelegt wurden – meist in kaum zugänglichen Waldgebieten. Manchmal kommt es aber doch vor, dass wir einen Wolf in einer solchen Falle finden, der noch lebt. So geschehen im Februar 2015 im Drawska-Wald, einem riesigen Waldgebiet in Nordwestpolen nahe der polnisch-deutschen Grenze. Lokale Naturforscher befreiten das Wolfsmännchen aus der Schlingfalle und statteten es mit einem Senderhalsband aus. Wilk konnte so das weitere Schicksal des geretteten Wolfes verfolgen.

Spielplatz für Wolfswelpen entdeckt

Als wir im Sommer auf einem der sandigen Waldwege auf Spurensuche gingen, zu dem uns der Sender gelotst hatte, entdeckten wir neben den Pfotenabdrücken erwachsener Wölfe auch kleinere Spuren. Da haben wir testweise eine Kamera installiert. Nach ein paar Aufnahmetagen stellte sich heraus, dass dort vier Wolfswelpen ihren Spielplatz hatten. Der Wolf aus der Schlingfalle war Vater geworden! Dank der Kamerafalle wissen wir heute, dass aus Schlingfallen befreite Wölfe glücklich weiterleben und Junge aufziehen können. Das war einer der freudigsten Tage seit Beginn unserer Arbeit zum Schutz der Wölfe in Westpolen.“ Dr. Robert Mysłajek, Naturschutzverband „Wolf“ (Wilk), Polen 

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Der Mann tief im Wald

„Da wir Bären fangen und mit Sendern ausstatten wollten, stellten wir an einigen Stellen Fotofallen auf. Das waren Stellen tief im Wald, die wir als Tipp von Jägern und Förstern bekommen hatten. Wir wollten wissen, wie viele verschiedene Bären dort regelmäßig vorbeikommen. Um den Bären diese Plätze etwas „schmackhaft“ zu machen, legten wir einige Äpfel aus.

Der Mann bleibt ein Phantom

Wir staunten nicht schlecht, als wir an einer Stelle, die wirklich sehr abgelegen und tief im Wald war, eines Tages anstatt der Bären einen sehr hageren Mann, mit langem Bart, langen Haaren und ausgefranster Kleidung dabei fotografiert hatten, wie er die ausgelegten Äpfel in ein Bündel einsammelte. Offensichtlich hatte er die Fotofalle nicht bemerkt. Obwohl wir später nochmals Äpfel auslegten, war diese Begegnung eine einmalige Sache und wir konnten nie in Erfahrung bringen, wer denn dieser arme Mann wirklich war.“ Carpathian Wildlife Society (CWS), Slowakei   

Auge in Auge mit dem Bär

© Fapas
Beim Aufhängen einer Kamerafalle: Alfonso Hartasánchez, Fonds zum Schutz der Wildtiere (Fapas), Spanien © Fapas

„Seit 1985 lebe ich in einem kleinen Dorf im Naturpark Somiedo, einem der Schutzgebiete im Kantabrischen Gebirge, in dem es noch Braunbären gibt. Meine Aufgabe ist es seither, den Bärenbestand zu kontrollieren und zu überwachen, um mehr über die Bären zu erfahren und sie besser schützen zu können. Seit dem Jahr 2000 arbeite ich mit Kamerafallen. So habe ich einen Bären nach dem anderen im Tal identifiziert und sie alle kennengelernt. Aber umgekehrt lernten die Bären auch mich kennen. Ich überprüfe die Kamerafallen regelmäßig und bin regelmäßig im Wald. Mein Geruch ist den Bären deshalb vertraut und sie haben keine Angst vor mir. 

Vielleicht hielt mich der Bär für einen Konkurrenten

Ich erinnere mich an einen besonderen Abend, an dem ich hinausging, um eine Kamerafalle zu überprüfen. Mitten im Wald traf ich auf dem Weg einen Bären, den ich gut kannte: Es war ein dominantes Männchen. Alles andere als erschrocken blickte mich der Bär an und stellte sich wie üblich auf zwei Beine, um sich an einem nur wenige Meter entfernten Baum zu reiben und sein Revier zu markieren. Vielleicht dachte der Bär, dass ich ein Konkurrent bei der Suche nach Weibchen sei, oder vielmehr hielt er mich einfach nur für einen weiteren Waldbewohner. Nachdem das Bärenmännchen sich an der Rinde des Baumes gerieben hatte, sah es mich wieder an. Ich war ganz still stehen geblieben. Als ob er sich von einem Kollegen verabschieden würde, drehte sich der Petz um und trottete ruhig in den Wald. Ich selbst fuhr einfach fort, die Kamerafallen zu kontrollieren.“   Alfonso Hartasánchez, Fonds zum Schutz der Wildtiere (Fapas), Spanien

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Adrenalinstoß für den guten Zweck

Allein mit der Kamerafalle: Bardh Sanaja, Environmentally Responsible Action Group (ERA) im Kosovo

„Es war Anfang Juni und ich brauchte noch Daten, um meinen Bericht an EuroNatur fertigstellen zu können. Mir fehlte nur noch die Auswertung einer einzigen Kamerafalle. An diesem Tag hatte ich meine neuen Laufschuhe an. Ich war leichtfüßig unterwegs und rannte den Hang hinauf. Ich nehme an, da hat er mich schon gesehen – ich ihn nicht. Ahnungslos lief ich schnell an ihm vorbei und überprüfte die Kamerafalle. Als ich den Hang wieder herunterkam, stand er plötzlich da: der Bär. Ich erstarrte und gleichzeitig waren meine Sinne aufs Äußerste geschärft. Etwas unterhalb von mir sah ich seinen riesigen Kopf. Wahrscheinlich hatte ich das Tier – ohne es zu merken – eingekreist und es steckte fest.

Der Bär hätte Gelegenheit gehabt, mich anzugreifen 

Als ich nach Hause kam und die Geschichte meinen Eltern erzählte, waren sie gar nicht begeistert. Aber rückblickend denke ich, dass ich vollkommen sicher war. Wenn der Bär mich hätte angreifen wollen, hätte er dazu Gelegenheit gehabt als ich den Hang hinauflief. Wie dem auch sei, ich werde weiterhin mit den Kamerafallen arbeiten. Sie sind ein neues Werkzeug, um die Natur im Kosovo zu erforschen. Es gibt immer noch viele konzeptionelle und technische Fragen. Die Suche nach Lösungen wird neues Wissen schaffen. Ich möchte Teil dieser Entwicklung sein und könnte mir nichts Besseres vorstellen. Ich kann es gar nicht abwarten zu sehen, wie die Kamerafallen immer häufiger als wirksames Instrument für den Naturschutz zum Einsatz kommen.“ Bardh Sanaja,  Environmentally Responsible Action Group (ERA) im Kosovo

Liveschaltung in die Robbenhöhle

© MOm
Blickt der Kamerafalle tief in die Linse: Alexandros Karamanlidis, Griechische Gesellschaft für die Erforschung und den Schutz der Mönchsrobbe (MOm), Griechenland © MOm
© MOm
Mittelmeer-Mönchsrobbe mit Nachwuchs. © MOm


„Die Mittelmeermönchsrobbe gilt als die seltenste Robbe der Welt. Es gibt schätzungsweise nur noch weniger als 700 Individuen. Dass wir so wenig über diese Art wissen, macht den Schutz der Mittelmeer-Mönchsrobbe besonders schwierig. Obwohl sie bereits seit der Antike bekannt ist (Aristoteles hat die Mittelmeer-Mönchsrobbe erstmals beschrieben) hat sich die Mönchsrobbe lange Zeit modernen Forschungen entzogen, weil sie sich in unzugänglichen Meereshöhlen versteckt. Doch die hoch entwickelte Kamerafallentechnik macht es Robbenforschern möglich, das geheime Leben der Mönchsrobben zu untersuchen.

Durchwachte Nacht 

MOm nutzt Kamerafallen seit über 30 Jahren und wir entwickeln die Methode beständig weiter. Es war bahnbrechend als es uns gelang, Kamerafallen mit Solarpanelen und Satellitenantennen auszustatten. Dieses eigenständige Monitoringsystem sendet nicht nur Fotos ins Internet, sondern läuft noch dazu ferngesteuert! Damit gelang es uns das erste Mal in der Forschungsgeschichte, die Geburt einer Mönchsrobbe im Mittelmeer zu dokumentieren. Ich erinnere mich noch lebhaft, wie ich zusammen mit meinen Kollegen bis zwei Uhr morgens wach blieb. Wir waren ganz aufgeregt, weil wir von Athen aus eine Kamera kontrolliert haben, die einzigartige Fotos von Kimolos lieferte. Diese Insel ist mehrere 100 Kilometer entfernt. In Griechenland haben wir eine ausgedehnte Küstenlinie und über 100 Aufzuchthöhlen. Kamerafallen sind für die Erforschung und den Schutz der Mittelmeer-Mönchsrobbe unentbehrlich geworden.“ Alexandros Karamanlidis, Griechische Gesellschaft für die Erforschung und den Schutz der Mönchsrobbe (MOm), Griechenland

Warum brauchen wir Kamerafallen für den Naturschutz?

© Fapas
Ein hungriger Braunbär untersucht eine Kamerafalle im Kantabrischen Gebirge. © Fapas

Eine Kamerafalle ist so etwas wie ein künstliches Auge, das dokumentiert, was in der Natur passiert, ohne dabei nennenswerte Störungen zu verursachen. Diese Methode eignet sich unter anderem, um Wissen über große Säugetiere zu sammeln, die scheu sind, in schwer zugänglichen Gebieten vorkommen oder ausgedehnte Territorien haben – wie Bär, Luchs, Wolf oder Mönchsrobbe.

Kamerafallen helfen Fragen zu beantworten wie: Gibt es in einem bestimmten Gebiet Luchse und wie viele sind es? Bei Luchsen lassen sich anhand der Fotos sogar Einzeltiere unterscheiden, denn ihre Fellzeichnung ist so einzigartig wie der Fingerabdruck eines Menschen. Mit viel Erfahrung ist das auch bei Braunbären möglich. Unser spanischer Projektpartner Alfonso Hartsánchez etwa erkennt im Kantabrischen Gebirge mittlerweile fast alle Bären anhand von typischen Narben oder auch an ihrer Art zu gehen. Nebenbei decken Kamerafallen auf, wie groß das Angebot an Beutetieren ist oder, ob Wilderer in einem Gebiet ihr Unwesen treiben. So können wir gezielte Schutzmaßnahmen entwickeln und überprüfen, wie wirksam sie sind.  

Was ist die Kunst beim Kamerafallen stellen?

© Mareike Brix
Roberto Hartasánchez von Fapas installiert eine Kamerafalle. © Mareike Brix

Die größte Kunst liegt darin, die Geräte an den richtigen Stellen zu platzieren. Dafür müssen die Streifgebiete und Territorien der Bären, Luchse und Wölfe bekannt sein. Die Kamerafallen müssen in der richtigen Höhe aufgehängt werden und im richtigen Winkel geneigt sein.

Eine reiche Ausbeute liefern oft Kamerafallen, die an Wald- und Forstwegen platziert sind. Der Grund dafür ist einfach: Vor allem Bären und Wölfe nutzen mit Vorliebe menschliche Wege, um Energie zu sparen. Doch gerade an solchen Stellen besteht die Gefahr, dass die Kamerafallen gestohlen werden und zum Teil gibt es strenge Vorschriften, wo im öffentlichen Raum Wildtierkameras aufgestellt werden dürfen. Ein idealer Ort für eine Kamerafalle ist beispielsweise der einzige Pfad, der durch eine Schlucht führt. Um solche strategisch günstigen und doch versteckten Plätze ausfindig zu machen, sind für uns die Ortskenntnis und Kooperationsbereitschaft der Jäger von unschätzbarem Wert. 

Mit Kamerafallen haben wir schon viel erreicht …

für die Bären:

für die Luchse:

  • Kamerafallen haben wesentlich dazu beigetragen, das Wissen über die Gefährdung des Balkanluchses zu vergrößern. Heute ist der Balkanluchs von der Weltnaturschutzunion IUCN als eigene Unterart des Eurasischen Luchses anerkannt und streng geschützt. 

für die Wölfe:

  • Wir wissen heute, wie viele Wolfsrudel es im Grenzgebiet zwischen Westpolen und Tschechien gibt und wo sie sich aufhalten. Das heißt, wir können durch Aufklärungsarbeit Konflikten mit Menschen vorbeugen und die Wölfe dort besser schützen.   

für die Mönchsrobben:

  • Wir wissen, dass die Inselgruppe um Korfu ein Schlüsselgebiet für die Ausbreitung der Mittelmeer-Mönchsrobbe in die Adria ist. So können wir Naturschützer in Albanien, Montenegro und Kroatien rechtzeitig auf die Ankunft der Robben vorbereiten.

Text und Interviews: Katharina Grund

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