Grenzübergreifendes Projekt zum Save-Schutz angelaufen

Das von EuroNatur initiierte SavaParks Netzwerk hat den Zuschlag zu einer EU-Förderung für ein neues Projekt an der Save bekommen. Anfang Oktober fand im serbischen Novi Sad die Auftaktveranstaltung hierzu statt. Bei dem INTERREG-Projekt geht es um die Erforschung invasiver Arten und deren Eindämmung in der naturnahen Flusslandschaft.

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An vielen Abschnitten kann die Save noch völlig frei fließen und als Landschaftsgestalterin auftreten.

© Mario Zilec
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Die kroatischen Posavina-Pferde sind eine einheimische Pferderasse, die ein wichtiges Instrument für das Management invasiver Arten ist.

© Martin Schneider-Jacoby

Die Save ist der größte Nebenfluss der Donau und passiert auf ihrem Weg zahlreiche Staaten des ehemaligen Jugoslawiens. In weiten Abschnitten ist der Fluss noch unverbaut und kann eine natürliche Dynamik entwickeln. Das Lonjsko Polje in Kroatien ist nur ein Bespiel für die herausragende Bedeutung des Flusses, für dessen Schutz sich EuroNatur seit ihrer Gründung einsetzt. Hier und anderswo an der Save leben zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten, doch sie sind gefährdet; nicht nur durch Kraftwerksbauten oder Kiesentnahme, sondern auch durch die Verbreitung invasiver Arten.

Darunter versteht man Tiere und Pflanzen, die in einem Ökosystem nicht heimisch sind, sich oftmals unkontrolliert ausbreiten und alteingesessene Arten negativ beeinträchtigen können. Invasive Spezies, die bereits häufig an der Save vorkommen, sind zum Beispiel der Götterbaum oder der Japanische Staudenknöterich. Welchen Einfluss sie auf ihre Umwelt ausüben und wie sie wieder eingedämmt werden können, soll das Sava TIES Projekt zur „Erhaltung von Flussgebietshabitaten der Save durch transnationales Management invasiver Arten“ erforschen. Für dieses Paradebeispiel eines grenzübergreifenden Naturschutzprojekts bietet das SavaParks Netzwerk den idealen Rahmen.


Project co-funded by European Union funds (ERDF, IPA)

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