Brandenburg

Naturerbe retten - EuroNatur erhält Lebensraum von Seeadler & Co.

Sanft gewellte Höhenzüge, üppige Buchen- und Hainbuchen-Wälder, Täler mit funkelnden Seen, Bächen und Flüssen, lichte Eichen-Kiefern-Mischwälder, Wiesen, Heideflächen und dicht bewaldete Schluchten  - Brandenburg besticht durch seine Vielfalt an besonders schützenswerten Landschaften. Diese Vielgestaltigkeit hat eine Fülle unterschiedlichster Lebensräume hervorgebracht, die zahlreichen gefährdeten Tierarten wie Fischotter, See- und Fischadler, Eisvogel und Schwarzstorch eine Heimat bietet.

Vor der Privatisierung gerettet
Ende der 1990er Jahre waren diese Naturparadiese ernsthaft in Gefahr. Die Bundesregierung plante die Privatisierung von großen, ökologisch wertvollen Naturschutzflächen, die sich noch aus DDR-Zeiten in Staatseigentum  befanden. Als Reaktion auf die zahlreichen Proteste der Naturschutzverbände schuf die Bundesregierung im Jahr 2000 die gesetzlichen Grundlagen, um die Flächen an die Naturschutzbehörden der jeweiligen Bundesländer und Naturschutzstiftungen eigentumsrechtlich übertragen zu können. EuroNatur hat sich damals bereit erklärt, eine Gesamtfläche von rund 1.000 Hektar zu übernehmen und somit der Zerstückelung und Zerstörung der artenreichen Naturgebiete entgegenzuwirken.

Größtenteils befinden sich die Gebiete in den östlich bis südöstlich von Berlin gelegenen Naturparken „Märkische Schweiz“, „Dahme-Heideseen“ und „Schlaubetal“. Alle drei sind wahre Perlen für Naturliebhaber. Wissenswertes zu den Naturparken Märkische Schweiz, Dahme-Heideseen und Schlaubetal finden Sie hier.

 

>>> Lesen Sie mehr über die EuroNatur-Projekte zum Schutz von Brandenburgs Naturerbe


Artikel „Naturerbe retten - EuroNatur erhält Lebensraum von Fischotter & Co. in Brandenburg“ im EuroNatur-Magazin 4/2010

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Faltblatt "Zauberlandschaft vor den Toren Berlins", Mai 2011

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