Waldumbau und Biotopschutz

Schritt für Schritt zu mehr Artenvielfalt

© Manuela Burkard
Kiefern-Monokultur im Naturpark Mahnigsee-Dahmetal © Manuela Burkard

80 Prozent der an EuroNatur übertragenen Flächen sind bewaldet. Allerdings nicht nur mit ökologisch hochwertigen Wäldern, sondern auch mit Kiefern-Monokulturen, die nicht standortgerecht sind und daher nur einen geringen Naturschutzwert haben.

EuroNatur arbeitet deshalb daran, die reinen Kiefernbestände Schritt für Schritt in artenreiche und standortgerechte Laubmischwälder zu überführen.

 

 

Was unternimmt EuroNatur für den ökologischen Waldumbau und Biotopschutz in Brandenburg:

  • Verantwortung übernehmen: EuroNatur trägt die laufenden Verwaltungs- und Betreuungskosten für die Flächenpflege und Flächenentwicklung.
  • Vorgehen sorgfältig planen: Gemeinsam mit Naturschutzpartnern vor Ort haben wir ein Waldentwicklungskonzept erarbeitet, das wir nun Schritt für Schritt umsetzen.
  • Prozesse steuern: Kiefernbestände, in denen eine natürliche Verjüngung von Laubholzarten derzeit nicht oder kaum stattfindet, werden durch gezielte Holzentnahme soweit aufgelichtet, dass wieder eine natürliche Verjüngung von Laubhölzern stattfinden kann.
  • Der Natur Raum geben: Auf den Flächen, die bereits standortgerecht bestockt sind, verzichtet EuroNatur vollständig auf Eingriffe, um der natürlichen Waldentwicklung Raum zu geben.
  • Wissen vernetzen: Bei der Umsetzung des Projekts arbeitet EuroNatur sehr eng mit den Naturparkverwaltungen, den Unteren Naturschutzbehörden und anderen Naturschutzorganisationen zusammen.

 


Was wir bereits erreichen konnten – Eine Auswahl wichtiger Erfolge

  • Seit 2008 wird das Konzept auf ausgewählten Flächen in die Praxis umgesetzt und der Wald schrittweise „umgebaut“. Auf 40 Prozent der für den ökologischen Waldumbau vorgesehenen Flächen gab es bislang Maßnahmen.
  • Die Erlöse aus dem Verkauf des anfallenden Kiefernholzes stehen zur Finanzierung der Umbaumaßnahmen und weiterer  Maßnahmen zur Pflege und Verbesserung der Waldlebensräume sowie für die langfristige Sicherung zusätzlicher Flächen für den Naturschutz zur Verfügung.

 

Partner: Naturparkverwaltungen und Naturschutzbehörden in Brandenburg, NABU- und BUND-Gruppen in  Brandenburg

Förderung: EuroNatur-Spender, EuroNatur Fonds für Naturschutz im Osten Deutschlands

 

 

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