Donau-Drau-Mur

Bedrohte Urlandschaft

© Martin Schneider-Jacoby
© Martin Schneider-Jacoby

Jahrzehntelang war das ungarische Hochufer an der Drau Sperrzone. Geschützt vor dem Einfluss des Menschen konnte sich hier eine einzigartige Flusslandschaft ungestört entwickeln. Erst seit 1990 ist das Ufer wieder zugänglich. Kurze Zeit später wurde es als Teil des Donau-Drau-Nationalparks geschützt.

In den Steilwänden brüten Uferschwalben und Bienenfresser in großer Zahl. Auf den frischen Schwemmsandinseln nistet die kleinste europäische Seeschwalbe: die Zwergseeschwalbe. Die Unterläufe von Drau und Mur fließen in diesem Abschnitt des Grünen Bandes in einem breiten Auenband über mehr als 380 Kilometer bis zur Donau. Fische wie der Sterlet, die Nase und zahlreiche andere wandernde Fischarten kommen hier noch vor.

In diesem Teil des Grünen Bandes Balkan engagiert sich EuroNatur seit seiner Gründung. EuroNatur verfolgt gemeinsam mit seinen Partnern die Verwirklichung der Vision eines UNESCO-Biosphärenreservates „Donau-Drau-Mur“, welches die Auenlandschaft in den fünf Ländern, Kroatien, Österreich, Serbien, Slowenien und Ungarn umfasst.

Lesen Sie mehr über die EuroNatur-Projekte zum Schutz der Flusslandschaften von Donau, Drau und Mur und über wichtige Naturschutzerfolge

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