Prespa-Ohrid-Region

Uralte Seen und unentdeckte Gebirge

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© Roland Knauer

Im Dreiländereck zwischen Albanien, Griechenland und Mazedonien liegt weit im Süden des Grünen Bandes Balkan eine der interessantesten und vielfältigsten Landschaften Europas. Der Ohrid-See sowie der Kleine und Große Prespa-See sind von eindrucksvollen Gebirgszügen umrahmt und zählen zu den ältesten Seen weltweit. An und in den Seen lebt eine beachtliche Anzahl von Endemiten – also Arten, die nur dort vorkommen.

Allein in den beiden Prespa-Seen gibt es sieben endemische Fischarten. Auch die weltweit vom Aussterben bedrohten Krauskopfpelikane kommen in sehr großer Zahl vor und profitieren vom außerordentlichen Fischreichtum der Seen. Mehr als 1.000 Paare der majestätischen Vögel brüten am Kleinen Prespa-See – das ist die weltweit größte Brutkolonie. Die Prespa- und Ohridseen gehören zu den ältesten EuroNatur-Projektgebieten. Bereits seit 1993 ist die Stiftung in diesem Gebiet aktiv.

Dank des beharrlichen Einsatzes von EuroNatur und seiner albanischen Partnerorganisation PPNEA sind die Prespa-Seen in Albanien mitsamt ihrem Einzugsgebiet heute als Nationalpark geschützt und als ein wichtiger Mosaikstein des Grünen Bandes Balkan gesichert. Der Prespa-Nationalpark selbst ist darüber hinaus Teil des grenzüberschreitenden Prespa-Parks, der albanische, mazedonische und griechische Naturgebiete entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs miteinander verbindet.

Ein exklusiver Naturreiseführer für diese besondere Ecke Südosteuropas ist im Shop der EuroNatur-Service-GmbH erhältlich.

Lesen Sie mehr über die EuroNatur-Projekte zum Schutz der Artenvielfalt in der Prespa-Ohrid-Region und über wichtige Naturschutzerfolge

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