Save-Auen Lonjsko Polje

Das Grüne Herz Kroatiens

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© Kerstin Sauer

EuroNatur setzt sich für den Schutz der großen Lebenslinien in der Natur Europas ein. Dazu gehören Flüsse wie die Save - der wasserreichste Zufluss zur Donau. In den Ostalpen entsprungen, fließt sie durch Slowenien, Kroatien, Bosnien und Serbien bis sie bei Belgrad in die Donau mündet. Die Save-Auen sind eines der wichtigsten Rastgebiete für Zugvögel in Kroatien.

Auf dem Adria-Zugweg ziehen Kraniche, Moorenten und Wespenbussarde über den Naturpark. Bei Überschwemmung rasten über 20.000 Wasservögel in der Aue. Ansammlungen von 400 Löfflern oder Seidenreihern, Schwarz- und Weißstörchen, sowie zahlreiche Seeadler sind eine Reise wert.

Fotogalerie

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Das Wasser abgegraben

Anfang der 1970er Jahre drohte dem Naturparadies das Aus: Mit finanzieller Unterstützung der Vereinten Nationen und der Weltbank setzte Jugoslawien das Projekt „Sava 2000“ um – ein Landgewinnungsprogramm, das 5.000 Quadratkilometer Auengebiete trockenlegte, zahllosen Kleinbauern die dorfeigenen Weideflächen nahm und diese den staatlichen Kombinaten zuschlug. Bis dahin hatte die Save regelmäßig 7.000 Quadratkilometer überschwemmt – eine Fläche größer als das Donaudelta oder halb so groß wie das Bundesland Thüringen.

Seit seiner Gründung im Jahr 1987 setzt sich EuroNatur in einer breiten Palette an Naturschutz-Projekten für die Rettung der Save-Auen in Kroatien und Serbien ein. Die Ausweisung des Naturparks Lonjsko Polje war nur ein erster, wichtiger Schritt.

Lesen Sie mehr zu den EuroNatur-Projekten in den Save-Auen

Im Interview „Save-Auen: Eine schicksalhafte Begegnung“ mit dem EuroNatur-Mitbegründer Prof. Dr. Harmut Ern erfahren Sie, welche Rolle die Save-Auen bei der Gründung von EuroNatur gespielt haben (Seiten 18-21).

Zum Download (4 MB)

SavaParks Guiding Principles 2015

Zum Download (3 MB)

ZEIT-Artikel "Euch steig ich aufs Dach" vom 18. August 2011

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