Gedichte und Geschichten gesucht

Grenzenlose Kreativität beim 3. EuroNatur-Schreibwettbewerb

© Gunther Willinger
Südlichster Teilabschnitt des Grünen Bandes Balkan an der bulgarisch-türkischen Schwarzmeer-Grenze © Gunther Willinger

Palisaden, Steinmauern, Stacheldraht: Seit Jahrtausenden grenzen sich menschliche Gemeinschaften von anderen ab; Grenzübertritte haben oft dramatische Folgen. Nach einer globalen Phase des Liberalismus werden in vielen Teilen der Welt aktuell wieder alte Grenzen neu gezogen. Die Natur hingegen kennt keine Grenzen. Große Säugetiere, Zugvögel und viele Fischarten überqueren bei ihren Wanderungen Länder, Meere, Kontinente – sofern sie nicht aufgehalten werden. Manche Grenzen sind bewusst errichtet worden, um wilde Tiere fernzuhalten, andere erweisen sich – oftmals billigend in Kauf genommen – als unüberwindbare Barrieren (Staudämme, Autobahnen). Es gibt jedoch auch  Grenzbefestigungen, die sich als Glücksfall für die Natur erwiesen haben – bestes Beispiel ist die EuroNatur-Initiative Grünes Band Europa. Erzählen Sie uns, wie sich menschengemachte Grenzen auf die Tiere und Pflanzen unseres Kontinents auswirken oder fühlen Sie sich hinein in Geschöpfe, die keine Staaten kennen und den menschlichen Traum der Grenzenlosigkeit leben.

 

Schicken Sie uns Ihr Gedicht, Ihre Kurzgeschichte oder Ihren Essay (maximal ein bisher unveröffentlichter Text mit höchstens 5.000 Zeichen inkl. Leerzeichen) zum Motto „Über Grenzen“ unter Angabe des Betreffs EuroNatur-Schreibwettbewerb an schreibwettbewerb(at)euronatur.org. Einsendeschluss ist der 30. August 2019. Die drei besten Einsendungen werden unter anderem im Rahmen des diesjährigen digitalen EuroNatur-Adventskalenders auf euronatur.org veröffentlicht. Dem Siegertext winkt eine Publikation im EuroNatur-Magazin (Ausgabe 1/20). Außerdem erhalten die drei Erstplatzierten attraktive Preise, etwa den großformatigen EuroNatur-Wandkalender „Naturschätze Europas 2020“.

Lassen Sie Ihren Gedanken freien Lauf und bauen Sie alle inneren Barrieren beim Schreiben ab. Wir freuen uns auf Ihre kreativen Ideen!

Die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.


Hier können Sie die Siegertexte des vergangenen Wettbewerbs lesen (das Motto lautete "Alles ist im Fluss"):

1. Platz: "Früher duftete es hier nach Rosen" von Steffen Kutzner

Hier geht's zum Text

2. Platz: "Wassertreppe" von Anna Heinrich

Hier geht's zum Text

3. Platz: "im Fluss" von Christian Aeberhard

Hier geht's zum Text

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