Projekt Fledermaushotel erfolgreich
Erfreuliche Nachrichten aus Frankfurt (Oder): Auch in diesem Jahr suchten wieder rund 2000 Fledermäuse die Gewölbe der ehemaligen Ostquellbrauerei zum Überwintern auf. Seit über zehn Jahren bewegt sich die Anzahl der geflügelten Überwinterungsgäste auf stabilem Niveau. Die Brauereiruine erweist sich daher einmal mehr als eines der bedeutendsten Überwinterungsquartiere für Fledermäuse in ganz Deutschland.
3. Februar 2010
Aigner erntet Kritik
Mit ihrem internen Positionspapier zur zukünftigen Ausgestaltung der EU-Agrarpolitik nach 2013 hat Landwirtschaftsministerin Aigner massive Kritik bei Umwelt- und Naturschutzverbänden sowie grünen Politkern hervorgerufen. In dem Dokument plädiert Aigner unter anderem dafür, die umstrittenen Direktzahlungen an die Landwirte beizubehalten. „Das ist ein Weiter-so-Papier, das weder den Klimaschutz ins Zentrum stellt, noch das Höfesterben verhindert oder den dramatischen Verlust an biologischer Vielfalt stoppt“, kommentierte der naturschutzpolitische Direktor von EuroNatur, Lutz Ribbe, gegenüber der Frankfurter Rundschau.
2. Februar 2010
Wolfsschutz preisverdächtig
EuroNatur freut sich über die Nominierung ihrer polnischen Partnerorganisation WILK für den Traveller 2009 Award. Jedes Jahr vergibt die Zeitschrift National Geographic Polen diesen Preis in fünf unterschiedlichen Kategorien. WILK wurde in der Kategorie „Social Initiative of the Year“ nominiert. Damit würdigt das Komitee die erfolgreiche Arbeit von WILK: Mit ihrer Aufklärungsarbeit schaffen sie bei der polnischen Bevölkerung die nötige Akzeptanz für einen nachhaltigen Schutz von Wölfen und anderen Großraubtieren.
29. Januar 2010
2. Februar ist Weltfeuchtgebietstag
EuroNatur fordert dringend einen verbesserten Schutz der Feuchtgebiete auf dem Balkan. Denn in den vergangenen 60 Jahren sind in dem schmalen Küstenstreifen der östlichen Adria 80 Prozent der Feuchtgebietsflächen durch Trockenlegung, intensive Landwirtschaft und Tourismus stark beeinträchtigt oder ganz zerstört worden.
28. Januar 2010
Die faire Milch macht’s
Bewusste Verbraucher haben ab sofort beim Milchkauf – neben Biomilch - eine neue Alternative: „Die faire Milch“ der Milchvermarktung Süddeutschland (MVS). Die Milch wird ohne Gentechnik und mit hohem Wiesenfutteranteil produziert. Die Bauern erhalten dafür mit 40 Cent pro Liter einen fairen Erzeugerpreis. EuroNatur unterstützt den Aufruf des Bund Naturschutz in Bayern e.V. (BN) an die Verbraucher, „Die faire Milch“ verstärkt nachzufragen.
25. Januar 2010
Hartnäckig gegenüber Betonköpfen
Ein Drittel Bulgariens gehört heute – auch dank des Einsatzes von EuroNatur-Partner Green Balkans – zum Natura 2000-Schutzgebietsnetzwerk. Doch die Umsetzung erweist sich als schwierig. Korrupte Lokalpolitiker leisten der Naturzerstörung im großen Stil Vorschub. Umso wichtiger sind daher die positiven Signale aus Brüssel. Die EU-Kommission bekräftigte Mitte Januar, dass sie ein Aufweichen der Natura 2000-Gesetzgebung ablehne. In einem Interview mit EuroNatur berichtet Dimitar Popov von der Naturschutzorganisation Green Balkans über die schwierige Naturschutzarbeit in Bulgarien.
21. Januar 2010
Klare Absage an FFH-Gegner
EuroNatur begrüßt die Entscheidung der Europäischen Kommission, die Fauna-Flora-Habitatrichtlinie in ihrer bisherigen Fassung beizubehalten. In seiner Anhörung vor dem Europäischen Parlament am 13.01.2010 bekräftigte der designierte Umweltkommissar Janez Potocnik, dass er einer Revision der europäischen Naturschutzrichtlinien keine Chance einräume.
19. Januar 2010
EU-Agrarpolitik: Umdenken gefordert
Auf der Grünen Woche in Berlin sieht man derzeit Agrar- und Umweltlobby in ungewohnter Einigkeit: Der derzeitige Preiskampf der Lebensmittelbranche ist für die Landwirtschaft katastrophal, monieren beide. Lutz Ribbe, naturschutzpolitischer Direktor von EuroNatur, erklärt im Interview mit dem Online-Journal heute.de , inwiefern sich die EU neu ausrichten muss.
15. Januar 2010
Stare in den Startlöchern
Während der Winter Deutschland noch im Griff hat, sitzen Zugvögel in der Mittelmeerregion bereits in den Startlöchern. Arten wie Star, Graureiher, Waldschnepfe oder Kiebitz warten nur darauf, dass es bei uns milder wird und sie in ihre Brutgebiete zurückkehren können. Es ist unverantwortlich, dass die Vogeljagd in Ländern wie Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro und Albanien im Januar und Februar, teilweise auch bis in den März hinein, auf Hochtouren läuft.
14. Januar 2010
Katastrophale Überschwemmungen in Albanien
Etwa ein halbes Jahr ist es her, dass EuroNatur im Juli 2009 vor drohenden Hochwasserkatastrophen am Fluss Drin gewarnt hat. In diesen Tagen verwandeln sich diese Warnungen in bittere Realität.




















