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		<title>Euronatur - Meldungen</title>
		<link>http://www.euronatur.org/</link>
		<description>Alle Meldungen von der Stiftung Euronatur</description>
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			<title>Euronatur - Meldungen</title>
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			<description>Alle Meldungen von der Stiftung Euronatur</description>
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		<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 15:29:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Der neue Zugvogel-Newsletter ist da!</title>
			<link>http://www.euronatur.org/Aktuell.836+M51caa5a169a.0.html?&#38;cHash=8d395766fcf61e535279b1d65fa8bf50</link>
			<description></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Feiern Sie mit uns einen großen Erfolg im Kampf gegen die Vogeljagd, werfen sie einen Blick in ein Nest in bester Lage und erfahren Sie, wie eine Mähmaschine den Speiseplan des Kaiseradlers bereichern kann.</p>
<p class="bodytext"><a href="Ausgabe-24-Februar-2012.1318.0.html" >Zum Newsletter</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Vogeljagd-Kampagne</category>
			<category>Zugvögel</category>
			<category>Vogeljagd</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 15:29:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>2. Februar ist Weltfeuchtgebietstag </title>
			<link>http://www.euronatur.org/Aktuell.836+M54400a89a5d.0.html?&#38;cHash=79f8b7a6e7073f5f333d2e552f2c8823</link>
			<description><p class="bodytext">Unterirdische Höhlen, riesige Seen und Karstebenen, die über unterirdische Zu- und Abflüsse überschwemmt werden und wieder trocken fallen – die östliche Adria hat mehr zu bieten als nur Strände und stahlblaues Meer. Anlässlich des Weltfeuchtgebietstags am 2. Februar macht die europaweit tätige Naturschutzstiftung EuroNatur auf den Wert der Feuchtgebiete auf der Balkanhalbinsel aufmerksam.</p></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Unterirdische Höhlen, riesige Seen und Karstebenen, die über unterirdische Zu- und Abflüsse überschwemmt werden und wieder trocken fallen – die östliche Adria hat mehr zu bieten als nur Strände und stahlblaues Meer. Anlässlich des Weltfeuchtgebietstags am 2. Februar macht die europaweit tätige Naturschutzstiftung EuroNatur auf den Wert der Feuchtgebiete auf der Balkanhalbinsel aufmerksam.</p><p class="bodytext"><i>„Feuchtgebietstourismus – Eine großartige Erfahrung“</i><br /><br />Presseinformation vom 27. Januar 2012</p>
<p class="bodytext"><br /><b>Radolfzell.</b> &nbsp; Unterirdische Höhlen, riesige Seen und Karstebenen, die über unterirdische Zu- und Abflüsse überschwemmt werden und wieder trocken fallen – die östliche Adria hat mehr zu bieten als nur Strände und stahlblaues Meer. Anlässlich des Weltfeuchtgebietstags am 2. Februar macht die europaweit tätige Naturschutzstiftung EuroNatur auf den Wert der Feuchtgebiete auf der Balkanhalbinsel aufmerksam. In diesem Jahr steht der alljährlich von der Ramsar-Konvention organisierte Aktionstag unter dem Motto: „Feuchtgebietstourismus – Eine großartige Erfahrung“.  „An der Adria-Ostküste von Slowenien über Kroatien, Bosnien und Montenegro bis nach Albanien findet sich ein großer Reichtum an Feuchtgebieten. Doch die Artenvielfalt dieser Naturparadiese ist unter anderem durch Entwässerung, Verbauung und <a href="Vogeljagd-Balkan.1143.0.html" >Vogeljagd</a> stark bedroht“, sagt EuroNatur-Geschäftsführer <a href="Gabriel-Schwaderer.1251.0.html" >Gabriel Schwaderer</a>. </p>
<p class="bodytext">Dabei ist nicht nur der ökologische, sondern auch der ökonomische Wert der Feuchtgebiete an der östlichen Adria immens. Denn im Gegensatz zu den Stränden haben Naturreiseziele wie die zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärten Höhlen von Škocjanin in Slowenien oder die großen Balkanseen <a href="Prespa-Ohrid.1069.0.html" >Prespa und Ohrid </a>im Dreiländereck zwischen Mazedonien, Albanien und Griechenland das Potential, ganzjährig Gäste anzulocken. Damit können sie für konstante Einkommensquellen sorgen. Rund um die Ostseeinsel Rügen beispielsweise schafft die Kranichbeobachtung von September bis Oktober eine Verlängerung der Sommersaison. EuroNatur setzt sich dafür ein, solche Ansätze auf Südosteuropa zu übertragen. Denn noch wird entlang der Adria das wirtschaftliche Potential nicht genutzt, das der Erhalt der Natur bietet. Obwohl Länder wie Kroatien und Montenegro mit den Slogans „das Mittelmeer – wie es einst war“ oder „wilde Schönheit“ werben, fehlen die nötigen Informationen für Touristen, um die vielen verborgenen Schätze zu finden. &nbsp;<br /><br />Die <a href="https://www.euronatur-shop.com/Single.272.0.html?&amp;cHash=ed62f43e92f6048472300ce1046d5235&amp;tx_ttproducts_pi1%5BbackPID%5D=240&amp;tx_ttproducts_pi1%5Bproduct%5D=751" target="_blank" >EuroNatur-Reiseführer „Adria-Ostküste“</a> und <a href="https://www.euronatur-shop.com/Single.272.0.html?&amp;cHash=bc76e7de8c8a0637954837568407cdc3&amp;tx_ttproducts_pi1%5BbackPID%5D=240&amp;tx_ttproducts_pi1%5Bproduct%5D=589" target="_blank" >„Prespa-Ohrid-Region“</a> bedeuten erste, wichtige Schritte auf dem  Weg, diesen Teil Europas mit seinem großartigen Kultur- und Naturerbe bekannter zu machen und damit auch vor der Zerstörung zu bewahren. „Die Länder entlang der östlichen Adria wünschen sich eine längere Tourismussaison. Wir helfen ihnen dabei, das zu erreichen. Damit schaffen wir handfeste Alternativen, die den Menschen langfristige wirtschaftliche Perspektiven geben, ohne die Natur zu zerstören oder die Vögel abzuschießen“, sagt EuroNatur-Projektleiter <a href="Martin-Schneider-Jacoby.1254.0.html" >Dr. Martin Schneider-Jacoby</a>. &nbsp;<br /><br /></p>
<p class="bodytext"><b>Hintergrundinformationen:</b></p><ul><li><a href="http://www.ramsar.org/cda/en/ramsar-activities-wwds-wwd2012index/main/ramsar/1-63-78^25324_4000_0__" target="_blank" >zum Weltfeuchtgebietstag</a> (englische Seite)</li></ul><ul><li><a href="http://www.euronatur.org/Pressemitteilungen.256+M5d4327bd2fa.0.html?&amp;cHash=f0bd4e37f636f7feb9d01a25984f02a8" target="_blank" >zum EuroNatur-Reiseführer „Östliche Adria“</a></li></ul><ul><li><a href="Prespa-Ohrid.1069.0.html" >über die Projekte von EuroNatur zum Schutz der Prespa-Ohrid-Region&nbsp;</a><br />&nbsp;<br /></li></ul><p class="bodytext"><b>Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:</b></p>
<p class="bodytext"><br />EuroNatur<br />Konstanzer Straße 22 <br />78315 Radolfzell <br />Tel.: 07732 - 92 72 10 <br />Fax: 07732 - 92 72 22 <br />E-Mail: info@euronatur.org <br />Internet: www.euronatur.org<br />Ansprechpartner: Dr. Martin Schneider-Jacoby<br />Pressekontakt: Katharina Grund</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Vogeljagd</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 09:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fledermaushotel gut belegt</title>
			<link>http://www.euronatur.org/Aktuell.836+M5bdf8fc38ef.0.html?&#38;cHash=5e376c12671378be42d6db7cb9d95caf</link>
			<description><p class="bodytext">
Die Gewölbe der ehemaligen Ostquellbrauerei in Frankfurt an der Oder sind auch in diesem Winter gut besucht: 1.425 überwinternde Fledermäuse wurden in der Brauereiruine bei der diesjährigen Winterzählung erfasst, darunter Arten wie das Große Mausohr, die Fransen- oder die Wasserfledermaus. </p></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">
Die Gewölbe der ehemaligen Ostquellbrauerei in Frankfurt an der Oder sind auch in diesem Winter gut besucht: 1.425 überwinternde Fledermäuse wurden in der Brauereiruine bei der diesjährigen Winterzählung erfasst, darunter Arten wie das Große Mausohr, die Fransen- oder die Wasserfledermaus. </p><p class="bodytext">Die unterirdischen Gewölbekeller des alten Gemäuers gehören zu den bedeutendsten Winterquartieren für Fledermäuse in ganz Deutschland. Häufigster Vertreter im „Winterhotel“ ist seit Jahren das Große Mausohr, das europaweit gemäß der FFH-Richtlinie streng geschützt ist. Dicht aneinander gekuschelt hängen die Tiere kopfüber von den Gewölbedecken oder verstecken sich in den unzähligen Nischen und Spalten. Die feuchten, frostfreien und gut durchlüfteten Räume bieten den Flattermännern ein ideales Mikroklima zum Überwintern.&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><br />Die Sanierung des einsturzgefährdeten Gebäudes war Teil eines inzwischen abgeschlossenen Fledermausschutzprogramms von EuroNatur: Mithilfe lokaler Partner hat EuroNatur fast 40 Bunker, Eis- und Brauereikeller im deutsch-polnischen Grenzgebiet für den Einsatz als Fledermauswinterquartiere optimiert. Engagierte Helfer vor Ort überwachen auch weiterhin den Zustand der Bauten und führen jährlich eine Zählung der überwinternden Arten durch. Insgesamt konnten sie auch in diesem Jahr stabile Winterbestände in der ostbrandenburgischen Grenzregion feststellen.</p>
<p class="bodytext"><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Fledermäuse</category>
			<category>Brandenburg</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 17:06:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>  ARD und „Die Zeit“ machen Tatort Adria sicherer</title>
			<link>http://www.euronatur.org/Aktuell.836+M504bf9938f6.0.html?&#38;cHash=55cc9540047dd907888b873ef2e905ae</link>
			<description><p class="bodytext">Berichte deutscher Medien verschaffen den Zugvögeln im Naturpark Hutovo Blato derzeit eine so ruhige Rast wie lange nicht. Zum ersten Mal seit vielen Jahren konnte an diesem wichtigen Rastplatz entlang der Adria-Zugroute im Rahmen der internationalen Winter-Wasservogelzählungen eine gestiegene Anzahl rastender Vögel registriert werden. </p></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berichte deutscher Medien verschaffen den Zugvögeln im Naturpark Hutovo Blato derzeit eine so ruhige Rast wie lange nicht. Zum ersten Mal seit vielen Jahren konnte an diesem wichtigen Rastplatz entlang der Adria-Zugroute im Rahmen der internationalen Winter-Wasservogelzählungen eine gestiegene Anzahl rastender Vögel registriert werden. </p><p class="bodytext">Im Herbst 2011 berichteten <a href="http://www.euronatur.org/Vogeljagd-aktuell.930+M5f71a89773f.0.html?&amp;cHash=6eb367f91e4e03b6c388e13fcbff5a1c" target="_blank" >„Die Zeit“</a> und anschließend das <a href="http://www.euronatur.org/Vogeljagd-aktuell.930+M5b1db7d8d88.0.html?&amp;cHash=ad2474375f1af5b7565f2309915b544a" target="_blank" >„ARD-Europamagazin“</a> über den organisierten Vogelmord im Naturpark Hutovo Blato in Bosnien-Herzegowina. Die Redakteure begleiteten EuroNatur-Projektleiter <a href="Martin-Schneider-Jacoby.1254.0.html" >Dr. Martin Schneider-Jacoby</a> an die östliche Adria und schauten ihm beim Monitoring der illegalen <a href="Vogeljagd-Balkan.1143.0.html" >Vogeljagd</a> über die Schulter. Zu dieser Zeit trafen sich sonntags im Naturpark Hutovo Blato noch bis zu mehr als 100 Vogeljäger, um gemeinsam mit Motorbooten eine Treibjagd auf die rastenden Wasservögel zu veranstalten. &nbsp;<br /><br />Der ARD-Bericht vom 5. November 2011 wurde von der bosnischen EuroNatur-Partnerorganisation „Nase Ptice“ (Unsere Vögel) für eine Kampagne an alle zuständigen Behörden gesandt. Daraufhin wurden bei mehreren Razzien Gewehre beschlagnahmt und Polizei sowie Grenzschutz führen seither regelmäßig  Kontrollen durch. „Seitdem wagt sich kein Jäger mehr auf den Svitava-See im Naturpark Hutovo Blato“, bestätigt EuroNatur-Projektleiter Dr. Martin Schneider-Jacoby nach einer Inspektion vor Ort.<br /><br />Die positiven Auswirkungen zeigen sich deutlich: Fast 10.000 Tiere - und damit doppelt so viele wie zu Beginn der Jagdperiode und eine fünffach so große Zahl wie während des ARD-Drehtermins im Herbst 2011 - wurden bei der IWC auf dem Svitava-See gezählt. Besonders erfreulich ist auch, dass sich über 1.800 der seltenen Zwergscharben am Abend zum Schlafen auf dem See versammelten. Das sind etwa zwei Prozent des Weltbestandes. Außerdem konnten neun verschiedene Entenarten beobachtet werden. Darunter auch 38 Individuen der gefährdeten Moorente. <br /><br />„Die Zahlen zeigen klar, welche Bedeutung der Naturpark Hutovo Blato für den Schutz der Artenvielfalt hat. Einheimische und Parkverwaltung sind froh, dass der Naturschutz durch die Berichte in den deutschen Medien gestärkt wurde. Für EuroNatur ist dieser Erfolg ein erster wichtiger Schritt auf dem langen Weg, den <a href="Adria-Zugroute-Adriatic-Flyway.1144.0.html" >Vogelzug an und über die Adria</a> sicherer zu machen“, sagt Martin Schneider-Jacoby. In vielen anderen Schutzgebieten in Kroatien, Montenegro und Albanien werden die Vögel immer noch rücksichtslos geschossen. Auch Hutovo Blato ist – trotz der positiven Effekte der Medienberichterstattung – nach wie vor nicht gesichert. Denn noch erhält der Naturpark im Monat nur 2.400 Euro von der Kantonsregierung in Mostar, um die Gehälter für 19 Mitarbeiter zu bezahlen. Regelmäßige Kontrollen sind somit, zumindest durch den Naturpark, schwer durchführbar.&nbsp;<br /><br /><a href="http://www.youtube.com/watch?v=nhdFvtXJf8s" target="_blank" >Link zum ARD-Beitrag &quot;Vogelmord im Naturpark&quot; vom 5.11.2011</a></p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.zeit.de/2011/40/Adria-Vogeljagd" target="_blank" >Link zum Beitrag &quot;Massaker im Naturpark&quot; in der Zeit vom 30.9.2011</a></p>
<p class="bodytext"><a href="Vogeljagd-Balkan.1143.0.html" >Mehr über die Arbeit von EuroNatur gegen die Vogeljagd auf dem Balkan</a><br /><a href="http://www.zeit.de/2011/40/Adria-Vogeljagd" target="_blank" ><br /></a><a href="http://www.zeit.de/2011/40/Adria-Vogeljagd" target="_blank" ><br /></a><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Vogeljagd</category>
			<category>Bosnien-Herzegowina</category>
			<category>Vogeljagd-Kampagne</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 09:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Starkes Signal für Agrarwende</title>
			<link>http://www.euronatur.org/Aktuell.836+M53eba6c6ae5.0.html?&#38;cHash=9fe16ef0e7e34a10d2395985d29d18ad</link>
			<description><p class="bodytext">Rund 23.000 Menschen haben am Samstag für eine bäuerliche und ökologische Landwirtschaft demonstriert. Unter dem Motto „Wir haben es satt – Bauernhöfe statt Agrarfabriken“ zogen die Demonstranten zum Kanzleramt und forderten von der Regierung eine grundlegende Wende der Agrarpolitik.</p></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Rund 23.000 Menschen haben am Samstag für eine bäuerliche und ökologische Landwirtschaft demonstriert. Unter dem Motto „Wir haben es satt – Bauernhöfe statt Agrarfabriken“ zogen die Demonstranten zum Kanzleramt und forderten von der Regierung eine grundlegende Wende der Agrarpolitik.</p><p class="bodytext">Mehr als 90 Organisationen aus den Bereichen Landwirtschaft, Natur-, Tier- und Verbraucherschutz sowie Entwicklungszusammenarbeit hatten zu der Kundgebung aufgerufen. Anlässlich der Internationalen Grünen Woche in Berlin wiesen sie auf die schwerwiegenden Folgen der derzeitigen industrialisierten Landwirtschaft hin. So betonte Moritz Schäfer, Mitglied der EuroNatur-Partnerorganisation Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), dass „die agrarindustriellen Strukturen Klimawandel, Hungerkrisen und das Höfesterben verschärfen.“ </p>
<p class="bodytext">Die Verbände riefen die Bundesregierung auf, ihre Blockadepolitik gegen eine nachhaltige und gerechte Agrarreform aufzugeben und die Agrarsubventionen künftig an ökologischen, sozialen und Tierschutzkriterien auszurichten.</p>
<p class="bodytext"><br /></p>
<p class="bodytext">Eine Bilderstrecke der Großdemonstration sehen Sie auf der Webseite der Initiative „Wir haben es satt“.</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.wir-haben-es-satt.de/" target="_blank" >Link zur Initiative „Wir haben es satt“</a></p>
<p class="bodytext"><br /><br /></p>
<hr />
<p class="bodytext"><br /></p>
<p class="bodytext">Ein breites Bündnis von zivilgesellschaftlichen Organisationen, zu denen auch EuroNatur gehört, verstärkt seit Anfang des Jahres 2010 den politischen Druck auf die Entscheidungsträger, um seinen Forderungen nach einer ökologisch und sozial sinnvollen Agrarreform Nachdruck zu verleihen. In ihrem Projekt „Die bessere Agrarpolitik – für eine nachhaltige ländliche Entwicklung“ zeigen die Verbände auf, wie eine zukunftsfähige nachhaltige Landwirtschaft aussehen sollte.</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.die-bessere-agrarpolitik.de/" target="_blank" >Link zur Webseite „Die bessere Agrarpolitik“</a></p>
<p class="bodytext"><br /><br /></p>
<p class="bodytext"><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Agrarpolitik</category>
			<category>Biodiversität</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 14:41:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Verbände wollen Berglandwirtschaft begrünen</title>
			<link>http://www.euronatur.org/Aktuell.836+M503c7666722.0.html?&#38;cHash=8f1a0ffbf5b38ad973a8b70a8a97b475</link>
			<description><p class="bodytext">Mit einem Workshop startete gestern die von EuroNatur koordinierte Initiative „Allianz für Naturschutz und Landwirtschaft in den Alpen“. Gemeinsam mit Partnern aus dem deutschen und österreichischen Alpenraum will die Stiftung die aktuelle Debatte zur Agrarreform beeinflussen. Ziel ist es, in der künftigen EU-Agrarpolitik nach 2013 eine naturverträgliche Landnutzung in den Alpen zu verankern. </p></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Mit einem Workshop startete gestern die von EuroNatur koordinierte Initiative „Allianz für Naturschutz und Landwirtschaft in den Alpen“. Gemeinsam mit Partnern aus dem deutschen und österreichischen Alpenraum will die Stiftung die aktuelle Debatte zur Agrarreform beeinflussen. Ziel ist es, in der künftigen EU-Agrarpolitik nach 2013 eine naturverträgliche Landnutzung in den Alpen zu verankern. </p><p class="bodytext">Am 12. Oktober 2011 hat die EU-Kommission ihre Gesetzesvorschläge zur anstehenden Agrarreform veröffentlicht. Um diese hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Berglandwirtschaft in den Alpen zu analysieren und zu bewerten, kamen gestern in Salzburg 24 Vertreter der Verbände-Allianz zusammen, darunter Bergbauern sowie Vertreter von 15 Nichtregierungsorganisationen und Behörden. Die Teilnehmer erarbeiten die Grundlagen für ein Positionspapier, das konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Gesetzesvorschläge enthalten soll.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die Alpen sind eines der wertvollsten und artenreichsten Ökosysteme Europas. Aber die hohe Biodiversität der alpinen Kulturlandschaft ist in Gefahr. Extensiv genutzte Wiesen und Weiden werden immer unrentabler mit der Folge, dass immer mehr Landwirte die Bewirtschaftung aufgeben und so ein Großteil dieser artenreichen Lebensräume nach und nach verloren geht. Andererseits steigt auch in den Alpen der Druck zur landwirtschaftlichen Intensivierung. Wesentlich begünstigt wird dieser Strukturwandel durch die derzeitige Ausrichtung der EU-Agrarpolitik.</p>
<p class="bodytext"><br /></p>
<hr />
<p class="bodytext"><br /></p>
<p class="bodytext"><b>Hintergrund:</b></p>
<p class="bodytext">Das von der Mava-Stiftung für Naturschutz finanzierte Projekt „Allianz für Naturschutz und Landwirtschaft in den Alpen“ wird von EuroNatur in Zusammenarbeit mit BioAustria und dem Bund Naturschutz Bayern durchgeführt. Es ergänzt das Projekt „Die bessere Agrarpolitik- für eine nachhaltige ländliche Entwicklung“, das EuroNatur seit Januar 2010 koordiniert. Gemeinsam mit einem breiten Bündnis von inzwischen 30 Verbänden begleitet EuroNatur den derzeitigen Reformprozess der EU-Agrarpolitik und setzt sich für eine grundlegende soziale und ökologische Neuausrichtung der europäischen Landwirtschaft ein.&nbsp;<br /><br /><a href="http://www.die-bessere-agrarpolitik.de/" target="_blank" >Link zur Webseite „Die bessere Agrarpolitik“</a></p>
<p class="bodytext"><br /><br /><a href="http://www.die-bessere-agrarpolitik.de/" target="_blank" ><br /></a> </p>]]></content:encoded>
			<category>Agrarpolitik</category>
			<category>Biodiversität</category>
			<category>Berge</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 15:13:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Saline Ulcinj fand keinen Käufer</title>
			<link>http://www.euronatur.org/Aktuell.836+M579464c2c90.0.html?&#38;cHash=07768db23b745ae42ea39d7893924eb5</link>
			<description><p class="bodytext">Am 16. Januar sollte die Saline von Ulcinj in Montenegro für mindestens 257,8 Millionen Euro verkauft werden. Bis zum Auktionsschluss wurde kein entsprechendes Angebot abgegeben. Für den Naturschutz bedeutet das vorerst einen Erfolg. Dennoch hängt auch weiterhin ein Damoklesschwert über dem wichtigsten Zugvogelrastplatz an der Adria-Ostküste.</p></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Am 16. Januar sollte die Saline von Ulcinj in Montenegro für mindestens 257,8 Millionen Euro verkauft werden. Bis zum Auktionsschluss wurde kein entsprechendes Angebot abgegeben. Für den Naturschutz bedeutet das vorerst einen Erfolg. Dennoch hängt auch weiterhin ein Damoklesschwert über dem wichtigsten Zugvogelrastplatz an der Adria-Ostküste.</p><p class="bodytext">Am 16. Januar  sollte die 14,5 Millionen Quadratmeter große<a href="Saline-Ulcinj.1161.0.html" > Saline von Ulcinj</a> in Montenegro für mindestens 257,8 Millionen Euro verkauft werden <a href="http://www.euronatur.org/EuroNatur-aktuell.7+M5549d48e07c.0.html?&amp;cHash=0e8de495681f29735f9f4d078f9e3d01" target="_blank" >(wir berichteten am 10. Januar 2012)</a>. Bis zum Auktionsschluss wurde kein entsprechendes Angebot abgegeben. Für den Naturschutz bedeutet das vorerst einen Erfolg. Dennoch hängt auch weiterhin ein Damoklesschwert über der Saline Ulcinj als überlebenswichtigem <a href="Adria-Zugroute-Adriatic-Flyway.1144.0.html" >Zugvogel-Rastplatz an der Östlichen Adria. </a></p>
<p class="bodytext"><a href="Adria-Zugroute-Adriatic-Flyway.1144.0.html" ><br /></a>Alles deutet darauf hin, dass Montenegro das einmalige Naturgebiet zerstören und es für den Massentourismus ausbauen will. So errichtet der montenegrinische Staat derzeit für 15 Millionen Euro über den Einlauf Port Milena zur Lagune eine Autobrücke, die auch den größten Yachten Einfahrt in die Saline Ulcinj bietet. Und das, obwohl die Lagune zum größten Teil für die Salzgewinnung genutzt wird. Außerdem wird eine Wasserleitung nach Ulcinj gebaut, die große Mengen an Touristen mit Trinkwasser aus dem <a href="Skutari-See.1159.0.html" >Nationalpark Skutarisee</a> versorgen kann. Auf der anderen Seite blockiert die montenegrinische Regierung die Umsetzung von Plänen zum Naturschutz, die im Rahmen eines Projekts zur Küstenentwicklung erarbeitet wurden. Diese sehen vor, das <a href="Bojana-Buna-Delta-und-Skutari-Se.1091.0.html" >Bojana-Delta </a>in einen Regionalpark zu verwandeln, um die Auswirkungen der Tourismusentwicklung abzupuffern und wichtige Lebensräume für Zugvögel zu schützen. <br /><br />Doch noch gibt es Hoffnung: Da bisher kein Käufer für die Saline Ulcinj gefunden wurde, hat die Aktionärsversammlung am 16. Januar mit der Mehrheit des <a href="http://www.euronatur.org/Projekte-aktuell.792+M5549d48e07c.0.html?&amp;cHash=0e8de495681f29735f9f4d078f9e3d01" target="_blank" >Eurofond</a> beschlossen, sich um ausländische Kredite zu bemühen. Diese sollen eine Wiederaufnahme des Salinenbetriebes zumindest für das Jahr 2012 möglich machen. Den zeitlichen Aufschub werden die Naturschutzorganisationen Montenegros nutzen, um mit Hilfe internationaler Partner wie EuroNatur eine Änderung des Raumplans zu erreichen. Ziel ist es, dass die Saline Ulcinj entsprechend ihres globalen Wertes als wichtigstes Rastgebiet für Zugvögel an der Östlichen Adria unter Naturschutz gestellt wird.</p>
<p class="bodytext">  „Das Gebiet sollte touristisch entwickelt werden. Allerdings nicht in Form eines kleinen Dubai, sondern als Naturpark unter Schonung der einmaligen Salzwiesen als Rast- und Brutplätze für seltenste Vogelarten. Was fehlt sind nicht die Hotels, sondern gut geschützte Naturgebiete und Angebote für einen sanften Tourismus“, sagt EuroNatur-Projektleiter <a href="Martin-Schneider-Jacoby.1254.0.html" >Dr. Martin Schneider-Jacoby</a>.</p>
<p class="bodytext"><br /><br /></p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.euronatur.org/Projekte-aktuell.792+M5549d48e07c.0.html?&amp;cHash=0e8de495681f29735f9f4d078f9e3d01" target="_blank" >Link zur Pressemitteilung &quot;Wichtigster Zugvogelrastplatz an der Adria-Ostküste soll Bauland werden&quot; vom 10. Januar 2012</a></p>
<p class="bodytext"><a href="Saline-Ulcinj.1161.0.html" >Mehr über die Arbeit von EuroNatur zum Schutz der Saline Ulcinj</a><br /></p>
<p class="bodytext"><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Zugvögel</category>
			<category>Montenegro</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 16:33:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bauernhöfe statt Agrarindustrie!</title>
			<link>http://www.euronatur.org/Aktuell.836+M544dd625f68.0.html?&#38;cHash=df1f0b8a25104cdd1090618e0ca5e60d</link>
			<description><p class="bodytext">Bundesregierung und Agrarlobby stemmen sich weiterhin gegen eine grundlegende Reform der EU-Agrarpolitik. Das Aktionsbündnis „Wir haben es satt!“ ruft daher anlässlich der „Internationalen Grünen Woche“ alle Bürger zur Großdemonstration am 21. Januar in Berlin auf.</p></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Bundesregierung und Agrarlobby stemmen sich weiterhin gegen eine grundlegende Reform der EU-Agrarpolitik. Das Aktionsbündnis „Wir haben es satt!“ ruft daher anlässlich der „Internationalen Grünen Woche“ alle Bürger zur Großdemonstration am 21. Januar in Berlin auf.</p><p class="bodytext">Schon im vergangenen Januar haben bereits mehr als 22.000 Menschen für eine bäuerliche und ökologische Landwirtschaft demonstriert. Übereinstimmend forderten sie eine Abkehr von der derzeitigen industrialisierten Landwirtschaft. Rund 80 Traktoren begleiteten den Zug der Bauern, Natur- und Umweltschützer, Imker und Verbraucher vom Berliner Hauptbahnhof zur Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor. Auch in diesem Jahr hoffen die Veranstalter auf eine rege Beteiligung, um den Druck auf die Politik zu erhöhen.</p>
<p class="bodytext"><br />EuroNatur wird ebenfalls an der Demonstration teilnehmen, um sich für eine ökologischere Landwirtschaftspolitik einzusetzen. Seien auch Sie mit dabei! Der Demonstrationszug startet am kommenden Samstag um 11:30 vom Berliner Hauptbahnhof.</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.wir-haben-es-satt.de/start/home/" target="_blank" >Link zur Website der Initiative „Wir haben es satt“</a></p>
<p class="bodytext"><br /></p>
<hr />
<p class="bodytext"><br />Koordiniert von EuroNatur hat sich in Deutschland ein Bündnis von inzwischen 30 Verbänden aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen zusammengetan, um für eine sozial gerechtere und ökologisch verträglichere Landwirtschaft einzutreten. In ihrem Projekt „Die bessere Agrarpolitik – für eine nachhaltige ländliche Entwicklung“ zeigen die Verbände auf, wie eine zukunftsfähige nachhaltige Landwirtschaft aussehen sollte.</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.die-bessere-agrarpolitik.de/" target="_blank" >Link zur Webseite „Die bessere Agrarpolitik“ der Verbändeplattform</a></p>
<p class="bodytext"><br /><br /></p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.die-bessere-agrarpolitik.de/" target="_blank" ><br /></a><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Agrarpolitik</category>
			<category>Biodiversität</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 11:39:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wichtigster Zugvogelrastplatz an der Adria-Ostküste soll Bauland werden  </title>
			<link>http://www.euronatur.org/Aktuell.836+M5549d48e07c.0.html?&#38;cHash=0e8de495681f29735f9f4d078f9e3d01</link>
			<description><p class="bodytext">Seit dem 16. Dezember 2011 läuft der Count-down für den wichtigsten Zugvogel-Rastplatz an der Adria-Ostküste. Am 16. Januar 2012 soll die Saline von Ulcinj in Montenegro für mindestens 257,8 Millionen Euro verkauft werden. Damit droht dem global bedeutenden Feuchtgebiet das Aus.</p></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Seit dem 16. Dezember 2011 läuft der Count-down für den wichtigsten Zugvogel-Rastplatz an der Adria-Ostküste. Am 16. Januar 2012 soll die Saline von Ulcinj in Montenegro für mindestens 257,8 Millionen Euro verkauft werden. Damit droht dem global bedeutenden Feuchtgebiet das Aus.</p><p class="bodytext"><i>Saline Ulcinj soll am 16. Januar unter den Hammer kommen</i><br /><br /> Pressemitteilung vom 10. Januar 2012</p>
<p class="bodytext"><br /><b>Radolfzell.</b>   Seit dem 16. Dezember 2011 läuft der Count-down für den wichtigsten <a href="Adria-Zugroute-Adriatic-Flyway.1144.0.html" >Zugvogel-Rastplatz an der Adria-Ostküste</a>. Am 16. Januar 2012 soll die <a href="Saline-Ulcinj.1161.0.html" >Saline von Ulcinj</a> in Montenegro für mindestens 257,8 Millionen Euro verkauft werden. Damit droht dem global bedeutenden Feuchtgebiet das Aus.<br /><br /> „Ohne die Möglichkeit zur Rast in der Saline Ulcinj würden viele <a href="Vogelschutz-in-Europa.1096.0.html" >Zugvögel</a>, vor allem Knäkenten, Sichelstrandläufer und Dünnschnabelbrachvögel  ihren bis zu 5.000 Kilometer langen Flug von Eurasien nach Afrika nicht überleben. Es besteht derzeit die riesige Gefahr, dass dieses ökologische Kleinod skrupelloser Geschäftemacherei zum Opfer fällt“, sagt <a href="Gabriel-Schwaderer.1251.0.html" >Gabriel Schwaderer</a>, Geschäftsführer der europaweit tätigen Naturschutzstiftung EuroNatur.  Im Rahmen der Privatisierung des einstigen Staatsbetriebs im Jahr 2005 hat das Unternehmen Eurofond  75 Prozent des Salinenbetriebs für nur 800.000 Euro vom Staat Montenegro übernommen. Dazu zählt auch das 14,5 Millionen Quadratmeter große Salinengelände. Diese Fläche entspricht ungefähr 1.450 Fußballfeldern. Seither bestimmt Eurofond, der vom Geschäftsmann Veselin Barović kontrolliert wird, die Geschicke der Saline. <br /><br />Dass statt mit Salz heute mit dem Verkauf des Geländes das große Geschäft gemacht werden kann, basiert auf skandalösen Änderungen der Vorlage des <a href="http://ozonniksic.files.wordpress.com/2011/05/prostorni-plan-crne-gore-do-2020.pdf" target="_blank" >Raumplans von Montenegro (2005 – 2020) </a>im Jahr 2007. Gefördert wurde die Erstellung des Dokuments durch die Bundesregierung. An der Ausarbeitung waren Experten der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) beteiligt. Ziel der ursprünglichen Version des Raumplans war es, Montenegro durch eine nachhaltige Entwicklung neue wirtschaftliche Perspektiven zu eröffnen. Doch die Version, die zur Abstimmung in das Parlament gelangte, unterschied sich deutlich von der Fassung, die kurz zuvor auf ihre Umweltverträglichkeit geprüft und in einer öffentlichen Anhörung präsentiert worden war: erstens wurde die Ausweisung neuer Schutzgebiete gestrichen. Dieser Finte fiel auch die Ausweisung der <a href="Saline-Ulcinj.1161.0.html" >Saline Ulcinj</a> als Naturschutzgebiet zum Opfer. Zweitens wurde die Nutzung der Saline als Tourismusgebiet und drittens die Entwicklung neuer Übernachtungskapazitäten auf der Fläche der Saline vorgesehen. Damit wurde das global bedeutende Feuchtgebiet „Saline Ulcinj“ zum potentiellen Bauland und der finanzielle Spekulationswert der Firma erhöhte sich um ein Vielfaches.<br /><br />„Als   Beitrittskandidat für die Europäische Union kann es sich Montenegro nicht leisten, ein zukünftiges Natura 2000-Gebiet zum Bauland zu erklären. Noch immer stehen Hotels aus jugoslawischen Zeiten leer. Montenegro braucht nicht mehr Hotelbetten, sondern attraktive und gut geschützte Naturgebiete“, sagt EuroNatur-Projektleiter <a href="Martin-Schneider-Jacoby.1254.0.html" >Dr. Martin Schneider-Jacoby</a>.  EuroNatur unterstützt die Petition der montenegrinischen Natur- und Umweltschutzverbände und fordert Premierminister Igor Lukšić dringend auf, die Änderungen im Raumplan zurückzunehmen. Die Saline muss als wichtige Attraktion für den Tourismus und als bedeutendster Zugvogellandeplatz des Landes unter Naturschutz gestellt werden. </p>
<p class="bodytext"><br /><br /><b>Hintergrundinformationen:</b></p><ul><li>Die Saline Ulcinj ist die größte Lagune Montenegros und wurde seit 1926 zur Salzgewinnung genutzt. Dadurch blieb sie als Feuchtgebiet erhalten, während die meisten anderen Gebiete trockengelegt und überbaut wurden. Die Saline Ulcinj ist auch bekannt als Firma Solana „Bajo Sekulić“, „Solana Ulcinj“ oder „Ulcinj Salina“.</li></ul><ul><li>EuroNatur setzt sich seit 2003 für die Entwicklung der Saline Ulcinj als Vogelschutzgebiet und naturtouristische Attraktion an der<a href="Adria-Zugroute-Adriatic-Flyway.1144.0.html" > Adria-Zugroute</a> ein. <a href="Saline-Ulcinj.1161.0.html" >Lesen Sie hier mehr.</a></li></ul><ul><li><a href="http://www.ipetitions.com/petition/protection-of-ulcinj-salina-eng/" target="_blank" >Bitte unterschreiben Sie hier die Petition der NGOs!</a></li></ul><ul><li>Die Petition zum Nachlesen auf Deutsch <a href="fileadmin/docs/Petitionen/Petition_Rettet_die_Saline_Ulcinj_Januar_2012.pdf" title="TEXT, Petition Rettet die Saline Ulcinj Januar 2012, Petition_Rettet_die_Saline_Ulcinj_Januar_2012.pdf, 30 KB" >(pdf-Datei, 18 Kb)</a></li></ul><ul><li><a href="http://ozonniksic.files.wordpress.com/2011/05/prostorni-plan-crne-gore-do-2020.pdf" target="_blank" >Link zum Raumplan Montenegros (2005 – 2020)</a></li></ul><p class="bodytext"><a href="http://ozonniksic.files.wordpress.com/2011/05/prostorni-plan-crne-gore-do-2020.pdf" target="_blank" ><br /></a><a href="http://ozonniksic.files.wordpress.com/2011/05/prostorni-plan-crne-gore-do-2020.pdf" target="_blank" ><br /></a><b>Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:</b></p>
<p class="bodytext">EuroNatur</p>
<p class="bodytext">Konstanzer Str. 22</p>
<p class="bodytext">78315 Radolfzell</p>
<p class="bodytext">Tel.: 07732 - 92 72 10</p>
<p class="bodytext">Fax: 07732 - 92 72 22</p>
<p class="bodytext">E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('nbjmup+jogpAfvspobuvs/psh');" >info<span>&#064;</span>euronatur.org</a></p>
<p class="bodytext">Internet: <a href="http://www.euronatur.org" target="_blank" >www.euronatur.org</a></p>
<p class="bodytext">Ansprechpartner: Dr. Martin Schneider-Jacoby</p>
<p class="bodytext">Pressekontakt: Katharina Grund<br /><br /></p>
<p class="bodytext">Zugvogel-Rastplatz an der Adria-Ostküste</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Zugvögel</category>
			<category>Montenegro</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 09:10:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Staudamm im Nationalpark? </title>
			<link>http://www.euronatur.org/Aktuell.836+M5dc5f925347.0.html?&#38;cHash=245a21f5b84aa4eb7f7cd9ed128b11d4</link>
			<description></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Seit 60 Jahre steht der Mavrovo-Nationalpark in Mazedonien in seiner heutigen Ausdehnung unter Schutz. Nun droht ein Staudammprojekt den Nationalpark ad absurdum zu führen. Geben Sie  Mavrovo eine Stimme: Sprechen Sie sich gegen das Projekt &quot;Boskov Most&quot; und für eine naturverträgliche Regionalentwicklung in Mazedoniens größtem Nationalpark aus.  <br /><br /><a href="Rettet-Mavrovo.1304.0.html" >Link zur Aktion &quot;Rettet Mavrovo!&quot;</a><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Luchs</category>
			<category>Mazedonien</category>
			<category>Grünes Band Europa</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 05:26:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
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