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		<title>Euronatur - Pressemitteilungen</title>
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		<description>Pressemitteilungen von der Stiftung Euronatur</description>
		<language>de</language>
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			<title>Euronatur - Pressemitteilungen</title>
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			<description>Pressemitteilungen von der Stiftung Euronatur</description>
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		<lastBuildDate>Fri, 29 Jan 2010 09:55:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>2. Februar ist Weltfeuchtgebietstag</title>
			<link>http://www.euronatur.org/RSS-Feed-Single-View.825+M59ab50e8b88.0.html?&#38;cHash=347b3f6a46</link>
			<description>EuroNatur fordert dringend einen verbesserten Schutz der Feuchtgebiete auf dem Balkan. Denn in den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><em>EuroNatur fordert verbesserten Schutz der Feuchtgebiete auf dem Balkan</em><br /></p>
<p class="bodytext">Presseinformation vom 29. Januar 2010<br /></p>
<p class="bodytext"><em><br /></em></p>
<p class="bodytext"><strong>Radolfzell.&nbsp;</strong>&nbsp; EuroNatur fordert dringend einen verbesserten Schutz der Feuchtgebiete auf dem Balkan. Denn in den vergangenen 60 Jahren sind in dem schmalen Küstenstreifen der östlichen Adria 80 Prozent der Feuchtgebietsflächen durch Trockenlegung, intensive Landwirtschaft und Tourismus stark beeinträchtigt oder ganz zerstört worden. Die noch verbliebenen Feuchtgebiete zählen zu den wichtigsten Zugvogel-Rastgebieten entlang der Adria-Zugroute. Sie stehen inzwischen bis auf wenige Ausnahmen alle als international bedeutsame Feuchtgebiete gemäß der Ramsar-Konvention unter Schutz. „Um die Biodiversität in Europa zu erhalten reicht es nicht aus, Schutzgebiete auszuweisen. Gerade in vielen Ländern Südosteuropas ist die erfolgreiche Umsetzung in die Praxis ein großes Problem“, kommentiert Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer der Naturschutzstiftung EuroNatur in Radolfzell den diesjährigen Weltfeuchtgebietstag. </p>
<p class="bodytext">Nicht nur der Verlust an Lebensräumen ist dramatisch, sondern in den wenigen erhaltenen Feuchtgebieten konzentrieren sich zudem jedes Jahr Scharen von Vogeljägern. Besonders davon betroffen sind Zugvögel, für die intakte Feuchtgebiete an der östlichen Adria auf dem Weg zwischen Sommer- und Winterquartieren überlebensnotwendig sind. Zum Beispiel bieten die großen Sümpfe im Neretva-Delta zwischen Dubrovnik und Mostar sowie das Bojana-Buna-Delta im Grenzgebiet zwischen Albanien und Montenegro ideale Rastplätze. </p>
<p class="bodytext">„Doch im Gegensatz zu den Hunderttausenden Vögeln, die hier vor 100 Jahren noch rasteten, sind es heute nur noch wenige Hundert. Mittlerweile sind die Sümpfe nahezu leer geschossen. In sämtlichen Ramsar-Schutzgebieten haben wir illegale Vogeljäger gesehen, aber kaum Wasservögel“, berichtet EuroNatur-Projektleiter Dr. Martin Schneider-Jacoby über aktuelle Ergebnisse der jährlichen Wasservogelzählung entlang der Adria-Zugroute. Um diese Situation zu verbessern, sind wirksame Maßnahmen gegen die Vogeljagd dringend nötig.Hintergrundinformationen:</p><ul><li>Der Weltfeuchtgebietstag wird alljährlich von der <a href="http://www.ramsar.org" target="_blank" >Ramsar-Konvention</a> organisation (Link zur offiziellen Webseite: englisch)<br /></li><li><a href="Warum-die-Kampagne.929.0.html" >Mehr über die Kampagne „Tatort Adria - Vogeljagd auf dem Balkan“</a> </li></ul><p class="bodytext"><br />Interviewpartner und Fotomaterial:<br /><br />EuroNatur<br />Konstanzer Straße 22 <br />78315 Radolfzell <br />Tel.: 07732 - 92 72 10 <br />Fax: 07732 - 92 72 22 <br />E-Mail: info@euronatur.org <br />Internet: www.euronatur.org<br />Ansprechpartner: Dr. Martin Schneider-Jacoby<br />Pressekontakt: Katharina Grund<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Vogeljagd-Kampagne</category>
			<category>Vogeljagd</category>
			<category>Albanien</category>
			<category>Kroatien</category>
			<category>Montenegro</category>
			<category>Serbien</category>
			<category>Bosnien-Herzegowina</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 09:55:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Stare in den Startlöchern</title>
			<link>http://www.euronatur.org/RSS-Feed-Single-View.825+M592c8c86b20.0.html?&#38;cHash=0c47b7bf77</link>
			<description>Während der Winter Deutschland noch im Griff hat, sitzen Zugvögel in der Mittelmeerregion bereits...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><em>EuroNatur fordert verbesserten Schutz von Zugvögeln</em></p>
<p class="bodytext"><br /></p>
<p class="bodytext">Presseinformation vom 15. Januar 2010<br /></p>
<p class="bodytext"><br /><strong>Radolfzell.&nbsp;&nbsp;</strong> Während der Winter Deutschland noch im Griff hat, sitzen Zugvögel in der Mittelmeerregion bereits in den Startlöchern. Arten wie Star, Graureiher, Waldschnepfe oder Kiebitz warten nur darauf, dass es bei uns milder wird und sie in ihre Brutgebiete zurückkehren können. „Es ist unverantwortlich, dass die Vogeljagd in Ländern wie Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro und Albanien im Januar und Februar, teilweise auch bis in den März hinein, auf Hochtouren läuft“, sagt Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer der Naturschutzstiftung EuroNatur in Radolfzell. Durch die Jagd werden die wichtigsten Überwinterungs- und Rastgebiete an der Adria entwertet und verwandeln sich stattdessen in Todesfallen für unsere Brutvögel. <br /><br />Die Jagdzeiten sind zu lang und die Wilderei wird offen geduldet. Der Abschuss geschützter Arten wie Kranich oder Moorente steht in den Balkanländern auf der Tagesordnung. Zugvögel werden abgeschossen und können so nicht mehr für den Erhalt ihrer Brutbestände sorgen. Die EU-Vogelschutzrichtlinie verbietet die Bejagung während des Rückzugs in die Brutgebiete strengstens. „Doch die Jäger in den Ländern entlang der östlichen Adria nehmen den Rückgang seltener Arten in unseren Breiten verantwortungslos in Kauf. Solange die Rastplätze auf den Zugrouten nicht sicher sind, können auch die aufwändigsten Schutzmaßnahmen in den Brutgebieten keinen langfristigen Erfolg bewirken“, warnt Schwaderer. EuroNatur fordert, dass die Jagdsaison auch in sämtlichen Balkanländern spätestens mit dem 15. Januar eingestellt wird. Damit ließe sich ein wesentlicher Beitrag zum Erhalt der Biodiversität in Europa leisten. <br /><br />Hintergrundinformationen:<br /></p><ul><li><a href="Warum-die-Kampagne.929.0.html" >Kampagne „Tatort Adria - Vogeljagd auf dem Balkan“</a> <br /></li><li><a href="Video-Clips.923.0.html" >Video Vogeljagd in Montenegro</a><br /></li></ul><p class="bodytext">Interviewpartner und Fotomaterial:<br /><br />EuroNatur<br />Konstanzer Straße 22 <br />78315 Radolfzell <br />Tel.: 07732 - 92 72 10 <br />Fax: 07732 - 92 72 22 <br />E-Mail: info@euronatur.org <br />Internet: www.euronatur.org<br />Ansprechpartner: Dr. Martin Schneider-Jacoby<br />Pressekontakt: Katharina Grund<br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Vogeljagd-Kampagne</category>
			<category>Vogeljagd</category>
			<category>Biodiversität</category>
			<category>Albanien</category>
			<category>Montenegro</category>
			<category>Kroatien</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 09:22:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Berliner Mauerfall gab Startsignal für Naturschutz ohne Grenzen </title>
			<link>http://www.euronatur.org/RSS-Feed-Single-View.825+M5886b4ecd4d.0.html?&#38;cHash=df54bc27b2</link>
			<description>&quot;Das Ende des Eisernen Vorhangs war nicht nur eine Befreiung für die Menschen in Europa, sondern...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><em>Hilferuf aus Ostdeutschland: Naturschätze in letzter Sekunde gerettet</em></p>
<p class="bodytext">Presseinformation vom 6. November 2009</p>
<p class="bodytext"><br /></p>
<p class="bodytext"><strong>Radolfzell.&nbsp;</strong>&nbsp; „Das Ende des Eisernen Vorhangs war nicht nur eine Befreiung für die Menschen in Europa, sondern hat auch für den Naturschutz ganz neue Perspektiven eröffnet“, kommentiert Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer der Naturschutzstiftung EuroNatur in Radolfzell, das 20. Jubiläum des Berliner Mauerfalls am 9. November 2009. „Mit der Öffnung der Grenzen zwischen Ost und West ergab sich die einmalige Chance, die Sahnestücke der Natur im Osten Deutschlands in einem großen Wurf unter Schutz zu stellen“, sagt Schwaderer. EuroNatur hat die Entwicklung des Nationalparkprogramms für den Osten Deutschlands mit allen Kräften unterstützt. <br /><br />Die Durchsetzung des Programms war ein riesiger Erfolg für den Naturschutz und buchstäblich eine Rettung in letzter Sekunde: In den letzten Monaten vor dem Ende der DDR erreichte EuroNatur in Radolfzell ein Hilferuf aus dem Osten Deutschlands. Private und amtliche Naturschützer arbeiteten mit Hochdruck am Nationalparkprogramm, das unbedingt noch vor Auflösung der DDR verabschiedet werden sollte. EuroNatur handelte schnell und unbürokratisch. Neben konzeptioneller und ideeller Unterstützung leistete die Stiftung auch materielle Hilfe mit Einrichtungsgegenständen, Computern und Fahrzeugen.&nbsp; Eine Hilfsaktion mit Erfolg: Der allerletzte Beschluss der letzten Sitzung des DDR-Ministerrates war das Nationalpark-Programm und damit die endgültige Unterschutzstellung von 14 Gebieten als „fortwirkender Beitrag zum Naturschutz des geeinten Deutschlands sowie zur Sicherung des Naturerbes in Europa“. <br /><br />EuroNatur unterstützte anschließend über mehrere Jahre den Aufbau des Müritz-Nationalparks in Mecklenburg-Vorpommern. Schon vor der politischen Wende in Europa war die Stiftung jenseits des Eisernen Vorhangs aktiv und hatte mit der Sicherung wertvoller Naturparadiese wie zum Beispiel der Feuchtgebietslandschaft an Donau, Drau und Mur am heutigen „Grünen Band Europa“ begonnen. <br /><br /><br /><strong>Hintergrundinformationen:</strong><br /><br /></p><ul><li><a href="Was-ist-das-Gruene-Band.835.0.html" >Mehr über das „Grüne Band Europa“ und die EuroNatur-Projekte am Grünen Band Balkan</a> </li><li><a href="Pressemitteilungen.256+M504099bb810.0.html?&amp;cHash=8f9e31b2d7" >Link zur Pressmitteilung „Riesiges Schutzgebiet an Drau und Mur sichert Naturparadies“</a><br /></li><li><a href="Gruenes-Band-Europa-aktuell.834+M56d0bdd6c09.0.html?&amp;cHash=f796be80ee" >Beitrag ZDF umwelt.unterwegs über EuroNatur-Aktivitäten am Grünen Band Europa</a><br /></li></ul><p class="bodytext"><br />Rückfragen:<br /><br />EuroNatur<br />Konstanzer Straße 22 <br />78315 Radolfzell <br />Tel.: 07732 - 92 72 10 <br />Fax: 07732 - 92 72 22 <br />E-Mail: info@EuroNatur.org <br />Internet: www.EuroNatur.org<br />Ansprechpartner: Gabriel Schwaderer<br />Pressekontakt: Katharina Grund<br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Grünes Band Europa</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 09:22:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Griechische Inselgemeinde schützt Zugvögel aus Deutschland</title>
			<link>http://www.euronatur.org/RSS-Feed-Single-View.825+M55c29e07cf4.0.html?&#38;cHash=90f051131f</link>
			<description>Die griechische Insel Tilos ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie wirksam ungestörte...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><em>Tilos erhält EuroNatur-Preis für engagierten Zugvogelschutz</em> </p>
<p class="bodytext">Presseinformation vom 7. Oktober 2009</p>
<p class="bodytext"><br /></p>
<p class="bodytext"><strong>Radolfzell.</strong>&nbsp;&nbsp; Auch in diesem Herbst machen auf der Dodekanes-Insel Tilos wieder Zehntausende Zugvögel Station. Darunter seltene Brutvogelarten aus Deutschland wie Pirol, Rotrückenwürger, Sumpfrohrsänger und Klappergrasmücke. Indem sie seit über 15 Jahren auf ihrer Insel – trotz massiven Drucks der Jagdlobby von außerhalb - keine Jagd mehr zulassen, schützen die Einwohner in der Nähe von Rhodos gelegenen Insel Tilos auch die Vogelwelt in Deutschland. „Tilos ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie wirksam ungestörte Rastplätze auf den Zugrouten zum Schutz unserer Zugvögel beitragen“, sagte EuroNatur-Präsident Prof. Dr. Hartmut Vogtmann. Heute wurde die griechische Gemeinde Tilos auf der Bodenseeinsel Mainau für ihr langjähriges Engagement im Vogelschutz mit dem EuroNatur-Preis ausgezeichnet. Stellvertretend nahm der Bürgermeister von Tilos, Dr. Anastasios Aliferis, die undotierte Auszeichnung entgegen. <br /></p>
<p class="bodytext">Tilos ist jedoch nur eines von wenigen positiven Beispielen. Auf anderen griechischen Inseln, aber auch auf Zypern, Malta und an der östlichen Adriaküste ist die Situation verheerend. Intensive Vogeljagd sorgt in vielen Ländern dafür, dass die lebensnotwendigen Rastplätze am und im Meer zu Todesfallen werden. „Um so wichtiger ist es, positive Vorbilder wie Tilos zu haben, die Hoffnung machen und zur Nachahmung anregen“, begründete Vogtmann die Auszeichnung. Die Verleihung des EuroNatur-Preises 2009 an die Insel Tilos ist ein deutliches Signal im Rahmen der EuroNatur-Kampagne „Tatort Adria – Vogeljagd auf dem Balkan“. Denn die kleine Insel zeigt eindrücklich, dass es überzeugende Alternativen zur Vogeljagd gibt. <br /></p>
<p class="bodytext">„Der Jagdbann hat auf Tilos das Fundament für einen sozialverantwortlichen und naturverträglichen Tourismus geschaffen“, so Vogtmann. Mit ihrer bunten Artenvielfalt und der ungestörten Ruhe lockt die Insel heute ganzjährig naturbegeisterte Besucher an. Allein die Vielfalt der Brutvögel ist außergewöhnlich: Eleonorenfalke, Habichtsadler, Adlerbussard, Korallenmöwe und Blauracke lassen sich beobachten. Ein behutsamer Tourismus schafft ganzjährig eine wichtige Einkommensquelle für die Inselbewohner. Eine Entwicklung, auf die EuroNatur gemeinsam mit seinen Partnern auch in anderen Projektgebieten, vor allem auf dem Balkan, hinwirkt. <br /><br /><strong>Hintergrundinformation:</strong><br /></p>
<p class="bodytext">EuroNatur-Preis:<br />Frühere Preisträger des EuroNatur-Preises sind unter anderem Prof. Dr. Klaus Töpfer, Karl Ludwig Schweisfurth, Prinz Charles, Michail Gorbatschow, Nelson Mandela und Dr. Hans Bibelriether. Der EuroNatur-Preis ist undotiert. Mit ihm werden herausragende Leistungen für den Naturschutz gewürdigt. Mehr zum EuroNatur-Preis finden Sie <a href="EuroNatur-Preis.215.0.html" >hier. </a><br /></p>
<p class="bodytext"><a href="Termine.termine.0.html" >Link zum Termin</a></p>
<p class="bodytext"><a href="Warum-die-Kampagne.929.0.html" >Mehr zur EuroNatur-Kampagne &quot;Tatort Adria - Vogeljagd auf dem Balkan&quot;</a><br /></p>
<p class="bodytext"><br />Für weitere Informationen und Fotomaterial stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.<br /><br />EuroNatur<br />Konstanzer Straße 22 <br />78315 Radolfzell <br />Tel.: 07732 - 92 72 10 <br />Fax: 07732 - 92 72 22 <br />E-Mail: info@euronatur.org <br />www.euronatur.org<br />Ansprechpartner: Gabriel Schwaderer<br />Pressekontakt: Katharina Grund<br /></p>
<p class="bodytext"><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Zugvögel</category>
			<category>Vogeljagd</category>
			<category>Vogeljagd-Kampagne</category>
			<category>Tilos</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 13:38:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Deutschlands seltenster Brutvogel wird in Kroatien und Serbien illegal abgeschossen</title>
			<link>http://www.euronatur.org/RSS-Feed-Single-View.825+M574b163b9ed.0.html?&#38;cHash=dce3c6484f</link>
			<description>Die Moorente gehört in Deutschland zu den seltensten Brutvögeln überhaupt. Entsprechend scharf...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><em>Tatort Adria – Vogeljagd auf dem Balkan</em></p>
<p class="bodytext"><br /></p>
<p class="bodytext">Presseinformation vom 29. September 2009</p>
<p class="bodytext"><br /></p>
<p class="bodytext"><strong>Radolfzell.&nbsp;</strong>&nbsp; Die Moorente gehört in Deutschland zu den seltensten Brutvögeln überhaupt. Entsprechend scharf kritisiert die Naturschutzstiftung EuroNatur die Abschüsse von Hunderten von Moorenten, wie sie in diesen Tagen noch während der Brutzeit in Serbien und Kroatien stattfinden. Obwohl die Art international durch die Berner Konvention geschützt ist und auch in Kroatien und Serbien nicht gejagt werden darf, berichten Vogelschutz-Partner über katastrophale Zustände in den Feuchtgebieten beider Länder. Darunter die Vogelschutz- und Forschungsgesellschaft Vojvodina und die Kroatische Gesellschaft für Vogel- und Naturschutz, die den Abschuss zahlreicher Moorenten mit Bildmaterial belegte.<br /><br />„Diese Jagdaktivitäten bedeuten einen weiteren Aderlass für die mitteleuropäische Moorenten-Population und müssen umgehend gestoppt werden“, fordert EuroNatur-Geschäftsführer Gabriel Schwaderer. Am ersten September beginnt in Kroatien und Serbien offiziell die Entenjagd. „Wenn die Jagd während der Brutzeit so seltener Arten wie der Moorente erlaubt ist, öffnet das der illegalen Jagd Tür und Tor, denn vermeintliche Fehlabschüsse geschützter Vögel sind nicht kontrollierbar“, sagt Schwaderer. Bereits im März diesen Jahres hat EuroNatur deshalb die Agrar- und Forstminister beider Länder schriftlich aufgefordert, die Jagd während der Brutzeit der Moorente bis zum 1. Oktober zu unterbinden.<br /><br />Wie wichtig Schritte wie dieser sind, beweist ein Video mit dem Namen „Entenjagd nahe Carska Bara“, in dem Jäger öffentlich illegal abgeschossene Vögel zeigen. Damit werden italienische Jagdtouristen angelockt, die aufgrund der verschärften Kontrollen im eigenen Land zur Vogeljagd an die östliche Adria und in deren Hinterland ausweichen. In dem Jagdvideo sind 21 geschossene Enten zu sehen, mehr als die Hälfte davon sind Moorenten, darunter auch ein nicht flügges Jungtier. Das Video zeigt deutlich, dass die an der Jagd Beteiligten keinerlei Unrechtsbewusstsein haben.&nbsp;&nbsp; <br /><br />Im Rahmen der Kampagne „Tatort Adria – Vogeljagd auf dem Balkan“ hat EuroNatur bereits umfassendes Material zur illegalen Jagd auf Moorenten an der östlichen Adria zusammengestellt. „Wir müssen internationalen Druck ausüben, um die verheerende Situation für Zugvögel wie die Moorente an der östlichen Adria zu verbessern. Denn wenn es an der Adria knallt, wird es auch in unseren Feuchtgebieten still“, so Schwaderer. EuroNatur fordert unter anderem die Einrichtung von Jagdbanngebieten an allen wichtigen Brut- und Sammelplätzen für die Moorente entlang der östlichen Adria. <br /><br /><br /><strong>Hintergrundinformationen:</strong><br /></p><ul><li>Video „Entenjagd nahe Carska Bara“ <a href="Video-Clips.923.0.html" >hier</a> anschauen</li><li>In Deutschland gibt es nur wenige Moorenten-Paare am Bodensee und unregelmäßig an den Seen Brandenburgs und Sachsens. Mit nur ein bis zwei Brutnachweisen pro Jahr ist die Art akut vom Aussterben bedroht und auf stabile Bestände in Kroatien und Serbien angewiesen. Weltweit steht die Moorente auf der Roten Liste.</li><li>Mehr zur Kampagne „Tatort Adria-Vogeljagd auf dem Balkan“ und Hintergrundinformationen finden Sie <a href="Daten-Fakten.927.0.html" >hier. </a><br /></li></ul><p class="bodytext">Für Fotomaterial und Interviews steht Ihnen Vogelexperte und EuroNatur-Projektleiter Dr. Martin Schneider-Jacoby gerne zur Verfügung.<br /><br />EuroNatur<br />Konstanzer Straße 22 <br />78315 Radolfzell <br />Tel.: 07732 - 92 72 10 <br />Fax: 07732 - 92 72 22 <br />E-Mail: info@euronatur.org <br />www.euronatur.org<br />Ansprechpartner: Dr. Martin Schneider-Jacoby<br />Pressekontakt: Katharina Grund<br /><br /><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Vogeljagd</category>
			<category>Vogeljagd-Kampagne</category>
			<category>Serbien</category>
			<category>Kroatien</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 15:26:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Riesiges Schutzgebiet an Drau und Mur sichert Naturparadies</title>
			<link>http://www.euronatur.org/RSS-Feed-Single-View.825+M52dfcfd1a35.0.html?&#38;cHash=83fee4b242</link>
			<description>Nägel mit Köpfen machten die Premierminister Ungarns und Kroatiens in der vergangenen Woche....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><em>Verwirklichung von Fünf-Länder-Biosphärenreservat rückt in greifbare Nähe</em><br /><br /></p>
<p class="bodytext">Presseinformation vom 25. September 2009</p>
<p class="bodytext"><br /></p>
<p class="bodytext"><strong>Radolfzell.</strong>&nbsp;&nbsp; Nägel mit Köpfen machten die Premierminister Ungarns und Kroatiens in der vergangenen Woche. Gemeinsam unterzeichneten sie in der kleinen Grenzstadt Barcs eine Absichtserklärung für die Schaffung eines grenzüberschreitenden UNESCO-Biosphärenreservates zum Schutz der artenreichen und ursprünglichen Flusslandschaften von Drau und Mur. „Damit ist ein wichtiger Schritt getan, um diese wertvolle Auen- und Feuchtgebietslandschaft am Grünen Band Europa dauerhaft zu sichern – ein Ziel, auf das die Naturschutzstiftung EuroNatur bereits seit Beginn der 1990er Jahre hinarbeitet“, sagt EuroNatur-Projektleiter Dr. Martin Schneider-Jacoby.<br /><br />Auch die Verwirklichung eines Fünf-Länder-Biosphärenreservates zwischen Kroatien, Serbien, Slowenien, Österreich und Ungarn zum Erhalt der Auen- und Feuchtgebietslandschaft an Donau, Drau und Mur ist mit dem neuen Schutzgebiet in greifbare Nähe gerückt. Diese Vision&nbsp; hatte EuroNatur gemeinsam mit dem WWF, der Drava Liga und zahlreichen Partnern vor über 15 Jahren entwickelt und über die Jahre am Leben erhalten. Doch lange Zeit hatten die einzelnen Länder nicht mitgezogen, und die Umsetzung der vielversprechenden Vision lag auf Eis. Entsprechend wichtig ist das Signal, das Ungarn und Kroatien jetzt mit der Unterzeichnung der Deklaration zur Schaffung eines grenzüberschreitenden Biosphärenreservates gesetzt haben. <br /><br />Das neue Auenschutzgebiet ist 630.000 Hektar groß. Es beginnt etwa 30 Kilometer nach der steirischen Grenze an der Mur und erstreckt sich bis zum Zusammenfluss der Drau mit der Donau bei Osijek nahe der kroatisch-serbischen Grenze. Der internationale Schutzstatus ist unter anderem ein wirksames Mittel, um verheerende Eingriffe in die natürliche Flussdynamik abzuwenden. Dazu gehören unter anderem intensiver Kiesabbau, der Bau von Wasserkraftwerken und in großem Maßstab geplante Kanalisierungsprojekte. <br /><br /><strong>Hintergrundinformationen:</strong><br /><br /></p><ul><li>EuroNatur hat gemeinsam mit dem WWF Österreich eine Vision für den nachhaltigen Schutz der einzigartigen Flusslandschaften von Drau und Mur entwickelt. Das Dokument steht <a href="Donau-Drau-Mur.drau_mur.0.html" >hier </a>als pdf-Datei (6,1 mb) zum Download bereit.<br /></li></ul><p class="bodytext"><br /></p>
<p class="bodytext">Für weitere Informationen, Fotomaterial und Interviews steht Ihnen EuroNatur-Projektleiter Dr. Martin Schneider-Jacoby gerne zur Verfügung.<br /><br /><br />EuroNatur<br />Konstanzer Straße 22 <br />78315 Radolfzell <br />Tel.: 07732 - 92 72 10 <br />Fax: 07732 - 92 72 22 <br />E-Mail: info@euronatur.org <br />Internet: www.euronatur.org<br />Ansprechpartner: Dr. Martin Schneider-Jacoby<br />Pressekontakt: Katharina Grund<br /><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Serbien</category>
			<category>Kroatien</category>
			<category>Slowenien</category>
			<category>Grünes Band Europa</category>
			<category>Drau-Mur</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 09:05:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>EuroNatur und Grünes Band Balkan im ZDF!</title>
			<link>http://www.euronatur.org/RSS-Feed-Single-View.825+M53b87158cd0.0.html?&#38;cHash=2c45d0db79</link>
			<description>Viele Deutsche verbringen ihren Sommerurlaub an der kroatischen Adriaküste. Welch wilde,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><em>EuroNatur schützt Naturparadiese am Grünen Band Europa<br />ZDF zeigt Balkan von unbekannter Seite</em></p>
<p class="bodytext">Presseinformation vom 5. August 2009</p>
<p class="bodytext"><br /></p>
<p class="bodytext"><strong>Radolfzell.&nbsp;</strong>&nbsp; „Viele Deutsche verbringen ihren Sommerurlaub an der kroatischen Adriaküste. Welch wilde, ursprüngliche und faszinierende Natur das Hinterland der Balkanhalbinsel zu bieten hat, wissen die Wenigsten“, sagt Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer der Naturschutzstiftung EuroNatur in Radolfzell. Am 9. August 2009 um 13.30 Uhr zeigt das Zweite Deutsche Fernsehen im Rahmen der Reihe „ZDF.umwelt unterwegs – Grünes Band Europas – Vom Todesstreifen zur Lebenslinie“ den südlichsten Abschnitt dieses einzigartigen Naturkorridors. Aufhänger ist das in diesem Jahr stattfindende 20. Jubiläum des Mauerfalls. <br /><br />Im Sperrgebiet des ehemaligen Eisernen Vorhangs haben sich von der Barentssee im Norden Europas bis ans Schwarze Meer Lebensräume von außergewöhnlicher ökologischer Vielfalt erhalten. Die internationale Naturschutzinitiative „Grünes Band Europa“ soll diese Linie des Lebens schützen. Die Naturschutzstiftung EuroNatur setzt sich insbesondere für das Grüne Band Balkan ein. Denn seit der politischen Wende im Jahr 1989 drohen dort vor allem Landschaftszerschneidung und unkontrollierter Holzeinschlag die wertvollen Naturschätze zu zerstören. <br /><br />Am 9. August bietet das ZDF Einblicke in die grenzüberschreitende Naturschutzarbeit von EuroNatur in diesem nur wenig bekannten Teil Europas. Schauplätze sind die wilden Gebirgsregionen des Jablanica-Shebenik-Nationalparks im Grenzgebiet zwischen Albanien und Mazedonien, die geheimnisvollen Seen Prespa und Ohrid im Dreiländereck Albanien, Mazedonien und Griechenland sowie die Lagunen und Feuchtgebiete des Bojana-Buna-Deltas an der Grenze zwischen Albanien und Montenegro. Gemeinsam mit zahlreichen Partnerorganisationen setzt sich EuroNatur hier bereits seit über 20 Jahren erfolgreich für den Schutz von Braunbären, Luchsen, Wölfen, Zugvögeln und ihren Lebensräumen ein. Seit 2004 erfolgt die Naturschutzarbeit unter dem Schirm der gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz, dem BUND und der Weltnaturschutzorganisation ins Leben gerufenen Initiative „Grünes Band Europa“.<br /><br /><br /><strong>Hintergrundinformationen:</strong><br /><br /></p><ul><li>Weitere Informationen zum Film, inklusive Karte, Bildergalerie und Beschreibung der Gebiete sowie die Pressemitteilung des ZDF finden Sie unter<a href="http://www.umwelt.zdf.de" target="_blank" > www.umwelt.zdf.de.</a> Hier steht auch der Film nach Ausstrahlung in der ZDF-Mediathek zur Verfügung.&nbsp; </li><li><a href="Was-ist-das-Gruene-Band.835.0.html" >Mehr über das „Grüne Band Europa“ und die EuroNatur-Projekte am Grünen Band Balkan<br /></a></li></ul><p class="bodytext"><br /></p>
<p class="bodytext">Rückfragen:<br /><br />EuroNatur<br />Konstanzer Straße 22 <br />78315 Radolfzell <br />Tel.: 07732 - 92 72 0 <br />Fax: 07732 - 92 72 22 <br />E-Mail: info@euronatur.org <br />www.euronatur.org<br />Ansprechpartner: Gabriel Schwaderer<br /><br /></p>
<p class="bodytext"><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Artenschutz</category>
			<category>Grünes Band Europa</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 18:07:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Tatort Adria: Sonnenschirm oder Schrotsalve?</title>
			<link>http://www.euronatur.org/RSS-Feed-Single-View.825+M5e2f969efec.0.html?&#38;cHash=4b3fbb1a19</link>
			<description>Am 1. August beginnt an der östlichen Adria die Vogeljagd. Mitten in der Tourismus-Hochsaison wird...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><em>EuroNatur warnt Touristen: In Kroatien, Montenegro, Bosnien und Serbien beginnt jetzt die Vogeljagd </em></p>
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<p class="bodytext">Presseinformation vom 28. Juli 2009</p>
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<p class="bodytext"><strong>Radolfzell.&nbsp;</strong>&nbsp; Am 1. August beginnt an der östlichen Adria die Vogeljagd. Mitten in der Tourismus-Hochsaison wird in Ländern wie Kroatien, Montenegro, Bosnien und Serbien scharf geschossen. Ziel sind Tauben, Wachteln, Blässhühner, Enten und Schnepfen. Mitten in der Brutzeit werden sie gnadenlos bejagt. Die Folgen sind verheerend: „Die Schüsse, die an der östlichen Adria während der Brutzeit fallen, lassen die mitteleuropäischen Bestände zahlreicher Vogelarten jedes Jahr mehr ausbluten“, warnt Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer der Naturschutzstiftung EuroNatur in Radolfzell.</p>
<p class="bodytext">Ein prominentes Beispiel ist die Wachtel. „Die Wachtel dürfte nirgends und zu keiner Zeit mehr gejagt werden, da ihre Bestände europaweit auf einen Bruchteil ihrer ursprünglichen Größe zusammengeschmolzen sind. In Südosteuropa gehen die Wachtelbestände immer noch stark zurück “, sagt EuroNatur-Projektleiter Dr. Martin Schneider-Jacoby. Dennoch beginnt in Bosnien, Montenegro und Serbien am 1. August die Jagd auf die noch brütenden und Junge führenden Tiere. In Albanien und Kroatien heißt es ab dem 16. August Feuer frei auf die kleinen Hühnervögel. Allein in der Vojvodina in Serbien werden bis zu 34.000 Wachteln in einer Saison geschossen. Laut der EU-Vogelschutzrichtlinie ist die Jagd während der Brutzeit und Jungenaufzucht, das heißt im August und September, strengstens verboten. Zwar sind Serbien, Bosnien, Montenegro, Kroatien und Albanien noch keine Mitglieder der Europäischen Union. Doch diese Länder streben einen EU-Beitritt an. Was ihre Jagdgesetze angeht, sind sie aber noch weit von europäischen Standards entfernt. </p>
<p class="bodytext">EuroNatur fordert die Regierungen der einzelnen Länder dringend auf, die Vogeljagd im August und September einzustellen. Davon würden nicht nur die Vögel, sondern auch die Menschen profitieren, denn Vogeljagd und Erholung sind für Feriengäste nicht vereinbar. „Die Länder an der östlichen Adria verschenken derzeit leichtfertig das Potential der sechs Millionen Birdwatcher, die es in der EU gibt. Anstatt dieses Publikum in ihr Land zu locken und damit ernst zu nehmende Zukunftsperspektiven zu schaffen, befriedigen sie lieber ihre Jagdlobby und machen Geschäfte mit italienischen Vogeljägern“, so Schneider-Jacoby.</p>
<p class="bodytext"><br /><br /><strong>Hintergrundinformationen:</strong></p><ul><li>Hintergrundpapier „Tatort Adria – Vogeljagd auf dem Balkan. Vogeljagd in der Brutzeit und Tourismus-Hauptsaison“ können Sie <strong><a href="fileadmin/docs/Vogeljagd-Kampagne/Tatort_Adria_03-2009.pdf" >hier</a></strong> als pdf-Datei herunterladen (885 Kb) </li><li><a href="Warum-die-Kampagne.929.0.html" >Mehr </a>zur EuroNatur-Kampagne „Tatort Adria – Vogeljagd auf dem Balkan“ und weiteres Material zum Thema. </li><li>Für weitere Informationen, Fotomaterial und Interviews steht Ihnen Vogelexperte und EuroNatur-Projektleiter Dr. Martin Schneider-Jacoby gerne zur Verfügung.</li></ul><p class="bodytext">EuroNatur<br />Konstanzer Straße 22 <br />78315 Radolfzell <br />Tel.: 07732 - 92 72 0 <br />Fax: 07732 - 92 72 22 <br />E-Mail: info@euronatur.org <br />www.euronatur.org<br />Ansprechpartner: Dr. Martin Schneider-Jacoby<br /><br /></p>
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			<category>Vogeljagd-Kampagne</category>
			<category>Zugvögel</category>
			<category>Vogeljagd</category>
			<category>Projektgebiete</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 18:22:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Grenzenloser Schutz für Wölfe in Europa</title>
			<link>http://www.euronatur.org/RSS-Feed-Single-View.825+M5088211ff97.0.html?&#38;cHash=9f39fb3ffa</link>
			<description>Mit den Wolfsbeständen in Westpolen geht es wieder aufwärts. Laut einer aktuellen Studie leben dort...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><em>Gemeinsame Presseinformation von EuroNatur und IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) vom 28. Juni 2009</em></p>
<p class="bodytext"><br /><strong>Radolfzell, Hamburg.&nbsp;&nbsp;</strong> Mit den Wolfsbeständen in Westpolen geht es wieder aufwärts, das ist die wichtigste Erkenntnis einer Studie von Sabina Nowak von der Associaton for Nature WOLF (WILK), IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) und der Naturschutzstiftung EuroNatur. Frau Nowak wird sie auf der am 28. Juli beginnenden internationalen Tagung „Biodiversität ohne Grenzen“ in Görlitz als Beispiel für den grenzübergreifenden Artenschutz vorstellen. Laut Studie leben in Westpolen mittlerweile etwa 13 Rudel. Genetische Untersuchungen bestätigen, dass die in der sächsischen Lausitz lebenden Wölfe mit den westpolnischen Wölfen verwandt sind. Die Lausitz-Wölfe und die Wölfe in Westpolen gehören zur selben Population. Diese ist allerdings noch lange nicht stabil. </p>
<p class="bodytext">„Trotz der positiven Entwicklung bleiben die deutschen Wölfe extrem gefährdet,“ erklärt Robert Kless vom IFAW. „Besonders, da es in letzter Zeit einige illegale Abschüsse gab. Wölfe in Deutschland und Polen müssen weiter konsequent geschützt werden.“</p>
<p class="bodytext">„Die Quelle für die Zuwanderung nach Deutschland ist Polen. Deshalb müssen wir dringend Wildtierkorridore erhalten oder neu schaffen, die den Wölfen den Weg aus den ostpolnischen Habitaten in den Westen ebnen“, sagt EuroNatur-Geschäftsführer Gabriel Schwaderer.<br />Die Studie belegt, dass der Austausch über die Grenze bereits erfolgt. Sie weist nach, dass die Wanderungsbewegungen dabei in beide Richtungen gehen:&nbsp; Direkt an der Grenze zur Lausitz leben im westpolnischen Bory Dolnoslaskie Wald heute drei Wolfsrudel mit etwa 23 Tieren. Eines dieser Rudel hat den größten Teil seines Territoriums in der Lausitz und ist dort als das Daubitzer Rudel bekannt. Außerdem konnten die Forscher einen aus der Lausitz stammenden Wolf im Bory Dolnoslaskie Wald nachweisen. Ein Wolf aus dem nord-ostpolnischen Napiwodzko-Ramuckie Wald fand in Deutschland eine neue Heimat, ebenso wurde das Vorkommen eines Lausitzer Wolfs im Napiwodzko-Ramuckie Wald bestätigt. Neuerdings lebt auch wieder ein Rudel im Cedynski Landschaftspark im nordwestlichen Polen, in der Nähe des Nationalparks Unteres Odertal.</p>
<p class="bodytext">Die ersten Wölfe aus Polen waren Ende der 1990er Jahre nach Deutschland eingewandert und wurden in der sächsischen Muskauer Heide sesshaft. EuroNatur und der IFAW unterstützen die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland durch Aufklärungsarbeit, Schutz wertvoller Lebensräume und wissenschaftliche Untersuchungen der Wölfe in Deutschland und Polen.</p>
<p class="bodytext"><a href="EuroNatur-aktiv.841.0.html" >Mehr über die EuroNatur-Projekte zum Schutz der Wölfe in Europa</a></p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.ifaw.org/ifaw_germany/" target="_blank" >Link zum IFAW</a></p>
<p class="bodytext"><a href="http://polishwolf.org.pl/" target="_blank" >Link zur Associaton for Nature WOLF (WILK) (englische Seite)</a></p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.euroregion-elbe-labe.eu/de/aktuelles/artikelliste/internationale-tagung-europastadt-gorlitz-zgorzelec-28-30-juni-2009.html" target="_blank" >Link zur Tagung &quot;Biodiversität ohne Grenzen&quot;</a><br /></p>
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<p class="bodytext"><strong>Für weitere Informationen, Rückfragen:</strong></p>
<p class="bodytext">Katharina Grund (EuroNatur), Tel. 07732-92 72 10, Fax 07732-92 72 22; E-mail: info@euronatur.org, www.euronatur.org<br /><br />Andreas Dinkelmeyer (IFAW), Tel. 040-866 500 15, Fax 040-866 500 22, Mobil: 0173 – 622 75 39; E-mail: adinkelmeyer@ifaw.org<br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Wolf</category>
			<category>Polen</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 12:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Storchendorf-Auszeichnung mit Langzeitwirkung </title>
			<link>http://www.euronatur.org/RSS-Feed-Single-View.825+M5616031c029.0.html?&#38;cHash=f00a6a0c98</link>
			<description>Aus einem verlassenen Dorf ohne Perspektiven für die Menschen wurde ein international anerkanntes...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><em>Cigoc in Kroatien feiert 15 Jahre „Europäische Storchendörfer“</em></p>
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<p class="bodytext">Presseinformation vom 17. Juni 2009</p>
<p class="bodytext"><br /><strong>Radolfzell.&nbsp;</strong>&nbsp; „Aus einem verlassenen Dorf ohne Perspektiven für die Menschen wurde ein international anerkanntes ‚Europäisches Storchendorf’. Heute sind die Menschen in Cigoc stolz darauf, das einzigartige Natur- und Kulturerbe der Region zu erhalten. Genau so muss erfolgreiche Naturschutzarbeit laufen“, sagt Projektleiter Dr. Martin Schneider-Jacoby von der Naturschutzstiftung EuroNatur. Das im Naturpark Lonjsko Polje gelegene Cigoc war der erste Ort, den EuroNatur im Jahr 1994 im Rahmen der Initiative „Europäische Storchendörfer“ ausgezeichnet hat. Vom 18. bis 21. Juni 2009 trifft sich das Netzwerk aus europaweit mittlerweile zehn Storchendörfern in dem kleinen Ort südlich von Zagreb zum 15-jährigen Jubiläum der Initiative. Darunter auch Jürgen Herper, der Bürgermeister von Rühstädt im Biosphärenreservat „Flusslandschaft Elbe-Brandenburg“, das seit 1996 „Europäisches Storchendorf“ ist. Zum Netzwerk gehören außerdem Gemeinden in Polen, Spanien, Kroatien, Slowenien, Ungarn, Österreich, der Schweiz, Rumänien und Bulgarien.<br /><br />Die Ausweisung von Cigoc zeigt bis heute Wirkung: Seit 1998 gibt es eine funktionierende Naturparkverwaltung. Der Naturtourismus bietet der Region heute ganz neue Perspektiven. So haben sich die Übernachtungszahlen im Naturpark Lonjsko Polje im Jahr 2008 um 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Alle alten Holzhäuser im Storchendorf sind erhalten geblieben und einige davon wurden als touristische Unterkünfte restauriert. Außerdem gibt es zwei Gasthäuser und ein Informationszentrum. <br /><br />„Die Ausweisung von Cigoc zum Europäischen Storchendorf war die Initialzündung für den erfolgreichen Schutz der einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft in den kroatischen Save-Auen“, so Schneider-Jacoby. Als Cigoc vor 15 Jahren ausgezeichnet wurde, waren Teile Kroatiens als Folge des Jugoslawien-Krieges noch besetzt. Damals verlief die Demarkationslinie mitten durch den geplanten Naturpark Lonjsko Polje. Entsprechend schlecht waren die Bedingungen für die Naturschutzarbeit. „Wir wollten dafür sorgen, dass das im Jahr 1990, kurz vor dem Beginn des Jugoslawien-Krieges verabschiedete Naturparkgesetz durch die Kriegswirren nicht in Vergessenheit gerät.“ Die großflächigen Hutweiden mit ihren perfekt an die Landschaft angepassten Nutztierrassen (z.B. Posavina-Pferd, Turopolje-Schwein, slawonisches Graurind „Podolac“) konnten bis heute erhalten werden. Diese traditionelle Bewirtschaftungsform gibt es heute in ganz Europa nur noch in den Save-Auen. Auf den zeitweise überschwemmten Hutweiden finden Weißstörche, Schwarzstörche, Seeadler, Löffler und eine breite Palette anderer Arten reichlich Nahrung. Heute leben in Cigoc über 30 Storchenpaare und zahlreiche Jungstörche. <br /><br /><strong>Hintergrundinformationen:</strong><br /><br /></p><ul><li><a href="EuroNatur-aktiv.storchendoerfer.0.html#c2097" >Mehr zu den Europäischen Storchendörfern</a></li><li><a href="Save-Auen-Lonjsko-Polje.905.0.html" >Mehr über das Schutzprojekt in den kroatischen Save-Auen und den Naturpark Lonjsko Polje<br /></a></li><li><a href="http://www.pp-lonjsko-polje.hr/Lonjsko_polje_english/Menu_english.asp" target="_blank" >Link zum Naturpark Lonjsko Polje</a></li></ul><p class="bodytext">Für weitere Informationen, Fotomaterial und Interviews steht Ihnen Vogelexperte und EuroNatur-Projektleiter Dr. Martin Schneider-Jacoby gerne zur Verfügung.<br /><br />EuroNatur<br />Konstanzer Straße 22 <br />78315 Radolfzell <br />Tel.: 07732 - 92 72 10 <br />Fax: 07732 - 92 72 22 <br />E-Mail: info@euronatur.org <br />Internet: www.euronatur.org<br />Ansprechpartner: Dr. Martin Schneider-Jacoby<br />Pressekontakt: Katharina Grund<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Storch</category>
			<category>Kroatien</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 08:52:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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