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		<title>Euronatur - Pressemitteilungen</title>
		<link>http://www.euronatur.org/</link>
		<description>Pressemitteilungen von der Stiftung Euronatur</description>
		<language>de</language>
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			<title>Euronatur - Pressemitteilungen</title>
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			<description>Pressemitteilungen von der Stiftung Euronatur</description>
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		<lastBuildDate>Fri, 27 Jan 2012 09:00:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>2. Februar ist Weltfeuchtgebietstag </title>
			<link>http://www.euronatur.org/Pressemitteilungen.256+M54400a89a5d.0.html?&#38;cHash=79f8b7a6e7073f5f333d2e552f2c8823</link>
			<description><p class="bodytext">Unterirdische Höhlen, riesige Seen und Karstebenen, die über unterirdische Zu- und Abflüsse überschwemmt werden und wieder trocken fallen – die östliche Adria hat mehr zu bieten als nur Strände und stahlblaues Meer. Anlässlich des Weltfeuchtgebietstags am 2. Februar macht die europaweit tätige Naturschutzstiftung EuroNatur auf den Wert der Feuchtgebiete auf der Balkanhalbinsel aufmerksam.</p></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Unterirdische Höhlen, riesige Seen und Karstebenen, die über unterirdische Zu- und Abflüsse überschwemmt werden und wieder trocken fallen – die östliche Adria hat mehr zu bieten als nur Strände und stahlblaues Meer. Anlässlich des Weltfeuchtgebietstags am 2. Februar macht die europaweit tätige Naturschutzstiftung EuroNatur auf den Wert der Feuchtgebiete auf der Balkanhalbinsel aufmerksam.</p><p class="bodytext"><i>„Feuchtgebietstourismus – Eine großartige Erfahrung“</i><br /><br />Presseinformation vom 27. Januar 2012</p>
<p class="bodytext"><br /><b>Radolfzell.</b> &nbsp; Unterirdische Höhlen, riesige Seen und Karstebenen, die über unterirdische Zu- und Abflüsse überschwemmt werden und wieder trocken fallen – die östliche Adria hat mehr zu bieten als nur Strände und stahlblaues Meer. Anlässlich des Weltfeuchtgebietstags am 2. Februar macht die europaweit tätige Naturschutzstiftung EuroNatur auf den Wert der Feuchtgebiete auf der Balkanhalbinsel aufmerksam. In diesem Jahr steht der alljährlich von der Ramsar-Konvention organisierte Aktionstag unter dem Motto: „Feuchtgebietstourismus – Eine großartige Erfahrung“.  „An der Adria-Ostküste von Slowenien über Kroatien, Bosnien und Montenegro bis nach Albanien findet sich ein großer Reichtum an Feuchtgebieten. Doch die Artenvielfalt dieser Naturparadiese ist unter anderem durch Entwässerung, Verbauung und <a href="Vogeljagd-Balkan.1143.0.html" >Vogeljagd</a> stark bedroht“, sagt EuroNatur-Geschäftsführer <a href="Gabriel-Schwaderer.1251.0.html" >Gabriel Schwaderer</a>. </p>
<p class="bodytext">Dabei ist nicht nur der ökologische, sondern auch der ökonomische Wert der Feuchtgebiete an der östlichen Adria immens. Denn im Gegensatz zu den Stränden haben Naturreiseziele wie die zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärten Höhlen von Škocjanin in Slowenien oder die großen Balkanseen <a href="Prespa-Ohrid.1069.0.html" >Prespa und Ohrid </a>im Dreiländereck zwischen Mazedonien, Albanien und Griechenland das Potential, ganzjährig Gäste anzulocken. Damit können sie für konstante Einkommensquellen sorgen. Rund um die Ostseeinsel Rügen beispielsweise schafft die Kranichbeobachtung von September bis Oktober eine Verlängerung der Sommersaison. EuroNatur setzt sich dafür ein, solche Ansätze auf Südosteuropa zu übertragen. Denn noch wird entlang der Adria das wirtschaftliche Potential nicht genutzt, das der Erhalt der Natur bietet. Obwohl Länder wie Kroatien und Montenegro mit den Slogans „das Mittelmeer – wie es einst war“ oder „wilde Schönheit“ werben, fehlen die nötigen Informationen für Touristen, um die vielen verborgenen Schätze zu finden. &nbsp;<br /><br />Die <a href="https://www.euronatur-shop.com/Single.272.0.html?&amp;cHash=ed62f43e92f6048472300ce1046d5235&amp;tx_ttproducts_pi1%5BbackPID%5D=240&amp;tx_ttproducts_pi1%5Bproduct%5D=751" target="_blank" >EuroNatur-Reiseführer „Adria-Ostküste“</a> und <a href="https://www.euronatur-shop.com/Single.272.0.html?&amp;cHash=bc76e7de8c8a0637954837568407cdc3&amp;tx_ttproducts_pi1%5BbackPID%5D=240&amp;tx_ttproducts_pi1%5Bproduct%5D=589" target="_blank" >„Prespa-Ohrid-Region“</a> bedeuten erste, wichtige Schritte auf dem  Weg, diesen Teil Europas mit seinem großartigen Kultur- und Naturerbe bekannter zu machen und damit auch vor der Zerstörung zu bewahren. „Die Länder entlang der östlichen Adria wünschen sich eine längere Tourismussaison. Wir helfen ihnen dabei, das zu erreichen. Damit schaffen wir handfeste Alternativen, die den Menschen langfristige wirtschaftliche Perspektiven geben, ohne die Natur zu zerstören oder die Vögel abzuschießen“, sagt EuroNatur-Projektleiter <a href="Martin-Schneider-Jacoby.1254.0.html" >Dr. Martin Schneider-Jacoby</a>. &nbsp;<br /><br /></p>
<p class="bodytext"><b>Hintergrundinformationen:</b></p><ul><li><a href="http://www.ramsar.org/cda/en/ramsar-activities-wwds-wwd2012index/main/ramsar/1-63-78^25324_4000_0__" target="_blank" >zum Weltfeuchtgebietstag</a> (englische Seite)</li></ul><ul><li><a href="http://www.euronatur.org/Pressemitteilungen.256+M5d4327bd2fa.0.html?&amp;cHash=f0bd4e37f636f7feb9d01a25984f02a8" target="_blank" >zum EuroNatur-Reiseführer „Östliche Adria“</a></li></ul><ul><li><a href="Prespa-Ohrid.1069.0.html" >über die Projekte von EuroNatur zum Schutz der Prespa-Ohrid-Region&nbsp;</a><br />&nbsp;<br /></li></ul><p class="bodytext"><b>Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:</b></p>
<p class="bodytext"><br />EuroNatur<br />Konstanzer Straße 22 <br />78315 Radolfzell <br />Tel.: 07732 - 92 72 10 <br />Fax: 07732 - 92 72 22 <br />E-Mail: info@euronatur.org <br />Internet: www.euronatur.org<br />Ansprechpartner: Dr. Martin Schneider-Jacoby<br />Pressekontakt: Katharina Grund</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Vogeljagd</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 09:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wichtigster Zugvogelrastplatz an der Adria-Ostküste soll Bauland werden  </title>
			<link>http://www.euronatur.org/Pressemitteilungen.256+M5549d48e07c.0.html?&#38;cHash=0e8de495681f29735f9f4d078f9e3d01</link>
			<description><p class="bodytext">Seit dem 16. Dezember 2011 läuft der Count-down für den wichtigsten Zugvogel-Rastplatz an der Adria-Ostküste. Am 16. Januar 2012 soll die Saline von Ulcinj in Montenegro für mindestens 257,8 Millionen Euro verkauft werden. Damit droht dem global bedeutenden Feuchtgebiet das Aus.</p></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Seit dem 16. Dezember 2011 läuft der Count-down für den wichtigsten Zugvogel-Rastplatz an der Adria-Ostküste. Am 16. Januar 2012 soll die Saline von Ulcinj in Montenegro für mindestens 257,8 Millionen Euro verkauft werden. Damit droht dem global bedeutenden Feuchtgebiet das Aus.</p><p class="bodytext"><i>Saline Ulcinj soll am 16. Januar unter den Hammer kommen</i><br /><br /> Pressemitteilung vom 10. Januar 2012</p>
<p class="bodytext"><br /><b>Radolfzell.</b>   Seit dem 16. Dezember 2011 läuft der Count-down für den wichtigsten <a href="Adria-Zugroute-Adriatic-Flyway.1144.0.html" >Zugvogel-Rastplatz an der Adria-Ostküste</a>. Am 16. Januar 2012 soll die <a href="Saline-Ulcinj.1161.0.html" >Saline von Ulcinj</a> in Montenegro für mindestens 257,8 Millionen Euro verkauft werden. Damit droht dem global bedeutenden Feuchtgebiet das Aus.<br /><br /> „Ohne die Möglichkeit zur Rast in der Saline Ulcinj würden viele <a href="Vogelschutz-in-Europa.1096.0.html" >Zugvögel</a>, vor allem Knäkenten, Sichelstrandläufer und Dünnschnabelbrachvögel  ihren bis zu 5.000 Kilometer langen Flug von Eurasien nach Afrika nicht überleben. Es besteht derzeit die riesige Gefahr, dass dieses ökologische Kleinod skrupelloser Geschäftemacherei zum Opfer fällt“, sagt <a href="Gabriel-Schwaderer.1251.0.html" >Gabriel Schwaderer</a>, Geschäftsführer der europaweit tätigen Naturschutzstiftung EuroNatur.  Im Rahmen der Privatisierung des einstigen Staatsbetriebs im Jahr 2005 hat das Unternehmen Eurofond  75 Prozent des Salinenbetriebs für nur 800.000 Euro vom Staat Montenegro übernommen. Dazu zählt auch das 14,5 Millionen Quadratmeter große Salinengelände. Diese Fläche entspricht ungefähr 1.450 Fußballfeldern. Seither bestimmt Eurofond, der vom Geschäftsmann Veselin Barović kontrolliert wird, die Geschicke der Saline. <br /><br />Dass statt mit Salz heute mit dem Verkauf des Geländes das große Geschäft gemacht werden kann, basiert auf skandalösen Änderungen der Vorlage des <a href="http://ozonniksic.files.wordpress.com/2011/05/prostorni-plan-crne-gore-do-2020.pdf" target="_blank" >Raumplans von Montenegro (2005 – 2020) </a>im Jahr 2007. Gefördert wurde die Erstellung des Dokuments durch die Bundesregierung. An der Ausarbeitung waren Experten der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) beteiligt. Ziel der ursprünglichen Version des Raumplans war es, Montenegro durch eine nachhaltige Entwicklung neue wirtschaftliche Perspektiven zu eröffnen. Doch die Version, die zur Abstimmung in das Parlament gelangte, unterschied sich deutlich von der Fassung, die kurz zuvor auf ihre Umweltverträglichkeit geprüft und in einer öffentlichen Anhörung präsentiert worden war: erstens wurde die Ausweisung neuer Schutzgebiete gestrichen. Dieser Finte fiel auch die Ausweisung der <a href="Saline-Ulcinj.1161.0.html" >Saline Ulcinj</a> als Naturschutzgebiet zum Opfer. Zweitens wurde die Nutzung der Saline als Tourismusgebiet und drittens die Entwicklung neuer Übernachtungskapazitäten auf der Fläche der Saline vorgesehen. Damit wurde das global bedeutende Feuchtgebiet „Saline Ulcinj“ zum potentiellen Bauland und der finanzielle Spekulationswert der Firma erhöhte sich um ein Vielfaches.<br /><br />„Als   Beitrittskandidat für die Europäische Union kann es sich Montenegro nicht leisten, ein zukünftiges Natura 2000-Gebiet zum Bauland zu erklären. Noch immer stehen Hotels aus jugoslawischen Zeiten leer. Montenegro braucht nicht mehr Hotelbetten, sondern attraktive und gut geschützte Naturgebiete“, sagt EuroNatur-Projektleiter <a href="Martin-Schneider-Jacoby.1254.0.html" >Dr. Martin Schneider-Jacoby</a>.  EuroNatur unterstützt die Petition der montenegrinischen Natur- und Umweltschutzverbände und fordert Premierminister Igor Lukšić dringend auf, die Änderungen im Raumplan zurückzunehmen. Die Saline muss als wichtige Attraktion für den Tourismus und als bedeutendster Zugvogellandeplatz des Landes unter Naturschutz gestellt werden. </p>
<p class="bodytext"><br /><br /><b>Hintergrundinformationen:</b></p><ul><li>Die Saline Ulcinj ist die größte Lagune Montenegros und wurde seit 1926 zur Salzgewinnung genutzt. Dadurch blieb sie als Feuchtgebiet erhalten, während die meisten anderen Gebiete trockengelegt und überbaut wurden. Die Saline Ulcinj ist auch bekannt als Firma Solana „Bajo Sekulić“, „Solana Ulcinj“ oder „Ulcinj Salina“.</li></ul><ul><li>EuroNatur setzt sich seit 2003 für die Entwicklung der Saline Ulcinj als Vogelschutzgebiet und naturtouristische Attraktion an der<a href="Adria-Zugroute-Adriatic-Flyway.1144.0.html" > Adria-Zugroute</a> ein. <a href="Saline-Ulcinj.1161.0.html" >Lesen Sie hier mehr.</a></li></ul><ul><li><a href="http://www.ipetitions.com/petition/protection-of-ulcinj-salina-eng/" target="_blank" >Bitte unterschreiben Sie hier die Petition der NGOs!</a></li></ul><ul><li>Die Petition zum Nachlesen auf Deutsch <a href="fileadmin/docs/Petitionen/Petition_Rettet_die_Saline_Ulcinj_Januar_2012.pdf" title="TEXT, Petition Rettet die Saline Ulcinj Januar 2012, Petition_Rettet_die_Saline_Ulcinj_Januar_2012.pdf, 30 KB" >(pdf-Datei, 18 Kb)</a></li></ul><ul><li><a href="http://ozonniksic.files.wordpress.com/2011/05/prostorni-plan-crne-gore-do-2020.pdf" target="_blank" >Link zum Raumplan Montenegros (2005 – 2020)</a></li></ul><p class="bodytext"><a href="http://ozonniksic.files.wordpress.com/2011/05/prostorni-plan-crne-gore-do-2020.pdf" target="_blank" ><br /></a><a href="http://ozonniksic.files.wordpress.com/2011/05/prostorni-plan-crne-gore-do-2020.pdf" target="_blank" ><br /></a><b>Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:</b></p>
<p class="bodytext">EuroNatur</p>
<p class="bodytext">Konstanzer Str. 22</p>
<p class="bodytext">78315 Radolfzell</p>
<p class="bodytext">Tel.: 07732 - 92 72 10</p>
<p class="bodytext">Fax: 07732 - 92 72 22</p>
<p class="bodytext">E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('nbjmup+jogpAfvspobuvs/psh');" >info<span>&#064;</span>euronatur.org</a></p>
<p class="bodytext">Internet: <a href="http://www.euronatur.org" target="_blank" >www.euronatur.org</a></p>
<p class="bodytext">Ansprechpartner: Dr. Martin Schneider-Jacoby</p>
<p class="bodytext">Pressekontakt: Katharina Grund<br /><br /></p>
<p class="bodytext">Zugvogel-Rastplatz an der Adria-Ostküste</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Zugvögel</category>
			<category>Montenegro</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 09:10:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Größter Nationalpark Mazedoniens durch Staudamm bedroht</title>
			<link>http://www.euronatur.org/Pressemitteilungen.256+M51bd6754265.0.html?&#38;cHash=e0ec3b72e4227d1a4a2fd5ea86507058</link>
			<description><p class="bodytext">Mitten im zweitältesten und größten Nationalpark Mazedoniens will die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung den Bau eines großen Staudamms zur Stromgewinnung fördern. Der Mavrovo-Nationalpark ist durch das Projekt „Boskov Most“ massiv bedroht. </p></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Mitten im zweitältesten und größten Nationalpark Mazedoniens will die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung den Bau eines großen Staudamms zur Stromgewinnung fördern. Der Mavrovo-Nationalpark ist durch das Projekt „Boskov Most“ massiv bedroht. </p><p class="bodytext"><i></i></p>
<p class="bodytext"><i>EuroNatur:  Mazedonische Regierung muss Projekt stoppen!</i></p>
<p class="bodytext">Presseinformation vom 14. Dezember 2011</p>
<p class="bodytext"><b></b></p>
<p class="bodytext"><b>Radolfzell. &nbsp; </b>Mitten im zweitältesten und größten Nationalpark Mazedoniens will die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (engl.: EBRD) den Bau eines großen Staudamms zur Stromgewinnung fördern. Der Mavrovo-Nationalpark ist durch das Projekt „Boskov Most“ massiv bedroht. Die internationale Naturschutzstiftung EuroNatur fordert die EBRD deshalb auf, ihre Darlehenszusage an den mazedonischen Stromerzeuger ELEM für das Wasserkraftwerk im Nationalpark zurückzunehmen. „Große Infrastrukturmaßnahmen wie Boskov Most führen den Nationalpark ad absurdum. Mazedonien strebt zwar den Beitritt zur Europäischen Union an. Parallel wird das europäische Naturschutzrecht durch die Genehmigung derartiger Projekte aber mit Füßen getreten. Die durch das Staudamm-Projekt verursachten Eingriffe in das Schutzgebiet sind keinesfalls mit dem Status als Emerald-Schutzgebiet und künftigem Teil des Natura-2000-Netzwerks vereinbar“, sagt EuroNatur-Geschäftsführer Gabriel Schwaderer.  Gemeinsam mit einer Koalition aus sechs mazedonischen Nicht-Regierungsorganisationen ruft EuroNatur die mazedonische Regierung auf, das naturzerstörerische Projekt zu stoppen.<br /><br />Die Zeit drängt, denn nach Aussagen von ELEM sollen bereits im April 2012 die ersten Bagger rollen. ELEM hat mit der EBRD im November 2011 einen Vertrag über ein Darlehen zur Finanzierung des Projekts unterzeichnet. Die Planung sieht vor, im südlichen Teil des 73.100 Hektar großen Nationalparks ein Wasserkraftwerk mit einer Leistung von bis zu 70 Megawatt zu bauen. Nach eigenen Aussagen will die EBRD für das Projekt „Boskov Most“ ein Darlehen in Höhe von 65 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Der Staudamm soll 33 Meter hoch werden. <br /><br />„Nach EuroNatur vorliegenden Informationen ist die Umweltverträglichkeitsprüfung zum Bau des Staudamms fachlich angreifbar. Es ist nicht nachzuvollziehen, warum sich die EBRD mit &nbsp;derart fragwürdigen Ergebnissen zufrieden gibt“, sagt Gabriel Schwaderer. Neben der Tatsache, dass der Staudamm mitten im Schutzgebiet entstehen soll, wurden zum Beispiel &nbsp;die Auswirkungen auf die letzte derzeit bekannte, stabile Population des Balkanluchses nicht ausreichend untersucht. Der <a href="Balkanluchs-Gruenes-Band.1127.0.html" >Balkanluchs </a>ist eine vom Aussterben bedrohte Unterart des Eurasischen Luchses. Eine Schädigung des Balkanluchs-Vorkommens im Mavrovo-Nationalpark könnte zum Aussterben der Unterart führen.  Nach Auffassung von EuroNatur sind die vorgebrachten Argumente der Koalition aus sechs mazedonischen Nicht-Regierungs-Organisationen, die sich für die Erhaltung des Mavrovo-Nationalparks einsetzt, bisher weder von der mazedonischen Regierung noch von der EBRD ausreichend beachtet worden.&nbsp;<br /><br />Die Menschen in der Nationalparkregion werden von dem Projekt jedenfalls nicht profitieren. Ganz im Gegensatz zu „Boskov Most“ würden andere Entwicklungspfade wie die Vermarktung lokaler Produkte und die Förderung eines nachhaltigen Naturtourismus Beschäftigung bringen und das derzeit noch positive Image des Mavrovo-Nationalparks weiter fördern.<br /><br /><br /><b>Hintergrundinfos:</b><br /></p><ul><li>EBRD steht für “European Bank for Reconstruction and Development”. Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (deutsch: EBWE) ist vor allem unter dieser Abkürzung bekannt.&nbsp;</li></ul><ul><li><a href="Balkanluchs-Gruenes-Band.1127.0.html" >Mehr über die Projekte von EuroNatur zum Schutz des Balkanluchses</a><a href="Balkanluchs-Gruenes-Band.1127.0.html" ><br /></a><br /></li></ul><p class="bodytext"><b>Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:</b></p>
<p class="bodytext"><br />EuroNatur<br />Konstanzer Straße 22<br />78315 Radolfzell<br />Tel.: 07732 - 92 72 10<br />Fax: 07732 - 92 72 22<br />E-Mail: info@euronatur.org<br />Internet: www.euronatur.org<br />Pressekontakt: Katharina Grund<br />Ansprechpartner: Gabriel Schwaderer</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Luchs</category>
			<category>Mazedonien</category>
			<category>Grünes Band Europa</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 09:37:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>EuroNatur sucht die schönsten Naturfotos Europas</title>
			<link>http://www.euronatur.org/Pressemitteilungen.256+M5aeabe48430.0.html?&#38;cHash=5bb83adc4bea50329b9e921bc44c1ab3</link>
			<description><p class="bodytext">Bereits zum 19. Mal initiiert EuroNatur den Natur-Fotowettbewerb „Naturschätze Europas". Gesucht werden die schönsten und aussagekräftigsten Fotos von Tieren, Pflanzen oder Landschaften in Europa. </p></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Bereits zum 19. Mal initiiert EuroNatur den Natur-Fotowettbewerb „Naturschätze Europas". Gesucht werden die schönsten und aussagekräftigsten Fotos von Tieren, Pflanzen oder Landschaften in Europa. </p><p class="bodytext"><i>Internationaler Fotowettbewerb „Naturschätze Europas 2012“ ist gestartet</i></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Presseinformation vom 12. Dezember 2011 <br /><br /><br /><b>Radolfzell.</b> Bereits zum 19. Mal initiiert die Naturschutzstiftung EuroNatur den Natur-Fotowettbewerb „Naturschätze Europas&quot;– in Kooperation mit der Deutschen Lufthansa AG, „natur+kosmos“ und NaturVision. „Wir laden alle Hobby- und Profi-Fotografen dazu ein, Europas vielfältige Natur aus ihrem ganz persönlichen Blickwinkel zu betrachten und in eindrücklichen Bildern festzuhalten“, sagt Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer von EuroNatur.<br /><br />Gesucht werden die schönsten und aussagekräftigsten Fotos von Tieren, Pflanzen oder Landschaften in Europa. Ob atemberaubende Balzflüge von Seeadlern, ein in Wasserlinsen badender Laubrosch, berauschende Wasserfälle umrahmt von den flammenden Farben eines Herbstwaldes  - die Möglichkeiten sind so vielfältig wie Europas Natur selbst.<br /><br />Eine Fachjury prämiert die ausdruckstärksten Motive. Die Gewinnerfotos werden im großformatigen EuroNatur-Wandkalender „Naturschätze Europas 2013“, in der Zeitschrift „natur + kosmos&quot; und im EuroNatur-Magazin sowie auf den Internetseiten der Veranstalter veröffentlicht.<br />Außerdem finden die besten Aufnahmen im Herbst 2012 den Weg in eine Ausstellung im Besucherzentrum Lusen des Nationalparks Bayerischer Wald und werden mit attraktiven Preisen prämiert. Als Hauptgewinn winkt eine siebentägige Reise für zwei Personen in die Flusslandschaften von Narew und Biebrza in Nordostpolen. </p>
<p class="bodytext"><br />Einsendeschluss ist der 31. März 2012. Nähere Informationen zum Wettbewerb sind unter &nbsp;<a href="EuroNatur-Fotowettbewerb-2012.1300.0.html" >www.euronatur.org/fotowettbewerb</a> zu finden.<br /><br /><br /></p>
<p class="bodytext">Gerne stellen wir Ihnen Bildmaterial für die Veröffentlichung unserer Ausschreibung zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an:<br /><br />EuroNatur<br />Konstanzer Straße 22<br />78315 Radolfzell<br />Tel.: 07732 - 92 72 24<br />Fax: 07732 - 92 72 22<br />E-Mail: info@euronatur.org<br /><br />Pressekontakt: Angie Rother<br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 09:05:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kroatien tritt EU-Recht mit Füßen</title>
			<link>http://www.euronatur.org/Pressemitteilungen.256+M5c352a79fd5.0.html?&#38;cHash=9b9567ba10e0a680a533976abf3dbf2d</link>
			<description><p class="bodytext">Morgen wird Kroatien voraussichtlich den Beitrittsvertrag zur Europäischen Union (EU) unterzeichnen. Anlässlich dieses Termins machen die europaweit tätige Naturschutzorganisation EuroNatur und der WWF darauf aufmerksam, dass Kroatien Flussregulierungen plant, die mit geltendem EU-Recht nicht zu vereinbaren sind und einmalige Naturschätze in Europa ernsthaft gefährden.</p></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Morgen wird Kroatien voraussichtlich den Beitrittsvertrag zur Europäischen Union (EU) unterzeichnen. Anlässlich dieses Termins machen die europaweit tätige Naturschutzorganisation EuroNatur und der WWF darauf aufmerksam, dass Kroatien Flussregulierungen plant, die mit geltendem EU-Recht nicht zu vereinbaren sind und einmalige Naturschätze in Europa ernsthaft gefährden.</p><p class="bodytext"><i>EuroNatur fordert Stopp der Zerstörung einzigartiger Flusslandschaften</i></p>
<p class="bodytext">Pressemitteilung vom 8. Dezember 2011</p>
<p class="bodytext"><br /><br /><b>Radolfzell.    </b>&nbsp;Morgen wird Kroatien voraussichtlich den Beitrittsvertrag zur Europäischen Union (EU) unterzeichnen. Anlässlich dieses Termins machen die europaweit tätige Naturschutzorganisation EuroNatur und der <a href="http://www.wwf.at/de/menu27/subartikel2056/" target="_blank" >WWF</a> darauf aufmerksam, dass Kroatien Flussregulierungen plant, die mit geltendem EU-Recht nicht zu vereinbaren sind und einmalige Naturschätze in Europa ernsthaft gefährden. Über 500 Kilometer natürlicher Flussabschnitte entlang Donau, <a href="Drau-Mur.1165.0.html" >Drau, Mur,</a> <a href="Save-Auen-Lonjsko-Polje.905.0.html" >Save</a> und <a href="Neretva-Delta.1057.0.html" >Neretva</a> sollen kanalisiert werden. Diese Eingriffe bedrohen nicht nur einzigartige Feuchtgebiete, sondern auch Europas größte und am besten erhaltene Auwälder. „Der EU-Beitritt Kroatiens verpflichtet das Land, das geltende EU-Recht einzuhalten und dieser Zerstörung umgehend Einhalt zu gebieten“, sagt EuroNatur-Geschäftsführer Gabriel Schwaderer.<br /><br />Zahlreiche Regulierungsprojekte wurden bereits genehmigt, ausgenommen die für die Donau geplanten Eingriffe. Die Regulierung der Donau entlang eines 53 Kilometer langen Abschnitts an der Grenze zwischen Kroatien und Serbien ist derzeit das größte Wasserbauprojekt, welches auf seine Umweltverträglichkeit geprüft wird. Eine Entscheidung wird in den nächsten zwei bis vier Monaten erwartet. <br /><br />Nach Auffassung von EuroNatur unterwandern die Regulierungsmaßnahmen die Ziele der EU, den Verlust der Biodiversität in Europa zu stoppen. In einer Resolution vom Februar 2011 forderte das Europäische Parlament deshalb die Einhaltung des geltenden EU-Rechts und den Schutz der für Europa einzigartigen Flusslandschaft der Donau. EU- Kommissar Janez Potočnik befürwortet die Einrichtung eines grenzüberschreitenden UNESCO-Biosphärenreservats zwischen den fünf Ländern Österreich, Kroatien, Ungarn, Serbien und Slowenien, um die artenreichen Flusslandschaften von Donau, Drau und Mur zu erhalten.  <br /><br />Die vorgesehenen Regulierungsmaßnahmen führen diese Pläne ad absurdum. Zum Beispiel hat Kroatien den am Zusammenfluss von Drau und Donau gelegenen Naturpark Kopacki Rit im September 2011 als Teil der Kernzone des künftigen <a href="5-Laender-Biosphaerenreservat.1166.0.html" >Fünf-Länder-Biosphärenreservats </a>ernannt.  Dieses Gebiet würde durch die Regulierung der Donau aber schwerwiegend geschädigt.&nbsp;<br /><br />EuroNatur fordert die kroatische Regierung auf, die bereits bestehenden Pläne zur Zerstörung der einzigartigen Flusslandschaften Kroatiens umgehend zu unterbinden und für einen kompromisslosen Schutz dieser europaweit bedeutenden Naturschätze zu sorgen. <br /><br /><br /><b>Hintergrundinformationen:</b><br /><br /></p><ul><li>Mehr über die Arbeit von EuroNatur zum Schutz der Flusslandschaften von <a href="Drau-Mur.1165.0.html" >Drau, Mur,</a> <a href="Save-Auen-Lonjsko-Polje.905.0.html" >Save</a> und <a href="Neretva-Delta.1057.0.html" >Neretva</a>&nbsp;in Kroatien.<br />&nbsp;       &nbsp;</li></ul><p class="bodytext"><b>Interviewpartner und Fotomaterial:</b><br /><br />EuroNatur</p>
<p class="bodytext">Konstanzer Straße 22</p>
<p class="bodytext">8315 Radolfzell</p>
<p class="bodytext">Tel.: 07732 - 92 72 10</p>
<p class="bodytext"> Fax: 07732 - 92 72 22</p>
<p class="bodytext">Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('nbjmup+jogpAfvspobuvs/psh');" >info<span>&#064;</span>euronatur.org</a></p>
<p class="bodytext">Internet: <a href="http://www.euronatur.org" target="_blank" >www.euronatur.org</a></p>
<p class="bodytext">Pressekontakt: Katharina Grund<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Drau-Mur</category>
			<category>Grünes Band Europa</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 08:51:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Einfach mehr als Meer</title>
			<link>http://www.euronatur.org/Pressemitteilungen.256+M5d4327bd2fa.0.html?&#38;cHash=f0bd4e37f636f7feb9d01a25984f02a8</link>
			<description><p class="bodytext">Jetzt schon für den Frühjahrsurlaub vorplanen! Der aktuell erschienene EuroNatur-Reiseführer „Adria-Ostküste“ beschreibt die Natur- und Kulturschätze der östlichen Adriaküste zum ersten Mal über Ländergrenzen hinweg kompakt in einem Band.</p></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Jetzt schon für den Frühjahrsurlaub vorplanen! Der aktuell erschienene EuroNatur-Reiseführer „Adria-Ostküste“ beschreibt die Natur- und Kulturschätze der östlichen Adriaküste zum ersten Mal über Ländergrenzen hinweg kompakt in einem Band.</p><p class="bodytext"><i>Mit dem neuen EuroNatur-Reiseführer lernen Natururlauber die Adria-Ostküste von ihrer schönsten Seite kennen&nbsp;</i> <br /><br /><br />Presseinformation vom 06. Dezember 2011<br /><br /></p>
<p class="bodytext"><b>Radolfzell.</b> Ab sofort gibt es für Natururlauber ein neues Standardwerk: Der aktuell erschienene EuroNatur-Reiseführer „Adria-Ostküste“ beschreibt die Natur- und Kulturschätze der östlichen Adriaküste zum ersten Mal über Ländergrenzen hinweg kompakt in einem Band. „Die Region bietet Naturerlebnisse der besonderen Art“, betont Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer der Naturschutzstiftung EuroNatur. „Im Herbst etwa sind Hunderttausende von Zugvögeln, unter anderem Wespenbussarde, Pirole oder Wiedehopfe, auf der Durchreise in ihre südlichen Winterquartiere. Auf ihrem Flug rasten sie zum Teil in großen Schwärmen in den einzigartigen Natur- und Kulturlandschaften an der Küste und im Hinterland.“</p>
<p class="bodytext">Für Natururlauber gab es bisher nur wenige Informationen über die östliche Adriaküste. Diese waren zudem auf einzelne Länder begrenzt. „Mit unserem EuroNatur-Reiseführer wollen wir diese Lücke schließen“, sagt Gabriel Schwaderer. Aufbauend auf dem Kulturerbe der Länder der östlichen Adriaküste wie Slowenien, Kroatien und Montenegro gibt das Buch wertvolle Reisetipps und besticht durch seine ausführliche und gut lesbare Beschreibung der Tier- und Pflanzenwelt sowie der atemberaubenden Landschaften dieser Region. Ein besonderes Highlight sind die zahlreichen Farbfotos des Buchs: Sie machen Lust, die erstaunliche Vielfalt und Schönheit der Adria-Ostküste zu entdecken und zu erleben.</p>
<p class="bodytext">Hinter dem neuen EuroNatur-Reiseführer stehen zwei absolute Kenner der Region: EuroNatur-Projektleiter Dr. Martin Schneider-Jacoby und Koautor Dr. Borut Stumberger setzen sich seit vielen Jahren im Auftrag von EuroNatur für den Erhalt der wichtigsten Feuchtgebiete und für den Schutz der Zugvögel an der Adria-Ostküste ein. „Der Naturtourismus bietet für die Region eine einmalige Chance“, ist Martin Schneider-Jacoby überzeugt. „Wenn viele Besucher die einzigartige Natur erleben wollen, dann steigt bei der lokalen Bevölkerung die Bereitschaft, diese auch zu schützen. So gehen wirtschaftliche Entwicklung und Naturschutz Hand in Hand.“&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><br />Der Reiseführer „Adria-Ostküste“ kostet 24,80 Euro und ist ab sofort im Shop der EuroNatur-Service GmbH und über den Buchhandel erhältlich. </p>
<p class="bodytext"><br /><br /><b><i>EuroNatur-Reiseführer „Adria-Ostküste – Vögel beobachten und Natur erleben in historischen Landschaften am Mittelmeer“</i></b><br /><i>1. Auflage 2011<br />Autoren: Martin Schneider-Jacoby und Borut Stumberger<br />265 Seiten / 13 x 19 cm<br />Preis: € 24,80<br />ISBN: 978-3-00-033929-5<br /></i><br /><br />Eine Druckversion des Titelbilds ist auf Anfrage erhältlich. Bitte wenden Sie sich an:</p>
<p class="bodytext"><br />EuroNatur<br />Konstanzer Straße 22 <br />78315 Radolfzell <br />Tel.: 07732 - 92 72 24 <br />Fax: 07732 - 92 72 22 <br />E-Mail: info@euronatur.org <br />Internet: www.euronatur.org<br />Ansprechpartner: Dr. Martin Schneider-Jacoby<br />Pressekontakt: Angie Rother<br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Balkan-Südosteuropa</category>
			<category>Zugvögel</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 10:56:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Linie des Lebens statt Eiserner Vorhang</title>
			<link>http://www.euronatur.org/Pressemitteilungen.256+M55da94f5899.0.html?&#38;cHash=9c8a5db8fe86ba585fc894252028db84</link>
			<description><p class="bodytext">Das „Grüne Band Europa“ ist derzeit die faszinierendste und ambitionierteste Naturschutzinitiative Europas. Der südlichste Abschnitt dieses riesigen Biotopverbundes, das „Grüne Band Balkan“, stand vom 16.-19. November 2011 im Zentrum des Interesses. "Wir appellieren an alle Regierungen der Länder am Grünen Band Balkan, diese wichtigen Teile des europäischen Naturerbes zu sichern", fordert Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer von EuroNatur, nach Abschluss der Konferenz in Ulcinj. </p></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Das „Grüne Band Europa“ ist derzeit die faszinierendste und ambitionierteste Naturschutzinitiative Europas. Der südlichste Abschnitt dieses riesigen Biotopverbundes, das „Grüne Band Balkan“, stand vom 16.-19. November 2011 im Zentrum des Interesses. "Wir appellieren an alle Regierungen der Länder am Grünen Band Balkan, diese wichtigen Teile des europäischen Naturerbes zu sichern", fordert Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer von EuroNatur, nach Abschluss der Konferenz in Ulcinj. </p><p class="bodytext"><i>Konferenz zum Schutz des Grünen Bands Balkan</i><br /><br /> Presseinformation vom 22. November 2011</p>
<p class="bodytext"><br /></p>
<p class="bodytext"><b>Radolfzell/ Ulcinj. </b>Das <a href="Gruenes-Band-Europa.1054.0.html" >„Grüne Band Europa“</a> ist derzeit die faszinierendste und ambitionierteste Naturschutzinitiative Europas. Der südlichste Abschnitt dieses riesigen Biotopverbundes, das <a href="Projekte.1055.0.html" >„Grüne Band Balkan“</a>, stand vom 16.-19. November 2011 im Zentrum des Interesses. Mehr als 50 Vertreterinnen und Vertreter von Ministerien und Nichtregierungsorganisationen aus 15 Ländern kamen in Ulcinj (Montenegro) zusammen, um über die Zukunft des Grünen Bands im Südosten Europas zu diskutieren. Veranstaltet hat die „3. Balkan Green Belt-Konferenz“ die international tätige Naturschutzstiftung EuroNatur mit finanzieller Unterstützung des Umweltbundesamtes mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. <br /><br />„Die Naturschätze am Grünen Band langfristig durch die Ausweisung von National- und Naturparken zu schützen, ist eine vordringliche Aufgabe des Naturschutzes in Europa. Wir appellieren an alle Regierungen der Länder am Grünen Band Balkan, diese wichtigen Teile des europäischen Naturerbes zu sichern. Große und naturzerstörende Infrastrukturprojekte, die den europaweiten Lebensraumverbund zerschneiden und gefährden dürfen nicht genehmigt werden“, fordert <a href="Gabriel-Schwaderer.1251.0.html" >Gabriel Schwaderer</a>, Geschäftsführer der EuroNatur Stiftung, nach Abschluss der Konferenz. <br /><br />Wesentliche Teile des Grünen Bands auf dem Balkan genießen zwar bereits formalen Schutz, aber längst noch nicht alle. Es gibt immer noch bedeutende Naturschätze entlang der früheren Grenze zwischen Ost und West, die dringend geschützt werden müssen. Diese Naturoasen sind wichtige Rückzugsräume für bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Als besonders problematisch werteten die Tagungsteilnehmer, dass die Ziele der Schutzgebiete selbst in bestehenden Nationalparken und strikten Naturreservaten bislang nur unzureichend verfolgt und die Entwicklung der Naturräume nur unbefriedigend vorangetrieben wird.  Denn es fehlen die nötigen Verwaltungen, die sich um diese wichtigen Aufgaben kümmern können.&nbsp;Gleichzeitig wird aber der Nutzungsdruck auf die kostbaren Naturschätze am Grünen Band durch große Infrastrukturprojekte wie Staudämme, Skigebiete, Windparks und Fernstraßen immer massiver.&nbsp;<br /><br />Die Initiative Grünes Band Europa hat sich das Ziel gesetzt, den einstigen Eisernen Vorhang, der Europa über Jahrzehnte trennte, als einen kontinentweiten Lebensraumverbund auf einer Länge von 12.500 Kilometern zu erhalten und zu entwickeln. Seit 2005 haben bereits zwei Konferenzen zum Schutz des Grünen Bands im Südosten Europas in Novi Sad und in Blageovgrad stattgefunden. <br /><br /><br /><b>Hintergrundinformationen:</b></p><ul><li>Mehr Informationen über die Arbeit von EuroNatur zum Schutz des Grünen Bands Balkan finden Sie <a href="Projekte.1055.0.html" >hier</a>.<br /><br /></li></ul><p class="bodytext"><b>Interviewpartner und Rückfragen:</b><br />EuroNatur<br />Konstanzer Straße 22 <br />78315 Radolfzell <br />Tel.: 07732 - 92 72 10 <br />Fax: 07732 - 92 72 22 <br />E-Mail: info@euronatur.org <br />Internet: www.euronatur.org<br />Ansprechpartner: Gabriel Schwaderer<br />Pressekontakt: Katharina Grund</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Grünes Band Europa</category>
			<category>Montenegro</category>
			<category>Artenschutz</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 09:26:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>EU-Agrarreform: Erste Schritte in die richtige Richtung</title>
			<link>http://www.euronatur.org/Pressemitteilungen.256+M571419b9f38.0.html?&#38;cHash=0cfedbf6c4407a8de803ab8e42f51851</link>
			<description><p class="bodytext">Der Bund Naturschutz (BN) und die Naturschutzstiftung EuroNatur haben die Vorschläge der EU-Kommission zur Reform der Europäischen Agrarpolitik als „einen kleinen, aber wichtigen Schritt in die richtige Richtung“ bezeichnet und gegen ungerechtfertigte Kritik seitens der Agrarindustrie und des Bauernverbandes in Schutz genommen. </p></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der Bund Naturschutz (BN) und die Naturschutzstiftung EuroNatur haben die Vorschläge der EU-Kommission zur Reform der Europäischen Agrarpolitik als „einen kleinen, aber wichtigen Schritt in die richtige Richtung“ bezeichnet und gegen ungerechtfertigte Kritik seitens der Agrarindustrie und des Bauernverbandes in Schutz genommen. </p><p class="bodytext"><i>Der Bund Naturschutz Bayern und EuroNatur verteidigen die Vorschläge zur Agrarreform gegen Angriffe des Bauernverbandes</i></p>
<p class="bodytext">Gemeinsame Presseinformation von EuroNatur und dem Bund Naturschutz Bayern vom 17. November 2011&nbsp;<br /><br /><br /><b>Nürnberg/Radolfzell:</b> Der Bund Naturschutz (BN) und die Naturschutzstiftung EuroNatur haben die Vorschläge der EU-Kommission zur Reform der Europäischen Agrarpolitik als „einen kleinen, aber wichtigen Schritt in die richtige Richtung“ bezeichnet und gegen ungerechtfertigte Kritik seitens der Agrarindustrie und des Bauernverbandes in Schutz genommen. „Die EU-Kommission hat endlich verstanden, dass die Agrarpolitik nicht länger eine Klientelpolitik bleiben darf, die vornehmlich großen Betrieben zugute kommt“, hob der BN-Vorsitzende Hubert Weiger hervor. „Das Ziel von Agrarkommissar Dacian Ciolos, die europäische Agrarpolitik grüner und gerechter zu machen, werden wir massiv unterstützen“, so Lutz Ribbe, umweltpolitischer Direktor der Stiftung EuroNatur.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die Vorschläge dazu sind nach Ansicht von EuroNatur und Bund Naturschutz jedoch nicht ausreichend. Zwar sei es völlig richtig, einen Paradigmenwechsel vorzunehmen und Bauern nicht mehr für die Einhaltung von Gesetzen zu entlohnen, sondern für klar definierte Leistungen. „Die von der Kommission vorgeschlagene Fruchtfolgeregelung, wonach eine Frucht einen Anteil von bis zu 70 Prozent ausmachen darf, ist ein ökologischer und landschaftskultureller Rückschritt“, kritisiert Ribbe. Auch befürchten die Verbände, dass die Vorgabe, keine Wiesen und Weiden mehr umbrechen zu dürfen, unterlaufen werden könnte. Denn die EU-Kommission plant, die Regelung erst zum 1. Januar 2014 in Kraft zu setzen. „Das Jahr 2013 darf nicht zum Europäischen Jahr des Grünlandumbruchs werden“, warnte Ribbe.</p>
<p class="bodytext">Der Vorschlag der EU-Kommission, die Auszahlung der Gelder an die Bauern davon abhängig zu machen, dass diese sieben Prozent ihrer Ackerflächen unter einen „ökologischen Vorrang“ stellen, verteidigte Ribbe: „Ciolos hat Recht, wenn er sagt, Europa komme aus zwei Gründen nicht an einer solchen Ökologisierung vorbei: erstens, weil sie natur- und umweltpolitisch zwingend notwendig ist, nicht zuletzt, um die Produktionsgrundlagen der Bauern zu erhalten. Zweitens, weil Brüssel die jährlich rund 55 Milliarden Euro an Agrargeldern gegenüber dem Steuerzahler rechtfertigen muss“.</p>
<p class="bodytext">Bei den ökologischen Vorrangflächen muss es sich keinesfalls um stillgelegte Flächen handeln. Auch extensiv bewirtschaftete Blüh- und Gewässerrandstreifen fallen darunter. „Mit den ökologischen Vorrangflächen wird endlich eine ökologische Grundinfrastruktur auf dem Land geschaffen“, ist Hubert Weiger überzeugt. Bayerns Bauern hätten damit weit weniger Probleme als beispielsweise die großen Ackerbaubetriebe in den ausgeräumten Bördelandschaften Norddeutschlands. </p>
<p class="bodytext">Als „geradezu unmoralisch“ betrachten BN und EuroNatur die von Funktionären des Bauernverbandes geführte Debatte, wonach diese von der Kommission geplante Extensivierung den Hungertod von Menschen in der Dritten Welt bewirken würde. „Mit dem Hungerleid einer Milliarde Menschen versucht man, eine agrarindustrielle Entwicklung bei uns zu legitimieren, obwohl gerade dadurch die Hungersituation verschärft wird“, mahnte Weiger. Das bedrohliche Hungerproblem könne nur gelöst werden, wenn die Nahrungsmittelproduktion in den Entwicklungsländern nachhaltig verbessert würde. Darüber sei man sich auch in Fachkreisen einig, sagt Weiger und verweist auf den Weltagrarbericht. Dieser beschreibt klar, dass der Hunger nur mit ökologisch-nachhaltigen Landbaumethoden vor Ort gelöst werden kann, und nicht mit agrarindustriellen Methoden in der EU oder in Nordamerika.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;<br />Vielmehr sei die heutige intensive Landwirtschaft Europas für den Hunger in der Dritten Welt mitverantwortlich. So werden dort auf über 30 Millionen Hektar Ackerland Futtermittel für Tiere angebaut, die in Europa gemästet und geschlachtet werden. Auch Energiepflanzen werden zunehmend in Entwicklungsländern angebaut, um später in Europa Maschinen anzutreiben. „Dies problematisieren die Vertreter der Agrarlobby aber nicht. Es ist eine unerträgliche Doppelmoral, wenn die wirkliche Mitverantwortung beim Hungerproblem immer dann ausgeklammert wird, wenn eigene Geschäfte winken“, so Weiger.</p>
<p class="bodytext"><br />Sinnvoll an den Kommissionsvorschlägen ist nach Ansicht der Verbände auch die Idee, zukünftig nur aktive Landwirte in den Genuss von Zahlungen aus Brüssel kommen zu lassen. Die vom Bayrischen Bauernverband geschürten Ängste, dass diese Regelung den Nebenerwerbsbauern schaden könnte, wies Weiger als „völlig haltlos“ zurück. Er rechnete vor, dass jeder Bauer ein außerlandwirtschaftliches Einkommen von mindestens 100.000 Euro erhalten könne, ohne dass ihm sein Status als „aktiver Landwirt“ aberkannt werde. „Brüssel will Golfklubs, Flughafenbetreiber und Großkonzerne von den Zahlungen ausschließen. Dies muss der Bauernverband endlich einsehen“, so Weiger.<br /><br />Auf der Webseite <a href="http://www.die-bessere-agrarpolitik.de" target="_blank" >www.die-bessere-agrarpolitik.de</a> können sich Medienvertreter und interessierte Bürger über Hintergründe zur europäischen Agrarpolitik informieren sowie Analysen und neueste Entwicklungen im Reformprozess abrufen.<br /><br /><b>Für Rückfragen:</b></p><ul><li>Lutz Ribbe, EuroNatur-Agrarexperte, Mobil: 0170-4125767, <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('nbjmup+mvua/sjccfAfvspobuvs/psh');" >lutz.ribbe<span>&#064;</span>euronatur.org</a><br /></li></ul><ul><li>Richard Mergner, BN-Landesbeauftragter Tel. 0911/81 87 8-25</li><li><br />Marion Ruppaner, BN-Agrarreferentin, Tel. 0911/81 87 8-20</li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Agrarpolitik</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 13:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mit Herz und Verstand für Europas Natur</title>
			<link>http://www.euronatur.org/Pressemitteilungen.256+M52ec4b2cb62.0.html?&#38;cHash=08e5288f74fb60367fe88bd578deda2f</link>
			<description><p class="bodytext">Seit gestern ist Christel Schroeder neue Präsidentin von EuroNatur. Christel Schroeder tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Hartmut Vogtmann an, der im Juli 2011 seinen Rücktritt erklärt hat. </p></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Seit gestern ist Christel Schroeder neue Präsidentin von EuroNatur. Christel Schroeder tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Hartmut Vogtmann an, der im Juli 2011 seinen Rücktritt erklärt hat. </p><p class="bodytext"><i>Christel Schroeder ist neue Präsidentin von EuroNatur</i> </p>
<p class="bodytext">Pressemitteilung vom 13. Oktober 2011<br /><br /> <br /><b>Radolfzell</b>.   &nbsp;Seit gestern ist Christel Schroeder neue Präsidentin der europaweit tätigen und in Deutschland ansässigen Naturschutzstiftung EuroNatur. Als damalige Vorsitzende der <a href="Biologische-Station-Senne.1108.0.html" >Biologischen Station Senne (heute Naturschutzzentrum Senne)</a> baute Christel Schroeder den Kontakt zu EuroNatur bereits vor mehr als zehn Jahren auf. Seit 2002 ist sie Mitglied des EuroNatur-Präsidiums und hat über die Jahre ihre Verbindung zur Stiftung weiter vertieft. </p>
<p class="bodytext">Am 12. Oktober 2011 wurde sie zur Präsidentin&nbsp;von EuroNatur gewählt. „Ich freue mich, EuroNatur beim Schutz des europäischen Naturerbes nun noch stärker unterstützen zu können. Die Gründungsidee der Stiftung, dass Naturschutz über Landesgrenzen hinweg stattfinden muss, hat mich schon immer überzeugt. Mit Initiativen wie dem <a href="Projekte.1055.0.html" >Grünen Band Balkan</a> und vielen anderen grenzüberschreitenden Projekten erfüllt EuroNatur diese Idee mit Leben. Voll und ganz stehe ich auch hinter dem Ansatz, dass Naturschutz als Käseglocke letztlich nicht erfolgreich ist, sondern nur gemeinsam mit den Menschen sinnvoll funktionieren kann. EuroNatur hat diese Erkenntnis aus der Praxis zum Programm gemacht.“Christel Schroeder tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Hartmut Vogtmann an, der im Juli 2011 seinen Rücktritt als Präsident von EuroNatur erklärt hat.</p>
<p class="bodytext"><br /><br /><b>Hintergrundinformationen:</b></p><ul><li>Wie ist EuroNatur organisiert? Mehr Informationen finden Sie <a href="Organisation.1247.0.html" >hier.</a></li></ul><ul><li>Mehr über EuroNatur-Projekte in <a href="Senne.1107.0.html" >Zusammenarbeit mit der Biologischen Station Kreis Paderborn-Senne</a> und zum <a href="Projekte.1055.0.html" >Schutz des Grünen Bandes Balkan.</a>&nbsp;</li></ul><p class="bodytext">&nbsp;<br /><br /><b>Interviewpartner und Fotomaterial:</b></p>
<p class="bodytext"><br />EuroNatur</p>
<p class="bodytext">Konstanzer Straße 22</p>
<p class="bodytext">&nbsp;78315 Radolfzell</p>
<p class="bodytext">Tel.: 07732 - 92 72 10</p>
<p class="bodytext">Fax: 07732 - 92 72 22</p>
<p class="bodytext">    E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('nbjmup+qsfttftufmmfAfvspobuvs/psh');" >pressestelle<span>&#064;</span>euronatur.org</a></p>
<p class="bodytext">Ansprechpartnerin: Christel Schroeder</p>
<p class="bodytext">Pressekontakt: Katharina Grund<br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Projektgebiete</category>
			<category>Artenschutz</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 10:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Keine Angst vor Hochwasser   </title>
			<link>http://www.euronatur.org/Pressemitteilungen.256+M5dbd92ef0d0.0.html?&#38;cHash=d246d82490916dabaa6cad97428f6032</link>
			<description><p class="bodytext">Auf der Bodenseeinsel Mainau nahm der kroatische Naturschützer Goran Gugic heute am späten Nachmittag den EuroNatur-Preis 2011 entgegen. Im vergangenen Jahr wurde Dr. Ernst Paul Dörfler für sein Engagement zum Schutz der Elbe ausgezeichnet. Mit dem EuroNatur-Preis 2011 spannte EuroNatur nun den europäischen Bogen zu den Save-Auen in Kroatien - dem mit über 1.200 Quadratkilometern größten Auengebiet Europas.</p></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Auf der Bodenseeinsel Mainau nahm der kroatische Naturschützer Goran Gugic heute am späten Nachmittag den EuroNatur-Preis 2011 entgegen. Im vergangenen Jahr wurde Dr. Ernst Paul Dörfler für sein Engagement zum Schutz der Elbe ausgezeichnet. Mit dem EuroNatur-Preis 2011 spannte EuroNatur nun den europäischen Bogen zu den Save-Auen in Kroatien - dem mit über 1.200 Quadratkilometern größten Auengebiet Europas.</p><p class="bodytext"><i>Kroatischer Naturschützer mit EuroNatur-Preis 2011 ausgezeichnet</i><br /><br />Presseinformation vom 12. Oktober 2011<br /></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Radolfzell/Bodenseeinsel Mainau.</b>&nbsp;   &nbsp;Auf der Bodenseeinsel Mainau nahm der kroatische Naturschützer Goran Gugic heute am späten Nachmittag den EuroNatur-Preis 2011 entgegen. Im vergangenen Jahr wurde <a href="http://www.euronatur.org/Pressemitteilungen.256+M538977edd42.0.html?&amp;cHash=6581d40dc6fcaf9a6159f228bda7515e" target="_blank" >Dr. Ernst Paul Dörfler</a> für sein Engagement zum Schutz der Elbe ausgezeichnet. Mit dem <a href="EuroNatur-Preis.215.0.html" >EuroNatur-Preis 2011</a> spannte EuroNatur nun den europäischen Bogen zu den <a href="UEbersichtskarte.1115.0.html" >Save-Auen in Kroatien</a> -  dem mit über 1.200 Quadratkilometern größten Auengebiet Europas.  „Goran Gugic hat sich dem Schutz der Save-Auen verschrieben und damit dem Erhalt eines Natur- und Kulturschatzes, sowohl für Kroatien als auch für ganz Europa“, sagte Christel Schroeder, Präsidentin der europaweit tätigen und in Radolfzell ansässigen Naturschutzstiftung EuroNatur.&nbsp;<br /><br />Goran Gugic ist ein europäischer Bürger wie er im Buche steht.  In Deutschland in einer kroatischen Familie geboren, siedelte er 1992 trotz Jugoslawienkriegs für ein EuroNatur- Projekt in die Save-Auen südöstlich von Zagreb um. Als Leiter des <a href="Save-Auen-Lonjsko-Polje.905.0.html" >Naturparks Lonjsko Polje</a> betreut er das Herzstück dieser einmaligen Kultur- und Naturlandschaft seit 1998 unter dem Motto „Leben mit dem Wasser“ vorbildlich. Er entwickelte ein Bewirtschaftungssystem, das nicht gegen die Natur arbeitet, sondern die Natur klug nutzt. „Durch zunehmende Hochwasserereignisse in Mitteleuropa mussten wir leidvoll lernen, dass regulierte Flüsse und zerstörte Auen katastrophale Folgen haben. Umso höher ist das Engagement von Goran Gugic für den Erhalt eines der letzten natürlichen Flusssysteme in Europa zu bewerten“, so Christel Schroeder.  Ein- bis zweimal pro Jahr strömt das Wasser ein und verwandelt das Lonjsko Polje in einen riesigen See. Seit dem Mittelalter gibt es hier eine <a href="EuroNatur-Projekte-in-den-Save-A.912.0.html#c5599" >ununterbrochene Weidetradition</a>. Die Hutweiden funktionieren als <a href="EuroNatur-Projekte-in-den-Save-A.912.0.html#c5616" >Rückhaltebecken für die Überschwemmungen des Flusses Save</a>, des wasserreichsten Zuflusses der Donau und beherbergen eine außergewöhnliche Artenvielfalt.<br /><br />Doch das Engagement von Goran Gugic reicht weit über den Naturpark Lonjsko Polje hinaus. Bei seiner Arbeit hat er immer auch den Naturschutz in ganz Kroatien und die Naturschutzarbeit über Landesgrenzen hinweg im Blick. Bereits im Jahr 1993 gab er die entscheidenden Impulse für die Vision, die <a href="Drau-Mur.1165.0.html" >Flusslandschaft von Mur, Drau</a> und Donau über fünf Ländergrenzen hinweg unter Schutz zu stellen.<br /><br /></p>
<p class="bodytext"><b>Hintergrundinformationen:</b></p><ul><li>Frühere Träger des EuroNatur-Preises sind u.a. Dr. Ernst Paul Dörfler, Prof. Dr. Klaus Töpfer, Prinz Charles, Michail Gorbatschow, Nelson Mandela und Dr. Hans Bibelriether. Der EuroNatur-Preis ist undotiert. Mit ihm werden herausragende Leistungen für den Naturschutz gewürdigt.&nbsp;</li></ul><ul><li>Weitere Informationen über den EuroNatur-Preisträger 2011 finden Sie hier:</li></ul><p class="bodytext"><br /><a href="http://www.euronatur.org/EuroNatur-aktuell.7+M5d550e45ebd.0.html?&amp;cHash=e3156085ef591ba1c531f143c5d5c526" target="_blank" >Leben mit dem Wasser (EuroNatur-Pressemitteilung, 27.9.2011)</a></p>
<p class="bodytext"><br /><a href="http://www.euronatur.org/Pressemitteilungen.256+M5589b5bca37.0.html?&amp;cHash=ab20ba3f4b121e54e568f3d6dd7f1d3d" target="_blank" >EU-Beitritt Kroatien: Wertvolle Kulturlandschaften sind „Mitgift“ (EuroNatur-Pressemitteilung, 27.6.2011)</a></p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.euronatur.org/http://" target="http://www.euronatur.org/EuroNatur-aktuell.7+M5589b5bca37.0.html?&cHash=ab20ba3f4b121e54e568f3d6dd7f1d3d" ><br /></a>EuroNatur <br />Konstanzer Straße 22 <br />78315 Radolfzell <br />Tel.: 07732 - 92 72 10 <br />Mobil: 0171-9366698<br />Fax: 07732 - 92 72 22 <br />E-Mail: pressestelle@euronatur.org <br />Pressekontakt: Katharina Grund<br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Save</category>
			<category>Zugvögel</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 16:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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