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		<title>Euronatur - Wolf</title>
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		<description>Alle Meldungen zum Thema "Wolf"</description>
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			<title>Euronatur - Wolf</title>
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			<description>Alle Meldungen zum Thema "Wolf"</description>
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		<lastBuildDate>Wed, 22 Feb 2012 14:45:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Naturschutztage am Bodensee</title>
			<link>http://www.euronatur.org/Wolf-aktuell.774+M5504e861d41.0.html?&#38;cHash=68b70332a0b1769121d6cf6f86ede6d0</link>
			<description><p class="bodytext">Für Süddeutschlands Naturschützer ein Muss: Vom 5. bis 8. Januar veranstalten die Naturschutzorganisationen BUND und NABU die Naturschutztage in Radolfzell am Bodensee. EuroNatur ist auf der Tagung vertreten, um unter anderem über Schutzprojekte für Bär, Wolf und Luchs in Europa zu berichten.</p></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Für Süddeutschlands Naturschützer ein Muss: Vom 5. bis 8. Januar veranstalten die Naturschutzorganisationen BUND und NABU die Naturschutztage in Radolfzell am Bodensee. EuroNatur ist auf der Tagung vertreten, um unter anderem über Schutzprojekte für Bär, Wolf und Luchs in Europa zu berichten.</p><p class="bodytext">Das Treffen bietet Naturschützern und Umweltinteressierten die Möglichkeit, sich vier Tage lang über die aktuellen Themen im Naturschutz zu informieren und auszutauschen. In diesem Jahr liegen die Schwerpunkte unter anderem auf den Themen Biotopverbund und internationaler Naturschutz. Neben spannenden Vorträgen und Podiumsdiskussionen bietet die Tagung den Teilnehmern ein attraktives Rahmenprogramm mit Exkursionen und Seminaren sowie Bücher- und Infoständen. Auch EuroNatur präsentiert sich mit einem Stand, um über die Arbeit der Stiftung zu informieren und Mitstreiter für die Protestaktion gegen den Bau eines Staudamms im Mavrovo-Nationalpark zu gewinnen.</p>
<p class="bodytext"><br /></p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.naturschutztage.de/" target="_blank" >Link zum Tagungsprogramm</a></p>
<p class="bodytext"><a href="Rettet-Mavrovo.1304.0.html" >Link zur Aktion &quot;Rettet Mavrovo!&quot;</a><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Braunbär</category>
			<category>Luchs</category>
			<category>Wolf</category>
			<category>Mazedonien</category>
			<category>Grünes Band Europa</category>
			<category>Biodiversität</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 09:22:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Frohe Weihnachten!</title>
			<link>http://www.euronatur.org/Wolf-aktuell.774+M55393804de2.0.html?&#38;cHash=8a7d7782bbf4c2d67739ee8587b289a5</link>
			<description></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Wir wünschen all unseren Lesern, Freunden und Unterstützern eine schöne, erholsame Weihnachtszeit und einen guten und gesunden Start in das Jahr 2012. Bleiben Sie uns auch im nächsten Jahr treu!<br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Luchs</category>
			<category>Braunbär</category>
			<category>Zugvögel</category>
			<category>Wolf</category>
			<category>Agrarpolitik</category>
			<category>Biodiversität</category>
			<category>Grünes Band Europa</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 11:37:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Polnische Wölfe bei Treibjagd erschossen</title>
			<link>http://www.euronatur.org/Wolf-aktuell.774+M50864a3ca8d.0.html?&#38;cHash=c8a0ed3ed52fa4d1cee9dd9e3260689a</link>
			<description><p class="bodytext">
Wilder Westen in Polen: Am vergangenen Samstag erschossen belgische Jäger bei einer Treibjagd auf Rehe nahe des Drawa Nationalparks in Nordwestpolen auch zwei Wölfe. Polnische Naturschützer wie EuroNatur-Partner Wilk protestierten heftig. Wölfe sind in Polen streng geschützt.</p></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">
Wilder Westen in Polen: Am vergangenen Samstag erschossen belgische Jäger bei einer Treibjagd auf Rehe nahe des Drawa Nationalparks in Nordwestpolen auch zwei Wölfe. Polnische Naturschützer wie EuroNatur-Partner Wilk protestierten heftig. Wölfe sind in Polen streng geschützt.</p><p class="bodytext">Die zwei getöteten Tiere gehörten zu einem Rudel, das aus drei adulten <a href="Steckbrief-Wolf.1079.0.html" >Wölfen</a> und zwei bis drei Welpen bestand. Vermutlich waren das getötete Wolfsmännchen und -weibchen die Eltern der jungen Wölfe. Der Tod der beiden <a href="Steckbrief-Wolf.1079.0.html" >Wölfe </a>stellt nach Ansicht von Wilk eine ernsthafte Bedrohung für das Überleben des Rudels dar.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die belgischen Jäger gaben an, die Tiere mit Marderhunden verwechselt zu haben. Wilk hält diese Erklärung jedoch für unglaubwürdig: Zwischen <a href="Steckbrief-Wolf.1079.0.html" >Wölfen</a> und Marderhunden bestehen sowohl hinsichtlich der Größe als auch des Aussehens deutliche Unterschiede. Die polnischen Behörden untersuchen nun die Hintergründe der Tat.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">EuroNatur engagiert sich gemeinsam mit Wilk bereits seit Ende der 1990er Jahre für den <a href="Polen.1154.0.html" >Schutz der polnischen Wölfe</a>. Die positive Bestandsentwicklung belegt den Erfolg der Schutzmaßnahmen: Derzeit leben in lange unbesiedelten Bereichen in Westpolen wieder 95 bis 100 Wölfe in 20 Rudeln. Dennoch kann von einer stabilen Population nach wie vor nicht die Rede sein. Wilderei, Unfalltod an Straßen und Parasiten bedrohen die Wolfsbestände.&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><br /><br /><a href="http://www.polishwolf.org.pl/" target="_blank" >Zur Meldung von Wilk vom 14. Dezember 2011</a> (englisch)</p>
<p class="bodytext">Mehr über die Arbeit von EuroNatur zum <a href="Wolfsschutz-in-Europa.1074.0.html" >Schutz der Wölfe in Europa</a><br /></p>
<p class="bodytext"><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Wolf</category>
			<category>Polen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 15:33:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schweiz will Wolfschutz lockern</title>
			<link>http://www.euronatur.org/Wolf-aktuell.774+M5171c8d3b6b.0.html?&#38;cHash=735461efb3d6b1e5f7898f9af06eece9</link>
			<description><p class="bodytext">Die Schweizer Regierung will den Schutz des Wolfes europaweit schwächen. Am 16. November hat sie einen Vorschlag zur Änderung der Berner Konvention vorgelegt. Damit könnten Wölfe leichter als bisher abgeschossen werden.</p></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Schweizer Regierung will den Schutz des Wolfes europaweit schwächen. Am 16. November hat sie einen Vorschlag zur Änderung der Berner Konvention vorgelegt. Damit könnten Wölfe leichter als bisher abgeschossen werden.</p><p class="bodytext">Bereits im September letzten Jahres hat sich das Schweizer Parlament mehrheitlich für einen Gesetzesvorstoß zur Lockerung des Wolfsschutzes ausgesprochen und die Regierung beauftragt, einen entsprechenden Antrag zur Änderung der Berner Konvention zu erarbeiten (EuroNatur berichtete am 6.Oktober 2010). Diesen Vorschlag wird sie nun der Berner Konvention unterbreiten. Sollten die Mitgliedstaaten den Vorstoß ablehnen, will die Schweiz ganz aus dem Abkommen aussteigen.</p>
<p class="bodytext">Bisher genießt der Wolf europaweit besonderen Schutz durch die Berner Konvention, die auch die Schweiz 1982 ratifizierte. Ziel dieses internationalen Abkommens ist es, wildlebende Tiere und Pflanzen und ihre Lebensräume dauerhaft zu erhalten. In diesem Abkommen ist der Wolf als streng geschützte Tierart aufgeführt und darf daher nur in Ausnahmefällen abgeschossen werden.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Naturschutzverbände wie EuroNatur sind aufs Höchste alarmiert. „Mit diesem Vorstoß gerät der Artenschutz in Europa insgesamt in Gefahr. Die Schweiz hat im Naturschutz oft eine Vorreiterrolle übernommen. Mit diesem Beschluss sendet sie nun ein fatales Signal für andere Staaten aus“, warnt EuroNatur-Projektleiterin Annette Spangenberg.</p>
<p class="bodytext"><br /></p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.kora.ch/news/archiv/20111117d.htm" target="_blank" >Link zur Meldung von KORA vom 16.11.2011</a></p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.euronatur.org/Pressemitteilungen.256+M5b72f0b052b.0.html?&amp;cHash=d390b9a6d8c3bdb6948d182bb3a067f7" target="_blank" >Link zur Pressemitteilung von EuroNatur vom 6. Oktober 2010</a></p>
<p class="bodytext">Lesen Sie mehr über die <a href="Wolfsschutz-in-Europa.1074.0.html" >Aktivitäten von EuroNatur zum Schutz des Wolfs</a><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Wolf</category>
			<category>Biodiversität</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 12:28:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Grünes Band Balkan: Gemeinsam sind wir stark</title>
			<link>http://www.euronatur.org/Wolf-aktuell.774+M52a87ed426b.0.html?&#38;cHash=21eafe30919642ccf2aca3e05bdec9a5</link>
			<description><p class="bodytext">Auf dem Balkan finden sich kaum bekannte Naturschätze, wie sie in Europa Ihresgleichen suchen. Derzeit tagen mehr als 50 Experten aus 15 Ländern Europas im montenegrinischen Ulcinj, um die Zukunft dieses herausragenden europäischen Naturerbes zu sichern. </p></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Auf dem Balkan finden sich kaum bekannte Naturschätze, wie sie in Europa Ihresgleichen suchen. Derzeit tagen mehr als 50 Experten aus 15 Ländern Europas im montenegrinischen Ulcinj, um die Zukunft dieses herausragenden europäischen Naturerbes zu sichern. </p><p class="bodytext">Auf dem Balkan finden sich kaum bekannte Naturschätze, wie sie in Europa Ihresgleichen suchen. Besonders entlang des einstigen Eisernen Vorhangs reihen sich Rast- und Brutgebiete für <a href="Gruenes-Band-Balkan.1138.0.html" >Zugvögel</a> ebenso wie Rückzugsräume und Ausbreitungskorridore für <a href="Luchs-Baer-und-Wolf-am-Gruenen.1130.0.html" >Wolf, Bär, Luchs</a> und andere Säugetiere wie Perlen an einer Kette auf. Organsiert von EuroNatur und gefördert vom Umweltbundesamt mit Mitteln des Bundesumweltministeriums tagen derzeit mehr als 50 Experten im montenegrinischen Ulcinj, um die Zukunft dieses herausragenden europäischen Naturerbes zu sichern. Darunter Vertreter von Ministerien und Nichtregierungsorganisationen aus 15 Ländern Europas.&nbsp;<br /><br />Ziel der Veranstaltung ist es, den Schutz und die nachhaltige Regionalentwicklung des Grünen Bandes auf der Balkanhalbinsel weiter zu gestalten. „Der nationale Gedanke ist im Naturschutz sehr stark verankert, zum Beispiel über die Schutzgebietskategorien oder über staatliche Förderprogramme. Das <a href="Gruenes-Band-Europa.1054.0.html" >Grüne Band</a> ist eine der ganz großen Herausforderungen aber auch Chancen, diese Beschränkungen zu überwinden“, ist <a href="Christel-Schroeder-Praesidenti.1297.0.html" >EuroNatur-Präsidentin Christel Schroeder</a> überzeugt. </p>
<p class="bodytext">EuroNatur setzt sich entlang des einstigen Eisernen Vorhangs auf der Balkanhalbinsel für den Erhalt artenreicher Seen-, Fluss-, Feuchtgebiets-, Gebirgs- und Kulturlandschaften ein.&nbsp;Die Vision von EuroNatur ist es, dass sich am <a href="Projekte.1055.0.html" >Grünen Band Balkan</a> ein Schutzgebiet an das nächste reiht und somit ein die ganze Balkan-Halbinsel vernetzender Biotopverbund geschaffen wird. Ein wesentliches Ziel dabei ist es, den Menschen in den Gebieten entlang des Grünen Bandes zu zeigen, welche wirtschaftlichen Perspektiven ihnen der Schutz der Naturschätze ihrer Heimat bietet und sie so als Partner zu gewinnen.<br /><br /><a href="Projekte.1055.0.html" >Mehr über die Naturschutzaktivitäten von EuroNatur am Grünen Band Balkan</a><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Grünes Band Europa</category>
			<category>Zugvögel</category>
			<category>Wolf</category>
			<category>Braunbär</category>
			<category>Luchs</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 11:32:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der neue Geschäftsbericht ist da!</title>
			<link>http://www.euronatur.org/Wolf-aktuell.774+M5abbf8d177c.0.html?&#38;cHash=3ec0c02a64be3aed3a7928acfc14c1b5</link>
			<description></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><br />Mehr Flächen für den Naturschutz, mehr Artenvielfalt und ein verbesserter Schutz für die Wildtiere: EuroNatur hat auch im Jahr 2010 wieder viel erreicht. Erfahren Sie mehr zu den Erfolgen und den Herausforderungen des letzten Jahres im aktuellen Geschäftsbericht!<br /><br /><a href="Geschaeftsbericht.12.0.html" >Zum Geschäftsbericht</a><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Kranich</category>
			<category>Storch</category>
			<category>Vogeljagd</category>
			<category>Braunbär</category>
			<category>Luchs</category>
			<category>Mönchsrobbe</category>
			<category>Wolf</category>
			<category>Vogeljagd-Kampagne</category>
			<category>Biotope</category>
			<category>Fotowettbewerb</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 09:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der Natur auf der Spur</title>
			<link>http://www.euronatur.org/Wolf-aktuell.774+M5364725a8ba.0.html?&#38;cHash=52d0020e65572185a5509759b466ade5</link>
			<description></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Das neue EuroNatur-Magazin ist da!<br />Lernen Sie die unbekannte Seite der Adria kennen, reisen Sie mit uns zu einer Schatzinsel in der Ägäis und erfahren Sie mehr über die Kunst, Wölfe aufzuspüren.<br /><br /><a href="Magazin.magazin.0.html" >Zum aktuellen EuroNatur-Magazin</a><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Vogeljagd</category>
			<category>Storch</category>
			<category>Wolf</category>
			<category>Luchs</category>
			<category>Braunbär</category>
			<category>Mönchsrobbe</category>
			<category>Vogeljagd-Kampagne</category>
			<category>Agrarpolitik</category>
			<category>Biodiversität</category>
			<category>Balkan-Südosteuropa</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 09:50:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Deutsch-polnischer Wolfsbestand wächst</title>
			<link>http://www.euronatur.org/Wolf-aktuell.774+M590d7eca6cd.0.html?&#38;cHash=3a53cb5b5d8b89204c90a7cd90455b4b</link>
			<description><p class="bodytext">Im Vergleich zum letzten Jahr ist die Zahl der Wolfsrudel im westlichen Polen und nahe der Grenze zu Deutschland angestiegen. Die Forscher entdeckten vier neue Rudel und zwei jeweils ein Territorium markierende Paare.</p></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Im Vergleich zum letzten Jahr ist die Zahl der Wolfsrudel im westlichen Polen und nahe der Grenze zu Deutschland angestiegen. Die Forscher entdeckten vier neue Rudel und zwei jeweils ein Territorium markierende Paare.</p><p class="bodytext"><i>Neue Studie gibt Hoffnung</i></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><br />Gemeinsame Presseinformation von EuroNatur und <br />IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) vom&nbsp;29. Juni 2011</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Radolfzell, Hamburg.</b></p>
<p class="bodytext">  Im Vergleich zum letzten Jahr ist die Zahl der Wolfsrudel im westlichen Polen und nahe der Grenze zu Deutschland angestiegen. Das belegen die Ergebnisse des vom IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) und der Naturschutzstiftung EuroNatur finanzierten Wolfsmonitorings, das die polnische Naturschutzorganisation Association for Nature Wolf (AfN Wolf) durchführt und zu dem nun ein aktueller Bericht vorliegt.<br /><br />Die Forscher entdeckten vier neue Rudel und zwei jeweils ein Territorium markierende Paare. Insgesamt leben damit derzeit 19 Wolfsrudel mit etwa 95 Individuen in Westpolen. Ein neu entdecktes Rudel mit sieben Tieren und die beiden Wolfspaare leben auf der polnischen Seite der Lausitz in unmittelbarer Nachbarschaft der dortigen Wolfsrudel. Zwei weitere Wolfsrudel mit acht bzw. drei bis vier Tieren wurden etwa 80 Kilometer östlich von Stettin entdeckt. Ob die neuen und bestehenden Rudel dieses Jahr Nachwuchs haben, werden erneute Untersuchungen später im Sommer zeigen.<br /><br />„Die Ergebnisse dieses Wolfsmonitorings sind erfreulich“, so Robert Kless vom IFAW-Deutschland. „Sie zeigen, dass sich nun die Wolfsrudel auch im Westen Polens dauerhaft ansiedeln. Da die Lausitz-Wölfe und die Wölfe in Westpolen zur selben Population gehören, wirkt sich die aktuelle Entwicklung auch positiv auf den Wolfsbestand in Ostdeutschland aus. Dennoch gibt es weiterhin Gefahren für die Wölfe“, so Kless weiter. „Derzeit wird in Polen eine neue Strategie für das Wolfsmanagement erarbeitet, bei dem eine jährliche Abschussquote diskutiert wird. Das wäre verheerend für die Wölfe und hätte auch negative Auswirkungen auf die Wölfe in Deutschland.“<br /><br />Außerdem sind die Wanderkorridore der Wölfe zunehmend durch den Straßenverkehr und durch Straßenbauprojekte gefährdet. Werden die Lebensräume der grauen Jäger in Polen zerschnitten, hat dies auch Auswirkungen auf den deutschen Bestand. Er ist auf die Zuwanderung von Tieren aus dem Osten Polens angewiesen. „Es ist dringend nötig, Wildtierkorridore zum Beispiel durch den Bau von Grünbrücken zu erhalten oder neu zu schaffen. Diese ebnen den Wölfen den Weg aus den ostpolnischen Lebensräumen in den Westen“, sagt EuroNatur-Projektleiterin Annette Spangenberg. </p>
<p class="bodytext"><br /><br /><b>Hintergrundinformationen:</b><b><br /></b></p><ul><li><a href="Wolfsschutz-in-Europa.1074.0.html" >Mehr über die Arbeit von EuroNatur zum Schutz der Wölfe in Europa&nbsp;</a><br /></li></ul><ul><li><a href="http://www.ifaw.org" target="_blank" >Mehr über die Arbeit des IFAW&nbsp;</a></li></ul><ul><li>Karte mit den Ergebnissen des Wolfsmonitorings&nbsp;in Westpolen <a href="fileadmin/images/karten/WestPL_WolfMonitoring_Karte__c__Sabina_Nowak__Association_for_Nature_Wolf.jpg" title="BILD, West PL Wolf Monitoring Karte  c  Sabina Nowak  Association for Nature Wolf, WestPL_WolfMonitoring_Karte__c__Sabina_Nowak__Association_for_Nature_Wolf.jpg, 1.9 MB" >(pdf-Datei, 2 Mb)</a></li></ul><p class="bodytext"><a href="fileadmin/images/karten/WestPL_WolfMonitoring_Karte__c__Sabina_Nowak__Association_for_Nature_Wolf.jpg" title="BILD, West PL Wolf Monitoring Karte  c  Sabina Nowak  Association for Nature Wolf, WestPL_WolfMonitoring_Karte__c__Sabina_Nowak__Association_for_Nature_Wolf.jpg, 1.9 MB" ><br /></a><a href="fileadmin/images/karten/WestPL_WolfMonitoring_Karte__c__Sabina_Nowak__Association_for_Nature_Wolf.jpg" title="BILD, West PL Wolf Monitoring Karte  c  Sabina Nowak  Association for Nature Wolf, WestPL_WolfMonitoring_Karte__c__Sabina_Nowak__Association_for_Nature_Wolf.jpg, 1.9 MB" ><br /></a>Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:</p>
<p class="bodytext"><br /><b>EuroNatur</b><br />Konstanzer Straße 22<br />78315 Radolfzell <br />Tel.: 07732 - 92 72 10 <br />Fax: 07732 - 92 72 22<br />E-Mail: info@euronatur.org<br />Internet: www.euronatur.org<br />Pressekontakt: Katharina Grund<br />Ansprechpartnerin: Annette Spangenberg<br /><br /><br /><b>IFAW</b><br />Tel. 040-866 500 15<br />mobil: 0173 – 622 75 39<br />Email: adinkelmeyer@ifaw.org<br />Pressekontakt: Andreas Dinkelmeyer<br /><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Wolf</category>
			<category>Polen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 09:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Zeichen stehen auf Grün!</title>
			<link>http://www.euronatur.org/Wolf-aktuell.774+M58664d95792.0.html?&#38;cHash=a5733505f1c131f26e43aadd708cf4c2</link>
			<description></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Extensiv genutzte Wiesen und Weiden gehören nicht nur zu den artenreichsten Biotopen in Mitteleuropa, sondern auch zu den gefährdetsten. Welche Chancen die anstehende Agrarreform für Europas schwindenden Schatz bietet, erfahren Sie im neuen EuroNatur-Magazin.</p>
<p class="bodytext"><br /><a href="Magazin.magazin.0.html" >Zum aktuellen EuroNatur-Magazin</a><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Biodiversität</category>
			<category>Agrarpolitik</category>
			<category>Projektgebiete</category>
			<category>Storch</category>
			<category>Kranich</category>
			<category>Wolf</category>
			<category>Mönchsrobbe</category>
			<category>Luchs</category>
			<category>Braunbär</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 09:11:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fotofalle blitzt Bär und Wolf</title>
			<link>http://www.euronatur.org/Wolf-aktuell.774+M53cd1841591.0.html?&#38;cHash=0604c27488088934813031dc0cff197b</link>
			<description><p class="bodytext">Große Freude bei EuroNatur-Partner PPNEA (Preservation and Protection of Natural Environment in Albania): Mithilfe einer Fotofalle gelang es den albanischen Naturschützern zum ersten Mal, Wölfe und Bären im Shebenik-Gebirge an der Grenze zu Mazedonien abzulichten.</p></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Große Freude bei EuroNatur-Partner PPNEA (Preservation and Protection of Natural Environment in Albania): Mithilfe einer Fotofalle gelang es den albanischen Naturschützern zum ersten Mal, Wölfe und Bären im Shebenik-Gebirge an der Grenze zu Mazedonien abzulichten.</p><p class="bodytext">Bislang waren Spuren im Schnee, Haarbüschel und ausgestopfte Tiere die einzigen Indizien, dass Wölfe und Bären in dieser Region leben. Die Fotos beweisen das nun eindeutig und sind darüber hinaus der erste bildliche Nachweis von Wölfen und Bären in Albanien. Der Einsatz der Fotofallen im Shebenik-Gebirge ist ein wichtiger Baustein des “Balkan Lynx Recovery Programme“, einem Projekt zum Schutz des Balkanluchses, das EuroNatur gemeinsam mit den Partnerorganisationen KORA (Koordinierte Forschungsprojekte zur Erhaltung und zum Management der Raubtiere in der Schweiz), PPNEA und MES (Macedonian Ecological Society) durchführt. „Der Nachweis von Bär und Wolf lässt uns vermuten, dass sich auch der seltene Balkanluchs in diesem Gebiet aufhält, da alle drei Arten ähnliche Ansprüche an ihren Lebensraum haben“, meint EuroNatur-Projektleiterin Annette Spangenberg. „Wir hoffen daher, dass wir bei der nächsten Auswertung der Kamerafallen einen Luchs im Bild haben.“<br /><br />Lesen Sie mehr über die Aktivitäten von EuroNatur zum Schutz des Balkanluchses im Artikel „Erste Meilensteine auf dem Weg zur Rettung des Balkanluchses&quot; im <a href="fileadmin/docs/magazin/EuroNatur-Magazin_2-2010.pdf" >EuroNatur-Magazin 2/2010</a><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Braunbär</category>
			<category>Wolf</category>
			<category>Albanien</category>
			<category>Grünes Band Europa</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 08:21:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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