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            <title>EuroNatur - Bär</title>
            <link>https://www.euronatur.org</link>
            <description>Alle Meldungen zum Thema &quot;Bär&quot;</description>
            <language>de</language>
            
                <copyright>TYPO3 News</copyright>
            
            <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 20:51:14 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Wed, 22 Apr 2026 20:51:14 +0200</lastBuildDate>
            
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                        <pubDate>Tue, 15 Apr 2025 08:34:38 +0200</pubDate>
                        <title>Drama um Bärenjunges</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/drama-um-baerenjunges?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Ende März wurde ein Bärenjunges an das Bärenzentrum der Tierschutzorganisation Vier Pfoten in Pristina, Kosovo übergeben. Das Jungtier war in Albanien gefangen und im Internet zum Verkauf angeboten worden. Ein Skandal, der zeigt, dass der Wildtierhandel in der Region noch immer nicht vollständig eingedämmt ist und effektive Strukturen für Bärennotfälle dringend erforderlich sind.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein Fall von Wildtierkriminalität sorgt im Kosovo und in Albanien für Schlagzeilen und beschäftigt auch EuroNatur und ihre Bärenschutzpartner auf dem Balkan. Ein <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/baeren-in-europa/steckbrief-braunbaer-ursus-arctos">junger Braunbär</a> wurde in Albanien in seinem natürlichen Lebensraum gefangen. Es ist anzunehmen, dass das Muttertier dafür getötet wurde. Der kleine Bär wurde zum Verkauf angeboten. Aufgrund mangelhafter behördlicher Abläufe und über verschlungene Pfade gelangte das Bärenjunge schließlich in die Auffangstation von Vier Pfoten im Nachbarland Kosovo.</p>
<p>Dort geht es dem Jungtier den Umständen entsprechend gut. Es wird von den engagierten Tierpflegerinnen mehrmals täglich mit einer speziellen Milch gefüttert, gesäubert und erhält soziale Fürsorge, die es normalerweise von seiner Mutter bekommen würde. Ein Balanceakt, denn das Bärenjunge soll nicht zu sehr an Menschen gewöhnt werden. Die Entscheidung über seine Zukunft liegt bei den Behörden in Albanien und im Kosovo.</p>
<p>„Dies ist wirklich ein trauriger Fall von Wildtierkriminalität, denn mit jedem Tag, den das Bärenjunge in menschlicher Obhut verbringt, wird es schwieriger, es wieder auszuwildern, was aus Naturschutzsicht oberste Priorität hat“, sagt <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/antje-henkelmann">Antje Henkelmann</a>, Projektleiterin bei EuroNatur. „Der Fall zeigt zudem, wie wichtig die Implementierung von Bären-Interventionsteams in allen Ländern des Balkans ist. Es braucht Aufklärung in der Bevölkerung und das Wissen, was zu tun ist, wenn <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/baeren-in-europa/baeren-projekte">Bären in Not</a> entdeckt werden. Von Anfang an müssen Expertinnen und Experten eingeschaltet werden, um sicherzustellen, dass die Tiere die richtige Behandlung erhalten. Hierfür braucht es auch politische Unterstützung in den Staaten der Region“, so die Bärenexpertin.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 16 May 2024 08:48:11 +0200</pubDate>
                        <title>Bäume für Spaniens Bären: Mit Kirschen und Pflaumen für ein friedliches Miteinander</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/baeume-fuer-spaniens-baeren?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Abgebrochene Äste, geplünderte Kirschbäume, ein Kothaufen auf der Wiese - es ist unübersehbar: Hier war ein kräftiges Tier am Werk. „Dieser Bär muss weg!“, faucht der Besitzer des Grundstücks in Villarino del Sil, einem Dorf in der nordspanischen Provinz León. Es wird nicht leicht sein, ihn zu besänftigen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Journal</category>
                            
                                <category>Große Beutegreifer und gefiederte Weltenbummler</category>
                            
                                <category>Menschen im Einsatz für Europas Naturerbe</category>
                            
                                <category>Kantabrien</category>
                            
                                <category>Braunbär</category>
                            
                        
                        
                            
                            
                        
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                        <pubDate>Thu, 11 Jan 2024 08:21:42 +0100</pubDate>
                        <title>Braunbär aus Schlingfalle befreit</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/braunbaer-aus-schlingfalle-befreit?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>In Albanien wurde ein Bärenweibchen nach einer Woche Gefangenschaft lebend aus einer Schlingfalle befreit. Die gemeinsame Rettungsaktion ist ein positives Beispiel für die erfolgreiche grenzüberschreitende Zusammenarbeit albanischer und griechischer Naturschützer.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Es wirkte fast wie ein Weihnachtswunder: Am 26. Dezember ist es Naturschützern von mehreren albanischen und griechischen Organisationen gelungen, eine Bärin zu befreien, die nördlich der Prespa-Seenregion in eine Schlingfalle geraten war. Das Tier konnte vermutlich so lange überleben, weil es sich von Wurzeln und Blättern in seiner unmittelbaren Umgebung ernährt hat. Nach den Wilderern, die die illegale Schlingfalle aufgestellt haben, wird ermittelt.</p>
<p>Um die Bärin, die im Dickicht durch Schreie auf sich aufmerksam gemacht hat, zu befreien und zu versorgen, haben unsere Partner aus Albanien effektiv mit den Behörden zusammengearbeitet – kurzfristig unterstützt durch die griechischen Kollegen mit deren langjähriger Expertise. Für das seit zwei Jahren laufende grenzüberschreitende Tripoint-Braunbär-Projekt (TBB), an dem EuroNatur, die italienische Fondazione Capellino und Naturschutzorganisationen aus Albanien, Griechenland und Nordmazedonien beteiligt sind, ist die geglückte Befreiungsaktion ein großer Erfolg. In mehreren Workshops wurden die Beteiligten auf solche Aktionen vorbereitet.</p>
<p>Das Bärenweibchen wurde nach seiner Rettung mit einem GPS-Sender versehen. Sie ist der erste <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/baeren-in-europa">Braunbär</a>, der im Rahmen des TBB-Projekts besendert wurde. Mit Hilfe der Bewegungsdaten wollen die Bärenschützerinnen mehr über das Verhalten der Großen Beutegreifer in der Region erfahren. Die Braunbärin hat sich nach ihrer Rettung in die Berge zurückgezogen; sie scheint wohlauf zu sein.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 08 Dec 2023 12:00:10 +0100</pubDate>
                        <title>Bärin mit zwei Jungtieren in Griechenland erschossen</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/baerin-mit-zwei-jungtieren-in-griechenland-erschossen?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Abscheuliches Umweltverbrechen in Griechenland: In einem Natura 2000-Gebiet wurde eine Bärenmutter samt ihrer Jungen getötet. Immer wieder fallen Europas Große Beutegreifer der Wilderei zum Opfer.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag, 3. Dezember meldete ein Bürger der Polizei die drei erschossenen Braubären nahe der Nationalstraße Ioannina-Kozani in der Region Epirus im äußersten Nordwesten Griechenlands. Die Autopsie ergab, dass die Tiere mit einem Jagdgewehr erschossen wurden. Es handelte sich um eine sechs Jahre alte Bärenmutter und ihre beiden etwa einjährigen Jungen. Die genauen Tatumstände sind noch nicht geklärt. <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/baeren-in-europa/steckbrief-braunbaer-ursus-arctos">Braunbären </a>sind in Griechenland streng geschützt. Dass die Bärenfamilie in einem Schutzgebiet getötet wurde, zeigt, wie weit verbreitet die Wilderei in vielen Teilen des Landes ist und dass die Kontrolle der Gebiete durch geschultes Personal häufig unzureichend ist.</p>
<p>„Wir sind erschüttert von der Nachricht, die uns aus Griechenland erreicht hat“, sagt EuroNatur-Projektleiterin <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/antje-henkelmann">Antje Henkelmann</a>. „Gemeinsam mit unseren griechischen Partnern fordern wir die zuständigen Behörden auf, die Ermittlungen nicht einzustellen, bis der oder die Täter gefasst sind und sie dann zur Rechenschaft zu stellen. Wilderei ist kein Kavaliersdelikt und konterkariert unsere Bemühungen zum <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs">Schutz von Großen Beutegreifern</a> wie Bären und Wölfen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Artenschutz</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 05 Oct 2023 14:10:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wilde Mülldeponien verursachen Konflikte mit Bären</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/wilde-muelldeponien-verursachen-konflikte-mit-baeren?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Wilde Mülldeponien in der Nähe von Siedlungen sind nicht nur ein Problem für die Böden und die Umwelt. Braunbären werden hiervon häufig angelockt; als Allesfresser finden sie dort leicht zugängliche Nahrung und verlieren so die Scheu vor dem Menschen. Das kann für Tier und Mensch gefährlich werden – wie derzeit in Nordmazedonien.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Aktuell gibt es vermehrt Meldungen aus dem Mavrovo-Nationalpark in Nordmazedonien, wo <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/baeren-in-europa">Bären </a>in und um Siedlungen gesichtet würden. Konkrete Forderungen nach Abschüssen werden lauter, drei Bären wurden bereits tot aufgefunden. EuroNatur und ihre nordmazedonischen Partner von MES sprechen sich deutlich gegen diese Abschüsse aus. Stattdessen müssten wilde Deponien beseitigt und offizielle Müllplätze „bärensicher“ gemacht werden. Letzteres betrifft auch Nutztierherden und Bienenstöcke: Elektrozäune, Herdenschutzhunde und Vergrämungsmaßnahmen sind erprobte Methoden, Bären fernzuhalten. Die <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/baeren-in-europa/steckbrief-braunbaer-ursus-arctos">europaweit geschützten Tiere</a> einfach abzuschießen, ist keine Alternative.</p>
<p>Darüber hinaus fehlt in Nordmazedonien ein langfristiges Monitoring, das aufzeigt, wie viele Bären überhaupt in der Region leben. Abschüsse könnten zum Zusammenbruch der Population führen. Deshalb setzt sich EuroNatur im Rahmen des Tripoint Border Projekts (TBB) für ein grenzübergreifendes Bärenmonitoring in Nordmazedonien, Albanien und Griechenland ein. Nur auf Grundlage verlässlicher Zahlen sind ein nachhaltiges Bärenmanagement und eine lösungsorientierte Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung möglich.</p>
<p>Für den Fall, dass es zu Vorfällen mit Bären kommt, gibt es in einigen südosteuropäischen Ländern bereits sogenannte Interventionsteams aus Braunbär-Expertinnen und Fachmännern. Diese Teams können angemessen und zeitnah reagieren, um unerwünschte Folgen für Tier und Mensch zu vermeiden. Das TBB-Projekt unterstützt die EuroNatur-Partner in der Region dabei, weitere dieser Teams in den Partnerländern zu etablieren.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Startseite</category>
                            
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                                <category>Nord-Mazedonien</category>
                            
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                                <category>Braunbär</category>
                            
                        
                        
                            
                            
                        
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                        <pubDate>Mon, 05 Jun 2023 11:39:35 +0200</pubDate>
                        <title>Mit Bären leben lernen</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/mit-baeren-leben-lernen?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Konflikten zwischen Mensch und Wildtieren vorbeugen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/baeren-in-europa/steckbrief-braunbaer-ursus-arctos">Braunbären </a>waren in diesem Frühjahr häufig in den Schlagzeilen. Anfang April hat ein Bär einen jungen Mann in der italienischen Provinz Trentino getötet. Der Fall sorgte auch in Deutschland für ein großes Medienecho. Die Hintergründe dieses tragischen Zwischenfalls im Val di Sole sind noch nicht restlos aufgeklärt. Schnell wurde die Bärin Gaia (JJ4) für den Tod des Joggers verantwortlich gemacht, doch daran sind Zweifel aufgekommen. Ein Gutachten zweier Veterinärmediziner soll bewiesen haben, dass nicht Gaia für die tödliche Attacke verantwortlich war, sondern ein Bärenmännchen. Was das für die nach dem Vorfall rasch eingefangene Bärin bedeutet, ist noch offen. Das endgültige Gerichtsurteil zum weiteren Schicksal Gaias wurde auf Ende des Jahres verschoben.</p>
<p>Als Ende April Bärenspuren im bayerisch-österreichischen Grenzgebiet entdeckt wurden und es zu Nutztierrissen kam, wurden auch hierzulande erste Rufe nach Abschüssen laut. Innerhalb Deutschlands ist in nächster Zeit nicht mit der Etablierung einer Bärenpopulation zu rechnen. Jedoch sollten wir Deutschen uns auf die Rückkehr einzelner Tiere einstellen. Die Population im Trentino ist schneller gewachsen als gedacht und zumindest junge Bärenmännchen sind durchaus wanderwillig – 150 Kilometer bis in die bayerischen Alpen sind keine große Entfernung für Braunbären.</p>
<p>EuroNatur begrüßt die Rückkehr von Bären, ebenso wie von <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/woelfe-in-europa">Wölfen </a>und <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/luchse-in-europa">Luchsen</a>, in ihre früheren Reviere. Positive Beispiele <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/baeren-in-europa/baeren-projekte">aus unseren Projektgebieten etwa aus Spanien oder aus den Dinariden</a> zeigen, dass die friedliche Koexistenz von Menschen, Weidetieren und großen Beutegreifern möglich ist. Es muss jedoch diskutiert und vermittelt werden, dass die Rückkehr von Bär und Co. sowohl Geld, als auch die Aufgabe alter Gewissheiten kostet. Hier sehen wir die Verantwortlichen in der Politik in der Pflicht. Mit Populismus kann kein Artenschutz betrieben werden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-1980</guid>
                        <pubDate>Thu, 12 May 2022 07:40:30 +0200</pubDate>
                        <title>Neues Braunbärenprojekt gestartet</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/neues-braunbaerenprojekt-gestartet?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Ein wichtiger Schritt für den Schutz der Dinariden-Pindos-Bärenpopulation: In enger Zusammenarbeit mit unseren Partnern auf dem Balkan und der italienischen Stiftung Fondazione Capellino haben wir ein Tripoint-Bärenprojekt gestartet.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Wissen über das Vorkommen, die Populationsgröße und die Gefährdungen der Braunbären in der Dinariden-Pindos-Region ist wenig ausgeprägt, vor allem im zentralen Bereich der Population. Zusammen mit spezialisierten Partnerorganisationen wollen wir dies ändern. Ein wichtiger Baustein für dieses ambitionierte Ziel ist das soeben gestartete „Tripoint Brown Bear Project“, ermöglicht durch unsere Partnerschaft mit <a href="https://fondazionecapellino.org/de/naturliche-lebensraume" target="_blank" rel="noreferrer">Fondazione Capellino</a>, die für die Hälfte der Zuwendungen aufkommt. Gemeinsam wollen wir den Schutz der Braunbären in der grenzübergreifenden Region von Albanien, Griechenland und Nordmazedonien sichern.</p>
<p>Das Projekt ist für eineinhalb Jahre angesetzt und soll:</p><ul><li>die nötige Unterstützung der zuständigen Behörden und wichtiger Stakeholder für das grenzübergreifende Management der Braunbären in der Projektregion in Albanien, Griechenland und Nordmazedonien sicherstellen;</li><li>Hotspots aktueller und künftiger Lebensraumfragmentierung identifizieren und Maßnahmen erarbeiten, die diese Fragmentierung stoppen, u.a. durch die Einrichtung von Schutzgebieten und Verbindungskorridoren sowie den Bau von Grünbrücken;</li><li>die friedliche Koexistenz von Bären und Menschen verbessern, insbesondere durch Populationsmonitoring und die Bildung von Bären-Einsatzteams für Notfälle.</li></ul><p>Eine enge Zusammenarbeit zwischen EuroNatur und ihren Partnerorganisationen&nbsp;in den drei involvierten Staaten, <a href="https://mes.org.mk/en/" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">MES</a>, <a href="https://ppnea.org/?lang=en" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">PPNEA </a>und <a href="https://www.callisto.gr" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">Callisto </a>– mit Unterstützung durch Fondazione Capellino – wird dazu beitragen, einen integrierten Ansatz rund um 4 Strategien umzusetzen: a) politische Arbeit für dauerhaften Naturschutz, b) Best Practice und Innovation in der Naturschutzarbeit, c) Aufbau von Eigenverantwortung durch transparente und integrative Zusammenarbeit sowie d) Capacity Building.</p>
<p><strong>Hintergrundinformationen:</strong></p><ul><li>Die Braunbärenpopulation der Dinariden-Pindos-Region erstreckt sich über 9 Länder – mehr als jede andere der 10 Bärenpopulationen in Europa. Die nordwestlichen und die südöstlichen Teile der Population befinden sich in EU-Mitgliedstaaten – Slowenien (SI), Kroatien (HR) und Griechenland (GR) –, aber der zentrale Teil der Bärenpopulation befindet sich in 6 Nicht-EU-Staaten mit verschiedenen Beitritts-Stadien: Bosnien-Herzegowina (BA), Serbien (RS), Montenegro (ME), Kosovo (XK), Nordmazedonien (MK) und Albanien (AL). Die Größe der Population wird auf insgesamt ca. 3300 Bären geschätzt (davon 40% in Nicht-EU-Staaten). Sie wird von der IUCN als gefährdet (VU) eingestuft. Gleichzeitig besteht in der dinarischen Region ein erhebliches Defizit sowohl im Wissen über die EU-Richtlinien zum Artenschutz und -management auf Populationsebene als auch in den Umsetzungskapazitäten.</li><li><p><a href="https://fondazionecapellino.org/de/fondazione-capellino" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">Fondazione Capellino</a> ist eine gemeinnützige Einrichtung, deren Ziele die Erhaltung der biologischen Vielfalt, die Wiederherstellung und -vernetzung von Lebensräumen sowie der Kampf gegen den Klimawandel sind. Die Vision der Stiftung: der Südwestbalkan als Region, in der Braunbären in nachhaltig bewirtschafteten und transnational verbundenen Lebensräumen mit den Menschen friedlich koexistieren.</p><p>&nbsp;</p></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 26 Feb 2021 09:52:03 +0100</pubDate>
                        <title>Bärenmutter in Montenegro ermordet</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/baerenmutter-in-montenegro-ermordet?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>In Montenegro haben Wilderer das Muttertier von zwei jungen Braunbären erschossen – ein besonders dramatischer Fall von Wildtierkriminalität im Land, die zuletzt deutlich angestiegen ist.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Eine <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/baeren-in-europa">Bärenfamilie</a> hat sich vergangene Woche im montenegrinischen Ort Berane aufgehalten. Eines der Jungtiere hatte sich auf eine Kiefer in einem Hotelhof geflüchtet, wo zahlreiche Schaulustige das Junge bedrängten. Ein Bäreneinsatzteam, das EuroNatur genau für solche Fälle initiiert hat, reiste aus der Hauptstadt Podgorica nach Berane und konnte die Lage entspannen. In der Nacht kletterte das Bärenjunge wieder vom Baum und wurde von den Bärenrettern zurück in die nahen Wälder geleitet, wo sich seine Mutter und das andere Junge bereits wieder aufhielten.</p>
<p>Während die Bärenretter noch einige Zeit im Gebiet blieben, um zu überprüfen, ob das Jungtier wieder den Anschluss an seine Familie gefunden hat, erreichte das Einsatzteam eine schreckliche Meldung: Wilderer hatten die Mutter der beiden Bären im Wald, zwölf Kilometer von Berane entfernt, erschossen. Da die beiden Jungtiere noch keine zwei Jahre alt sind, stehen deren Überlebenschancen schlecht. Noch am selben Abend wurden zwei Tatverdächtige in einem Dorf in der Nähe des Tatorts von der örtlichen Polizei festgenommen.</p>
<p>Dieser jüngste Mord steht in einer ganzen Reihe von Fällen von Wildtierkriminalität in Montenegro. Immer wieder werden bedrohte Arten wie<a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/baeren-in-europa"> Braunbären</a>, Gänsegeier oder Pelikane im Land erschossen. Wenn die Behörden überhaupt ermitteln, werden in den meisten Fällen Bewährungs- oder geringe Geldstrafen verhängt. Nur in einem Fall wurde ein Wilderer zu 30 Tagen Haft verurteilt. Unsere Partner von <a href="https://czip.me/?lang=en" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Tab" rel="noreferrer">CZIP </a>fordern im Verbund mit zahlreichen anderen montenegrinischen Naturschutzorganisationen deshalb ein fünf Jahre dauerndes Jagdmoratorium, um unter anderem das Jagdgesetz zu reformieren und die Kapazitäten der Jagdinspektion zu stärken sowie sie unter die direkte Kontrolle des Umweltministeriums zu stellen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 22 Jun 2020 11:56:34 +0200</pubDate>
                        <title>In Albanien blüht der illegale Tierhandel</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/in-albanien-blueht-der-illegale-tierhandel?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Ausgestopfte Balkanluchse, Braunbären in Käfigen, Wildgerichte auf der Speisekarte: Trotz eines Jagdverbots werden in Albanien etliche Wildtiere getötet oder es wird Handel mit ihnen betrieben.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Handel mit lebenden Tieren in Albanien ist außer Kontrolle geraten. Auf zahlreichen Märkten im Land werden einheimische Arten wie Braunbären, Füchse und verschiedene Greifvögel, aber auch exotische Tiere, etwa Affen, verkauft. Es ist ein profitables Geschäft, bei dem Summen im hohen dreistelligen Bereich umgesetzt werden. Bei den Käufern handelt es sich zumeist um Restaurant- und Hotelbesitzer, die die Tiere als Attraktionen unter unwürdigen Bedingungen halten.</p>
<p>In vielen Restaurants finden sich zudem ganz offen Wildgerichte auf der Speisekarte. Das Angebot reicht von Reh und Wildschwein über Schildkröte bis hin zu Braunbär – eine europaweit streng geschützte Art. In Albanien gilt seit 2014 ein Jagdbann, auf den EuroNatur und ihre Partner im Land lange hingearbeitet haben. Dass das Jagdverbot so offenkundig missachtet wird, zeigt, dass zwischen Gesetzgebung und -einhaltung eine riesige Lücke klafft.</p>
<p>In einem Restaurant in der albanischen Stadt Elbasan haben unsere Partner von <a href="https://ppnea.org/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Tab" rel="noreferrer">PPNEA </a>überdies zwei ausgestopfte Balkanluchse entdeckt. Vermutlich leben von der vom Aussterben bedrohten Luchsunterart keine zehn Individuen mehr im Land. Ein weiteres Tier soll geschossen und für das Restaurant präpariert worden sein. PPNEA hat bei der Staatsanwaltschaft Anzeige gegen den Restaurantbesitzer gestellt; das Verfahren wird allerdings in die Länge gezogen. Die Tötung eines Balkanluchses stellt eine Straftat dar, die mit bis zu sieben Jahren Gefängnis geahndet werden kann.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 30 Mar 2020 11:52:45 +0200</pubDate>
                        <title>„Bärentöter-Bande“ verurteilt</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/baerentoeter-bande-verurteilt?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>In Nordspanien wurden die Mitglieder einer organisierten Wilderergruppe aus der Provinz Palencia wegen Verbrechens gegen die Umwelt verurteilt - ein wichtiger Erfolg für den Schutz der Bären.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In Nordspanien wurden die Mitglieder einer organisierten Wilderergruppe aus der Provinz Palencia wegen Verbrechens gegen die Umwelt verurteilt. Jeder der drei Angeklagten muss eine Geldbuße von über 5.000 Euro entrichten und darf das Jagd- und Angelrecht für einen Zeitraum von fünf Jahren nicht mehr ausüben. Mit Hilfe von Kamerafallen hatte die spanische EuroNatur-Partnerorganisation <a href="https://fapasdeutsch.com" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Tab" rel="noreferrer">Fapas</a> mehrere Fälle illegaler Jagdmethoden dokumentiert, etwa wie die Männer Hundemeuten auf Wildtiere hetzten. <a href="https://www.euronatur.orgfileadmin/docs/mailings/Mailing_01-2019_Baer_Spanien.pdf" target="_blank" class="download" title="Download" rel="noreferrer">Mit finanzieller Unterstützung durch EuroNatur-Spenden</a> konnte Joaquín Morante, der für Fapas im Osten des Bärengebietes unterwegs ist, die „Bärentöter“ aus Palencia anzeigen und Fapas konnte die Anwaltskosten für den langwierigen Gerichtsprozess aufbringen. Niemand hatte zuvor gewagt, diesen gefährlichen Wilderer-Clan anzugreifen.</p>
<p>&nbsp;„Das war ein sehr wichtiger Erfolg für den Schutz der Bären. Auch wenn es eigentlich lächerlich ist, wofür die ,Bärentöter-Bande‘ letztlich verurteilt wurde: Nämlich nur für die Wilderei von ein paar Wildschweinen. Aber wir haben ein Exempel statuiert! Wir haben gezeigt, dass diese Leute nicht unantastbar sind. Wenn eine Organisation wie Fapas einschreiten kann, müssen das offizielle Vertreter doch erst recht können. Dieser Präzedenzfall dürfte ein Ansporn für Ranger und für die Polizei sein, weitere Wilderer-Clans zu verfolgen und anzuzeigen“, sagt Roberto Hartasánchez, Präsident von Fapas. &nbsp;</p>
<p>Mehr über das Bärenschutzprojekt in Spanien</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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