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            <title>EuroNatur - Luchs</title>
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            <description>Alle Meldungen zum Thema &quot;Luchs&quot;</description>
            <language>de</language>
            
                <copyright>TYPO3 News</copyright>
            
            <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 20:51:02 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Wed, 22 Apr 2026 20:51:02 +0200</lastBuildDate>
            
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                        <guid isPermaLink="false">news-2658</guid>
                        <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 07:38:21 +0200</pubDate>
                        <title>Neue regionale Strategie zum Schutz des Balkanluchses  </title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/neue-regionale-strategie-zum-schutz-des-balkanluchses?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Die regionale Strategie zum Schutz des Balkanluchses wurde auf der CMS-COP15 in Brasilien offiziell verabschiedet. Wirksame Maßnahmen zum Schutz dieser Unterart fokussieren sich auf die Entwicklung nationaler Aktionspläne, die Vernetzung von Lebensräumen und die Erhöhung der genetischen Vielfalt. Die zuständigen Behörden und Luchsexpertinnen werden die neue Strategie in den kommenden Jahren gemeinsam mit wichtigen Akteuren umsetzen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="text-justify">Die Bemühungen zur Stärkung der <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/luchse-in-europa/luchse-projekte">Schutzmaßnahmen für den Balkanluchs</a> tragen Früchte. Auf der 15. Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens zur Erhaltung wandernder wild lebender Tierarten (CMS COP15) wurde eine neue Strategie zum Schutz des Balkanluchses vorgestellt und offiziell verabschiedet: die „Range-wide Strategy for the Rescue and Conservation of the Balkan Lynx <i>Lynx lynx balcanicus</i> 2026−2035“.</p>
<p class="text-justify">Mit nur noch weniger als 50 Exemplaren in freier Wildbahn ist diese seltene Unterart des Eurasischen Luchses vom Aussterben bedroht und kommt ausschließlich im Südwesten des Balkans vor. Ein großer Schritt zu ihrem Schutz und zur Erholung ihrer kleinen Population wurde 2024 unternommen, als der Balkanluchs in Anhang I des Übereinkommens zur Erhaltung wandernder wild lebender Tierarten (auch Bonner Konvention/CMS) aufgenommen wurde. Diese Liste umfasst wandernde Arten, die vom Aussterben bedroht sind, und Länder, in denen diese Arten vorkommen, sind verpflichtet, sie zu schützen, ihre Entnahme zu verbieten und ihre Lebensräume wiederherzustellen.</p>
<p class="text-justify">Bei einer vom Ministerium für Umwelt und Raumordnung der Republik Nordmazedonien organisierten Nebenveranstaltung, die am 24. März 2026 stattfand, kamen Luchsexpertinnen und wichtige Partner zusammen, um wirksame Maßnahmen zum Schutz des Balkanluchses zu erörtern, wobei der Schwerpunkt auf der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit lag. An diesem Tag wurde die regionale Strategie vorgestellt. Die umfassende Strategie, die später am 27. März von der CMS offiziell verabschiedet wurde, beschreibt einen koordinierten, langfristigen Ansatz zur Erhaltung der Balkanluchspopulation. Sie betont die Bedeutung des Schutzes geeigneter Waldlebensräume für den Balkanluchs und der Wiedervernetzung zwischen diesen Lebensräumen, um die Wanderung der Individuen und ihre erfolgreiche Fortpflanzung zu ermöglichen. Um das Aussterberisiko zu verringern, unterstreicht die Strategie zudem die Dringlichkeit, die genetische Vielfalt zu erhöhen, da die Population bereits einen hohen Grad an Inzucht aufweist. Ein wesentlicher Bestandteil der Strategie ist ihr regionaler Ansatz, da das Verbreitungsgebiet dieses symbolträchtigen Tieres mehrere Länder umfasst und gemeinsames Handeln über nationale Grenzen hinweg erfordert. In diesem Rahmen und gemäß der vorgeschlagenen Strategie wird jedes Land im aktuellen Verbreitungsgebiet des Balkanluchses einen nationalen Aktionsplan mit geeigneten Maßnahmen und Aktivitäten entwickeln, um den erfolgreichen Schutz des Luchses zu gewährleisten.&nbsp;</p>
<p class="text-justify">„Dies ist ein sehr wichtiger Meilenstein für den Schutz eines der am stärksten gefährdeten Raubtiere Europas, bei dem ein regionaler Ansatz im Vordergrund steht“ – so Iskra Stojanova auf der CMS COP15 als Vertreterin des UNEP/Sekretariats der Karpatenkonvention, die als Partnerorganisation an dieser Initiative zur Rettung des Balkanluchses beteiligt ist. „Es ist das Ergebnis der harten Arbeit zahlreicher Partner aus verschiedenen Institutionen und Ländern und beweist, dass grenzüberschreitende Zusammenarbeit und aufeinander abgestimmte Pläne große Wirkung zeigen und dazu beitragen können, bessere Bedingungen für den Balkanluchs zu schaffen. Wir freuen uns darauf, unsere Kräfte zu bündeln, um eine effiziente Umsetzung der Regionalstrategie und in Zukunft noch mehr internationale und interinstitutionelle Kooperation sicherzustellen.“&nbsp;</p>
<p class="text-justify"><a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/lisa-leschinski">Lisa Leschinski</a>, Projektleiterin bei EuroNatur, teilt diese Begeisterung. „Im Rahmen des <a href="https://www.balkanlynx.com/en" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">Balkan Lynx Recovery Programme</a> beobachten wir den Luchs seit 20 Jahren sehr genau und sind zuversichtlich, dass die geplanten Maßnahmen einen positiven Einfluss auf seinen Bestand haben werden. <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/luchse-in-europa/steckbrief-luchs-lynx-lynx">Als Spitzenprädator</a> ist die Anwesenheit des Luchses in den Wäldern des Balkans entscheidend für die Erhaltung eines gesunden Ökosystems.“</p>
<p class="text-justify">Naturschützerinnen aus verschiedenen Regionen der Welt begrüßten die regionale Strategie und wiesen darauf hin, dass die eigentliche Herausforderung nun in ihrer Umsetzung liege. Um sicherzustellen, dass der Plan in konkrete Maßnahmen vor Ort umgesetzt wird, sind nachhaltige Anstrengungen, Ressourcen und eine regionsweite Zusammenarbeit erforderlich. Mit der Verabschiedung dieses Dokuments keimt neue Hoffnung auf, dass sich der Balkanluchs dank der Kooperation von Behörden, Forschung und lokalen Gemeinschaften wieder erholen kann. Die kommenden Jahre werden entscheidend dafür sein, ob dieses ikonische Raubtier in den Wäldern des Balkans wieder gedeihen kann.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 10:32:42 +0200</pubDate>
                        <title>Schutz des Balkanluchses als europäische Aufgabe</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/schutz-des-balkanluchses-als-europaeische-aufgabe?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>++ Veranstaltung im EU-Parlament in Brüssel lenkt Aufmerksamkeit auf den Balkanluchs ++ Weniger als 50 Exemplare der seltenen Katzenart streifen durch die Wälder des Westbalkans ++ Schutz des Balkanluchses als Gradmesser für Artenschutz in den Beitrittsstaaten ++</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Brüssel, Radolfzell.</strong> Der <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/luchse-in-europa/luchse-projekte">Balkanluchs </a>ist eine Unterart des <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/luchse-in-europa/steckbrief-luchs-lynx-lynx">Eurasischen Luchses</a> – und vom Aussterben bedroht. Seine letzten Rückzugsgebiete liegen in Nordmazedonien, Albanien und dem Kosovo, allesamt Länder, die sich in einem Beitrittsprozess zur Europäischen Union befinden.&nbsp;</p>
<p>Am 24. September fand im Europäischen Parlament unter Federführung von EuroNatur und auf Einladung der beiden EU-Parlamentarier Sebastian Everding und Thomas Waitz eine Veranstaltung statt, bei der unterschiedliche Akteure von Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen zusammenkamen und darüber debattierten, wie der Balkanluchs vor dem Aussterben bewahrt werden kann. Im Rahmen der Veranstaltung wurde betont, dass Umweltverpflichtungen im EU-Erweiterungsprozess nicht in den Hintergrund geraten dürfen – vielmehr steht der Schutz des Balkanluchses exemplarisch für echte Fortschritte im Naturschutz in dieser Region.</p>
<p>„Das Europaparlament hat eine sehr klare Verantwortung, als eine Art Wachhund zu fungieren und sicherzustellen, dass die biologische Vielfalt während des Erweiterungsprozesses nicht außer Acht gelassen wird“, sagte Sebastian Everding von der Linken-Fraktion (GUE/NGL) im Europaparlament. „Die Instrumente hierfür sind bereits vorhanden. Unsere Aufgabe als Parlament ist es, dafür zu sorgen, dass diese Rahmenwerke nicht nur Worte auf dem Papier bleiben, sondern in der Praxis umgesetzt werden.“</p>
<p>Bei der Veranstaltung wurde die Bedeutung von großflächigen Schutzgebieten wie dem Mavrovo-Nationalpark in Nordmazedonien hervorgehoben. „Schutzgebiete stellen nicht den einzigen, aber einen äußerst wichtigen Eckpfeiler jeder wirksamen Strategie zum Schutz des Balkanluchses dar“, betonte EuroNatur-Geschäftsführer <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/gabriel-schwaderer">Gabriel Schwaderer</a>. Seit einigen Monaten werden immer wieder Verstöße wie unkontrollierter Holzeinschlag aus dem Mavrovo-Nationalpark gemeldet.&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/viktor-berishaj">Viktor Berishaj</a>, Senior Policy Officer bei EuroNatur und Moderator der Veranstaltung sagte: „Das Schlüsselwort, das heute von allen wiederholt wurde, ist die effektive Zusammenarbeit zwischen den Interessengruppen und den Ländern. Die Luchse bewegen sich über die Grenzen der Staaten hinaus, daher müssen wir uns sehr stark auf das konzentrieren, was uns die Natur zu sagen versucht, und innerhalb der Westbalkanstaaten eng zusammenarbeiten.“</p>
<p>„Das Überleben des Balkanluchses wird ein Maßstab dafür sein, ob die EU-Erweiterung um die Westbalkanstaaten die Versprechen Europas erfüllt. Es ist ein Test für die Glaubwürdigkeit von uns allen“, sagte der EU-Abgeordnete Thomas Waitz von den Grünen zum Abschluss der Veranstaltung. „Nutzen wir dieses Symbol nicht nur als Erinnerung daran, was wir verlieren könnten, sondern als Inspiration dafür, was wir noch schützen können, wenn wir gemeinsam handeln.“</p>
<p><br><strong>Hintergrundinformationen:</strong></p><ul><li><a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/luchse-in-europa/luchse-projekte"><strong>Der Balkanluchs</strong></a> (<i>Lynx lynx balcanicus</i>) ist mit weniger als 50 Exemplaren eine der seltensten Katzen Europas. Diese vom Aussterben bedrohte Unterart des Eurasischen Luchses kommt im Südwesten des Balkans vor und ist durch den Verlust ihres Lebensraums, Wilderei und der geringen Populationsgröße vom Aussterben bedroht. EuroNatur engagiert sich im Rahmen des internationalen <a href="https://www.balkanlynx.com/en" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">Balkan Lynx Recovery Progamme</a> seit zwanzig Jahren für den Schutz der Luchse. Die weiteren Partner im Projekt sind PPNEA (Albanien), MES (Nordmazedonien), ERA (Kosovo) sowie KORA (Schweiz).<br>&nbsp;</li><li>Unter dem Westbalkan versteht man die Staaten Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien. Sie befinden sich in einem Beitrittsprozess zur Europäischen Union. Der Balkanluchs kommt derzeit in Nordmazedonien, Albanien und dem Kosovo vor.&nbsp;</li></ul><p><br><strong>Rückfragen:</strong><br><a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/christian-stielow">Christian Stielow</a>, <a href="mailto:christian.stielow@euronatur.org" class="mail">christian.stielow(at)euronatur.org</a>, Tel.: +49 (0)7732 – 92 72 15</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 04 Sep 2025 15:40:25 +0200</pubDate>
                        <title>„So tiefe Einblicke in das Leben eines Luchses zu bekommen, hat etwas Magisches“</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/inspirierende-frauen-ira-toplicanec?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>In einer Welt, in der Natur- und Umweltschutz mehr denn je gefragt sind, spielen Frauen eine Schlüsselrolle. In dieser Artikelserie machen wir Frauen sichtbar, die mit Leidenschaft, Mut und Vision positive Veränderungen bewirken und wesentlich zum Schutz von Europas Natur beitragen. In dieser Folge: Ira Topličanec</description>
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                                <category>Projektgebiete</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 10 Jun 2025 09:03:34 +0200</pubDate>
                        <title>Artenschutzprojekt zum Luchs ausgezeichnet</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/artenschutzprojekt-zum-luchs-ausgezeichnet?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Das LIFE-Lynx-Projekt hat zwei prestigeträchtige LIFE 2025-Preise gewonnen: Die Expertenjury zeichnete das internationale Artenschutzprojekt, an dem auch EuroNatur beteiligt ist, als das beste in Europa in der Kategorie Naturschutz und biologische Vielfalt aus; zudem wählte die Öffentlichkeit LIFE Lynx zum Gewinner des Publikumspreises.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/luchse-in-europa/steckbrief-luchs-lynx-lynx">Luchse </a>in den Karpaten einfangen und in den nördlichen Dinariden auswildern, um die dortige, kurz vor dem Aussterben stehende Population zu stabilisieren und mit dem Luchsvorkommen in der Alpenregion zu verbinden: Das ist in Kürze zusammengefasst die Idee hinter dem <a href="https://www.lifelynx.eu/" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">Projekt LIFE Lynx</a>, an dem mehrere Naturschutzorganisationen, Forsteinrichtungen und Jagdverbände sowie Universitäten beteiligt waren und das im vergangenen Jahr ausgelaufen ist.&nbsp;</p>
<p>Die Preise wurden von Gregor Danev, Direktor der slowenischen Forstbehörde, und Rok Černe, Koordinator des LIFE-Luchs-Projekts, entgegengenommen. Gregor Danev zeigte sich stolz, dass diese angesehene europäische Auszeichnung nun schon zum zweiten Mal von einem Projekt unter der Leitung der slowenischen Forstverwaltung gewonnen wurde: „Die Auszeichnung ist eine Bestätigung für die harte Arbeit und das Engagement aller Projektpartner, die sich für den Erhalt gesunder Wälder einsetzen, in denen Luchse ein unverzichtbarer Bestandteil sind.“</p>
<p>Rok Černe von der slowenischen Forstbehörde betonte bei der Preisverleihung die zentrale Rolle von Försterinnen und Jägern im Projekt. Diese hatten sich bereits bei der ersten Wiederansiedlung der ausgestorbenen Katzen in den Dinariden in den 1970er-Jahren engagiert. „Damals begann die Reise zum Schutz des Luchses; mit der heutigen Auszeichnung werden alle gewürdigt, die in irgendeiner Weise zu diesem wichtigen Erfolg im Naturschutz beigetragen haben.“&nbsp;</p>
<p>Die Expertenjury war besonders beeindruckt von der aktiven Einbeziehung der unterschiedlichen Interessengruppen in das Projekt, um den Luchs vor dem Aussterben zu bewahren. In fast sieben Jahren hat das Projekt 18 Luchse nach Slowenien und Kroatien umgesiedelt und bis Ende vergangenen Jahres mehr als 50 Nachkommen verzeichnen können. In den Südostalpen haben die ausgewilderten Luchse eine Verbindung zur Dinaridenpopulation aufgebaut, was ein wichtiger Schritt zur langfristigen Erhaltung der <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/luchse-in-europa">Luchse in diesem Teil Europas</a> ist.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Slowenien</category>
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-2416</guid>
                        <pubDate>Thu, 25 Apr 2024 10:46:02 +0200</pubDate>
                        <title>Berner Konvention: Der Skavica-Staudamm in Albanien steht im Widerspruch zum „Balkan Lynx Recovery Programme“</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/skavica-staudamm-widerspruch-zu-balkan-lynx-recovery-programme?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Das Büro der Berner Konvention hat kürzlich eine weitere Beschwerde angenommen und die albanischen Behörden aufgefordert, keine Projekte zu entwickeln, die sich negativ auf Lebensräume und Arten auswirken könnten.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Skavica-Staudamm steht bereits seit über zwei Jahren in Albanien und darüber hinaus in der Kritik. Örtliche Gemeinden protestieren gegen die geplante <a href="https://bankwatch.org/blog/skavica-dam-the-last-thing-albania-needs" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">Überflutung von 41 Dörfern im Dibra-Tal&nbsp;</a>&nbsp;und den Verlust ihrer Lebensgrundlage.&nbsp;</p>
<p>Und während die von Bechtel erstellte Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfung des Staudamms noch immer nicht veröffentlicht wurde, erfährt das Projekt weiter Gegenwind: Die Berner Konvention zum Schutz der wildlebenden Pflanzen und Tiere in Europa und ihrer natürlichen Lebensräume hat beschlossen, eine neue Beschwerde anzunehmen<a href="https://www.euronatur.org/rss-feeds/luchs#_msocom_1">[CS1]</a>&nbsp;, die vom Earth Law Center – USA &amp; Earth Thrive – UK im Namen mehrerer albanischer Organisationen eingereicht wurde, der Opposition to Skavica Dam-OSD, der Group of Rural Activists of Dibra-GARD, der North Green Association und der GLV Integrimi.&nbsp;</p>
<p>Das Büro der Konvention ist in ihrem <a href="https://rm.coe.int/tpvs01e-2024-bureau-meeting-18-19-march-2024-final-2774-3352-5513-1/1680af5dff" target="_blank" rel="noreferrer">Bericht, der diesen Monat veröffentlicht wurde</a>,&nbsp;</p>
<p>‚<i>besorgt über die Pläne zum Ausbau des Skavica-Wasserkraftwerks am Schwarzen Drin, die einen möglichen Anwärter für das Emerald Network sowie zahlreiche geschützte Arten aus den Anhängen und Beschlüssen der Konvention beeinträchtigen könnten, insbesondere den vom Aussterben bedrohten Balkanluchs und seine Wanderwege.</i> ’</p>
<p>Die Entscheidung des Büros ist sehr wichtig, denn sie sendet ein klares Signal an Förderinstitutionen und Geschäftsbanken, dass das Skavica-Projekt eine höchst riskante Investition darstellt. Die &nbsp;US Development Finance Corporation, <a href="https://eu.eventscloud.com/website/9109/home/" target="_blank" rel="noreferrer">UK Export Finance</a> und die HSBC wurden von der albanischen Regierung als mögliche Geldgeber für die ständig steigenden Kosten des Staudamms genannt, auch wenn dies bislang keiner von ihnen bestätigt hat.&nbsp;</p>
<p>Neben den sozialen Auswirkungen könnte das Skavica-Projekt zum Aussterben einer der seltensten Katzen Europas führen, indem es die letzten beiden sich fortpflanzenden Populationskerne des Balkanluchses im Mavrovo Nationalpark (Nordmazedonien) und &nbsp;in Munella (Albanien) vollständig voneinander isolieren würde. Der Damm würde auf dem einzigen Korridor liegen, der die beiden Luchspopulationen miteinander verbindet.&nbsp;</p>
<p>Interessanterweise ist, wie das Büro betont,&nbsp;</p>
<p><i>‚Albanien einer der Hauptbefürworter für die Aufnahme des Balkanluchses als streng geschützte Art in die Anhänge des Übereinkommens über wandernde Tierarten, dabei scheint dieses Projekt der Absicht und der Arbeit des ‚Balkan Lynx Recovery Programme‘ eindeutig zu widersprechen.‘&nbsp;</i></p>
<p>Das Ziel des <a href="https://www.kora.ch/en/projects/lynx/balkan-lynx-recovery-programme" target="_blank" rel="noreferrer">Programms</a> ist die Wiederherstellung einer überlebensfähigen Population des Balkanluchses durch Verringerung der Hauptbedrohungen: das illegale Töten von Luchsen und Beutetieren, Lebensraumverlust und -zerstückelung sowie nicht nachhaltige Jagd- und Forstwirtschaft.</p>
<p>Mit <a href="https://www.iucnredlist.org/species/68986842/87999432" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">weniger als 30 verbleibenden Balkanluchsen</a> in freier Wildbahn würde jede weitere Isolation der Populationen zur Inzucht, verringerter genetischer Diversität und einem gesteigerten Risiko von illegalen Tötungen führen. Außerdem würde der Dammbau zu einem Lebensraumverlust führen.&nbsp;</p>
<p>Nicht zuletzt befürwortet das Büro, dass der Schwarze Drin im Rahmen des <a href="https://www.coe.int/en/web/bern-convention" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">Emerald Network&nbsp;</a>, dem 1989 vom Europarat eingerichteten Netz von Gebieten von besonderem Schutzinteresse, geschützt werden sollte, um das langfristige Überleben von Arten und Lebensräumen von europäischer Bedeutung sicherzustellen.&nbsp;</p>
<p>Der Oberlauf des Schwarzen Drin, der letzte frei fließende Teil des Drin, wurde von <a href="https://bankwatch.org/press_release/western-balkans-scientists-and-ngo-representatives-call-for-more-rivers-to-be-protected-as-part-of-the-emerald-network" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">Wissenschaftlern und NGOs</a> als einer der 88 vorrangingen Flussabschnitte vorgeschlagen, die in das Smaragdnetz des westlichen Balkans aufgenommen werden sollten. <a href="https://bankwatch.org/publication/shadow-list-of-rivers" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">Die Liste der Flüsse</a> stammt vom ‚Emerald Green’ Seminar, das im Dezember 2022 vom CEE Bankwatch Network organisiert wurde und bei dem die Teilnehmer wissenschaftliche Daten über Fischarten und Lebensräume bereitgestellt haben. &nbsp;</p>
<p>Die vorläufigen Ergebnisse der Berner Konvention sind eine weitere Bestätigung dafür, dass sich Albanien nicht länger auf das Skavica-Kraftwerk fokussieren sollte. Stattdessen sollte es den Oberlauf des Schwarzen Drin schützen und sich darauf konzentrieren, seine übermäßige Abhängigkeit von klimaschädlicher Wasserkraft zu beenden. Umsichtig positionierte Solar- und Windenergieanlagen sowie der verstärkte Einsatz von Wärmepumpen und Solarthermie für Heizzwecke können dem Land helfen, sich zu diversifizieren, ohne auf <a href="https://bankwatch.org/story/time-to-put-an-end-to-albania-s-fossil-fuel-deja-vu" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">fossile Brennstoffe</a> für die Strom- und Wärmeerzeugung zurückgreifen zu müssen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Albanien</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 16 Feb 2024 09:42:02 +0100</pubDate>
                        <title>Besserer Schutz für den Balkanluchs</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/besserer-schutz-fuer-den-balkanluchs?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>++ In Usbekistan tagt die Konferenz zum Schutz wandernder Tierarten (CMS) ++ Auch der Balkanluchs wird nun im Abkommen geführt ++ Arealstaaten verpflichten sich zu Maßnahmen zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Katze ++</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Radolfzell, Samarkand.</strong> Erfreuliche Nachrichten von der CMS-Konferenz in Usbekistan: Sowohl der <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/luchse-in-europa/steckbrief-luchs-lynx-lynx">Eurasische Luchs</a>, als auch der <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/luchse-in-europa/luchse-projekte">Balkanluchs</a>, eine vom Aussterben bedrohte Unterart, wurden in die Liste zum Schutz wandernder Tierarten aufgeführt. „Dies ist eine fantastische Nachricht für alle Luchsschützerinnen in Europa und Asien“, sagt Dime Melovski von der Naturschutzorganisation MES (Маcedonian Ecological Society). Er hat den Antrag für die Aufnahme des Balkanluchses in Samarkand vorgestellt. „Mit den Regierungen Nordmazedoniens und Albaniens an unserer Seite können wir nun weitere wichtige Schritte zum Schutz dieser gefährdeten Population angehen.“</p>
<p>Der Antrag, den Balkanluchs in den Appendix I des Abkommens aufzunehmen, wurde von der Regierung Nordmazedoniens gestellt und von der albanischen Regierung unterstützt. Dies ist deshalb besonders erfreulich, weil die Regierungsverantwortlichen sich mit diesem Schritt klar zum Schutz der seltenen Katze bekennen. Vom Balkanluchs leben nur noch weniger als 50 Exemplare. Sein Verbreitungsgebiet liegt in den drei Ländern Nordmazedonien, Albanien und Kosovo. Im Vorfeld der Konferenz haben sich die EuroNatur-Projektpartner von MES in Nordmazedonien und PPNEA (Protection and Preservation of Natural Environment in Albania) in Albanien für diesen wichtigen Schritt zum Schutz des Balkanluchses eingesetzt und auf die Regierungen in Skopje und Tirana eingewirkt.</p>
<p>Mit der Aufnahme des Balkanluchses in die CMS verpflichten sich die Regierungen der Länder, bestmögliche Bedingungen für den Erhalt des Balkanluchses zu schaffen. Dazu gehört es unter anderem, eine regionale Strategie zum Schutz der gefährdeten Unterart zu entwickeln und in nationale Aktionspläne zu überführen. Dies erleichtert die grenzüberschreitenden Schutzbemühungen, etwa im Hinblick auf das Monitoring der Balkanluchse. „Diese Entscheidung markiert ein wichtiges Bekenntnis der Verantwortlichen in Nordmazedonien und Albanien zum Schutz des Balkanluchses“, sagt <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/lisa-leschinski">Lisa Leschinski</a>, Projektleiterin bei EuroNatur. „Wir werden genau verfolgen, ob den Versprechungen Taten folgen.“</p>
<p><br> <strong>Hintergrundinformationen:</strong></p><ul> 	<li><a href="https://www.cms.int/" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">Convention on the Conservation of Migratory Species of Wild Animals (CMS)</a>: Als Umweltvertrag der Vereinten Nationen bietet die CMS, auch bekannt als „Bonner Konvention“, eine globale Plattform für den Erhalt wandernder Tiere und ihrer Lebensräume. Vom Aussterben bedrohte wandernde Arten sind in Anhang I der Konvention aufgeführt. Die CMS-Vertragsstaaten sind bestrebt, diese Tiere streng zu schützen, die Orte, an denen sie leben, zu erhalten oder wiederherzustellen, Hindernisse für ihre Wanderung zu beseitigen und andere Faktoren, die sie gefährden könnten, zu kontrollieren. Neben der Festlegung von Verpflichtungen für jeden Staat, der dem Übereinkommen beitritt, fördert die CMS konzertierte Aktionen zwischen den Arealstaaten vieler dieser Arten. Die 14. CMS findet vom 12. bis 17. Februar in Samarkand, Usbekistan statt.</li> 	<li>Luchse und CMS: Der Antrag auf Aufnahme des <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/luchse-in-europa">Luchses </a>in die CMS umfasst gleichermaßen die Listung des Eurasischen Luchses im Appendix II und dessen Unterart Balkanluchs im Appendix I. Befürworter der Aufnahme des Balkanluchses in die Liste der wandernden Tierarten waren neben Nordmazedonien und Albanien auch Bosnien-Herzegowina und Usbekistan.</li> 	<li>Balkanluchs: Der Balkanluchs ist eine Unterart des Eurasischen Luchses. Es streifen nur noch weniger als 50 Exemplare dieser vom Aussterben bedrohten Katze durch die Bergwälder des südlichen Balkans. Die Bedrohungen für den Balkanluchs sind vielfältig. Wegen Übernutzung der Wälder für die Brenn- und Bauholzgewinnung fehlen ihm ausreichend große und zusammenhängende Lebensräume. Aus demselben Grund herrscht auch ein Mangel an Beutetieren, der durch illegale Jagd auf die geschrumpften Wildbestände weiter verschärft wird. Doch auch der Luchs selbst fällt immer wieder Wilderern zum Opfer, die es auf seltene Trophäen abgesehen haben oder aber der Raubkatze die Schuld an gerissenen Nutztieren geben. Gemeinsam mit der Partnerorganisationen KORA aus der Schweiz und den Partnern in Südosteuropa (ERA, PPNEA, MES) setzt sich EuroNatur im Rahmen des Balkan Lynx Recovery Programms (BLRP) dafür ein, das Wissen über Luchse zu fördern, die scheuen Katzen wirkungsvoll zu schützen und ihre Lebensräume zu bewahren.</li> </ul><p><br> <strong>Rückfragen:</strong><br> <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/christian-stielow">Christian Stielow</a>, Mail: <a href="mailto:christian.stielow@euronatur.org" class="mail">christian.stielow(at)euronatur.org</a>, Tel.: +49 (0)7732 – 92 72 15</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Startseite</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 22 Jun 2020 11:56:34 +0200</pubDate>
                        <title>In Albanien blüht der illegale Tierhandel</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/in-albanien-blueht-der-illegale-tierhandel?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Ausgestopfte Balkanluchse, Braunbären in Käfigen, Wildgerichte auf der Speisekarte: Trotz eines Jagdverbots werden in Albanien etliche Wildtiere getötet oder es wird Handel mit ihnen betrieben.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Handel mit lebenden Tieren in Albanien ist außer Kontrolle geraten. Auf zahlreichen Märkten im Land werden einheimische Arten wie Braunbären, Füchse und verschiedene Greifvögel, aber auch exotische Tiere, etwa Affen, verkauft. Es ist ein profitables Geschäft, bei dem Summen im hohen dreistelligen Bereich umgesetzt werden. Bei den Käufern handelt es sich zumeist um Restaurant- und Hotelbesitzer, die die Tiere als Attraktionen unter unwürdigen Bedingungen halten.</p>
<p>In vielen Restaurants finden sich zudem ganz offen Wildgerichte auf der Speisekarte. Das Angebot reicht von Reh und Wildschwein über Schildkröte bis hin zu Braunbär – eine europaweit streng geschützte Art. In Albanien gilt seit 2014 ein Jagdbann, auf den EuroNatur und ihre Partner im Land lange hingearbeitet haben. Dass das Jagdverbot so offenkundig missachtet wird, zeigt, dass zwischen Gesetzgebung und -einhaltung eine riesige Lücke klafft.</p>
<p>In einem Restaurant in der albanischen Stadt Elbasan haben unsere Partner von <a href="https://ppnea.org/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Tab" rel="noreferrer">PPNEA </a>überdies zwei ausgestopfte Balkanluchse entdeckt. Vermutlich leben von der vom Aussterben bedrohten Luchsunterart keine zehn Individuen mehr im Land. Ein weiteres Tier soll geschossen und für das Restaurant präpariert worden sein. PPNEA hat bei der Staatsanwaltschaft Anzeige gegen den Restaurantbesitzer gestellt; das Verfahren wird allerdings in die Länge gezogen. Die Tötung eines Balkanluchses stellt eine Straftat dar, die mit bis zu sieben Jahren Gefängnis geahndet werden kann.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 20 Feb 2020 15:03:54 +0100</pubDate>
                        <title>Weiblicher Balkanluchs besendert</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/weiblicher-balkanluchs-besendert?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Unsere Partner von der nordmazedonischen Naturschutzorganisation MES haben einen Balkanluchs besendert. Das Weibchen, auf den Namen Narcisa getauft, ist den Biologen am 12. Februar in die Falle getappt, wurde untersucht und mit einem GPS-Sender versehen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Partner von der nordmazedonischen Naturschutzorganisation <a href="https://mes.org.mk/en/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Tab" rel="noreferrer">MES </a>haben einen Balkanluchs besendert. Das Weibchen, auf den Namen Narcisa getauft, ist den Biologen am 12. Februar in die Falle getappt, wurde untersucht und mit einem GPS-Sender versehen. Narcisa ist erst das zweite weibliche Exemplar der vom Aussterben bedrohten Balkanluchse überhaupt, das besendert wurde. Sie wird den Luchsschützern von der MES nun wichtige Daten zu ihren Bewegungs- und Verhaltensmustern liefern – und hoffentlich bald Nachwuchs zur Welt bringen.</p>
<p>Wie sich EuroNatur und ihre Partner für den Schutz der Balkanluchse einsetzen, erfahren Sie hier.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 12 Feb 2020 14:22:19 +0100</pubDate>
                        <title>EU wird für Rumäniens Urwälder aktiv</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/eu-wird-fuer-rumaeniens-urwaelder-aktiv?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>EU ergreift rechtliche Schritte gegen Rumäniens Behörden wegen illegaler Abholzungen der letzten Urwälder Europas.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Brüssel. </strong>Die Europäische Kommission veröffentlichte heute ihre Entscheidung, rechtliche Schritte gegen Rumänien einzuleiten, da es dessen Behörden systematisch und dauerhaft unterlassen, die letzten Naturwälder Europas zu schützen.</p>
<p>Diese Mitteilung folgt einer im vergangenen Jahr bei der Europäischen Kommission eingereichten Beschwerde, in der die Umweltschutzorganisationen Agent Green, ClientEarth und EuroNatur die fortschreitende und vorsätzliche Zerstörung zehntausender Hektar geschützter Natur- und Urwälder in Rumänien anprangerten.</p>
<p>Die Organisationen brachten vor, dass Rumäniens Forstmanagement&nbsp;in geschützten Natura 2000-Gebieten Kahlschläge durchführt, ohne die Auswirkungen auf diese einzigartigen Gebiete angemessen zu prüfen. Der Verstoß gegen EU-Recht besteht daher in der Nichtdurchführung adäquater und strategischer Umweltprüfungen vor der Bewilligung von Fällungen in Schutzgebieten, sowie in mangelndem Zugang zu Umweltinformationen.</p>
<p>Folglich begrüßen die Umweltschutzorganisationen den Beginn des Vertragsverletzungsverfahrens gegen Rumänien als neuen Hoffnungsstrahl für den Schutz der Naturwälder des Landes.</p>
<p>Die Anwältin Ewelina Tylec-Bakalarz von ClientEarth erklärt: „Die Waldzerstörung in Rumänien ist ein riesiges systemisches Problem weit größeren Ausmaßes als im Falle der illegalen Kahlschläge im polnischen Białowieża-Urwald, die wir vor drei Jahren zum Gegenstand einer Beschwerde machten. Die rumänische Regierung hat es wiederholt versäumt, ihre Verpflichtungen zum Schutz ihrer Wälder nach einer Reihe von europäischen Umweltgesetzen zu erfüllen. Mit der Eröffnung eines Vertragsverletzungsverfahrens gegen Rumänien setzt die Europäische Kommission ein klares Signal, dass sie dieses Problem sehr ernst nimmt. Dies ist eine wichtige Warnung, dass Rumänien aufhören muss, seine gesetzliche Verpflichtung zum Schutz dieser einzigartigen Wälder eklatant zu missachten".</p>
<p>Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer der Stiftung EuroNatur, ergänzt: „Rumänien beherbergt noch mehr als 500.000 Hektar Alt- und Primärwälder, auch wenn seit dem EU-Beitritt 2007 schon riesige Flächen abgeholzt wurden. Natura 2000-Schutzgebiete sind sogar Hotspots der Fällungen. Das EU-Recht wurde und wird weitgehend ignoriert. Das Einschreiten der EU-Kommission kommt daher in letzter Minute und wir rufen dringend dazu auf, den Prozess schnellstmöglich durchzuführen, da er die einzige wirkliche Chance ist, einen sehr großen Anteil von Europas letzten großen Naturwäldern zu retten. Sie sind die Heimat von vielen gefährdeten Tier- und Pflanzenarten, und sie speichern enorme Mengen an Kohlenstoff.“</p>
<p>Gabriel Paun von Agent Green warnt: „Nehmen Sie als Beispiel einen einzigen Kahlschlag im Ausmaß von 3.700 Hektar im Natura 2000-Gebiet Maramureș, der Region, wo der Förster Liviu Pop kürzlich ermordet wurde. Das Gebiet ist größer als die Innenstadt von Brüssel und schaut aus wie ein Schlachtfeld. Wir haben in diesem Schutzgebiet zehntausende Hektar Kahlschläge dokumentiert, selbst in prioritär bedeutenden Lebensräumen mit Eschen- und Erlenbeständen. Diese Wälder waren die Heimat von Bären, Wölfen, Luchsen und vielen anderen Wildtieren. Es ist nicht zu fassen, dass mindestens 5 Millionen Festmeter Holz im Wert von mehr als 250 Millionen Euro einfach verschwunden sind, und das nur von jenen Kahlschlägen, die wir in diesem Gebiet dokumentiert haben. Dasselbe passiert aber auch in Făgăraș, dem beliebtesten Waldgebiet der Karpaten, und anderen Natura 2000-Gebieten. Diese Taten geschehen sowohl in staatlichen als auch in privaten Wäldern. Die Lage ist völlig außer Kontrolle.“</p>
<p><strong>Agent Green, ClientEarth und EuroNatur begrüßen das Einschreiten der Europäischen Kommission und rufen die rumänische Regierung dazu auf,&nbsp;</strong><br>1. unverzüglich die Einhaltung der EU-Naturschutzrichtlinien zu veranlassen,<br>2. alle verbliebenen Ur- und Naturwälder gemäß der&nbsp;PRIMOFARO-Studie&nbsp;in Natura 2000-Gebieten strengstens zu schützen,<br>3. auch die Ur- und Naturwälder außerhalb von Natura 2000-Gebieten unter wirksamen Schutz zu stellen und<br>4. Einschlagpläne und Bestandsaltersdaten aus allen Waldmanagementplänen von Natura 2000-Gebieten zu veröffentlichen.</p>
<p>Im Rahmen des heute gegen Rumänien eingeleiteten Vertragsverletzungsverfahrens wegen illegalen Holzeinschlags in seinen Natura 2000-Gebieten ergreift die Kommission auch rechtliche Schritte wegen des Versäumnisses Rumäniens, die EU-Holz-Verordnung (EUTR) ordnungsgemäß umzusetzen, indem &nbsp;zugelassen wird, dass illegal geschlagenes Holz auf den EU-Markt gelangt.</p>
<p>Die rumänische Regierung ist jetzt verpflichtet, innerhalb eines Monats eine detaillierte Stellungnahme der Europäischen Kommission abzugeben. Die Kommission wird dann entscheiden, ob sie weitere Schritte unternimmt und den Fall vor den Europäischen Gerichtshof, das höchste Gericht der EU, bringen wird.</p>
<p><strong>Hintergrundinformation:</strong></p><ul><li>Rumänien beherbergt noch mehr als 525.000 Hektar potentieller Natur- und Urwälder, mehr als jeder andere EU-Staat außerhalb Skandinaviens. Die&nbsp;PRIMOFARO-Studie&nbsp;(PRIMary and Old-growth Forest Areas of Romania), eine Analyse durch EuroNatur und Agent Green, zeigt aber auch, dass die Waldzerstörung rasch voranschreitet.Trotz aller Bemühungen rumänischer zivilgesellschaftlicher Gruppen, den illegalen Fällungen Einhalt zu gebieten, geriet die Lage in Rumänien immer weiter außer Kontrolle. Das offizielle staatliche Forstinventar zeigt, dass zusätzlich zu den 18 Mio. m³ legal entnommenen Holzes zwischen 2009 und 2013 weitere 8,8 Mio. m³ pro Jahr und zwischen 2014 und 2018 sogar 20,6 Mio. m³ pro Jahr eingeschlagen wurden.</li><li>Die Presseveröffentlichung der Europäischen Kommission finden Sie <a href="https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/INF_20_202" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Tab" rel="noreferrer">hier.</a></li></ul><p><strong>Rückfragen:&nbsp;</strong><br><strong>EuroNatur: </strong>Anja Arning, <a href="mailto:anja.arning@euronatur.org" class="mail" title="E-Mail-Adresse">anja.arning@euronatur.org</a>, Tel.: +49 (0)7732 - 92 72 13<br><strong>Agent Green:</strong> Gabriel Paun, <a href="mailto:gabriel.paun@agentgreen.org" class="mail" title="E-Mail-Adresse">gabriel.paun@agentgreen.org</a>, Tel: +43 664 1850717;&nbsp;<br><strong>Catalina Radulescu</strong>, <a href="mailto:info@agentgreen.org" class="mail" title="E-Mail-Adresse">info@agentgreen.org</a>, +40740161116<br><strong>ClientEarth: </strong>Bianca Vergnaud, <a href="mailto:bvergnaud@clientearth.org" class="mail" title="E-Mail-Adresse">bvergnaud@clientearth.org</a>, Tel: +32 (0)2 808 34 72</p>
<p><strong>Über EuroNatur:</strong><br>EuroNatur ist eine Naturschutzstiftung mit Sitz in Radolfzell. Unsere Bemühungen für ein Europa mit frei fließenden Flüssen, alten Wäldern und einer reichen Vielfalt an Kulturlandschaften sind grenzüberschreitend; wir stärken lokale Naturschutzorganisationen und schaffen internationale Netzwerke zwischen ihnen. Zusammen mit unserem europaweiten Partnernetzwerk schaffen wir Lösungen, die es Menschen ermöglichen, im Einklang mit der Natur zu leben und zu arbeiten. Unser Ziel ist ein starkes Netzwerk, das sich dem Schutz unseres europäischen Naturerbes verschrieben hat.</p>
<p><strong>Über Agent Green:</strong><br>Agent Green ist eine gemeinnützige NGO für Umwelt- und Artenschutz, die 2009 in Rumänien gegründet wurde. Agent Green wurde zum Schutz des Retezat-Gebirges, einer der letzten intakten Waldlandschaften im gemäßigten Klima Europas, gegründet. Die rumänische Organisation führt investigative Untersuchungen durch; zudem entwickelt sie wissenschaftliche Ansätze, strategische Kooperationen und wirksame Kampagnen, die darauf abzielen, einen positiven und dauerhaften Wandel für die Natur Rumäniens herbeizuführen.</p>
<p><strong>Über ClientEarth:</strong><br>ClientEarth ist eine gemeinnützige Organisation, die sich der Macht des Gesetzes bedient, um Menschen und den Planeten zu schützen. Wir sind internationale Anwälte auf der Suche nach praktischen Lösungen für die größten Umweltprobleme der Welt. Wir arbeiten gegen den Klimawandel, schützen Wildtiere, Wälder und Meere, setzen uns für saubere Energie und verantwortungsbewusstes Wirtschaften ein und drängen auf staatliche Transparenz. Wir sehen das Recht als Werkzeug für positive Veränderungen. Von unseren Büros in Brüssel, London, Warschau, Berlin, Madrid und Peking aus arbeiten wir an den Gesetzen vom ersten Entwurf bis zur Umsetzung. Und wenn diese Gesetze gebrochen werden, ziehen wir von Gericht.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 05 Aug 2019 09:42:45 +0200</pubDate>
                        <title>Open Air Kinoabend</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/open-air-kinoabend-mit-euronatur?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Die international tätige Naturschutzstiftung EuroNatur veranstaltet am Montag, 19. August 2019 im Hof der Geschäftsstelle in der Westendstraße 3 in Radolfzell einen Open Air Kinoabend.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Radolfzell.</strong> Die international tätige Naturschutzstiftung EuroNatur veranstaltet am Montag, 19. August 2019 im Hof der Geschäftsstelle in der Westendstraße 3 in Radolfzell einen Open Air Kinoabend. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr. Es werden drei Dokumentationen gezeigt, die einen Ausschnitt der vielfältigen Arbeit der Naturschutzstiftung wiedergeben.</p>
<p>Unter anderem wird der Dokumentarfilm „Blue Heart“ präsentiert, der mit bewegenden Geschichten von den Menschen auf dem Balkan erzählt, die für den Erhalt ihrer Flüsse kämpfen. Die Regierungen der Balkanstaaten planen den Bau tausender kleiner Wasserkraftwerke, viele davon in Naturschutzgebieten. Sie bedrohen damit die letzten unberührten Flüsse Europas, dabei ist ihr Nutzen für die Stromversorgung der Region marginal.</p>
<p>Neben „Blue Heart“ läuft auch eine Kurzdoku zu den bedrohten Balkanluchsen sowie zur Saline Ulcinj, einem Vogelparadies im Süden Montenegros. Im Anschluss an die Filme bleibt jeweils Zeit für Fragen und Diskussionen. Der Open Air Kinoabend ist kostenlos, die Stiftung freut sich über eine Spende. Es wird darum gebeten, eine eigene Sitzgelegenheit mitzubringen.</p>
<p><strong>Rückfragen:</strong><br>Christian Stielow, E-Mail: <a href="mailto:christian.stielow@euronatur.org">christian.stielow(at)euronatur.org</a>, Tel.: +49 (0)7732 – 92 72 15</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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