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            <title>EuroNatur - Storch</title>
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            <description>Alle Meldungen zum Thema &quot;Storch&quot;</description>
            <language>de</language>
            
                <copyright>TYPO3 News</copyright>
            
            <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 21:38:17 +0200</pubDate>
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                        <pubDate>Tue, 03 Jun 2025 15:15:04 +0200</pubDate>
                        <title>Storchendorftreffen in der Slowakei: Blick auf Herausforderungen und Erfolge im Storchenschutz</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/storchendorftreffen-in-der-slowakei-blick-auf-herausforderungen-und-erfolge-im-storchenschutz?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Das jährliche Treffen der Europäischen Storchendörfer fand vom 25. bis 28. Mai zum ersten Mal im slowakischen Storchendorf Buzica statt. Rund 30 Teilnehmende aus sieben Dörfern diskutierten über die neuesten Entwicklungen, Herausforderungen und Erfolge im europäischen Storchenschutz.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Während des Treffens standen bei den Vorträgen und Diskussionsrunden die Gefahren im Fokus, denen die <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/vogelschutz-in-europa/steckbrief-weissstorch-ciconia-ciconia">Weißstörche auf ihrem Zugweg</a> ausgesetzt sind. Dazu gehören Bedrohungen durch die Strominfrastruktur, illegale Jagd und Umweltverschmutzung, insbesondere durch Plastik, was von vielen Störchen irrtümlich als Nahrung angesehen wird. Diese Faktoren gefährden die Bestände, und es bedarf gemeinsamer Anstrengungen, um diese Gefahren deutlich zu verringern.</p>
<p>Trotz der Herausforderungen gab es auch positive Entwicklungen zu vermelden. Die Teilnehmer tauschten sich über erfolgreiche Formen der Umweltbildung aus und besichtigten rund um Buzica verschiedene Projektstandorte, an denen die <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/vogelschutz-in-europa/unsere-zugvogelprojekte#c287">Aufwertung der Lebensräume für Störche</a> erfolgreich umgesetzt wurde. Von besonderem Interesse waren die Fischteiche nahe Buzica, an denen neben den Störchen auch andere Vogelarten wie Rohrweihen und sogar der seltene Kaiseradler beobachtet werden konnten – ein Beleg dafür, dass von Storchenschutz-Maßnahmen auch etliche weitere Arten profitieren. Traditionelle Musik- und Tanzvorführungen sowie ein Kunstwettbewerb für Schulkinder zeigten zudem, wie tiefverwurzelt der Storch in der regionalen Kultur ist.</p>
<p>Nach fast zehn Jahren wurde vor wenigen Wochen wieder ein neues Europäisches Storchendorf ausgewiesen: Knepp Estate &amp; Storrington im Vereinigten Königreich. Vertreter aus Storrington nahmen sogleich beim Treffen in der Slowakei teil und haben von ihren Erfahrungen bei der erfolgreichen Wiederansiedlung von Weißstörchen in Großbritannien berichtet. Das frisch gekürte Storchendorf bringt neuen Schwung in die <a href="https://www.storkvillages.net/" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">Initiative der Europäischen Storchendörfer</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 05 May 2025 10:59:49 +0200</pubDate>
                        <title>Englisches Storchendorf ausgezeichnet: Störche zurück auf der Insel</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/englisches-storchendorf-ausgezeichnet-stoerche-zurueck-auf-der-insel?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Es hat eine Weile gedauert, bis das Netzwerk wieder gewachsen ist, doch nun hat die Initiative der Europäischen Storchendörfer ein weiteres neues Mitglied: Das Knepp Estate und das Dorf Storrington in England wurden von EuroNatur ausgezeichnet; auch wegen der Verdienste bei der erfolgreichen Wiederansiedlung von Weißstörchen in Großbritannien.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Storrington, Radolfzell.</strong> Das <a href="https://www.storkvillages.net/" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">Netzwerk der „Europäischen Storchendörfer“</a> ist seit dem 5. Mai 2025 um ein Dorf reicher. Im Rahmen des ersten Stork &amp; Wildlife Revival Festivals auf dem <a href="https://www.storkvillages.net/villages/knepp-wildland-and-storrington-united-kingdom-2025" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">in Storrington</a> zeichnete die internationale Naturschutzstiftung EuroNatur das englische Knepp Wildland und Storrington als „Europäisches Storchendorf“ aus. Die <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/vogelschutz-in-europa/steckbrief-weissstorch-ciconia-ciconia">Weißstorchkolonie </a>in Knepp ist Teil des Weißstorchprojekts, einer Initiative zum Wiederaufbau einer wildlebenden Brutpopulation in Großbritannien, wo Weißstörche über Jahrhunderte ausgestorben waren.</p>
<p>Nach fast zehn Jahren ist das Netzwerk der Europäischen Storchendörfer damit wieder gewachsen. „Wir sind sehr froh, mit dem Knepp Estate und Storrington ein englisches Storchendorf aufgenommen zu haben, das die Werte der Initiative teilt und deren Anforderungen erfüllt“, sagt <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/justine-vansynghel">Dr. Justine Vansynghel</a>, Projektleiterin bei EuroNatur. „Knepp und Storrington bringt mit seinem Ansatz des Rewilding neue Impulse in das Netzwerk ein, worüber sich auch die anderen Storchendörfer freuen“, so die Biologin. „Zudem betont die Wahl den verbindenden Charakter des Netzwerks: Ob EU-Mitglied oder nicht, beim <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/vogelschutz-in-europa">Schutz unserer Zugvögel</a> kennt Europa keine Grenzen.“&nbsp;</p>
<p>„Wir fühlen uns geehrt, dass wir in das Netzwerk der Europäischen Storchendörfer aufgenommen wurden und freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit unseren neuen Kollegen auf dem ganzen Kontinent. Besonders stolz sind wir auch auf die Teilnahme an unserem Stork and Wildlife Recovery Festival in Storrington, das hoffentlich zu einem alljährlichen Ereignis von nationaler Bedeutung wird“, sagt Laura Vaughan-Hirsch, Projektleiterin Weißstorch beim Knepp Estate.</p>
<p><br><strong>Hintergrundinformationen:</strong></p><ul><li>Initiative „Europäische Storchendörfer“: Seit 1994 zeichnet EuroNatur Dörfer und Gemeinden als „Europäisches Storchendorf“ aus, in denen viele Störche leben und die sich besonders für den Storchenschutz einsetzen. Damit schafft EuroNatur eine wachsende Allianz für den Schutz der Schreitvögel und setzt einen Gegenpol zum steigenden Lebensraumverlust für Weißstörche in Europa. Mit dem Knepp Wildland und Storrington wird nach fast zehn Jahren wieder ein Dorf ausgezeichnet; es ist Storchendorf Nummer 16. Weitere Informationen erhalten Sie unter <a href="https://www.storkvillages.net/" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">storkvillages.net</a> bzw. <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/vogelschutz-in-europa" target="_blank">www.euronatur.org/unsere-themen/vogelschutz-in-europa</a></li><li>Das englische White Stork Project ist eine Kooperation zwischen der Roy Dennis Wildlife Foundation, dem Cotswold Wildlife Park, dem Knepp Estate, dem Wadhurst Park und der Knepp Wildland Foundation, mit tatkräftiger Unterstützung von Freiwilligen, die bei der Vogelpflege, der Öffentlichkeitsarbeit und dem Nestmonitoring helfen. Das Projekt liefert auch wichtige Informationen über die Zugroute der Störche nach Nordafrika. Lebensraumverlust, Jagd, Pestizide und Stromleitungen setzen die Storchenpopulationen unter Druck, sodass ihr Schutz internationale Zusammenarbeit erfordert. Weitere Informationen erhalten Sie unter <a href="https://whitestorkproject.org/" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">whitestorkproject.org&nbsp;</a></li></ul><p><strong>Rückfragen:</strong><br><a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/christian-stielow">Christian Stielow</a>, EuroNatur, <a href="mailto:christian.Stielow@euronatur.org" class="mail">christian.stielow(at)euronatur.org</a>, Tel.: 07732/927215<br>Laura Vaughan-Hirsch, White Stork Project, <a href="mailto:laura@kneppwildlandfoundation.org" class="mail">laura(at)kneppwildlandfoundation.org</a><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 18 Mar 2025 08:53:19 +0100</pubDate>
                        <title>Knepp und Storrington zum „Europäischen Storchendorf“ ernannt</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/knepp-und-storrington-zum-europaeischen-storchendorf-ernannt?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Knepp Estate und das Dorf Storrington in West Sussex wurden gemeinsam von der Stiftung EuroNatur zum „Europäischen Storchendorf“ ernannt. Damit wird ihre Rolle bei der erfolgreichen Wiederansiedlung von Weißstörchen in Großbritannien gewürdigt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Storrington, Radolfzell.</strong> Das Netzwerk <a href="https://www.storkvillages.net/" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">„Europäische Storchendörfer“</a> (ESVN) ist eine grenzüberschreitende Initiative, die dem Verlust von Lebensraum für Störche in Europa entgegenwirken soll. Seit 1994 hat die in Deutschland ansässige internationale Naturschutzstiftung EuroNatur 15 Orte in 15 europäischen Ländern für den <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/vogelschutz-in-europa/unsere-zugvogelprojekte#c287">Schutz des Weißstorchs</a> ausgezeichnet. Knepp und Storrington werden das 16. Europäische Storchendorf.</p>
<p>Die Weißstorchkolonie in Knepp ist Teil des <a href="https://whitestorkproject.org/" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">Weißstorchprojekts</a>, einer Initiative zum Aufbau einer wildlebenden Brutpopulation in Großbritannien. Jedes Jahr fliegen etwa 20 bis 30 Weißstörche aus Festlandeuropa nach Großbritannien, aber wenn sie keine Kolonie finden, in der sie sich zum Brüten ansiedeln könnten, machen sie wieder kehrt.</p>
<p>Die Knepp-Kolonie ist aus einer Gruppe von ausgewilderten Störchen aus dem Zoo von Warschau hervorgegangen. Den ersten Nachwuchs erbrüteten sie 2020 in einer Eiche bei Knepp und seitdem ist die Kolonie stetig gewachsen. <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/vogelschutz-in-europa/steckbrief-weissstorch-ciconia-ciconia">Die Störche</a> brüten nun erfolgreich zusammen mit Wildvögeln, ziehen im Winter nach Marokko und kehren zum Nisten wieder nach Sussex zurück. Mit GPS-Besenderung werden wertvolle Daten über ihre Bewegungen gewonnen. Im vergangenen Jahr erreichte das Projekt mit über 50 flügge gewordenen Storchenküken einen Meilenstein auf dem Weg zum Projektziel eines Bestandes von 50 Brutpaaren im Jahr 2030.</p>
<p>Knepps 1.400 Hektar großes Wildnisentwicklungsprojekt ist ein idealer Lebensraum für Störche: Magerwiesen und Feuchtgebiete bieten Nahrung – Insekten, Regenwürmer und kleine Wirbeltiere – und alte Eichen dienen als Brutbäume für die großen Horste. Den weichen, faserreichen Dung von Knepps freilaufenden Pferden nutzen die Störche zum Auskleiden ihrer Nester.</p>
<p><br><strong>Hintergrundinformationen:</strong></p><ul><li>Das <strong>White Stork Project</strong> ist eine Kooperation zwischen der Roy Dennis Wildlife Foundation, dem Cotswold Wildlife Park, dem Knepp Estate, dem Wadhurst Park und der Knepp Wildland Foundation, mit tatkräftiger Unterstützung von Freiwilligen, die bei der Vogelpflege, der Öffentlichkeitsarbeit und dem Nestmonitoring helfen. Mehr als tausend Schulkinder besuchen Knepp jährlich, um etwas über Störche und die Entwicklung eines Wildnisgebiets zu lernen. Eine Webcam überträgt während der Brutsaison das Leben eines Storchenpaares in einer Eiche bei Knepp zu zehntausenden Menschen. Das Projekt liefert auch wichtige Informationen über die Zugroute der Störche nach Nordafrika. Die Öffentlichkeit kann die Bewegungen der mit GPS-Peilsendern ausgestatteten Vögel auf einer <a href="https://whitestorkproject.org/our-storks/" target="_blank" rel="noreferrer">Interactive Flight Map | White Stork Project</a> verfolgen und Sichtungen beringter Vögel im Rahmen eines Citizen-Science-Projekts melden. Lebensraumverlust, Jagd, Pestizide und Stromleitungen setzen die Storchenpopulationen massiv unter Druck, sodass ihr Schutz internationale Zusammenarbeit erfordert.&nbsp;<br>Weitere Informationen erhalten Sie unter <a href="https://whitestorkproject.org/" target="_blank" rel="noreferrer">whitestorkproject.org</a>.<br>&nbsp;</li><li>Die <a href="https://www.storkvillages.net/villages" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer"><strong>Europäischen Storchendörfer</strong></a> werden von EuroNatur – der Stiftung Europäisches Naturerbe mit Sitz in Deutschland – aufgrund ihres Engagements für den Schutz des Weißstorchs ausgezeichnet. Pro Land wird nur ein Dorf ausgewählt, das einen besonderen Wert als Kultur- und Naturerbe hat. Die Europäischen Storchendörfer verkörpern die Vielfalt der Wiesen und Weiden in Europa – von den Feuchtwiesen in den Dörfern Čigoć an der Save in Kroatien oder Rühstädt an der Elbe in Deutschland bis hin zu den Steppen und Felsen von Malpartida de Cáceres in der spanischen Extremadura. Seit 2004 trifft sich das paneuropäische Netzwerk jährlich in einem der Storchendörfer, um Lösungen für den Schutz des Weißstorchs zu entwickeln. Weitere Informationen erhalten Sie <a href="https://www.storkvillages.net" target="_blank" rel="noreferrer">storkvillages.net</a> bzw. <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/vogelschutz-in-europa" target="_blank">www.euronatur.org/unsere-themen/vogelschutz-in-europa</a><br>&nbsp;</li><li>Das nahe des <strong>Knepp Estate gelegene Dorf Storrington</strong> hat eine historische Verbindung zu Störchen, die bis zu ihrem sächsischen Namen „Estorchestone“ zurückreicht, was so viel wie „Wohnstätte der Störche“ bedeutet. Das Wahrzeichen der Stadt ist ein Storchenpaar. Am 5. Mai 2025 findet in Storrington das erste Stork &amp; Wildlife Revival Festival statt, bei dem der Gemeindevorstand von EuroNatur-Vertretern des ESVN offiziell die Auszeichnung als Europäisches Storchendorf erhält.</li></ul><p><br><strong>Rückfragen:</strong><br><a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/christian-stielow">Christian Stielow</a>, EuroNatur, <a href="mailto:christian.stielow@euronatur.org" class="mail">christian.stielow@euronatur.org</a>, Tel.: 07732/927215<br>Laura Vaughan-Hirsch, White Stork Project, <a href="mailto:laura@kneppwildlandfoundation.org" class="mail">laura@kneppwildlandfoundation.org</a><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Artenschutz</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 07 Jun 2024 11:16:44 +0200</pubDate>
                        <title>30 Jahre Initiative Europäische Storchendörfer</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/30-jahre-initiative-europaeische-storchendoerfer?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Vom 5. bis 7. Juni findet in Čigoć, Kroatien, das 21. Treffen der Europäischen Storchendörfer statt. Für die Gastgeber und das gesamte Netzwerk ist es ein Jubiläum: Čigoć war 1994 die erste Gemeinde, die als „Europäisches Storchendorf“ von EuroNatur ausgezeichnet wurde.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>26 Storchenschützerinnen und Vertreter aus acht Adebar-Kommunen treffen sich dieses Jahr in <a href="https://www.storkvillages.net/villages/cigoc-croatia" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">Čigoć</a>. Das Dorf in den Save-Auen beherbergt eine der größten Kolonien von <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/vogelschutz-in-europa/steckbrief-weissstorch-ciconia-ciconia">Weißstörchen in Europa</a>. In diesem Frühsommer sitzen 18 Paare der großen Schreitvögel auf ihren Nestern. Auf den großflächigen Hutweiden des Naturparks Lonjsko Polje, die mit ursprünglichen, perfekt an die Landschaft angepassten Haustierrassen beweidet werden, finden die Störche ein reichhaltiges Nahrungsangebot, um ihre Jungen großzuziehen.&nbsp;</p>
<p>Das Programm der Konferenz sieht neben Vorträgen zur Entwicklung der Storchenpopulationen in den jeweiligen Gemeinden und Workshops zur Zusammenarbeit innerhalb <a href="https://www.storkvillages.net/" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">des europaweiten Netzwerks</a> auch Exkursionen vor. Unter anderem geht es ins Vogelschutzgebiet Krapje Đol, das vor allem für seine große Löfflerkolonie bekannt ist.</p>
<p>„Es ist beeindruckend, die großen Bestände von Weißstörchen und Löfflern zu beobachten“, begeistert sich Dr. Justine Vansynghel, Vogelexpertin und Projektleiterin bei EuroNatur. „Das Storchendorf Čigoć ist wunderschön eingebettet in den Naturpark Lonjsko Polje und bietet einer Vielzahl von Feuchtwiesenarten einen wichtigen Lebensraum. Es ist schön, die besondere Aura dieses Ortes, der sich seit nunmehr 30 Jahren vorbildlich im Netzwerk der Europäischen Storchendörfer engagiert, kennenzulernen“, sagt Vansynghel.</p>
<p>„Vor dem Wochenende der Europawahl zeigt das Netzwerk der Europäischen Storchendörfer exemplarisch was die Arbeit von EuroNatur ausmacht: wir fördern den friedvollen Austausch der Kulturen über Landesgrenzen hinweg zum Schutz unseres gemeinsamen europäischen Naturerbes“, ergänzt <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/stefan-ferger">Dr. Stefan Ferger</a>, Programmleiter <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/vogelschutz-in-europa">Zugvogelschutz bei EuroNatur</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Projektgebiete</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 09 Jun 2023 14:40:30 +0200</pubDate>
                        <title>Storchendorftreffen im polnischen Tykocin</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/storchendorftreffen-im-polnischen-tykocin?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Es war ein Jubiläum in feierlichem Zeremoniell: Zum 20. Mal kamen Vertreter der Europäischen Storchendörfer zusammen, zum ersten Mal in der polnischen Adebar-Kommune Tykocin/Pentowo. Die Gastgeber sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Treffens und eine stimmungsvolle Atmosphäre.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im polnischen Storchendorf Tykocin/Pentowo fand vom 22. bis 25. Mai 2023 das 20. Jahrestreffen der <a href="https://www.storkvillages.net/" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">Europäischen Storchendörfer</a> statt. Angereist zum Treffen waren Storchenschützerinnen und Gemeindevertreter weiterer fünf Dörfer des europäischen Netzwerks. „Die Beteiligung in diesem Jahr war leider gering“, sagt Ilka Beermann von EuroNatur. Sie betreut die Initiative bei der Stiftung. „Doch dafür konnten wir in einen intensiven Austausch gehen und hatten mehr Zeit als sonst, über die Entwicklungen in den einzelnen Gemeinden zu sprechen“, so die Projektleiterin.</p>
<p>Die Vertreter der Storchendörfer präsentierten in Vorträgen die neuesten Entwicklungen rund um ihre Storchenpopulation sowie <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/vogelschutz-in-europa/unsere-zugvogelprojekte#c287">Maßnahmen zum Schutz der Schreitvögel</a>. Besonders beindruckend war das Beispiel des ungarischen Storchendorfs Nagybajom. Mit relativ kleinen Eingriffen ist es den dortigen Nationalparkmitarbeitern im zurückliegenden Herbst und Winter gelungen, den Bach Boronka in ein lebendiges Habitat für Insekten, Amphibien und somit auch für <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/vogelschutz-in-europa/steckbrief-weissstorch-ciconia-ciconia">Störche </a>zu verwandeln. Viele dort ausgestorbene Arten sind bereits in diesem Frühling zurückgekehrt. Das Beispiel aus Nagybajom zeigt, wie wertvoll sich Renaturierungsmaßnahmen auswirken können.</p>
<p>Neben Vorträgen und Gruppenarbeiten etwa zur Fragestellung, mit welchen ökonomischen, sozialen und politischen Faktoren die Storchendörfer in der alltäglichen Arbeit konfrontiert sind, standen auch zahlreiche Ausflüge auf dem Programm. Unter anderem ging es ins drei Kilometer entfernte Pentowo, einem Ortsteil der Gemeinde Tykocin. Hier, auf dem Pferdehof von Łukasz Toczyłowski brüten in diesem Jahr 23 Storchenpaare. Wohl an keinem anderen Ort in Europa ist die Dichte an Störchen auf so geringem Raum so hoch wie hier. Łukasz führte die Storchendorfvertreter über seinen Hof und erläuterte, wie positiv sich eine nachhaltige Form der Landwirtschaft auf die Population von Meister Adebar auswirken kann. Weitere Ausflüge gingen in den nahe gelegenen Narwianski-Nationalpark mit seiner modernen multimedialen Ausstellung im Besucherzentrum und auf die Narew, an deren Rand Tykocin liegt und in dessen Röhrichtbereichen noch eine Vielzahl seltener Vogelarten brütet.</p>
<p>Die Woche im Nordosten Polens hat allen Teilnehmenden noch einmal verdeutlicht, welche Bedeutung eine extensive Landwirtschaft für die dort beheimatete Natur und somit für die Artenvielfalt hat. Denn von der extensiven Bewirtschaftung profitiert nicht nur der Weißstorch, sondern etliche weitere Arten, wie ein für mitteleuropäische Ohren ungewohnt vielfältiges Vogel- und Froschkonzert in den Abend- und frühen Morgenstunden unter Beweis gestellt hat.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 01 Aug 2022 14:15:10 +0200</pubDate>
                        <title>Storchendorftreffen im serbischen Taraš</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/storchendorftreffen-im-serbischen-taras?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Endlich wieder persönlich zusammenkommen: Nach zwei Jahren Covid-Zwangspause haben sich Vertreter aus sieben Europäischen Storchendörfern in Taraš persönlich getroffen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vom 18. bis 21. Juli fand im serbischen Storchendorf Taraš das <a href="https://www.storkvillages.net/" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">19. Europäische Storchendorftreffen</a> statt. Nachdem in den beiden Jahren zuvor aufgrund der Corona-Pandemie nur Online-Konferenzen stattfinden konnten, waren alle anwesenden Storchenschützer froh, dass nun wieder ein persönliches Treffen möglich war.</p>
<p>Neben den Tätigkeitsberichten aus den Dörfern, Zukunftsworkshops und einem Vortrag des Vogelreisen-Anbieters Adrian Eisen Rupp standen auch zwei Exkursionen auf dem Programm des Treffens. Einmal ging es durch die Ortschaft Taraš und die angrenzenden Feuchtwiesen, beim zweiten Ausflug erkundeten die rund 30 Storchenschützer das Russanda-Naturreservat, ein bedeutendes Überwinterungsgebiet für zahlreiche Wasservögel. Dort hat Mirjana Rankov von unserer serbischen Partnerorganisation BPSSS über die Besonderheiten des Gebiets informiert.</p>
<p>Augenscheinlich war bei beiden Exkursionen die Trockenheit, die diesen Sommer in weiten Teilen Europas herrscht. „In dieser Region Serbiens hat es seit knapp drei Monaten nicht mehr geregnet. Der Anblick der ausgetrockneten Feuchtgebiete hat uns alle nachdenklich gestimmt“, sagt Ilka Beermann, Projektleiterin bei EuroNatur. Auf die <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/vogelschutz-in-europa/steckbrief-weissstorch-ciconia-ciconia">Brutsaison der Weißstörche</a> in Taraš scheint sich die Trockenheit indes nicht negativ auszuwirken. 31 Brutpaare haben bislang 71 Jungvögel großgezogen. „Offensichtlich haben die Altvögel in der besonders kritischen Frühphase der Aufzucht noch genug Nahrung für die Küken heranschaffen können“, vermutet Beermann.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Zugvögel</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 15 Feb 2022 15:52:19 +0100</pubDate>
                        <title>Letztes Webinar zu Weißstörchen</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/letztes-webinar-zu-weissstoerchen?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Die vierteilige Webinarreihe zum Thema „Menschliche Einflüsse auf die Ökologie der Weißstörche“ nähert sich ihrem Ende. Am Samstag, 19. Februar von 10-12 Uhr, findet die letzte Veranstaltung statt. Dabei wird es um die zunehmende Zahl von Überwinterern in den Brutgebieten gehen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In der menschlichen Vorstellungswelt ist der <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/vogelschutz-in-europa/steckbrief-weissstorch-ciconia-ciconia">Weißstorch </a>ein klassischer Zugvogel. Ein afrikanischer Pfeil, der im Hals eines überlebenden und nach Deutschland zurückgekehrten Weißstorchs gefunden wurde, brachte im frühen 19. Jahrhundert den Beweis, dass Weißstörche den Winter in Afrika verbringen. Die Rückkehr von Meister Adebar nach Europa wurde zu einem kulturell bedeutenden Ereignis; mit dem beliebten Kulturfolger kehrte auch endgültig der Frühling ein.</p>
<p>Doch längst ist das Zugverhalten der Vögel im Zuge der Klimakrise im Wandel, so auch beim Weißstorch. Dass die Westzieher unter den Störchen nicht mehr den weiten Weg bis nach Afrika antreten, sondern schon auf halbem Wege – auf der iberischen Halbinsel – bleiben, ist schön länger bekannt. Doch auch die Zahl der Überwinterer in den mitteleuropäischen Brutgebieten ist in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen.</p>
<p>Über die Chancen und Risiken, die mit dieser Strategie für die Weißstörche verbunden sind, referieren am 19. Februar Peter Enggist (Storch Schweiz) und andere Storchenfreunde und -expertinnen. Diskutieren Sie mit und melden Sie sich für den letzten Teil der Webinarreihe an unter: <a href="mailto:storch-schweiz@bluewin.ch" class="mail">storch-schweiz@bluewin.ch</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Artenschutz</category>
                            
                                <category>Zugvögel</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 21 Sep 2021 07:32:28 +0200</pubDate>
                        <title>Weißstörche und menschlicher Einfluss</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/weissstoerche-und-menschlicher-einfluss?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Eine vierteilige Webinarreihe informiert über aktuelle Entwicklungen anthropogener Einflüsse auf das Leben von Weißstörchen. Die Auftaktveranstaltung findet am 23. Oktober 2021 statt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Kehrichtdeponien, Speiseabfälle, Plastik, Schnüre in Nester, geändertes Zugverhalten – der <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/vogelschutz-in-europa/unsere-zugvogelprojekte#c287">Weißstorch</a> folgt dem Menschen und profitiert in vielerlei Hinsicht. Die starke Zunahme der Westpopulation wird denn auch in erster Linie auf diese Faktoren zurückgeführt. Diese Entwicklung hat aber auch ihre Schattenseiten: Störche nehmn mit der Nahrung Plastik- und Gummibestandteile auf und bringen Folien und Schnüre als Nistmaterial ans Nest, worin sich die Jungstörche verheddern.&nbsp;</p>
<p>In vier online Veranstaltungen per Zoom möchten wir uns mit Vorträgen und Diskussionen dieser Thematik widmen:<br> <br> <strong>1. Europas Mülldeponien vor dem Umbau:</strong> Geht in Spanien und Portugal die Nahrungsres-<br> source Müll für den Weissstorch verloren? Wie reagieren die westziehenden Weissstörche?<br> Gibt es für sie Alternativen? (Holger Schulz, Peter Enggist)<br> <em>Samstag 23.10.2021, 10-12 Uhr MEZ</em><br> <br> <strong>2. Weissstorch Zensus 2014/2015:</strong> Bestandsentwicklung und Unterschiede zwischen Ost- und<br> Westziehern und mögliche Ursachen (Kai-Michael Thomsen)<br> <em>Samstag 27.11.2021, 10-12 Uhr MEZ</em><br> <br> <strong>3. Müll in der Nahrung und als Nistmaterial bei Weissstörchen</strong> (Lorenz Heer)<br> <em>Samstag 22.01.2022, 10-12 Uhr MEZ</em><br> <br> <strong>4. Zunehmende Zahl Überwinterer in den Brutgebieten</strong> (Peter Enggist)<br> <em>Samstag 19.02.2022, 10-12 Uhr MEZ</em><br> <br> Es ist geplant, die Veranstaltungen in Deutsch abzuhalten und simultan auf einem zusätzlichen Audiokanal in Englisch zu übersetzen.<br> Reservieren Sie sich bitte schon jetzt diese Daten, weitere Informationen werden folgen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Stork</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 17 Sep 2020 10:48:18 +0200</pubDate>
                        <title>Schlechte Saison für Störche</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/schlechte-saison-fuer-stoerche?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>++ Nur wenige flügge Jungen in Europas Storchendörfern ++ Wetterextreme machen Weißstörchen zu schaffen ++ Erhalt von Feuchtgrünland bedeutet Klima- und Artenschutz ++</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Radolfzell, Europäische Storchendörfer. </strong>Die Brutsaison 2020 in Europas Storchendörfern war unbefriedigend. Die diesjährige Zählung von Brutpaaren und flüggen Küken bestätigte in manchen Dörfern die Stagnation der Bestände. Vielerorts war es die schlechteste Brutsaison seit vielen Jahren. So etwa auch im 1996 von der Naturschutzstiftung EuroNatur ausgezeichneten Storchendorf Rühstädt in Brandenburg. 26 Paare der großen Schreitvögel starteten in diesem Jahr einen Brutversuch auf den Dächern Rühstädts; insgesamt wurden lediglich 26 Küken großgezogen.</p>
<p>„Dies ist ein schlechter Wert. Um den Bestand langfristig stabil zu halten, sollten mindestens zwei Jungvögel pro Paar und Saison erfolgreich aufwachsen“, sagt Ilka Beermann. Sie koordiniert bei EuroNatur die <a href="https://www.storkvillages.net/" target="_blank" class="externalLink" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Tab" rel="noreferrer">Initiative der Europäischen Storchendörfer</a>. Populationserhaltende Bruten gelangen in diesem Jahr nur in wenigen Storchendörfern, etwa in der bulgarischen Adebar-Kommune Belozem. Die Gründe sind regional unterschiedlich. Ein später Wintereinbruch auf dem Balkan in diesem Frühjahr sorgte dafür, dass die Störche der östlichen Zugroute am Bosporus festhingen. „Eine verzögerte Ankunft im Brutgebiet und somit auch ein verspäteter Start ins Brutgeschäft haben zur Folge, dass insgesamt weniger Zeit für das Brüten und die Aufzucht der jungen Störche zur Verfügung steht“, so Beermann.</p>
<p>Generell spielen für den Bruterfolg der Weißstörche die Wetterbedingungen eine entscheidende Rolle. Diese sind in Zeiten der Klimakrise aber immer unbeständiger. Während der ungewöhnlich nasse Frühling im spanischen Storchendorf Malpartida de Cáceres für hohe Verluste unter den Jungstörchen sorgte, war es im brandenburgischen Rühstädt im dritten Jahr in Folge zu warm und trocken; viele Küken sind in den Nestern verhungert.</p>
<p>„Die Weißstörche leiden unter den Auswirkungen der menschengemachten Klimakrise, die sich in den nächsten Jahren vermutlich noch verschlimmern werden“, sagt Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer von EuroNatur. „Umso wichtiger ist es, die Lebensräume dieser faszinierenden Vögel zu schützen. Der Erhalt und die Renaturierung von feuchten Wiesen und Weiden helfen den Störchen unmittelbar und wirken sich auch positiv auf das Klima aus“, so Schwaderer weiter.</p>
<p><br><strong>Hintergrundinformationen:</strong></p><ul><li>Die Naturschutzstiftung EuroNatur engagiert sich seit ihrer Gründung für den Schutz der europäischen Zugvögel. Der geografische Schwerpunkt liegt auf der Adria-Zugroute, die quer über den Balkan, die Adria und Süditalien bis nach Nordafrika führt. Einen Kurzfilm zum Vogelzug über die östliche Adria finden Sie hier: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=arJenBAVr10" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.youtube.com/watch?v=arJenBAVr10</a></li><li>Seit 1994 zeichnet EuroNatur Dörfer oder Gemeinden, die sich besonders für den Storchenschutz engagieren, mit dem Titel „Europäisches Storchendorf“ aus. Die 15 Ortschaften werden durch die Auszeichnung als besonderes Kultur- und Naturerbe international bekannt. Mehr Informationen zur Initiative sowie die aktuellen Brutzahlen fast aller Dörfer finden Sie hier: <a href="https://www.storkvillages.net/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.storkvillages.net/</a></li><li>Dieses Video aus Rühstädt zeigt die Beringung von Jungstörchen im Nest Anfang Juli dieses Jahres: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=NAM2KnIsCtk&amp;feature=youtu.be" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.youtube.com/watch?v=NAM2KnIsCtk&amp;feature=youtu.be</a></li></ul><p><br><strong>Rückfragen:</strong> Christian Stielow, E-Mail: <a href="mailto:christian.stielow@euronatur.org">christian.stielow@euronatur.org</a>; +49 7732 92 72 15</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 13 Aug 2019 09:37:50 +0200</pubDate>
                        <title>Stromleitungen: Tödliche Gefahr für Zugvögel</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/stromleitungen-toedliche-gefahr-fuer-zugvoegel?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>++ Herbstlicher Vogelzug hat begonnen ++ Hochspannungsleitungen fordern weltweit Millionen Opfer unter Zugvögeln ++ Internationale Kampagne zum Zugvogelschutz geht in die zweite Runde ++</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Radolfzell.</strong> Weltweit werden jedes Jahr mehrere Hundert Millionen Vögel durch ungesicherte Stromleitungen getötet. Allein in Deutschland kommen laut einer vom NABU in Auftrag gegebenen Studie jedes Jahr 1 bis 1,8 Millionen Brutvögel und 500.000 bis 1 Million Rastvögel ums Leben. Sie kollidieren mit den massiven Stromkabeln&nbsp; und sterben an Genick- oder anderen Knochenbrüchen oder erleiden tödliche Stromschläge. Die Dunkelziffer der Vogelopfer liegt wesentlich höher. Die tödlichen Zusammenstöße verteilen sich über große Flächen und zahlreiche verendete Tiere werden schnell von Aasfressern vertilgt. Außerdem ist der Zusammenprall nicht immer auf der Stelle tödlich; viele Vögel sterben später an ihren Verletzungen, oftmals in größerer Entfernung zu den Stromleitungen.</p>
<p>„Hochspannungsleitungen stellen neben Kollisionen mit Autos und Gebäuden, der fortschreitenden&nbsp; Lebensraumzerstörung und der illegalen Jagd eine weitere menschengemachte Gefahrenquelle für Vögel dar. Insbesondere für Großvögel mit langen Flügeln bedeuten die Stromleitungen ein erhöhtes Risiko, das sich jetzt zu Beginn der Zugzeit nochmal erhöht“, sagt Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer der international tätigen Naturschutzstiftung EuroNatur.</p>
<p>In dem von EuroNatur ins Leben gerufenen <a href="https://www.storkvillages.net/" target="_blank" rel="noreferrer">Verbund der Europäischen Storchendörfer</a> spielt das Thema Elektrokution eine große Rolle. „Seitdem unsere Partner in einigen Storchendörfern die Strommasten isoliert haben, gab es dort keine tödlichen Zwischenfälle mehr. Allerdings bedürfen diese auch nach einer vogelfreundlichen Umgestaltung weiterer Pflege. Wenn sich etwa Störche auf den Masten zum Brüten niederlassen, können überstehende Äste das Risiko von Stromschlägen wieder erhöhen“, sagt Dr. Stefan Ferger, Projektleiter bei EuroNatur.</p>
<p><a href="https://www.birdlife.org/europe-and-central-asia" target="_blank" rel="noreferrer">BirdLife International</a> und diverse Partnerorganisationen, darunter auch EuroNatur, gehen heute mit der Kampagne „<a href="https://flightforsurvival.org/" target="_blank" rel="noreferrer">Flight for Survival</a>“ in die zweite Runde. Hauptsächlich geht es hierbei um die illegale Vogeljagd im Mittelmeerraum. Die Kampagne macht aber auch auf Gefahren durch Elektrokution oder Vergiftung aufmerksam.</p>
<p><strong>Hintergrundinformationen:</strong></p><ul> 	<li>Mehr zum Thema Elektrokution finden Sie auf der Webseite der Europäischen Storchendörfer: <a href="https://www.storkvillages.net/energy/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.storkvillages.net/energy/</a></li> 	<li>Allgemeine Informationen zu der Initiative der Europäischen Storchendörfer finden Sie hier: <a href="https://www.storkvillages.net/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.storkvillages.net/</a></li> 	<li>Die Zeit des Vogelzugs stellt auch den Höhepunkt der Jagdsaison auf Vögel dar. Die Naturschutzstiftung EuroNatur engagiert sich seit ihrer Gründung für den Schutz der europäischen Zugvögel und ein Ende der illegalen Vogeljagd. Der geografische Schwerpunkt liegt auf der Adria-Zugroute, die quer über den Balkan, die Adria und Süditalien bis nach Nordafrika führt. Einen Kurzfilm zum Vogelzug über die östliche Adria finden Sie hier: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=arJenBAVr10" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.youtube.com/watch?v=arJenBAVr10</a>&nbsp;&nbsp;</li> 	<li>Die von BirdLife International initiierte Kampagne „Flight For Survival“ portraitiert sieben ausgewählte Zugvogelarten (u.a. den Weißstorch) und schildert die Gefahren, denen die gefiederten Weltenbummler auf ihrem Zugweg ausgesetzt sind. Weitere Informationen zur Kampagne, die heute in ihre zweite Runde geht, finden Sie hier: <a href="https://flightforsurvival.org/" target="_blank" rel="noreferrer">https://flightforsurvival.org/</a></li> </ul><p><strong>Rückfragen: </strong>Christian Stielow, E-Mail: <a href="mailto:christian.stielow@euronatur.org">christian.stielow@euronatur.org</a>; +49 7732 92 72 15</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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