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            <title>EuroNatur - Wolf</title>
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            <description>Alle Meldungen zum Thema &quot;Wolf&quot;</description>
            <language>de</language>
            
                <copyright>TYPO3 News</copyright>
            
            <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 20:46:32 +0200</pubDate>
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                        <pubDate>Fri, 09 May 2025 13:46:50 +0200</pubDate>
                        <title>EU-Parlament stimmt für schwächeren Wolfsschutz</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/eu-parlament-stimmt-fuer-schwaecheren-wolfsschutz?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>In einem für die biologische Vielfalt ganz Europas äußerst bedenklichen Schritt hat das Europäische Parlament am 8. Mai den Vorschlag der Europäischen Kommission gebilligt, den Schutzstatus von Wölfen im Rahmen der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH) herabzustufen. Besonders besorgniserregend: Abgestimmt wurde in einem Dringlichkeitsverfahren, bei dem der zuständige Umweltausschuss nicht einmal angehört wurde. ++ Nachtrag vom 10. Juni 2025: Nach dem EU-Parlament haben jetzt auch die Mitgliedsstaaten der Änderung zugestimmt. ++</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Abstimmung vom 8. Mai 2025 gewährt den Mitgliedsstaaten größere Freiheit beim Management ihrer Wolfspopulationen – einschließlich erleichterter Abschüsse der Tiere. Diese Entscheidung stellt einen weiteren Rückzug von einer wissenschaftsbasierten Naturschutzpolitik dar. Dabei sind die <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/woelfe-in-europa/wolf-projekte">Wolfspopulationen in vielen Regionen Europas</a> weiterhin gefährdet und die Wirksamkeit von Abschüssen zum Schutz der Nutztiere von Expertinnen stark umstritten. Führende Wissenschaftlerinnen, Naturschützer und zivilgesellschaftliche Gruppen haben deshalb immer wieder gewarnt, dass eine Herabstufung des Schutzstatus fahrlässig sei.</p>
<p>„Bei dieser Abstimmung ging es nicht nur um Wölfe – es ging auch darum, ob sich die EU-Politik von Wissenschaft und Sachkenntnis oder von politischem Populismus leiten lässt“, sagt <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/antje-henkelmann">Antje Henkelmann</a>, Wolfsexpertin bei EuroNatur. „Die gestrige Entscheidung sendet das falsche Signal, nämlich dass Emotionen und Fehlinformationen über Beweise und ökologische Verantwortung gestellt werden. Seit mehr als 30 Jahren schützt die FFH-Richtlinie Europas letzte Naturgebiete und seltene Arten. Die Aushöhlung des Wolfschutzes stellt einen gefährlichen Präzedenzfall dar, der die gesamte Natur in Europa bedrohen könnte.“</p>
<p>EuroNatur appelliert an die nationalen Regierungen, den <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/woelfe-in-europa/steckbrief-wolf">strengen Schutzstatus des Wolfs</a> im nationalen Recht beizubehalten und in konstruktive Maßnahmen wie Herdenschutz, eine schnelle Entschädigung für getötete Nutztiere sowie Aufklärungsarbeit zu investieren. Europas Naturerbe und seine Glaubwürdigkeit bei den weltweiten Bemühungen um die biologische Vielfalt stehen auf dem Spiel.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 03 Dec 2024 15:59:01 +0100</pubDate>
                        <title>Europas Wölfe unter Beschuss: Berner Konvention schwächt Wolfsschutz ab</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/europas-woelfe-unter-beschuss-berner-konvention-schwaecht-wolfsschutz-ab?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Der Ständige Ausschuss der Berner Konvention hat am 3. Dezember mehrheitlich dafür gestimmt, den Schutzstatus des Wolfs herabzusetzen. Diese Entscheidung, die durch den Vorstoß der EU zur Aufweichung des Wolfsschutzes vorangetrieben wurde, ist ein folgenschwerer Schritt, der jeder soliden wissenschaftlichen Grundlage entbehrt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit ihrer Abstimmung, den <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/woelfe-in-europa/wolf-projekte">Schutz der Wölfe </a>im Rahmen der Berner Konvention zu schwächen, ignorierten die EU-Mitgliedstaaten die Appelle von mehr als 300 zivilgesellschaftlichen Organisationen, darunter EuroNatur, und auch wissenschaftlicher Gremien wie der Large Carnivore Initiative for Europe, LCIE.</p>
<p>Auch im Rahmen der bisherigen Gesetzgebung war bereits ein verantwortungsvolles Wolfsmanagement möglich, einschließlich der Entnahme von <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/woelfe-in-europa">Wölfen</a>, wo dies erforderlich sein sollte. Dennoch schlug die Europäische Kommission im Dezember 2023 vor, den Schutz der Wölfe unter dem Vorwand des Weidetierschutzes zu schwächen. Dies geschah nach einem sehr undurchsichtigen Konsultationsprozess, der auf Initiative der NGO ClientEarth aktuell vom Ombudsmann der EU untersucht wird.</p>
<p>Nur dank strenger Schutzmaßnahmen konnte sich die Wolfspopulation in Europa in den letzten Jahrzehnten überhaupt langsam erholen. Sie bleibt jedoch weiterhin in vielen Regionen gefährdet. Ein hoher Schutzstatus ist somit entscheidend, um eine langfristige Stabilität der Bestände zu erreichen und zu sichern. Anstatt Spannungen abzubauen, dürfte die Entscheidung die Polarisierung eher verschärfen und das Vertrauen in die Bemühungen um ein effektives Management der Wolfspopulationen untergraben.</p>
<p>„Die Entscheidung zur Abschwächung des Schutzstatus des Wolfs entgegen wissenschaftlicher Erkenntnisse schmälert die Glaubwürdigkeit der EU-Umweltpolitik erheblich und setzt jahrelange Schutzbemühungen leichtfertig aufs Spiel“, kritisiert <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/antje-henkelmann">Antje Henkelmann</a> von EuroNatur. „Die Aufhebung des strengen Schutzes im Rahmen der Berner Konvention ebnet den Weg für die weitere Aushöhlung des Artenschutzes in der Europäischen Union“, befürchtet die EuroNatur-Projektleiterin und Wolfsexpertin.</p>
<p>„Dieser Schritt könnte sich auch negativ auf die Naturschutzbemühungen in den Beitrittsländern der EU auswirken“, sagt <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/mareike-brix">Mareike Brix</a>, Programmleiterin Große Beutegreifer bei EuroNatur. „Viele der Länder orientieren sich in ihrer Naturschutzpolitik an der Gesetzgebung der Europäischen Union. Da ist es ein fatales Signal, wenn die Naturschutzgesetze nun von der EU selbst ausgehebelt werden“, so Brix.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 25 Sep 2024 15:18:02 +0200</pubDate>
                        <title>Wolfsschutz in Europa geschwächt</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/wolfsschutz-in-europa-geschwaecht?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Schwerer Schlag für Wissenschaft und Artenvielfalt nach Abstimmung der EU-Mitgliedsstaaten</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Eine Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten hat dem Vorschlag der Europäischen Kommission zugestimmt, den <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/woelfe-in-europa">Schutzstatus des Wolfes</a> im Rahmen der Berner Konvention herabzustufen. Diese Änderung öffnet dem Abschuss von Wölfen Tür und Tor – und stellt lediglich eine Scheinlösung für Wolfsrisse an Nutztieren dar. Die Entscheidung ist wissenschaftlich nicht begründbar und läuft Europas Verpflichtung zum Schutz und zur Wiederherstellung der Artenvielfalt zuwider. Der Beschluss wurde gefasst, nachdem Deutschland in letzter Minute seine Position von Enthaltung zu Unterstützung geändert hatte.</p>
<p>Mit dieser Entscheidung haben sich die Mitgliedstaaten dafür entschieden, einen Aufruf von über 300 Organisationen der Zivilgesellschaft, darunter EuroNatur, und über 300.000 Menschen, zu ignorieren. In dem Aufruf und <a href="https://secure.avaaz.org/campaign/en/stop_wolf_hunting_loc/" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">der Petition</a> forderten die Unterzeichner, den wissenschaftlichen Empfehlungen zu folgen und die Bemühungen zur Förderung der Koexistenz mit Großen Beutegreifern durch Präventionsmaßnahmen zu verstärken.</p>
<p>Die heutige Entscheidung untergräbt nicht nur jahrzehntelange Bemühungen um den Schutz des Wolfes, sondern stellt auch einen erheblichen Rückschlag für einen der größten Erfolge der Europäischen Union im Bereich des Artenschutzes dar: das Comeback des <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/woelfe-in-europa/steckbrief-wolf">Wolfes</a>, der in weiten Teilen Europas beinahe ausgerottet war.</p>
<p>Wölfe sind sowohl durch die Berner Konvention als auch durch die Habitat-Richtlinie der EU streng geschützt und stellen eine Schlüsselart dar, die für intakte Ökosysteme und die biologische Vielfalt in ganz Europa von entscheidender Bedeutung ist. Eine Schwächung ihres Schutzes würde die laufende Erholung der Wolfspopulationen gefährden.&nbsp;</p>
<p>„Die Entscheidung der EU wird nicht nur die nach wie vor fragilen Wolfspopulationen in weiten Teilen Europas destabilisieren, sondern auch die bedeutenden Fortschritte auf dem Weg zu einer konfliktarmen Koexistenz von Mensch und Wolf untergraben“, sagt <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/antje-henkelmann">Antje Henkelmann</a>, Projektleiterin und Wolfsexpertin bei EuroNatur. „Nur effizienter Herdenschutz kann Nutztierrissen vorbeugen. Stattdessen legt die EU den Schwerpunkt auf symbolträchtige, aber ineffiziente Abschüsse. Mit ihrer Kehrtwende schwächt die Bundesumweltministerin nicht nur den Wolfsschutz, sondern gibt populistischen Forderungen nach, die Weidetierhaltenden wenig nützen“, so die Biologin.&nbsp;</p>
<p>Der heutigen Entscheidung der EU-Mitgliedsstaaten folgt nun ein längerer formaler Prozess. Die Entscheidung zur Schwächung des Schutzstatus wird auf der nächsten EU-Ratstagung am 26. September formell angenommen, so dass die Europäische Kommission ihn rechtzeitig dem Ständigen Ausschuss der Berner Konvention vorlegen kann. Die EU wird den Vorschlag bei der letzten Abstimmung, die für Dezember geplant ist, als einheitlicher Block unterstützen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 19 Sep 2024 08:12:22 +0200</pubDate>
                        <title>Wolfsschutz stärken, nicht schwächen!</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/wolfsschutz-staerken-nicht-schwaechen?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Mehr als 300 zivilgesellschaftliche Gruppen fordern die EU auf, die Bemühungen um das konfliktarme Zusammenleben mit Wölfen zu stärken und nicht zu untergraben. Die Mitgliedstaaten sollten den Schutz der Wölfe stärken und nicht abschwächen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Eine große Koalition aus zivilgesellschaftlichen Organisationen, darunter EuroNatur, fordert die EU-Mitgliedstaaten auf, den Vorschlag der Europäischen Kommission abzulehnen, den <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/woelfe-in-europa">Wolfsschutz </a>im Rahmen der Berner Konvention herabzustufen. Stattdessen fordert die Koalition, die Bemühungen um eine konfliktarme Koexistenz mit <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs">Großen Beutegreifern</a>, einschließlich präventiver Maßnahmen, zu stärken.</p>
<p>Da die EU-Mitgliedstaaten über den politisch motivierten Vorschlag der Europäischen Kommission entscheiden müssen, fordert die Koalition aus zivilgesellschaftlichen Organisationen die EU zu Folgendem auf:</p><ol><li>Die friedliche Koexistenz von Mensch und <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/woelfe-in-europa/steckbrief-wolf">Wolf </a>fördern: Präventive Maßnahmen wie den Einsatz von Zäunen und Herdenschutzhunden verstärken und sie den Landwirten leichter zugänglich machen.</li><li>Schutz durchsetzen: Sorge dafür tragen, dass die illegale Tötung von Wölfen aufhört, und die Habitat-Richtlinie der EU eingehalten wird.</li><li>Bewusstsein schärfen: Wissenschaftlich fundiert aufklären über die ökologischen und sozioökonomischen Vorteile der Wölfe.</li><li>Wissenschaft respektieren: Bei Änderungen des Wolfsschutzes muss sich auf solide Daten gestützt werden, nicht auf politischen Druck.</li></ol><p>„Medienberichten zufolge wurde großer politischer Druck auf die Mitgliedstaaten ausgeübt, den unwissenschaftlichen und politisch motivierten Vorschlag der Europäischen Kommission zu akzeptieren“, so die Organisatoren der Koalition. Sie betonen, dass dies ein entscheidender Moment für die Umweltminister der EU sei.</p>
<p>„Wölfe müssen streng geschützt bleiben - nicht nur der Art zuliebe, sondern auch für den Erhalt unserer Ökosysteme und die Glaubwürdigkeit der Europäischen Union, die jetzt mit gutem Beispiel für konsequenten Artenschutz vorangehen muss“, sagt EuroNatur-Projektleiterin und Wolfsexpertin <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/antje-henkelmann">Antje Henkelmann</a>.</p>
<p><br><strong>Hintergrundinformationen:</strong></p><ol><li>Hier finden Sie den <a href="https://eeb.org/library/joint-statement-by-300-civil-society-organisations-calling-for-strict-wolf-protection-to-be-maintained/" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">Link zum Statement</a>.</li><li>Am Internationalen Tag des Wolfes (13. August) hat <a href="https://secure.avaaz.org/campaign/en/stop_wolf_hunting_loc/" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">Avaaz eine Petition</a> gestartet, in der die Umweltminister der EU-Mitgliedstaaten aufgefordert werden, dafür zu sorgen, dass Wölfe weiterhin unter strengem Schutz stehen. Bis heute (Stand: 19.9.24) haben 292.167 Menschen den Aufruf unterzeichnet.</li><li>Ende 2023 haben fast 300 Nichtregierungsorganisationen, darunter EuroNatur, einen gemeinsamen Brief unterzeichnet, in dem sie die Präsidentin der Europäischen Kommission aufforderten, den bestehenden Schutz für Wölfe in ganz Europa beizubehalten. „Solange die Europäische Kommission keine substanziellen neuen wissenschaftlich fundierten Beweise vorlegen kann, sind Wissenschaft und öffentliche Meinung eindeutig: Die Änderung des Schutzstatus des Wolfes – sei es im Rahmen des EU-Rechts oder der Berner Konvention – ist nicht gerechtfertigt“, heißt es in dem Schreiben.</li></ol>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 18 Apr 2024 13:08:06 +0200</pubDate>
                        <title>Wolf im Schwarzwald überfahren</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/wolf-im-schwarzwald-ueberfahren?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Erneut ist beim Schluchsee in Baden-Württemberg ein Wolf überfahren worden. Es ist das zweite überfahrene Tier innerhalb eines halben Jahres. Besonders bitter: Die tote Wölfin war trächtig.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland ist zerschnitten von Straßen. Dies stellt für zahllose Tiere eine tödliche Bedrohung dar auf ihren täglichen Wanderungen, auch für <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/woelfe-in-europa">Wölfe</a>. Der Verkehr ist hierzulande die mit Abstand häufigste Todesursache für die <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs">Großen Beutegreifer</a>. Im Schwarzwald nahe des Schluchsees sind innerhalb von nur vier Monaten gleich zwei Wölfe überfahren worden.</p>
<p>Ende Dezember wurde ein noch junger Wolf Opfer des Straßenverkehrs. Bei dem Exemplar handelte es sich um den ersten Wolfsnachwuchs im Ländle seit über 150 Jahren. Nun wurde ein <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/woelfe-in-europa/steckbrief-wolf">weiblicher Wolf</a> überfahren, bei dem es sich sehr wahrscheinlich um die Mutter des im Dezember getöteten Welpen handelt. Besonders tragisch: Die Fähe war erneut trächtig.</p>
<p>„Das ist ein herber Rückschlag für den <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/woelfe-in-europa/wolf-projekte#c154">Wolfsschutz in Baden-Württemberg</a>“, sagt <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/antje-henkelmann">Antje Henkelmann</a>, Projektleiterin bei EuroNatur. „Wann es erneut zu einer Rudelbildung im Land kommt, ist nun völlig ungewiss.“ Aktuell leben nur männliche Wölfe im Südwesten Deutschlands, Weibchen sind tendenziell wesentlich weniger wanderfreudig.&nbsp;</p>
<p>EuroNatur engagiert sich vor allem in Ost- und Südosteuropa für den Schutz der Wölfe. Das beinhaltet auch, dass wir uns für den Ausbau grüner Wildbrücken einsetzen, die den Unfalltod von Wildtieren nachweislich reduzieren. In Baden-Württemberg ist die Stiftung neben anderen Naturschutzverbänden am Ausgleichsfonds Wolf beteiligt. Der Fonds greift für den Fall, dass Wölfe Nutztiere gerissen haben.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 21 Dec 2023 07:15:03 +0100</pubDate>
                        <title>Wölfe laufen Gefahr, weniger geschützt zu werden</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/woelfe-in-gefahr-weniger-geschuetzt-zu-werden?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Die Europäische Kommission hat den Mitgliedstaaten einen Vorschlag zur Herabstufung des Schutzstatus des Wolfes im Rahmen der Berner Konvention unterbreitet. Dieser Vorschlag wird nicht durch wissenschaftliche Erkenntnisse gestützt und ist ein Schlag ins Gesicht für die Bemühungen um den Schutz des Wolfes in Europa. Wie Hunderte von anderen Nichtregierungsorganisationen in ganz Europa lehnt EuroNatur diesen politischen Schritt entschieden ab und fordert alle Mitgliedsstaaten auf, ihn abzulehnen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Dieser Vorschlag könnte die Bemühungen um das Überleben des Wolfs in seinem natürlichen Lebensraum stark beeinträchtigen", sagt <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/antje-henkelmann">Antje Henkelmann</a>, Projektleiterin Wolf bei EuroNatur. „Der Vorschlag von Präsidentin von der Leyen ist ein offensichtlicher Versuch, die Unfähigkeit oder den Unwillen von ihr und ihren politischen Verbündeten zu kaschieren, sozioökonomische Probleme im ländlichen Raum und strukturelle Defizite im europäischen Agrarsektor anzugehen."</p>
<p>„Bereits im vergangenen Jahr hat sich die Berner Konvention mit diesem Thema befasst und eine Herabstufung des Wolfes abgelehnt. Warum also es jetzt noch einmal versuchen? Die Fakten haben sich nicht geändert, nur die Einschätzung einiger hat sich geändert. Tatsächlich bringt die Herabstufung des Schutzstatus keine Vorteile für die Weidetierhalter, die Wählergruppe, die manche Politiker so gerne zufrieden stellen wollen", sagt <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/gabriel-schwaderer">Gabriel Schwaderer</a>, Geschäftsführer von EuroNatur. Das belegt auch eine <a href="https://www.euronatur.orgfileadmin/docs/arten/Wolf/ConservationLetters-2023-Kutal-TestingaconservationcompromiseNoevidencethatpublicwolfhuntinginSlovakia.pdf" target="_blank" class="download" rel="noreferrer">aktuelle slowakische Studie</a>.</p>
<p>Darüber hinaus könnte die Herabstufung des <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/woelfe-in-europa">Schutzstatus des Wolfes</a> schwerwiegende Auswirkungen nicht nur auf das Überleben der Art in ihrem natürlichen Lebensraum, sondern auch auf die europäische Naturschutzpolitik haben: Die Habitat-Richtlinie, ein wichtiges Rechtsinstrument zum Schutz von Lebensräumen und Arten in ganz Europa, könnte dadurch einer weiteren Überprüfung unterzogen werden. Diese Aussicht hat bei Naturschützern die Alarmglocken schrillen lassen, da jede Änderung der Richtlinie weitreichende Folgen für das empfindliche Gleichgewicht der europäischen Ökosysteme haben könnte.</p>
<p>Wölfe spielen eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung des Gleichgewichts der Ökosysteme und der biologischen Vielfalt und stellen mit ihrer Rückkehr in die Teile Europas, in denen die Art zuvor ausgerottet war, einen beachtlichen Erfolg für den Naturschutz dar. Maßnahmen zur Verhinderung von Angriffen, zur Überwachung und zur Entschädigung wurden entwickelt, getestet und haben sich seit Jahren bewährt. Ihre Umsetzung ist eine Frage des politischen Willens. EuroNatur fordert alle Mitgliedstaaten nachdrücklich auf, den Vorschlag abzulehnen und sich für eine wissenschaftlich fundierte Entscheidungsfindung und einen verantwortungsvollen Umgang mit Wildtieren einzusetzen, um Europas Naturerbe zu erhalten.</p>
<p>Vor der Bekanntgabe des Vorschlags am 20. Dezember hatten mehr als <a href="https://www.euronatur.orgfileadmin/docs/arten/Wolf/Open_letter_NGOS_to_wolves_UvL_final.pdf" target="_blank" class="download" rel="noreferrer">300 Naturschutz-NGOs einen Brief an die EU-Kommission </a>geschickt, in dem sie eine Entscheidung zu diesem Thema auf der Grundlage verlässlicher wissenschaftlicher Daten forderten.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 18 Dec 2023 13:46:58 +0100</pubDate>
                        <title>Mehr als 300 NGOs stemmen sich gegen die Drohung, den Schutzstatus des Wolfs zu ändern</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/ngos-gegen-drohung-schutzstatus-des-wolfs-zu-aendern?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Die Europäische Kommission lässt sich von unzutreffenden Behauptungen einer Gefahr für Mensch und Landwirtschaft zu Überlegungen hinreißen, den Schutzstatus des Wolfs zu ändern. EuroNatur und mehr als 300 weitere NGOs läuten die Alarmglocken hinsichtlich der möglichen Folgen einer solchen Entscheidung.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die EU dem Wolf seinen Schutzstatus wegnimmt, droht im nächsten Schritt eine Schwächung der gesamten FFH-Richtlinie, eines Grundpfeilers der Naturschutzgesetzgebung. Diese Entwicklung ist zutiefst besorgniserregend, denn damit droht eine Zerbröselung des so wichtigen Schutzes der Tier- und Pflanzenwelt.</p>
<p>Entstanden sind die gegenwärtigen Überlegungen, den Schutzstatus des Wolfs zu schwächen, durch irreführende Behauptungen, Wolfpopulationen würden Menschen und die Viehwirtschaft bedrohen. Diese Behauptungen beruhen nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen: In Europa gilt der Wolf nicht als gefährlich für den Menschen, und Schäden an Nutztieren sind häufig auf das Fehlen einer angemessenen Überwachung beziehungsweise eines physischen Schutzes zurückzuführen. Mit bewährten Gegenmaßnahmen wie Zäunen und Herdenschutzhunden ist die Koexistenz mit Wölfen möglich.</p>
<p>Wenn der Schutzstatus des Wolfs aber herabgesetzt wird, könnte das gesamte EU-Naturschutzrecht in Mitleidenschaft gezogen werden. Die FFH-Richtlinie, ein zentrales Instrument für den Schutz von Lebensräumen und Arten in der gesamten EU, könnte aufgeschnürt werden, mit weitreichenden Konsequenzen für die ohnehin fragile Balance der europäischen Ökosysteme.</p>
<p>Heute senden die 300 NGOs einen <a href="https://www.euronatur.orgfileadmin/docs/arten/Wolf/Open_letter_NGOS_to_wolves_UvL_final.pdf" target="_blank" class="download" rel="noreferrer">offenen Brief </a>an Kommissionspräsidentin von der Leyen und verlangen, dass alle Entscheidungen zu diesem Thema nur auf der Grundlage verlässlicher wissenschaftlicher Daten getroffen werden, dass der rechtliche Artenschutz für den Wolf bestehen bleibt und dass jene Maßnahmen vorangetrieben werden, die eine Koexistenz von Mensch und Wolf fördern.</p>
<p>Dem zugrunde liegt das grundlegende Bekenntnis zur Bewahrung der Biodiversität und zur Koexistenz. Wölfe spielen für das Gleichgewicht der Ökosysteme und für die Artenvielfalt eine wichtige Rolle. Ihre Rückkehr in Gebiete, wo sie zuvor ausgerottet worden waren, ist ein sehr positives Zeichen für den Artenschutz. EuroNatur appelliert dringend an die Europäische Kommission, wissenschaftsbasierter Entscheidungsfindung und verantwortungsvollem Wildtiermanagement zum Schutz des europäischen Naturerbes den Vorzug zu geben.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 13 Sep 2023 13:31:38 +0200</pubDate>
                        <title>EU-Kommission nimmt den Wolf ins Visier</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/eu-kommission-nimmt-den-wolf-ins-visier?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Ursula von der Leyen warnt vor angeblich „gefährlichen Wölfen“ – Naturschutzorganisationen kritisieren irreführende Aussagen und unseriöse Datenerhebung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In einem <a href="https://www.euronatur.orgfileadmin/docs/umweltpolitik/Biodiversitaet/23_09_11_Joint_NGO_letter_on_wolves_Final.pdf" target="_blank" class="download" rel="noreferrer">offenen Brief</a> haben zahlreiche Natur- und Tierschutzorganisationen die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen für ihre scharfe Wortwahl beim Thema Wolf kritisiert. In einer Pressemitteilung der EU-Kommission hatte von der Leyen Wölfe als „echte Gefahr für Vieh und potentiell auch für Menschen“ bezeichnet. Mit „großer Besorgnis“ reagierten internationale Naturschutzorganisationen, darunter auch EuroNatur, auf die irreführende Formulierung, die unnötige Sorgen schürt und vor allem nicht auf wissenschaftlichen Daten beruht. „In Europa stellt der Wolf in der Regel keine Gefahr für Menschen dar“, betont auch <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/antje-henkelmann">Antje Henkelmann</a>, Projektleiterin Wolf bei EuroNatur. „Wir müssen Wege finden, Konflikte zwischen Menschen und Wildtieren so gut wie möglich zu vermeiden und Herdentiere zu schützen – Übergriffe auf Nutztiere können mit erprobten Gegenmaßnahmen beinahe ausgeschlossen und im Zweifel finanziell kompensiert werden. Dass die EU-Kommissionspräsidentin nun jenseits wissenschaftlicher Sachlagen argumentiert und verbal so scharf gegen den Wolf schießt, erfüllt uns mit Sorge.“</p>
<p>Zudem bemängeln die Naturschutzorganisationen eine intransparente und kurzfristige Datenerhebung via Email, welche die Kommission nutzen möchte, um möglicherweise den Schutzstatus des Wolfes zu verringern. „Der Wolf darf nicht als trojanisches Pferd für eine Veränderung der Habitat-Richtlinie benutzt werden, die noch so viele weitere Arten in ganz Europa schützt“, sagt Antje Henkelmann. „Die Richtlinie darf nicht aufgeweicht werden, seriöse Daten aus den Mitgliedsländern liegen vor.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 15 Jun 2023 06:26:37 +0200</pubDate>
                        <title>Wolfnachwuchs im Schwarzwald bestätigt</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/wolfnachwuchs-im-schwarzwald-bestaetigt?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>++ Fotofallenbild aus der Gemeinde Schluchsee liefert Nachweis für Nachwuchs ++ Erstes Wolfsrudel seit über 150 Jahren in Baden-Württemberg ++</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Freiburg, Radolfzell</strong>. Freudige Botschaft mit historischer Tragweite: Nach mehr als 150 Jahren gibt es wieder Wolfsnachwuchs in Baden-Württemberg. Ein Fotofallenbild vom 6. Juni zeigt einen <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/woelfe-in-europa/steckbrief-wolf">weiblichen Wolf</a> (Fähe) mit deutlich erkennbarem Gesäuge (aktiven Milchdrüsen). Damit hat sich die Vermutung, dass es nach Einwanderung einer Fähe im zurückliegenden Winter in das Gebiet um den Schluchsee zur Reproduktion kommen könnte, bestätigt. Bereits seit einigen Jahren leben wieder <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/woelfe-in-europa/wolf-projekte">Wölfe im Schwarzwald</a>, bis zum vergangenen Winter jedoch nur männliche Tiere.</p>
<p>EuroNatur begrüßt die Rückkehr der <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs">Großen Beutegreifer </a>nach Baden-Württemberg und warnt angesichts der jungen Wolfsfamilie vor Panikmache: „Der Wolf nimmt als oberstes Glied der Nahrungskette eine wichtige Funktion im Ökosystem ein. Seine Rückkehr wirkt sich positiv auf die Artenzusammensetzung unserer Wälder und Kulturlandschaften aus“, sagt <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/antje-henkelmann">Antje Henkelmann</a>, Projektleiterin für Wolfsschutz bei EuroNatur. „Gleichzeitig nehmen wir die Sorgen der lokalen Bevölkerung ernst.“</p>
<p>Damit Weidetierhalterinnen und Schäfer gut auf die Rückkehr der Wölfe vorbereitet sind, setzt sich EuroNatur gemeinsam mit anderen Akteuren aus Baden-Württemberg für wirkungsvollen Herdenschutz ein und ist Mitglied in der „Trägergemeinschaft Ausgleichsfond“. „Landwirtschaftliche Betriebe benötigen weiterhin finanzielle und fachliche Unterstützung“, sagt <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/gabriel-schwaderer">Gabriel Schwaderer</a>, Geschäftsführer von EuroNatur. „Herdenschutz bildet die Grundlage für die friedliche Koexistenz von Wölfen, Weidetieren und Menschen. Erfahrungen aus anderen Teilen Europas, wo wesentlich mehr Wölfe als bei uns leben, belegen deutlich: Dort, wo Herdenschutz betrieben wird, sinken die Übergriffe auf Nutztiere.“</p>
<p><br> <strong>Hintergrundinformationen: </strong></p><ul> 	<li><a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/woelfe-in-europa/steckbrief-wolf">Wolfsnachwuchs</a>: Wölfe gebären im Durchschnitt vier bis sechs Welpen, die Ende April, Anfang Mai zur Welt kommen. Sie sind bei ihrer Geburt taub, blind und wiegen gerade einmal ein halbes Kilogramm. Ihre Wurfhöhle verlassen sie nach etwa drei Wochen zum ersten Mal. Mit sechs bis sieben Monaten sind die Welpen dann bereits fast so groß wie ausgewach­sene Wölfe und laufen mit den anderen Rudelmitgliedern mit.</li> 	<li><a href="https://lnv-bw.de/ausgleichsfond-fuer-wolfschaeden/" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">Ausgleichsfonds für Wolfschäden</a>: Um das friedliche Zusammenleben von Wolf, Mensch und Nutztier zu ermöglichen, wurde vom Land ein „Managementplan Wolf“ erstellt, an dem die Natur- und Jagdverbände mitgewirkt haben. Die Naturschutzverbände BUND BW, EuroNatur, LNV, NABU BW und ÖJV haben zusammen mit dem Umweltministerium einen Ausgleichsfonds Wolf gegründet für die Fälle, dass Wölfe Nutztiere gerissen haben. Die Verbände möchten so zur besseren Akzeptanz des Wolfes beitragen.</li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 10 Feb 2023 14:41:37 +0100</pubDate>
                        <title>Keine Sorge vor dem Wolf</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/keine-sorge-vor-dem-wolf?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Erstmals seit mehr als 100 Jahren wurde im Schwarzwald eine Wölfin nachgewiesen. Da bereits zwei männliche Wölfe in der Region leben, könnte es bald zum ersten Wolfsnachwuchs seit der Ausrottung der Großen Beutegreifer im Ländle kommen. EuroNatur plädiert für eine sachliche Diskussion.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Durch Baden-Württemberg könnte vielleicht bald wieder ein Wolfsrudel streifen. Diese Aussicht sorgt bei manchen Menschen im Südwesten für Unruhe und Ablehnung. Erste Rufe nach Abschüssen und „Wolfsobergrenzen“ werden laut. Die in Radolfzell ansässige Naturschutzstiftung EuroNatur begrüßt die Rückkehr der Wölfe in ihre angestammte Heimat. „Der Wolf nimmt als oberstes Glied der Nahrungskette eine wichtige Funktion im Ökosystem ein. Seine Rückkehr wirkt sich positiv auf die Artenzusammensetzung unserer Wälder und Kulturlandschaften aus“, sagt Antje Henkelmann, Projektleiterin für <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/woelfe-in-europa">Wolfsschutz </a>bei EuroNatur. „Gleichzeitig nehmen wir die Sorgen der lokalen Bevölkerung ernst.“</p>
<p>Anfang Januar waren der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) in Freiburg sieben tote Ziegen in Münstertal gemeldet worden. Bei der darauffolgenden Untersuchung der Abstrichproben am Senckenberg-Zentrum für Wildtiergenetik konnten die Risse einer Fähe zugeordnet werden. Seit dem Vorfall zu Beginn des Jahres geht die Angst vor weiteren Rissen in der Region um. Doch mehr Wölfe führen nicht automatisch zu mehr getöteten Nutztieren. „Erfahrungen aus anderen Teilen Europas, wo wesentlich mehr Wölfe als bei uns leben, belegen deutlich: Dort, wo Herdenschutz betrieben wird, sinken die Übergriffe auf Nutztiere“, sagt Antje Henkelmann. „Die Menge an Wildtieren, die der Wolf erbeuten kann, ist bei uns derzeit so hoch, dass gut gesicherte Nutztierherden keine allzu große Attraktivität auf Wölfe ausüben. Sollte es trotzdem zu durch Wölfe verursachten Rissen kommen, können die betroffenen Viehhalter im Rahmen eines Ausgleichsfonds entschädigt werden“, so die Projektleiterin. EuroNatur ist gemeinsam mit anderen Akteuren aus Baden-Württemberg Mitglied in der „<a href="https://lnv-bw.de/ausgleichsfond-fuer-wolfschaeden/" target="_blank" rel="noreferrer">Trägergemeinschaft Ausgleichsfonds</a>“.</p>
<p><a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/baer-wolf-luchs/woelfe-in-europa/wolf-projekte">Erfahren Sie mehr über unsere Wolfsprojekte in Europa</a>!</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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