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            <title>EuroNatur - Vogelschutz</title>
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            <description>Alle Meldungen zum Thema &quot;Vogelschutz&quot;</description>
            <language>de</language>
            
                <copyright>TYPO3 News</copyright>
            
            <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 02:04:52 +0200</pubDate>
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                        <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 08:39:33 +0200</pubDate>
                        <title>Seggenrohrsänger in Ungarn gesichtet</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/seggenrohrsaenger-in-ungarn-gesichtet?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Erstmals nach 14 Jahren wurde in der Region Hortobágy ein Seggenrohrsänger gesichtet. Die sehr seltene Vogelart ist als Brutvogel in Ungarn ausgestorben, doch ein internationales Artenschutzprojekt, an dem auch EuroNatur beteiligt ist, soll für die Rückkehr des bedrohten Vogels sorgen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nahe der kleinen Ortschaft Nagyiván staunten die Vogelberinger unserer ungarischen Partnerorganisation Hortobágy Environmental Assotiation am Morgen des 19. April nicht schlecht, über einen Seggenrohrsänger im Fangnetz. Bereits 2011 wurde die <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/vogelschutz-in-europa/unsere-zugvogelprojekte#c5474">sehr seltene Art</a> aus dem Brutvogelatlas Ungarns gestrichen, seither gab es nur im Jahr 2020 nochmal eine Sichtung. Die letzte bestätigte Brut von Seggenrohrsängern in Ungarn fand ebenfalls in der Nähe von Nagyiván statt, im Sumpfgebiet von Kunkápolnás, wo auch die aktuelle Beobachtung gemacht wurde.</p>
<p>Der Fund macht Hoffnung für die Zukunft. Seit Oktober 2024 läuft das internationale, von der EU geförderte Artenschutzprojekt <a href="https://aquaticwarbler.eu/de/" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer"><i>LIFE4AquaticWarbler</i></a>. Ziel des Projekts, an dem unter anderem auch EuroNatur beteiligt ist, ist es, die letzten Bestände des Seggenrohrsängers in Polen, Litauen und der Ukraine zu stabilisieren und die ausgestorbenen Populationen in Ungarn und Deutschland wiederaufzubauen.</p>
<p>Im Rahmen des Programms ist für das Jahr 2030 die Wiederansiedlung von Jungvögeln im Projektgebiet bei Nagyiván geplant. Bis dahin werden Maßnahmen zur Verbesserung, bzw. Wiederherstellung des Lebensraums auf mehreren Hundert Hektar durchgeführt, darunter naturnahe Beweidung und Mäharbeiten zur Offenhaltung der Flächen. Die ersten 223 Hektar konnten im vergangenen Jahr bereits erfolgreich gemäht werden.</p>
<p>Der Einzelvogel wurde in Spanien beringt, auf seinem Zug von Afrika in seine Brutgebiete in Osteuropa. Er könnte ein Vorbote sein, der zeigt, dass die Maßnahmen in Ungarn zur Verbesserung des Lebensraums schon greifen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 02 Feb 2026 09:10:14 +0100</pubDate>
                        <title>Endlich eine Schutzgebietsverwaltung für die Saline Ulcinj</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/endlich-eine-schutzgebietsverwaltung-fuer-die-saline-ulcinj?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>++ Die Gemeinde Ulcinj und das Umweltministerium von Montenegro haben am 30. Januar einen Vertrag zur Gründung der Schutzgebietsverwaltung für die Saline Ulcinj unterschrieben ++ Dieser Schritt ist eine wichtige Grundlage für ein effektives Management des Schutzgebiets ++ Am 2. Februar ist Weltfeuchtgebietstag (World Wetlands Day) ++</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Radolfzell, Ulcinj.</strong> Gute Nachrichten für die <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/vogelschutz-in-europa/unsere-zugvogelprojekte#c292">Saline Ulcinj in Montenegro</a>, einem der wichtigsten Rastgebiete für <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/vogelschutz-in-europa">Zugvögel </a>entlang der Adria-Zugroute. Endlich ist der Vertrag zur Gründung der Schutzgebietsverwaltung des 2019 als Naturpark ausgewiesenen Salzgartens unterzeichnet. Dadurch kann der Schutz, den die Saline Ulcinj seither formal genießt, auch in der Fläche durch konkrete Maßnahmen umgesetzt werden.&nbsp;</p>
<p>EuroNatur und ihre montenegrinischen Partner CZIP und MSJA haben lange für die Unterschutzstellung der Saline gekämpft und seit 2019 konsequent den Aufbau einer Schutzgebietsverwaltung gefordert. „Wir sind froh, dass dieser überfällige Schritt vollzogen ist“, sagt <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/stefan-ferger">Dr. Stefan Ferger</a>, Programmleiter Zugvogelschutz bei der international tätigen Naturschutzstiftung EuroNatur. „Die Schutzgebietsverwaltung muss die im Managementplan vorgesehenen Maßnahmen nun schnellstmöglich umsetzen. Dazu braucht sie eine kompetente Leitung, engagierte Mitarbeitende und die nötigen finanziellen Mittel. Wir erwarten, dass die montenegrinische Regierung und die Gemeinde Ulcinj rasch die nötigen Schritte für den tatsächlichen Aufbau der Schutzgebietsverwaltung in die Wege leiten“, so Ferger. EuroNatur und ihre Partner werden den Prozess, infolge dessen die Implementierung der Schutzgebietsverwaltung auch eine Bedingung für den angestrebten Beitritt Montenegros zur Europäischen Union ist, kritisch begleiten und den Schutz der Saline Ulcinj weiterhin nach Kräften unterstützen.</p>
<p>Auf die Bedeutung von intakten Feuchtgebieten wie Seen, Flusssystemen oder Salinen macht jedes Jahr der World Wetlands Day aufmerksam. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Feuchtgebiete und überliefertes Wissen: das kulturelle Erbe feiern“. „Das Motto des diesjährigen Weltfeuchtgebietstags passt hervorragend zur Saline Ulcinj“, sagt <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/gabriel-schwaderer">Gabriel Schwaderer</a>, Geschäftsführer von EuroNatur. „In der Saline Ulcinj greifen Naturschutz und kulturelles Erbe ineinander, weil die mehr als hundert Jahre währende Salzgewinnung eine vom Menschen geschaffene Kulturlandschaft hervorgebracht hat, die zu einem der wertvollsten Rast- und Brutgebiete für Zugvögel entlang der Adria zählt. Auch deshalb streben wir die Wiederaufnahme eines nachhaltigen Salzabbaus in Ulcinj an, der Naturschutz und lokale Wertschöpfung verknüpft“, so Schwaderer.</p>
<p><br><strong>Hintergrundinformationen:</strong></p><ul><li>Weltfeuchtgebietstag 2026: Der <a href="https://www.worldwetlandsday.org/" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">World Wetlands Day</a> macht auf die Bedrohung von Feuchtgebieten weltweit aufmerksam und wird jedes Jahr am 2. Februar gefeiert.</li><li>Das Salinenareal von Ulcinj in Montenegro, das zum Bojana-Buna-Delta gehört, ist mit 1.500 Hektar eine der größten Salinen im Mittelmeerraum – und eines der wichtigsten Brut-, Rast- und Überwinterungsgebiete für Zugvögel an der östlichen Adriaküste. EuroNatur engagiert sich mit ihren montenegrinischen Partnern CZIP (BirdLife Montenegro) sowie MSJA (Martin Schneider Jacoby Association) und internationalen Verbündeten seit vielen Jahren für den Schutz des Salzgartens an der Adria. Auch auf Druck unserer Kampagne „Save Salina“ hat die Regierung in Podgorica <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/unsere-erfolge#c4700">die Saline Ulcinj 2019 als Schutzgebiet ausgerufen</a>. Kurz darauf erfolgte die Ausweisung als Ramsar-Gebiet.&nbsp;</li></ul><p><strong>Rückfragen:</strong> <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/christian-stielow">Christian Stielow</a>, Mail: <a href="mailto:christian.stielow@euronatur.org" class="mail">christian.stielow(at)euronatur.org</a>, Tel.: +49 (0)7732 – 92 72 15</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 14 Jan 2026 08:45:05 +0100</pubDate>
                        <title>Zählen für den Naturschutz – 60. Internationale Wasservogelzählung</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/zaehlen-fuer-den-naturschutz-60-internationale-wasservogelzaehlung?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>++ Zehntausende Freiwillige nehmen an der 60. Internationalen Wasservogelzählung teil ++ Seit der ersten Zählung 1967 wurden 1,9 Milliarden Wasservögel erfasst ++ Die Ergebnisse trugen zum internationalen Schutz für Feuchtgebiete bei ++ Auch EuroNatur und ihre Partnerorganisationen im europäischen Ausland sind an der Zählung beteiligt ++</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Radolfzell. </strong>Zehntausende Aktive schwärmen dieser Tage in Feuchtgebiete auf der ganzen Welt aus, um die 60. Internationale Wasservogelzählung (International Waterbird Census, IWC) durchzuführen. Dieses außergewöhnliche Citizen-Science-Projekt spielte während der letzten sechs Jahrzehnte eine sehr große Rolle im globalen Naturschutz.</p>
<p>Mit Ferngläsern und Fernrohren (Spektiven) begeben sich Teams aus Wissenschaftlerinnen und Freiwilligen in die Feuchtgebiete ihrer Region – von eisgesäumten europäischen Flüssen über warme Karibikküsten und asiatische Wattgebiete bis zu Mündungen tropischer Flüsse in Afrika. Sie treten damit in die Fußstapfen all der Zählerinnen und Zähler seit 1967, um den <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/vogelschutz-in-europa/unsere-zugvogelprojekte">Zustand der Wasservogelpopulationen und ihrer Lebensräume</a> zu kontrollieren.</p>
<p>Damit sind sie Teil des größten, am längsten bestehenden und wirksamsten Projekts zum Monitoring von Biodiversität, das heute 57.000 Wasserlebensräume in 189 Ländern und Territorien umfasst. Die Zählung hat Naturschutzmaßnahmen in aller Welt vorangetrieben – zur Ausweisung neuer Schutzgebiete, zur Erhaltung der Wasservogelpopulationen und zur Gestaltung internationaler Naturschutzstrategien zugunsten von Menschen, Natur und Klima.</p>
<p>„Seit 60 Jahren zeigt die Internationale Wasservogelzählung, wie viel es bewirken kann, wenn Menschen gemeinsam für die Natur tätig werden. Sie hat sich zu einem Leuchtturm des Wissens und der Zusammenarbeit entwickelt, und zu einer Basis des Naturschutzes für Wasservögel und Feuchtgebiete auf der ganzen Welt“, sagt Coenraad Krijger, Geschäftsführer von <a href="https://www.wetlands.org/iwc60/" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">Wetlands International</a>, einer der Koordinatoren des IWC. „Dieses bemerkenswerte Jubiläum ist den zehntausenden Freiwilligen, Wissenschaftlern und Partnern gewidmet, deren Engagement den globalen Naturschutz stärker, vernetzter und effektiver gemacht hat.“</p>
<p>Die international tätige Naturschutzstiftung EuroNatur und ihre europäischen Partnerorganisationen sind ebenfalls an der Zählung beteiligt.&nbsp;“Auch entlang des Adriazugwegs werden bei der Mittwinterzählung im Januar wieder die Spektive geschultert – dabei werden die Freiwilligen und Hauptamtlichen unserer Partnerorganisationen nicht nur akribisch die Wasservögel zählen, sondern auch etwaige illegale Aktivitäten von Wilderern dokumentieren“, sagt <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/stefan-ferger">Dr. Stefan Ferger</a>, Programmleiter Zugvogelschutz bei EuroNatur.</p>
<p>Tatsächlich sind viele Wasservogelpopulationen rückläufig. So gibt es etwa bei Watvögeln besonders besorgniserregende Abwärtstrends, worin sich der Druck auf Feuchtgebiete entlang ihrer Zugrouten widerspiegelt. „Die Stärke des IWC liegt in seiner Kontinuität. Durch die jährliche Wiederholung wird eine langfristige Datenbank aufgebaut, die es uns ermöglicht, die tatsächlichen Populationstrends der Wasservögel zu verstehen und wirksame Lösungen für Probleme wie Wilderei oder Lebensraumverlust zu finden“, sagt <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/justine-vansynghel">Dr. Justine Vansynghel</a>, Projektleiterin Zugvogelschutz bei EuroNatur.</p>
<p><br><strong>Hintergrundinformationen:</strong></p><ul><li>Die Internationale Wasservogelzählung wurde entwickelt, um die Größe und Entwicklung der Wasservogelpopulationen abzuschätzen, wichtige Wasservogellebensräume zu identifizieren und zu überwachen sowie den Schutz und das Management von Feuchtgebieten zu unterstützen. Sie hat zu bemerkenswerten Erfolgen im Naturschutz beigetragen, darunter:<br>- die Ausweisung von 956 Ramsar-Feuchtgebieten von internationaler Bedeutung mit einer Fläche von 1,5 Millionen km² (Größe der Mongolei);<br>- die Identifizierung von 2.701 Important Bird Areas mit einer Fläche von 1,75 Millionen km² (Größe Libyens);<br>- die Identifizierung von 2.721 Schutzgebieten nach den EU-Naturschutzrichtlinien mit einer Fläche von 418.000 km² (größer als Deutschland).<br>&nbsp;</li><li>EuroNatur engagiert sich seit Gründung der Stiftung für den <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/vogelschutz-in-europa">Zugvogelschutz in Europa</a>. Unter anderem schützen wir gemeinsam mit unseren Partnern wichtige Lebensräume entlang der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=arJenBAVr10" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">Adria-Zugroute</a>, wo jeden Winter Hunderttausende Vögel rasten und überwintern.<br>&nbsp;</li><li><a href="https://iwc.wetlands.org/postcards" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">Unter diesem Link</a> (engl.) finden Sie Fotos und persönliche Geschichten von Vogelzählern aus aller Welt.<br>&nbsp;</li><li><a href="https://www.youtube.com/shorts/vxk6AcZv_5s" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">In diesem kurzen Video</a> ist EuroNatur-Projektleiterin Dr. Justine Vansynghel zu sehen, wie sie sich im Feld für die Zählung vorbereitet. (engl.)&nbsp;</li></ul><p><strong>Pressekontakt:</strong><br><a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/christian-stielow">Christian Stielow</a>, <a href="mailto:christian.stielow@euronatur.org" class="mail">christian.stielow@euronatur.org</a>, Tel.: 07732/927215<br>Richard Lee, Head of Communications, Wetlands International; <a href="mailto:Richard.Lee@wetlands.org" class="mail">Richard.Lee@wetlands.org</a>, Tel.: +31 654287956<br><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 19 Dec 2025 11:52:37 +0100</pubDate>
                        <title>Vlora-Flughafen in Albanien erneut auf Tagung der Berner Konvention kritisiert</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/vlora-flughafen-in-albanien-erneut-auf-tagung-der-berner-konvention-kritisiert?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Albanien ignoriert wichtige Elemente der Empfehlung der Berner Konvention zur Vjosa und zum Internationalen Vlora-Flughafen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Radolfzell.</strong> Zum dritten Mal in Folge hat der Ständige Ausschuss der Berner Konvention die albanische Regierung aufgefordert, den Bau des internationalen Flughafens Vlora im Landschaftsschutzgebiet Vjosa-Narta zu stoppen. Während seiner Jahrestagung in Straßburg vergangene Woche „bedauerte der Ständige Ausschuss der Konvention erneut zutiefst, dass Punkt 1 der Empfehlung Nr. 219 (2023), in dem die Aussetzung des Baus des Internationalen Vlora-Flughafens bis zum Abschluss einer neuen und ausreichenden Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) und einer angemessenen Bewertung gefordert wird, nicht umgesetzt wurde.“</p>
<p>EuroNatur und ihre albanischen Partnerorganisationen PPNEA und EcoAlbania waren bei der Sitzung anwesend, um ihre Argumente vorzubringen, und begrüßten die klare Stellungnahme des Ständigen Ausschusses zur Aussetzung des Flughafenbaus. Gleichzeitig vermissen die Naturschutzorganisationen eine Aufforderung des Ständigen Ausschusses an die albanische Regierung, das geänderte Gesetz über Schutzgebiete aufzuheben. Dieses veränderte Gesetz hebt die rechtlichen Schutzmaßnahmen in Albaniens Schutzgebieten aus, indem es den Bau und die Nutzung für Tourismus und große Infrastrukturprojekte innerhalb von Schutzgebieten erlaubt.&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/viktor-berishaj">Viktor Berishaj</a>, Senior Policy Officer bei EuroNatur, betont: „Der Ständige Ausschuss hat erneut bestätigt, dass Albanien eine ordnungsgemäße Umweltverträglichkeitsprüfung durchführen muss, bevor der Flughafen Vlora als konform angesehen werden kann. Schadensbegrenzung kann Prävention nicht ersetzen, insbesondere in einem so einzigartigen Flusssystem und Feuchtgebiet wie dem Vjosadelta und der Narta-Lagune.“</p>
<p>„Die Empfehlung 219 des Ständigen Ausschusses ist und bleibt der Fahrplan. Ihre vollständige Umsetzung würde nicht nur das Landschaftsschutzgebiet Vjosa-Narta schützen, sondern auch Albanien näher an die EU heranführen. Eine Vor-Ort-Begutachtung im Jahr 2026 ist unerlässlich, um die Fakten vor Ort zu überprüfen und das Vertrauen in den Prozess wiederherzustellen“, erklärt <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/gabriel-schwaderer">Gabriel Schwaderer</a>, Geschäftsführer von EuroNatur.</p>
<p><br><strong>Hintergrundinformationen:</strong></p>
<p>• Das Schutzgebiet Vjosa-Narta ist eines der wichtigsten Ökosysteme Albaniens, das zweitwichtigste Feuchtgebiet Albaniens und Heimat seltener Tier- und Pflanzenarten. Das Gebiet beherbergt das ganze Jahr über mehr als 220 Vogelarten und ist für die Adria-Flugroute von überregionaler Bedeutung. <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/unsere-erfolge#c4122">Im März 2023 wurde die Vjosa zum ersten Wildflussnationalpark Europas erklärt</a> und von der albanischen Regierung unter Schutz gestellt.&nbsp;</p>
<p>• <a href="https://rm.coe.int/misc-e-2025-45-standing-committee-clean-final/488029d956" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">Die Berner Konvention hat die albanische Regierung wiederholt aufgefordert, den Bau des Flughafens Vlora zu stoppen.</a> Sie bezeichnete das Schutzgebiet Vjosa-Narta und seine Umgebung als „ein Refugium für Zugvögel, Wasservögel und andere seltene Arten, die an Land brüten (...) und [dass die Mitglieder des Ständigen Ausschusses der Berner Konvention] sich der absehbaren ökologischen Auswirkungen des Flughafenprojekts auf diesen einzigartigen Naturschatz bewusst sind“. Auch das Europäische Parlament und die Europäische Kommission haben den Bau des Flughafens in der Vergangenheit scharf kritisiert und die albanische Regierung aufgefordert, dieses umweltschädliche Projekt zu stoppen.&nbsp;</p>
<p>• Hier finden Sie <a href="https://www.euronatur.orgfileadmin/docs/umweltpolitik/Biodiversitaet/EuroNatur_Statement_on_the_Conclusions_of_the_45th_Standing_Committee_of_the_Bern_Convention_of_European_Wildlife_and_Natural_Habitats.pdf" target="_blank" class="download" rel="noreferrer">unsere Stellungnahme (engl.) zu den Schlussfolgerungen der 45. Sitzung</a> des Ständigen Ausschusses der Berner Konvention zum Schutz der europäischen Wildtiere und natürlichen Lebensräume.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 01 Dec 2025 10:58:59 +0100</pubDate>
                        <title>Etappensieg vor Gericht im Fall Vlora-Flughafen</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/etappensieg-vor-gericht-im-fall-vlora-flughafen?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Erfreuliche Nachricht im Fall des Internationalen Vlora-Flughafens in der Narta-Lagune: Das Verwaltungsberufungsgericht in Tirana hat die albanischen EuroNatur-Partnerorganisationen PPNEA und AOS als Parteien des Verfahrens gegen den Flughafenbau legitimiert und beschlossen, den Fall zur Verhandlung in erster Instanz zurückzuverweisen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bereits am 23. November 2022 haben AOS und PPNEA offiziell Klage gegen den Bau des in unseren Augen illegalen Vlora-Flughafens eingereicht. Wir haben unsere Partner hierbei unterstützt. Die albanischen Gerichte haben die Klage allerdings wie eine heiße Kartoffel behandelt und den Fall immer wieder hin- und hergeschoben. Unterdessen ist der Flughafenbau weit vorangeschritten, wertvolle Naturflächen in einem der wertvollsten Ökosysteme an der östlichen Adria wurden bereits zerstört.</p>
<p>„Nach drei Jahren und unzähligen Schleifen durch die Instanzen hat das Verwaltungsberufungsgericht unsere albanischen Partnerorganisationen als Parteien in diesem Fall legitimiert“, sagt <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/annette-spangenberg">Annette Spangenberg</a>, Programmleiterin Fließgewässer bei EuroNatur. „Nun kann sich das Gericht endlich mit der Klage selbst befassen.“</p>
<p>Seit Beginn der Bauarbeiten im Jahr 2021 steht der internationale Flughafen Vlora nicht nur von Seiten von Naturschutzorganisationen, sondern auch von der Europäischen Kommission, dem Europäischen Parlament, dem Ständigen Ausschuss der Berner Konvention und der Konvention zum Schutz wandernder Tierarten in der Kritik. Der Bau des Flughafens in der Nähe der Narta-Lagune – einem international geschützten Feuchtgebiet von herausragender Bedeutung für den <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/vogelschutz-in-europa">Vogelzug </a>und Teil des <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/unsere-erfolge#c4122">Vjosa-Deltas</a> – verstößt gegen nationale und internationale Umweltgesetze.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 25 Nov 2025 13:48:29 +0100</pubDate>
                        <title>Rekordjahr für Seggenrohrsänger in Litauen</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/rekordjahr-fuer-seggenrohrsaenger-in-litauen?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Lichtblick für Europas seltensten Singvogel: In diesem Jahr wurde in Litauen eine Rekordzahl von Seggenrohrsängern – eine der bedrohtesten Vogelarten Europas – registriert. Bei der Zählung im zurückliegenden Sommer konnten Vogelschützerinnen und Ornithologen 376 singende Männchen zählen. Gänzlich ungetrübt ist dieses Ergebnis allerdings nicht.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In Litauen wurde bei dem <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/vogelschutz-in-europa/unsere-zugvogelprojekte#c5474">vom Aussterben bedrohten Seggenrohrsänger</a> die erfolgreichste Brutsaison seit mehr als zwanzig Jahren verzeichnet. 376 singende Männchen – so wird diese eher unauffällige und promiskuitiv lebende Vogelart üblicherweise erfasst – wurden in den Seggensümpfen des baltischen Landes gezählt. Im Vergleich zum Schnitt der 2010er-Jahre ist das eine Verdreifachung der Bestände.&nbsp;</p>
<p>EuroNatur engagiert sich seit rund einem Jahr im internationalen LIFE-Projekt zum Schutz des Seggenrohrsängers. „Die gute Nachricht dieses Sommers aus Litauen freut uns sehr“, sagt <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/justine-vansynghel">Dr. Justine Vansynghel</a>, Zugvogel-Projektleiterin bei EuroNatur. „Es ist schön zu sehen, dass sich die Wiederherstellungsmaßnahmen und die Pflege der Wiesen und Sümpfe durch unsere Partner bezahlt machen, vor allem im Memeldelta.“</p>
<p>Ein weiterer möglicher, weniger erfreulicher Grund für den diesjährigen Rekord an Seggenrohrsängerbruten in Litauen sind die schlechten Bedingungen in anderen europäischen Brutgebieten. „In den Mooren des polnischen Nationalparks Biebrza war es dieses Jahr sehr trocken, auf einer Fläche von 500 Hektar wüteten Frühjahrsbrände. Ähnlich sah es in der Ukraine aus“, stellt Žymantas Morkvėnas von der litauischen EuroNatur-Partnerorganisation <a href="https://bef.lt/?lang=en" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">BEF </a>dar. „Es ist wahrscheinlich, dass aufgrund der schlechten Brutbedingungen in der Ukraine und vor allem in Polen ein Teil der Vögel nach Litauen abgewandert ist und günstigere Lebensräume im Memeldelta und an der Küste gewählt hat. Dieses Verhalten ist für die Art nicht untypisch und zeigt, wie wichtig die Vernetzung von Feuchtgebieten ist“, sagt Morkvėnas.</p>
<p><br><strong>Hintergrundinformationen:</strong></p><ul><li>Der Seggenrohrsänger ist einer der seltensten Vögel Europas. Im Laufe des vergangenen Jahrhunderts ist seine Population um 95 Prozent zurückgegangen. Derzeit gibt es weltweit nur noch etwa 8.000 singende Männchen, und der Rückgang der Art hält an – vor allem aufgrund der Verschlechterung der Lebensräume, zum Beispiel durch Trockenlegung von Feuchtgebieten.<br>&nbsp;</li><li>Seit 2014 brütet der Seggenrohrsänger nur noch in vier europäischen Ländern: Belarus, Ukraine, Polen und Litauen. Der Singvogel ist eine sogenannte Schirmart: Wo sie lebt, herrschen gute Bedingungen für Dutzende andere Tier- und Pflanzenarten. Gemeinsam mit sieben Partnern aus fünf Ländern hat die international tätige Naturschutzstiftung EuroNatur das auf neun Jahre angelegte Projekt <a href="https://aquaticwarbler.eu/de/" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer"><i>LIFE4AquaticWarbler</i></a> zum Schutz des Seggenrohrsängers gestartet. Ziel des anteilig von der EU geförderten Projekts ist es, den insgesamt rückläufigen Trend der Teilpopulationen zu stoppen sowie den Wiederaufbau der Rohrsängerpopulationen in Deutschland und Ungarn zu initiieren. Das Projekt ist am 1. Oktober 2024 gestartet und auf neun Jahre angelegt.<br>&nbsp;</li><li>Die Population der Seggenrohrsänger wird anhand der singenden Männchen bestimmt. Methodisch wird dies zweimal im Jahr durchgeführt, jeweils wenn die Vögel brüten, also Anfang Juni und Anfang Juli. Nach der zweiten Zählung werden die Ergebnisse zusammengefasst.</li></ul><p><strong>Rückfragen:</strong> <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/christian-stielow">Christian Stielow</a>, <a href="mailto:christian.stielow@euronatur.org" class="mail">christian.stielow(at)euronatur.org</a>, Tel.: 07732/927215</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 15:22:55 +0100</pubDate>
                        <title>Meilenstein für Zugvogelschutz in Montenegro</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/meilenstein-fuer-zugvogelschutz-in-montenegro?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Nach vielen Jahren unermüdlichen Einsatzes gegen die illegale Vogeljagd haben unsere montenegrinischen Partner von CZIP ein wichtiges Zwischenziel erreicht: Die Verabschiedung des Nationalen Aktionsplans gegen Vogelkriminalität.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In Montenegro kommt es immer wieder zu Fällen von <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/vogelschutz-in-europa/unsere-zugvogelprojekte">illegaler Vogeljagd</a>. Vögel werden gesetzeswidrig getötet, gefangen und mit ihnen wird Handel betrieben. Unsere Partner von CZIP engagieren sich seit vielen Jahren gegen diese illegalen Aktivitäten; nun ist ihnen ein großer Erfolg gelungen: Die Regierung in Podgorica hat den Nationalen Aktionsplan zur Bekämpfung der illegalen Tötung, des Fangs und des Handels mit Zugvögeln für den Zeitraum 2025–2030 verabschiedet.</p>
<p>„Dies ist das Ergebnis jahrelanger Lobbyarbeit für Montenegros Vogelwelt und der Erfolg einer engen Kooperation mit Partnerorganisationen wie EuroNatur und BirdLife International sowie staatlichen Institutionen“, sagt Ksenija Medenica, Programmdirektorin von <a href="https://czip.me/en/" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">CZIP</a>. „Es beweist, dass sich Beharrlichkeit im Kampf für die Natur auszahlt“, so Medenica.</p>
<p>„Dies ist ein riesengroßer Schritt in die richtige Richtung und ein großer Erfolg für die Zugvögel entlang der Adria-Flugroute“, sagt <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/justine-vansynghel">Dr. Justine Vansynghel</a>, Zugvogelprojektleiterin bei EuroNatur. „Die Erstellung des Nationalen Aktionsplans zeigt uns, dass die montenegrinische Regierung bereit ist, das illegale Töten von Vögeln ernst zu nehmen und Maßnahmen gegen inakzeptable Vogelkriminalität zu ergreifen. Hoffentlich werden viele weitere Länder Montenegros gutem Beispiel folgen.“</p>
<p>„Dieses Dokument wird dazu beitragen, langjährige Lücken zu schließen und endlich ein wirksames System zur Verhinderung und Bekämpfung illegaler Aktivitäten gegen Vögel in Montenegro zu etablieren“, betont Marija Lekić von CZIP. „Wir hoffen, dass es einen echten Wandel von Worten zu Taten markiert und sicherstellt, dass der Plan zu einem lebendigen Instrument für den Naturschutz wird und nicht nur eine Erklärung auf dem Papier bleibt“, so Lekić.</p>
<p>Der nächste Schritt wird die Einrichtung einer nationalen Koordinierungsstelle und die Umsetzung des Aktionsplans sein. EuroNatur sowie CZIP vor Ort werden diesen Prozess begleiten. Zudem werden wir uns gemeinsam mit unseren Partnern weiter dafür einsetzen, dass Nationale Aktionspläne auch in anderen Ländern entlang der Adria-Zugroute erarbeitet, verabschiedet und umgesetzt werden. Kroatien und Serbien sind diesbezüglich bereits auf einem guten Weg; in beiden Ländern ist die Erstellung eines Nationalen Aktionsplans zurzeit im Gange.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Aktionen</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 02 Sep 2025 12:27:22 +0200</pubDate>
                        <title>Ich sehe was, was du nicht siehst</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/ich-sehe-was-was-du-nicht-siehst?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Was vor dem Klick geschah...Fotografinnen und Bildermacher erzählen die Geschichte hinter einer besonderen Aufnahme. Diesmal: Ich sehe was, was du nicht siehst</description>
                        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Journal</category>
                            
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                        <pubDate>Wed, 06 Aug 2025 08:40:10 +0200</pubDate>
                        <title>Den seltensten Singvogel Europas retten</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/den-seltensten-singvogel-europas-retten?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>++ Internationales Artenschutzprojekt für den Seggenrohrsänger ++ Seltenster Singvogel Europas soll vor dem Aussterben bewahrt werden ++ Letzte Brutgebiete liegen in Osteuropa, unter anderem in der Ukraine ++</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Radolfzell</strong>. Der Seggenrohrsänger ist der seltenste Singvogel Europas. In seinem gesamten Verbreitungsgebiet gibt es nur noch etwa 8.000 singende Männchen. <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/vogelschutz-in-europa/unsere-zugvogelprojekte#c5474">Den Lebensraum des Seggenrohrsängers</a>, die Seggenmoore, hat der Mensch durch Trockenlegung, Torfabbau und intensive Landwirtschaft weitgehend zerstört.<br><br>Gemeinsam mit sieben Partnern aus fünf Ländern hat die international tätige Naturschutzstiftung EuroNatur das auf neun Jahre angelegte Projekt „LIFE4AquaticWarbler“ zum Schutz des Seggenrohrsängers gestartet. Ziel des anteilig von der EU geförderten Projekts ist es, den rückläufigen Trend der Teilpopulationen in Polen, Litauen und der Ukraine zu stoppen sowie den Wiederaufbau der Populationen in Deutschland und Ungarn zu initiieren. Insgesamt soll das Brutgebiet des Seggenrohrsängers auf einer Fläche von knapp 4.000 Hektar wiederhergestellt werden. Dafür sollen Flächen wieder vernässt, entbuscht und anschließend von der lokalen Bevölkerung naturnah bewirtschaftet werden. Davon profitiert auch das Klima, denn durch die Wiedervernässung kann die CO2-Emission auf den Projektflächen um konservativ geschätzte 7.525 Tonnen CO2 pro Jahr verringert werden; das entspricht dem Ausstoß von etwa 5.000 Menschen in Deutschland, die regelmäßig mit dem Auto zur Arbeit pendeln.<br><br>Einen der geographischen Schwerpunkte des Projekts bildet die Ukraine. Im Grenzgebiet zu Belarus, in der Region Polesien, gibt es eines der letzten großflächigen Brutareale des Seggenrohrsängers. „Vor allem die Arbeit in der Ukraine birgt viele Unwägbarkeiten und Risiken“, sagt <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/stefan-ferger">Dr. Stefan Ferger</a>, Programmleiter Zugvogelschutz bei EuroNatur. „Da die Ukraine aber etwa ein Drittel der Weltpopulation des Seggenrohrsängers beherbergt, ist die Unterstützung unserer ukrainischen Partner entscheidend für den Schutz der Art“, so Ferger.</p>
<p><br><strong>Hintergrundinformationen:</strong><br>• Seggenrohrsänger: Der einst häufige Moorbewohner hat in den zurückliegenden Jahrzehnten einen beispiellosen Populationseinbruch erfahren; heute gilt der Seggenrohrsänger (engl. Aquatic Warbler) als der seltenste Singvogel Europas. In Ostmitteleuropa kämpfen wir um sein Überleben – es ist die vielleicht letzte Chance für die Art. Der Seggenrohrsänger ist auf den ersten Blick unscheinbar, aber er steht als Schirmart für viele positive Natur- und Klimaschutzeffekte.<br><br>• Das Projekt „<a href="https://aquaticwarbler.eu/" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">Erhaltung von Europas seltenstem kontinentalen Singvogel: Eine grenzüberschreitende Initiative zur Erholung der Seggenrohrsänger-Population</a>“ (Akronym: LIFE4AquaticWarbler) wird durch das LIFE-Programm der EU, das Umweltministerium der Republik Litauen, die Umweltstiftung Michael Otto, die Kurt Lange Stiftung, den Naturschutzfond Brandenburg, die Giving Back to Nature Foundation, den Bird Conservation Fund und die Projektpartner finanziert. Es ist am 1. Oktober 2024 offiziell gestartet und auf neun Jahre angelegt.</p>
<p><strong>Rückfragen:</strong><br><a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/christian-stielow">Christian Stielow</a>, <a href="mailto:christian.stielow@euronatur.org" class="mail">christian.stielow@euronatur.org</a>, Tel.: 07732/927215</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Startseite</category>
                            
                                <category>Projektgebiete</category>
                            
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                                <category>Artenschutz</category>
                            
                                <category>Zugvögel</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                        
                        
                            
                            
                        
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                        <pubDate>Mon, 23 Jun 2025 08:19:02 +0200</pubDate>
                        <title>„Wenn ich Vögel beobachte, gibt mir das inneren Frieden“</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/marija-soskic-popovic?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>In einer Welt, in der Natur- und Umweltschutz mehr denn je gefragt sind, spielen Frauen eine Schlüsselrolle. In dieser Artikelserie machen wir Frauen sichtbar, die mit Leidenschaft, Mut und Vision positive Veränderungen bewirken und wesentlich zum Schutz von Europas Natur beitragen.</description>
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                                <category>Journal</category>
                            
                                <category>Menschen im Einsatz für Europas Naturerbe</category>
                            
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