EuroNatur - Meldungen Alle Meldungen von der Stiftung EuroNatur de EuroNatur Mon, 22 Apr 2019 10:02:22 +0200 Mon, 22 Apr 2019 10:02:22 +0200 TYPO3 EXT:news news-2281 Wed, 17 Apr 2019 11:05:22 +0200 100.000 Unterschriften für Vogelparadies an der Adria https://www.euronatur.org/aktuell/news/100000-unterschriften-fuer-vogelparadies-an-der-adria/ ++ 90.000 Unterschriften an Montenegros Premierminister Duško Marković übergeben ++ Dauerhafter Schutz des Salzgartens an der Adria ist Bedingung für den EU-Beitritt des Balkanstaats ++ Radolfzell, Ulcinj. Mit mehr als 90.000 Unterschriften und guten Argumenten im Gepäck haben Vertreter von vier internationalen Naturschutzorganisationen Montenegros Premierminister Duško Marković persönlich aufgefordert, die Saline Ulcinj endlich unter Schutz zu stellen. Keine ungewöhnliche Forderung: Die Unterschutzstellung des Feuchtgebiets ist eine der Bedingungen für den Beitritt Montenegros zur Europäischen Union – ein Ergebnis der intensiven Überzeugungsarbeit der Naturschützer in den EU-Gremien.

„Die EU hat Montenegro klare Vorgaben gemacht: Beim Beitritt in die Union führt kein Weg am Schutz der Saline Ulcinj vorbei. Mit einer Fortführung der Hinhaltetaktik schadet Montenegro vor allem sich selbst“, sagt Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer der Stiftung EuroNatur.

Die Saline Ulcinj ist eines der bedeutendsten Feuchtgebiete an der Adriaküste und stellt für Zehntausende Wasservögel ein überlebenswichtiges Rastgebiet auf ihrem Zugweg dar. Die Naturschutzorganisationen EuroNatur, BirdLife Europe and Central Asia, CZIP und MSJA hatten im Juni 2018 die internationale Petition gestartet, nachdem die montenegrinische Regierung über Jahre hinweg keine der immer wieder zugesagten Maßnahmen zum Schutz der Saline umgesetzt hatte.

„Der Erfolg der internationalen Petition verstärkt nun den Druck auf den Premierminister, die zahlreichen Zusagen seiner Regierung endlich umzusetzen. Bei einem Beitritt Montenegros zur EU muss die Saline Ulcinj Teil des Natura 2000-Schutzgebietsnetzes werden“, sagt Ariel Brunner, Leiter der politischen Abteilung von BirdLife Europe and Central Asia.

Bis zur Übergabe der Unterschriften an Premierminister Duško Marković am Dienstag, 16. April in Podgorica hatten über 90.000 Menschen aus der ganzen Welt diese Petition unterzeichnet, inzwischen sind es sogar über 104.000. Die Organisationen fordern von Premierminister Marković unter anderem, dass die Salzproduktion in der Saline wieder aufgenommen wird und dass der Salzgarten im Besitz des montenegrinischen Volkes bleibt, anstatt an Investoren verkauft zu werden.

„Jahrzehntelang war die Saline ein wichtiger Arbeitgeber für die Menschen in Ulcinj und gleichzeitig ein sicherer Hafen für Vögel. Der Salzgarten ist ein Beispiel dafür, dass Naturschutz und wirtschaftliche Entwicklung sich nicht ausschließen müssen“, sagt Jovana Janjušević von der montenegrinischen Naturschutzorganisation CZIP.

Bei der fünften Konferenz zum Schutz der Saline Ulcinj debattieren Naturschützer, Fachleute und Regierungsvertreter am Mittwoch, 17. April in Podgorica über weitere Maßnahmen zur Sicherung dieses wichtigen Feuchtgebiets.

 

Hintergrundinformationen:

  • Die Petition können Sie hier einsehen und unterschreiben: https://savesalina.net/de/
  • Das Salinenareal von Ulcinj in Montenegro, das zum Bojana-Buna-Delta gehört, ist mit 1.500 Hektar eine der größten Salinen im Mittelmeerraum – und eines der wichtigsten Rast-, Brut- und Überwinterungsgebiete für Zugvögel an der östlichen Adriaküste. Sehen Sie hier einen kurzen Dokumentarfilm zum Gebiet.

Rückfragen:
EuroNatur: Anja Arning, anja.arning(at)euronatur.org, Tel. +49 7732 927213
BirdLife: Ariel Brunner, ariel.brunner@birdlife.org, Tel. +32 (0)2 238 50 92
CZIP: Jovana Janjušević, jovana.czip@gmail.com, Tel. +382 20 272 051

 

 

]]>
Landingpage Aktionen Saline Ulcinj Projektgebiete Balkan-Südosteuropa Montenegro Artenschutz Zugvögel Pressemitteilung
news-2280 Thu, 04 Apr 2019 15:33:41 +0200 Projektpläne für Tišina https://www.euronatur.org/aktuell/news/projektplaene-fuer-tisina/ Im Rahmen des Projekts Sava TIES wurden Exkursionen organisiert, um das Vorkommen invasiver Pflanzenarten rund um Tišina zu bestimmen. Das untersuchte Areal befindet sich im Norden Bosnien-Herzegowinas direkt an der Save und ist als Natura 2000-Gebiet vorgeschlagen. „Es ist notwendig, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um das Problem invasiver gebietsfremder Pflanzenarten im Gebiet der Tišina zu lösen, einem der letzten Feuchtgebiete dieser Art in Bosnien-Herzegowina“, sagt Iva Miljevic vom Center for Environment. An einer der Exkursionen nahmen auch Experten aus Ungarn und Serbien teil. Sie bestätigten, dass schnelles Handeln notwendig ist. Etwas schwierig gestaltet sich allerdings die Ausweisung des geplanten Schutzgebiets. Obwohl es sich sowohl auf Seiten von Kroatien, als auch von Bosnien-Herzegowina befinden soll, hat bisher nur die bosnische Teilrepublik Srpska Wege zur Ausweisung des Schutzgebiets eingeleitet.

„In Bosnien-Herzegowina wird dem Problem der invasiven gebietsfremden Arten wenig oder gar keine Aufmerksamkeit geschenkt, so dass deren Auswirkungen auf heimische Arten und Ökosysteme nicht bekannt sind und es noch immer keine Strategie gibt, um gegen sie vorzugehen", beklagt Iva Miljevic. Aus diesem Grund wird das Center for Environment an der Erforschung und Kartierung der Pflanzengesellschaften arbeiten, die in dem Gebiet rund um Tisina vorkommen.

„Durch diese Forschung wollen wir detaillierte Informationen über die Vegetation des Gebiets sowie über das Vorkommen invasiver fremder Arten und deren Verbreitung erhalten. In der Fortsetzung des Projekts Sava TIES werden wir uns mit deren Beseitigung befassen und Empfehlungen für das weitere Management geben. Damit wollen wir das Überleben dieses wertvollen Ökosystems in der Zukunft gewährleisten, während die negativen Auswirkungen von Neophyten minimiert werden", erklärt das Center for Environment.

 

]]>
Projektgebiete Balkan-Südosteuropa Kroatien Save SavaTies
news-2279 Thu, 28 Mar 2019 08:40:08 +0100 Erster Ibis-Nachweis in Kroatien https://www.euronatur.org/aktuell/news/erster-ibis-nachweis-in-kroatien/ Kroatien hat einen gefiederten Neubürger: Der Heilige Ibis. Ob sich die Vogelart aus der Familie der Ibisse und Löffler dauerhaft an den Ufern der Save ansiedelt, ist allerdings ungewiss. Anfang Februar 2019 wurde erstmals in Kroatien ein Heiliger Ibis (Threskiornis aethiopicus) im Gebiet von Samobor in Celine Samoborske beobachtet. Der natürliche Lebensraum des bis zu 75 cm großen Vogels liegt in Afrika südlich der Sahara. Des Weiteren lebt eine kleine Population im südöstlichen Irak. Einst lebte der Heilige Ibis – im Pharaonenreich als Inkarnation des Gottes Thot verehrt –  auch in Ägypten, ist dort aber mittlerweile ausgestorben. In mehreren Staaten Europas sind Nachweise des Heiligen Ibis seit der Mitte des 20. Jahrhunderts bekannt. Es handelt sich um Gefangenschaftsflüchtlinge aus Zoologischen Gärten und Volieren. In mehreren Ländern konnten die geselligen Vögel überlebensfähige Populationen aufbauen, zum Beispiel in Frankreich und Italien.

Ob der in Kroatien gesichtete Heilige Ibis nur ein Durchzügler ist oder ob sich auch hier eine größere Ibispopulation entwickelt, bleibt abzuwarten. Bereits 2016 wurde der Heilige Ibis in die Liste invasiver gebietsfremder Arten der EU aufgenommen. Der Heilige Ibis kann eine Bedrohung für einheimische Arten darstellen, da er sich unter anderem auch von Eiern und Nestlingen anderer Vögel ernährt. Insbesondere bei den seltenen Seeschwalben an der Save könnte der Ibis zu einem bestandsdezimierenden Faktor werden.

]]>
Projektgebiete Balkan-Südosteuropa Kroatien Save SavaTies
news-2278 Tue, 26 Mar 2019 10:07:03 +0100 Nordmazedonien: Tabuzonen für Wasserkraftwerke müssen ausgewiesen werden https://www.euronatur.org/aktuell/news/nordmazedonien-tabuzonen-fuer-wasserkraftwerke-muessen-ausgewiesen-werden/ ++ NGOs, Regierungsvertreter, Experten, Wasserkraft-Unternehmer und die lokale Bevölkerung diskutieren Probleme und Lösungen bei internationaler Konferenz über Naturschutz und Wasserkraft in Nordmazedonien ++ Skopje, Wien, Radolfzell. Bei einer Konferenz in Nordmazedonien wurde erstmals ein nationaler Ansatz präsentiert, mit dem Tabuzonen für Wasserkraftprojekte definiert werden. Dieser Ansatz basiert auf dem „Öko-Masterplan für Balkanflüsse“, einem von den NGOs Riverwatch und EuroNatur herausgegebenen Raumordnungsplan für die Fließgewässer zwischen Slowenien und Griechenland. Darin werden anhand des ökologischen Werts dieser Flüsse Ausschlussgebiete für die Neuerrichtung von Wasserkraftwerken definiert. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Auswertung zeigen, dass mehr als 80 Prozent der in Nordmazedonien untersuchten Flüsse solche Ausschlussgebiete darstellen. Darunter befinden sich Schutzgebiete wie der Mavrovo-Nationalpark.

„Die oberste und wichtigste Funktion eines Schutzgebietes ist die Bewahrung der Natur – Wasserkraftwerke mit ihren verheerenden Auswirkungen auf Natur und Biodiversität gehören nicht in einen Nationalpark“, betont Theresa Schiller, Projektleiterin bei der Stiftung EuroNatur, einer der Koordinatorinnen der Kampagne „Rettet das blaue Herz Europas“.
Der lokale Kampagnenpartner in Nordmazedonien fordert die dringende Ausweisung dieser Ausschlussgebiete: „Die neue Energieentwicklungsstrategie bis 2035 muss die internationalen Biodiversitätsziele berücksichtigen und identifizierte Ausschlussgebiete für künftige Wasserkraftpläne streichen“, sagt Aleksandra Bujaroska, Geschäftsführerin von Front 21/42.

Der Raumordnungsplan der NGOs wird auch vom nordmazedonischen Vize-Umweltminister Jani Makraduli unterstützt. Er erkennt die Notwendigkeit, Ausschlussgebiete für Wasserkraftprojekte auszuweisen, und unterstützt die Schlussfolgerungen und Empfehlungen des Öko-Masterplans: „Wir sollten unsere Kräfte bündeln – wir [das Umweltministerium], die Experten, Wirtschaftsvertreter, die internationale Gemeinschaft, die Zivilgesellschaft – um diese Herausforderungen gemeinsam anzugehen und zu lösen.“

Den Präsentationen folgten konstruktive Diskussionen zwischen den anwesenden Interessensgruppen, unter ihnen Vertreter aus dem Wasserkraftsektor. Die Konferenz hat bestätigt wie wichtig ein kontinuierlicher Austausch ist, um gemeinsame Lösungen zu finden. Die Ergebnisse der Konferenz werden auch den nationalen Stellen übermittelt, die für die Ausarbeitung und Verabschiedung der neuen Energieentwicklungsstrategie zuständig sind.

Hintergrundinformation:

Rückfragen:
Anja Arning, anja.arning@euronatur.org, +49 7732 927213
Aleksandra Bujaroska, Front 21/42, aleksandra.bujaroska(at)front.org.mk, +389 78 433 713

 

 

]]>
Landingpage Aktionen Blaues Herz Europa Projektgebiete Balkan-Südosteuropa Mazedonien Pressemitteilung
news-2276 Wed, 20 Mar 2019 15:52:40 +0100 Erster regionaler Sava TIES-Workshop abgehalten https://www.euronatur.org/aktuell/news/erster-regionaler-sava-ties-workshop-abgehalten/ Der erste regionale Workshop des INTERREG-Projekts Sava TIES zur Entwicklung eines langfristigen Plans für das SavaParks-Netzwerk fand am 12. März 2019 im serbischen Sremska Mitrovica statt. Der erste regionale Workshop des INTERREG-Projekts Sava TIES zur Entwicklung eines langfristigen Plans für das SavaParks-Netzwerk fand am 12. März 2019 im serbischen Sremska Mitrovica statt. Die Projektpartner von Sava TIES, die Mitglieder des SavaParks-Netzwerks und andere Interessenvertreter sprachen darüber, wie das Sava TIES-Projekt zukünftig aussehen und wie das SavaParks-Netzwerk gestärkt werden könne.

Momir Paunović vom Institut für biologische Forschung ‚Siniša Stanković‘ benannte das Problem der invasiven Arten und lobte gleichzeitig die Projektinitiative Sava TIES um ihre Bemühungen zur Lösung dieses Problems. Er stellte ein digitales Programm vor, das es den Bürgern der Save-Region ermöglicht, Informationen über Neobiota auszutauschen und so wirksamer gegen die invasiven Arten vorgehen zu können.

Slobodan Simić, der Leiter des Naturschutzgebietes Sremska Mitrovica, betonte, dass „Neophyten Naturschutzgebiete negativ beeinflussen, da sie die natürliche heimische Vegetation unterdrücken und gefährden und damit die Biodiversität reduzieren.“ Eine dieser Problemarten im Naturschutzgebiet sei die Gewöhnliche Seidenpflanze. Sie stammt ursprünglich aus dem östlichen Nordamerika, verbreitet sich in Europa aber invasiv und soll daher im Rahmen des INTERREG-Projekts Sava TIES  von der 30 ha großen Fläche des Schutzgebietes entfernt werden.

Im Anschluss an den Workshop diskutierten die Projektpartner am 13. und 14. März die anstehenden Aktivitäten bei der dritten Sitzung des Lenkungsausschusses. In wenigen Monaten beginnen die ersten Maßnahmen in den sieben Pilotgebieten zur Erforschung und Verdrängung invasiver Pflanzenarten.

 

]]>
Projektgebiete Balkan-Südosteuropa Save SavaTies
news-2274 Mon, 18 Mar 2019 09:56:16 +0100 Tausende Weißstörche werden Opfer illegaler Vogeljagd https://www.euronatur.org/aktuell/news/tausende-weissstoerche-werden-opfer-illegaler-vogeljagd/ ++ Vogelzug ist in vollem Gange ++ Jedes Jahr 25 Millionen illegal getötete Vögel, darunter Tausende Weißstörche ++ Internationale Kampagne zum Vogelmord gestartet ++ Radolfzell. Der Weißstorch gehört zu den populärsten Vögeln in Deutschland. Allerdings ist hierzulande kaum bekannt, dass jedes Jahr Tausende von ihnen auf dem Zugweg illegal abgeschossen werden, etwa im Libanon. Auf dem Heimweg aus Ostafrika überqueren innerhalb weniger Tage Hunderttausende Störche den Qaraoun-Stausee im Südosten des Landes, wo zahlreiche Vogeljäger auf die großen Segelflieger warten und sie zu Tausenden vom Himmel schießen.

„Derlei Massaker stellen für Weißstörche und andere Zugvogelarten einen gewaltigen Aderlass dar“, sagt Gabriel Schwaderer von der international tätigen Naturschutzstiftung EuroNatur. „Die Verschlechterung der Lebensbedingungen in den Brutgebieten durch Habitatverlust oder das Insektensterben schreitet weiter voran. Die Jagd auf Zugvögel dezimiert die Bestände zusätzlich. All das zusammen führt zu den teilweise dramatisch sinkenden Vogelpopulationen in Deutschland“, so Schwaderer weiter. „Wenngleich es beim Weißstorch im Moment nicht so kritisch aussieht, kann sich das schnell ändern. Deshalb haben wir von EuroNatur bereits im vergangenen Jahr mit vielen anderen Storchenschützern einen offenen Brief an den Präsidenten des Libanon geschickt und ihn darin aufgefordert, den illegalen Vogelmord streng zu ahnden. Wir erwarten, dass er seine Aussage vom ‚Frieden zwischen Menschen und Störchen‘ ernst nimmt.“

BirdLife International hat im Februar zusammen mit diversen Partnerorganisationen, darunter auch EuroNatur, die Kampagne „Flight For Survival“ gestartet. Anhand von sieben Vogelarten macht die Kampagne auf die verschiedenen Gefahren für Europas Zugvögel aufmerksam. Jedes Jahr fallen den Gewehren, Netzen und Leimruten der Wilderer etwa 25 Millionen Vögel zum Opfer.

 

Hintergrundinformationen:

  • Die Naturschutzstiftung EuroNatur engagiert sich seit ihrer Gründung für den Schutz der europäischen Zugvögel. Der geografische Schwerpunkt liegt auf der Adria-Zugroute, die quer über den Balkan, die Adria und Süditalien bis nach Nordafrika führt. Einen Kurzfilm zum Vogelzug über die östliche Adria finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=arJenBAVr10
     
  • Seit 1994 zeichnet EuroNatur Dörfer oder Gemeinden, die sich besonders für den Storchenschutz engagieren, mit dem Titel „Europäisches Storchendorf“ aus. Die Ortschaften werden durch die Auszeichnung als besonderes Kultur- und Naturerbe international bekannt. Mehr Informationen zur Initiative finden Sie hier: https://www.storkvillages.net/
     
  • Die von BirdLife International initiierte Kampagne „Flight For Survival“ portraitiert sieben ausgewählte Zugvogelarten (u.a. den Weißstorch) und schildert die Gefahren, denen die gefiederten Weltenbummler auf ihrem Zugweg ausgesetzt sind. Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie hier: https://flightforsurvival.org/

Rückfragen: Christian Stielow, E-Mail: christian.stielow(at)euronatur.org, Tel: +49 7732 92 72 15

 

]]>
Landingpage Aktionen Vogeljagd-Kampagne Artenschutz Zugvögel Storch Pressemitteilung
news-2272 Fri, 15 Mar 2019 08:46:54 +0100 Fotowettbewerb 2019 geht auf die Zielgerade https://www.euronatur.org/aktuell/news/fotowettbewerb-2019-geht-auf-die-zielgerade/ Der Countdown läuft: Am 31. März ist Einsendeschluss für den Fotowettbewerb „Naturschätze Europas 2019“. Der Countdown läuft: Am 31. März ist Einsendeschluss für den Fotowettbewerb „Naturschätze Europas 2019“. Nutzen Sie das frühlingshafte Wetter, begeben Sie sich auf Motivsuche und schicken Sie uns an photo(at)euronatur.org Ihre schönsten Aufnahmen von Europas Natur. Wenn Sie noch Inspiration brauchen: Die 12 Siegerfotos sowie weitere herausragende Aufnahmen sind auf der EuroNatur-Webseite zu bewundern.

Alles Wichtige zum Fotowettbewerb 2019

 

]]>
Landingpage Euronatur Fotowettbewerb
news-2270 Wed, 13 Mar 2019 09:03:54 +0100 375.386 Menschen fordern starkes EU-Recht für sauberes Wasser https://www.euronatur.org/aktuell/news/375386-menschen-fordern-starkes-eu-recht-fuer-sauberes-wasser/ In einem Bündnis haben zahlreiche europäische Umwelt- und Naturschutzverbände in den letzten Monaten für eine breite Beteiligung an einer öffentlichen EU-Konsultation zur Bewertung des geltenden EU-Wasserrechts geworben. Gemeinsam kommentieren die Umwelt- und Naturschutzorganisationen Anglerverband Niedersachen (AVN), Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Deutscher Anglerverband, Deutsche Umwelthilfe (DUH), EuroNatur, Forum Umwelt und Entwicklung (FUE), Grüne Liga, Landesbund für Vogelschutz (LBV), Naturschutzbund Deutschland (NABU), NaturFreunde Deutschlands, Verband Deutscher Sporttaucher (VDST), WWF und ihr Dachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) das Ende und Ergebnis der Befragung:

Der Schutz unseres Wassers braucht starke EU-Vorgaben: Mit dieser Botschaft haben sich in den letzten Wochen 375.386 Bürgerinnen und Bürger EU-weit an die Europäische Kommission gewandt und den Erhalt der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) und der dort festgeschriebenen Ziele gefordert. Damit ist die Konsultation eine der erfolgreichsten Bürgerbeteiligungen in der Geschichte der Europäischen Union.

Mit 167.302 abgegebenen Stimmen war Deutschland Spitzenreiter in der EU-weiten Bürgerbeteiligung. Die Umweltverbände sehen darin einen klaren Handlungsauftrag für die Bundesregierung, auf EU- Ebene dafür einzutreten, dass das geltende Recht nicht verwässert wird und der Schutz unserer wichtigsten Ressource gewährleistet bleibt.
Die WRRL gilt als Herzstück der Gesetzgebung, um Flüsse, Seen und Küstengewässer einschließlich ihrer Tier- und Pflanzenvielfalt sowie das Grundwasser europaweit zu schützen. Derzeit sind nur 8,2 Prozent der Gewässer Deutschlands in einem guten Zustand (EU-weit 40 Prozent). Damit ist die Bundesrepublik weit davon entfernt, das vor 19 Jahren EU-weit beschlossene Ziel zu erreichen und bis spätestens 2027 alle Gewässer in einen guten Zustand zu bringen.

Die Verbände fordern Bundesregierung und Bundesländer auf, weit mehr Anstrengungen als bisher zu unternehmen, um die Umsetzung der WRRL in Deutschland zu verbessern. Politikbereiche wie Landwirtschaft, Verkehr oder Industrie müssen zur Einhaltung der Ziele der Wasserrahmenrichtlinie verpflichtet werden, um Gewässer beispielsweise vor zunehmenden Nitratbelastungen zu schützen. Die derzeitige Reformrunde der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) auf EU-Ebene muss dazu genauso beitragen wie die erneute Novellierung des Düngerechts in Deutschland.

Hintergrundinformation:
Voraussichtlich im Herbst 2019 wird die EU-Kommission eine Auswertung der Konsultation vorlegen. Eine Entscheidung über die Zukunft der Gesetzgebung wird im ersten Halbjahr 2020 erwartet. Die Umweltverbände werden den Prozess weiterhin eng begleiten, damit die visionären Rechtsvorschriften erhalten, von der EU-Kommission durchgesetzt und den Mitgliedstaaten vollständig umgesetzt werden.

Rückfragen:
Christian Stielow, Tel: 07732-927 215, christian.stielow(at)euronatur.org

]]>
Landingpage Aktionen Blaues Herz Europa Pressemitteilung
news-2268 Fri, 08 Mar 2019 15:53:26 +0100 Balkanflüsse im Europaparlament https://www.euronatur.org/aktuell/news/balkanfluesse-im-europaparlament/ Vertreterinnen des Blue Heart-Teams präsentierten im Rahmen der Veranstaltung „Rettet die Balkanflüsse: Widerstand gegen Wasserkraftwerke auf dem Balkan und in Albanien“ den Ökomasterplan im Europaparlament in Brüssel. Der Ökomasterplan ist eine umfassende Studie, die erstmals das Wissen über Artenvielfalt und ökologische Unversehrtheit der Balkanflüsse darstellt und aufzeigt, welche Flussabschnitte für Wasserkraftwerke tabu sein müssen. EuroNatur-Projektleiterin Theresa Schiller und Cornelia Wieser von unserer Partnerorganisation Riverwatch haben den Ökomasterplan am 7. März 2019 interessierten EU-Parlamentariern vorgestellt. Sie betonten, dass eine vollständige Umstellung der Energiepolitik in der Region erforderlich ist - weg von der Wasserkraft hin zu echten grünen Energiequellen, wie etwa der Solarenergie.

Neben den beiden Vertreterinnen der Blue Heart-Kampagne kamen EU-Abgeordnete sowie Menschen aus der Region zu Wort und haben ihre Bedenken hinsichtlich des geplanten Ausbaus von Wasserkraft geäußert. Die Veranstaltung wurde von der Parlamentarischen Fraktion "European United Left / Nordic Green Left" (GUE / NGL) organisiert und kann über diesen Link angesehen werden (die Präsentation des Öko-Masterplans für Balkanflüsse startet ab 1:11:30).
 

]]>
Landingpage Aktionen Blaues Herz Europa Projektgebiete Balkan-Südosteuropa
news-2267 Wed, 06 Mar 2019 08:58:03 +0100 Schreibwettbewerb startet in dritte Runde https://www.euronatur.org/aktuell/news/schreibwettbewerb-startet-in-dritte-runde/ EuroNatur sucht wieder Ihre schönsten Gedichte und Kurzgeschichten. Beim diesjährigen Schreibwettbewerb lautet das Motto „Über Grenzen“. Ihre Kreativität ist wieder gefragt: Bis zum 30. August 2019 können Sie uns Gedichte, Kurzgeschichten und Essays zum Thema Grenzen in der Natur schicken. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Barrieren natürlich oder künstlich sind, ob sie überwunden werden oder aufhalten – Hauptsache ein Bezug zu Europas Natur wird ersichtlich. Ihre selbst verfassten Texte sollten 5.000 Zeichen nicht überschreiten. Für den Erstplatzierten winken ein attraktiver Preis sowie eine Veröffentlichung des Siegertextes im EuroNatur-Magazin. Alle weiteren Informationen zum EuroNatur-Schreibwettbewerb 2019 finden Sie hier.

]]>
Landingpage Euronatur