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            <title>EuroNatur - Vogelschutz</title>
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            <description>Alle Meldungen zum Thema &quot;Vogelschutz&quot;</description>
            <language>de</language>
            
                <copyright>TYPO3 News</copyright>
            
            <pubDate>
                Tue, 27 Oct 2026 18:18:03 +0100
            </pubDate>
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                        <guid isPermaLink="false">news-2719</guid>
                        <pubDate>
                            Thu, 15 Oct 2026 11:52:27 +0200
                        </pubDate>
                        
                        <title>EuroNatur-Preis 2026: Auszeichnung für mutige Vogelschützer</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/euronatur-preis-2026-auszeichnung-fuer-mutige-vogelschuetzer?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>++ Komitee gegen den Vogelmord erhält EuroNatur-Preis 2026 ++Auszeichnung für großes Engagement und Unerschrockenheit ++ Nach wie vor fehlt in vielen Ländern der politische Wille zur Durchsetzung der bestehenden Gesetze zum Schutz unserer Zugvögel ++</description>
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                                <p><strong>Radolfzell, Mainau.</strong> Das <a href="https://www.komitee.de/de/" class="externalLink">Komitee gegen den Vogelmord</a> ist heute mit dem EuroNatur-Preis ausgezeichnet worden. Die Naturschutzorganisation erhält die Ehrung für ihren jahrzehntelangen und oftmals gefährlichen Einsatz gegen die <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/vogelschutz-in-europa/unsere-zugvogelprojekte">illegale Vogeljagd entlang der europäischen Zugrouten</a>. Stellvertretend für die zahlreichen ehrenamtlichen Vogelschützerinnen und Vogelschützer nahmen Karl-Heinz Kreutzer (Vorsitzender des Komitees gegen den Vogelmord) und Axel Hirschfeld (Sprecher des Komitees) die Auszeichnung entgegen.</p>
<p>Mit dem <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/informationen-und-kontakt/unsere-publikationen/euronatur-preis">EuroNatur-Preis</a> würdigt die Stiftung insbesondere den praktischen Naturschutz des Komitees gegen den Vogelmord. Seit Jahrzehnten decken dessen Teams illegale Fangmethoden auf, dokumentieren Verstöße gegen Naturschutzgesetze, entfernen Fangnetze und Leimruten und arbeiten mit Behörden zusammen, um die Wilderei auf Zugvögel einzudämmen.</p>
<p>In ihrer Laudatio würdigte EuroNatur-Vizepräsidentin <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/strategisch-klug-das-euronatur-praesidium/dr-anna-katharina-woebse-vizepraesidentin">Dr. Anna-Katharina Wöbse</a> die Arbeit des Komitees gegen den Vogelmord: „Wir danken Ihnen, dass Sie als Delegation hier sind, während die meisten Ihrer Aktiven draußen in den Camps ganz konkret die Rauchschwalben, Rotkehlchen, Grauschnäpper und alle anderen Zugvögel und mit ihnen einen elementaren Teil des europäischen Naturerbes beschützen. Dabei riskieren sie Haut und Haar: Sie sind mit Beschimpfungen, Drohungen, physischer Gewalt, Schrotschüssen, zerstochenen Reifen, Verfolgungen konfrontiert. Für dieses Engagement und Ihre Unerschrockenheit zeichnen wir das Komitee gegen den Vogelmord heute mit dem EuroNatur Preis aus.“</p>
<p>Die Auszeichnung versteht das Komitee zugleich als Anerkennung für die vielen Freiwilligen und Partnerorganisationen, die jedes Jahr entlang der Zugrouten Europas im Einsatz sind. <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/vogelschutz-in-europa">Der Schutz von Zugvögeln</a> bleibt trotz vieler Fortschritte eine große Herausforderung. Noch immer werden jedes Jahr Millionen Vögel illegal gefangen oder geschossen, allein im Mittelmeerraum schätzungsweise 25 Millionen.</p>
<p>In ihrer Dankesrede machten die Preisträger deutlich, dass erfolgreicher Vogelschutz nicht allein auf politischen Absichtserklärungen beruhen darf: „Es wird heute glücklicherweise sehr viel Geld in den Zugvogelschutz investiert. Millionen fließen in Gutachten, in Schutzkonzepte, in Konferenzen und in den administrativen Artenschutz“, sagte Axel Hirschfeld. „Doch die Realität zeigt leider auch: Von diesen enormen Summen fließt viel zu wenig Geld in den direkten, konkreten Kampf gegen Fang und Wilderei. Was nützen die besten Gesetze, Konferenzen und Absichtserklärungen, wenn draußen im Feld niemand da ist, der die Netze abbaut? Der Artenschutz darf nicht in der Bürokratie steckenbleiben“, so Hirschfeld.</p>
<p><br><strong>Hintergrundinformationen:</strong></p>
<p>• <span class="strong">Der </span><a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/informationen-und-kontakt/unsere-publikationen/euronatur-preis"><span class="strong">EuroNatur-Preis</span></a> ist undotiert. Mit ihm werden herausragende Leistungen für den Naturschutz gewürdigt. Ausgezeichnet wurden bislang u.a. der Autor Jonathan Franzen, die „mutigen Frauen von Kruščica“ und die Gemeinde Mals in Südtirol. Der EuroNatur-Preis 2026 wurde am Donnerstag, 15. Oktober 2026 um 17 Uhr auf der Bodenseeinsel Mainau verliehen.</p>
<p>• <strong>Das </strong><a href="https://www.komitee.de/de/" class="externalLink"><strong>Komitee gegen den Vogelmord</strong></a> wurde im Januar 1975 in Berlin gegründet, hat seinen Sitz aber mittlerweile in Bonn. Die ersten Kampagnen waren Protestaktionen gegen die Vogeljagd in Italien, den Vogelfang in Belgien und den Wildvogelhandel in Deutschland. Die ersten praktischen Maßnahmen – das Einsammeln illegaler Vogelfallen und Fangnetze – gab es 1979 im deutsch-belgischen Grenzgebiet bei Aachen. Seit 1985 werden jährlich Zugvogelschutzcamps durchgeführt, zuerst in Norditalien, dann auch in Nordfrankreich, Süditalien, auf Zypern und auf Malta. Übers Jahr verteilt beteiligen sich zwischen 250 und 300 Natur- und Tierfreunde aus ganz Europa an den weit über 20 Einsatzcamps.</p>
<p>• <strong>Das Ausmaß der illegalen Vogeljagd im Mittelmeerraum</strong> ist trotz vieler Erfolge nach wie vor erschütternd. <a href="https://www.euronatur.org/fileadmin/docs/jagd/Summary_The_Killing_3.0.pdf" class="download">Eine Studie, die BirdLife International und EuroNatur im Mai 2025 gemeinsam herausgegeben haben</a>, zeichnet ein düsteres Bild: Die große Mehrheit der Mittelmeer-Anrainer scheitert an ihrem Versprechen, die illegale Tötung, Entnahme und den Handel von und mit Vögeln bis 2030 zu halbieren.</p>
<p><strong>Rückfragen:&nbsp;</strong><br><a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/christian-stielow">Christian Stielow</a>, <a href="mailto:christian.stielow@euronatur.org" class="mail">christian.stielow(at)euronatur.org</a>, Tel.: +49 (0)7732 – 92 72 15<br>&nbsp;</p>
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                        <guid isPermaLink="false">news-2713</guid>
                        <pubDate>
                            Thu, 08 Oct 2026 13:01:11 +0200
                        </pubDate>
                        
                        <title>Alarm am Weltzugvogeltag</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/alarm-am-weltzugvogeltag?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Zum Weltzugvogeltag schlagen Tour du Valat, EuroNatur und BirdLife International Alarm wegen des enormen Ausmaßes an illegaler Tötung  von Zugvögeln im Mittelmeerraum. Die drei Organisationen für den Schutz von Vögeln fordern mehr Tempo bei der Umsetzung des Ziels, diese Praktiken bis 2030 um mindestens die Hälfte zu reduzieren.</description>
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                            <![CDATA[
                                <p><strong>Radolfzell.</strong> In einem Waldgebiet in Norddeutschland geboren und kaum ein paar Dutzend Gramm schwer, treten junge Stieglitze eine Reise von mehreren tausend Kilometern an, um den Winter im südlichen Mittelmeerraum zu verbringen. Schon ihre Route ist voller Gefahren, doch es gibt eine weitere Bedrohung: Wegen ihres Gesangs und ihres prächtigen Gefieders gefangen, werden diejenigen, die Fang und Transport überleben, illegal verkauft und verbringen oft den Rest ihres Lebens in einem Käfig in Marseille oder anderswo im Mittelmeerraum.</p>
<p>„Jedes Jahr werden im Mittelmeerraum geschätzt 11 bis 36 Millionen Zugvögel illegal getötet oder gefangen“, erklärt Barend Van Gemerden, Leiter des Bereichs „Global Flyways“ bei BirdLife International. „Deshalb haben sich die Länder der Region im Rahmen des Strategischen Plans von Rom sowie der Bonner und der Berner Konvention dazu verpflichtet, das illegale Töten und Fangen bis 2030 um mindestens 50 Prozent zu reduzieren. Jetzt ist es an der Zeit, diese Verpflichtung in die Tat umzusetzen.“</p>
<p><strong>NGOs schlagen Alarm wegen mangelnder Fortschritte im Mittelmeerraum</strong></p>
<p>Die Fortschritte sind nach wie vor höchst unzureichend. Der von BirdLife International und EuroNatur im Mai 2025 veröffentlichte Bericht <a href="https://www.euronatur.org/fileadmin/docs/jagd/Summary_The_Killing_3.0.pdf" class="download">Illegal Killing of Birds (IKB-3.0)</a> zeichnet ein erschreckendes Bild:</p>
<p>„Zur Halbzeit der Umsetzung des Strategischen Plans von Rom haben 83 Prozent der 46 untersuchten Länder noch nicht die Maßnahmen ergriffen, die zur Erreichung der Ziele erforderlich sind“, sagt Dr. Justine Vansynghel, Projektleiterin für Zugvögel bei EuroNatur. „Diese Diskrepanz ist äußerst besorgniserregend und zeigt, wie viel Arbeit noch zu tun ist, wenn es die Regierungen mit der Einhaltung ihrer Verpflichtungen ernst meinen.“</p>
<p>Unterdessen bestätigt das Mediterranean Waterbird Network (MWN) nach vierjährigem Monitoring in acht Ländern des Mittelmeerraums die anhaltenden und vielfältigen Bedrohungen für Zugvögel, darunter unkontrollierte Jagd, Fallenstellen und Belastung durch Bleimunition.</p>
<p><strong>Lösungen müssen auf die lokalen Gegebenheiten zugeschnitten sein</strong></p>
<p>Die MWN-Erhebungen zeigen ein gemischtes Bild in verschiedenen Regionen. Um wirksam zu sein, müssen die Maßnahmen die spezifischen Gegebenheiten und Herausforderungen jedes Landes widerspiegeln.</p>
<p>„Erstmals haben wir nun harmonisierte Daten zu diesem Thema“, sagt Laura Dami, Koordinatorin des Mediterranean Waterbird Network. „Auf mediterraner Ebene zeigen diese Daten, wie viel noch zu tun ist. Lokalen Organisationen ermöglichen sie zugleich die Erarbeitung länderspezifischer Empfehlungen, wie die internationalen Verpflichtungen erfüllt werden können.“</p>
<p>Dennoch gibt es Grund zur Hoffnung: In den meisten Ländern arbeiten Partner von BirdLife, EuroNatur und MWN bereits aktiv daran, das illegale Töten und den illegalen Fang von Vögeln zu bekämpfen. Die MWN-Organisationen erarbeiten zudem Empfehlungen für jedes der acht am Monitoringprogramm beteiligten Länder. Dabei stehen drei zentrale Maßnahmen im Vordergrund:&nbsp;</p><ul><li data-list-item-id="e29022ce78f618c76271b5a8cc20f4273"><span>das Schließen rechtlicher Lücken,</span></li><li data-list-item-id="edf5ed75052967e4ea38f7057fb4ddd16"><span>eine nachhaltige Finanzierung zur Stärkung des wissenschaftlichen Monitorings und der Sensibilisierung der Öffentlichkeit</span></li><li data-list-item-id="ee775c1306717a1027b0176901d7bbd3e"><span>die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Behörden, Jägern und Naturschutzorganisationen.</span></li></ul><p>Mit diesen Maßnahmen lassen sich die internationalen Verpflichtungen vor Ort umsetzen.</p>
<p>EuroNatur, Tour du Valat und BirdLife International fordern die Regierungen auf, den Kampf gegen das illegale Fangen und Töten von Zugvögeln im Einklang mit den internationalen Verpflichtungen ihrer Länder zu beschleunigen. Dazu sollen sie mit allen relevanten Akteuren zusammenarbeiten, um die Entwicklung, Finanzierung und Umsetzung nationaler Aktionspläne voranzutreiben. Zugvögel durchqueren im Laufe ihres Lebens mehrere Länder, weshalb ein koordiniertes Vorgehen unerlässlich ist. Fortschritte in einem Land sind nur dann wirksam, wenn ähnliche Maßnahmen entlang der gesamten Zugroute umgesetzt werden.</p>
<p><strong>Hintergrundinformationen:</strong></p><ul><li data-list-item-id="e6663605fc2f16afa3c6d80ebc8a0adc6">Hier erfahren Sie mehr zum Thema <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/vogelschutz-in-europa/unsere-zugvogelprojekte#c279">Vogeljagd auf dem Balkan</a>.</li><li data-list-item-id="eafbc86835b34a110b6071f1a38d1caac"><a href="https://www.medwaterbirds.net/page.php?id=35" class="externalLink"><span>Über das MWN</span></a><span>:<strong>&nbsp;</strong>Das 2012 gegründete Mediterranean Waterbirds Network (MWN) vereint eine Vielzahl von Partnern (lokale und internationale Nichtregierungsorganisationen, Universitäten, staatliche Stellen usw.), die sich im Monitoring und für den Schutz von Wasservögeln und Feuchtgebieten im Mittelmeerraum engagieren. Es entstand aus der Zusammenarbeit von fünf nordafrikanischen Ländern (Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen und Ägypten) mit Tour du Valat und dem französischen Amt für Biodiversität (OFB), mit dem Ziel, sowohl den Umfang als auch die Qualität des Monitorings zu verbessern.</span></li><li data-list-item-id="e5cf6b9aeccc3b9268e7fa6b6e12ba66a"><span><strong>Tour du Valat</strong> ist ein Forschungsinstitut zum Schutz der Feuchtgebiete im Mittelmeerraum. Es hat seinen Sitz in der Camargue (Frankreich) und ist als gemeinnützige private Stiftung anerkannt. Tour du Valat wurde 1954 von Luc Hoffmann gegründet und hat seitdem seine Forschungsaktivitäten mit einem beständigen Ziel weiterentwickelt: ein besseres Verständnis von Feuchtgebieten zu erlangen, denn sie sind das produktivste und zugleich am stärksten bedrohte Ökosystem unseres Planeten.</span></li></ul>
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                                <category>Root-Kategorie</category>
                            
                                <category>Vogeljagd-Kampagne</category>
                            
                                <category>Balkan-Südosteuropa</category>
                            
                                <category>Zugvögel</category>
                            
                                <category>Vogeljagd</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                        
                        
                            
                            
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-2705</guid>
                        <pubDate>
                            Wed, 23 Sep 2026 07:59:42 +0200
                        </pubDate>
                        
                        <title>EuroNatur-Preis 2026 würdigt Einsatz gegen illegale Vogeljagd</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/euronatur-preis-2026-wuerdigt-einsatz-gegen-illegale-vogeljagd?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>++ Das Komitee gegen den Vogelmord erhält Naturschutz-Auszeichnung ++ Seit 1975 engagiert sich der Verein gegen Vogelfang und Wilderei ++ Zugvögel müssen besser geschützt werden ++</description>
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                            <![CDATA[
                                <p><strong>Radolfzell.&nbsp;</strong>Die Naturschutzstiftung EuroNatur verleiht am Donnerstag, den 15. Oktober den diesjährigen <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/informationen-und-kontakt/unsere-publikationen/euronatur-preis">EuroNatur-Preis</a> an das Komitee gegen den Vogelmord. Mit der Auszeichnung würdigt EuroNatur das jahrzehntelange europaweite Engagement der Organisation gegen die illegale Jagd und den Fang von Wildvögeln entlang der wichtigsten Zugrouten Europas.&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.komitee.de/de/" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">Das Komitee gegen den Vogelmord</a> mit Sitz in Bonn gehört zu den profiliertesten Vogelschutzorganisationen Europas. Mit internationalen Vogelschutzcamps, der Dokumentation illegaler Aktivitäten und der engen Zusammenarbeit mit Behörden hat die Organisation in zahlreichen Ländern maßgeblich dazu beigetragen, Wilderei einzudämmen und so Millionen Zugvögeln das Leben gerettet. Besonders in Hotspots der Vogeljagd im Mittelmeerraum, etwa auf Zypern, Malta oder in Italien, engagieren sich die haupt- und ehrenamtlichen Teams seit vielen Jahren erfolgreich gegen verbotene Fangmethoden mit Netzen, Leimruten und Fallen.</p>
<p>„Das Komitee gegen den Vogelmord steht beispielgebend wie für praktischen Naturschutz mit direkter Wirkung für ganz Europa“, sagt <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/strategisch-klug-das-euronatur-praesidium/prof-dr-thomas-potthast-praesident">Prof. Dr. Thomas Potthast</a>, Präsident von EuroNatur. „Die Aktiven des Komitees setzen sich mit außerordentlicher Beharrlichkeit, Fachkompetenz und persönlichem Einsatz für den Schutz unserer Zugvögel ein. Ihr Engagement zeigt eindrucksvoll, dass Naturschutz nicht an Landesgrenzen Halt macht“, so Potthast. „Mit ihrem Einsatz haben sie dazu beigetragen, unzählige Vögel vor illegaler Verfolgung zu bewahren und zugleich die Bedeutung des europäischen Vogelschutzes ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.“</p>
<p>Mit der Auszeichnung unterstreicht EuroNatur die zentrale Bedeutung des grenzüberschreitenden Engagements für den <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/vogelschutz-in-europa">Schutz von Europas Zugvögeln</a>. Die Preisverleihung am 15. Oktober bietet Anlass, auf die weiterhin bestehenden Gefahren durch illegale Vogeljagd aufmerksam zu machen und den zahlreichen Ehrenamtlichen zu danken, die sich Jahr für Jahr für den Schutz der europäischen Vogelwelt einsetzen.</p>
<p><br><strong>Hintergrundinformationen:</strong></p>
<p><a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/informationen-und-kontakt/unsere-publikationen/euronatur-preis">Der EuroNatur-Preis</a> ist undotiert. Mit ihm werden herausragende Leistungen für den Naturschutz gewürdigt. Ausgezeichnet wurden bislang u.a. der Autor <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/informationen-und-kontakt/unsere-publikationen/euronatur-preis/euronatur-preis-2015">Jonathan Franzen</a>, die „<a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/informationen-und-kontakt/unsere-publikationen/euronatur-preis/euronatur-preis-2019">mutigen Frauen von Kruščica</a>“ und die <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/informationen-und-kontakt/unsere-publikationen/euronatur-preis/euronatur-preis-2020">Gemeinde Mals in Südtirol</a>. Der diesjährige EuroNatur-Preis wird am Donnerstag, 15. Oktober 2026 um 17 Uhr auf der Bodenseeinsel Mainau an das Komitee gegen den Vogelmord verliehen.</p>
<p><strong>Rückfragen:&nbsp;</strong></p>
<p><a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/christian-stielow">Christian Stielow</a>, <a href="mailto:christian.stielow@euronatur.org" class="mail">christian.stielow(at)euronatur.org</a>, Tel.: +49 (0)7732 – 92 72 15</p>
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                                <category>Startseite</category>
                            
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                        <pubDate>
                            Tue, 01 Sep 2026 08:45:32 +0200
                        </pubDate>
                        
                        <title>Wasserknappheit bedroht Seggenrohrsänger</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/wasserknappheit-bedroht-seggenrohrsaenger-1?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>++ Dürre macht Seggenrohrsängern zu schaffen ++ Klimanotstand als weitere Gefährdungsursache für seltensten Singvogel Europas ++</description>
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                            <![CDATA[
                                <p><strong>Radolfzell, Nagyiván, Wolyn. </strong>Der Dürresommer in weiten Teilen Europas gefährdet das Überleben der <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/vogelschutz-in-europa/unsere-zugvogelprojekte#c5474">Seggenrohrsänger</a>. In der Ukraine beispielsweise sind infolge ungewöhnlich niedriger Niederschlagsmengen fast sämtliche Projektgebiete unserer Partner, darunter das Birky-Moor, von starker Trockenheit betroffen. In den wenigen noch wasserversorgten Bereichen ist die Anzahl an beobachteten Seggenrohrsängern in diesem Jahr sehr gering gewesen. So wurden im Sommer nur 24 singende Männchen gezählt; im Vorjahr waren es noch 42. Da bereits die zurückliegenden Jahre ungewöhnlich trocken waren, reichten selbst die Niederschläge des Frühjahrs nicht aus, um den üblichen Grundwasserstand wiederherzustellen und aufrechtzuerhalten. Ähnlich sieht es in Belarus aus.</p>
<p>Während die Bedingungen in den Brutgebieten Polens und Litauen besser aussahen als in der Ukraine und in Belarus, war die Wassersituation in den vorgesehenen Wiederansiedlungsgebieten des Seggenrohrsängers uneinheitlich. In den potenziellen künftigen Brutgebieten Brandenburgs war die Situation passabel, in Ungarn hingegen ziemlich katastrophal. Seit Jahresbeginn ist es im Land ungewöhnlich niederschlagsarm, viele Feuchtgebiete sind ausgetrocknet, trotz teilweise umfangreicher Bewässerungsmaßnahmen. Ob die geplante Translokation von Jungvögeln nach Brandenburg und Ungarn im nächsten Jahr erfolgen kann, ist somit ungewiss.</p>
<p>Dabei stellt Wasser für den Seggenrohrsänger nicht einfach nur ein Element der Landschaft dar – es bildet die Grundlage seines (Über)-Lebens. Die weltweit vom Aussterben bedrohte Singvogelart bewohnt nasse Wiesen und Niedermoore, in denen vom Wasserstand etliche Faktoren abhängen, wie zum Beispiel die Vegetationszusammensetzung, die Insektendichte und Nistmöglichkeiten. Sinkt der Wasserstand zu früh im Jahr zu stark ab, ändert sich das ganze Ökosystem grundlegend: Torfe degradieren, der Bestand an Insekten nimmt ab, die Vegetationsstruktur verändert sich, Brände werden wahrscheinlicher und die Brutbedingungen verschlechtern sich.</p>
<p>„Um das Überleben des Seggenrohrsängers auch in Zeiten von Hitzesommern und Dürren zu gewährleisten, ist die Wiedervernässung von Mooren essenziell“, sagt <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/gabriel-schwaderer">Gabriel Schwaderer</a>, Geschäftsführer von EuroNatur. „Damit würden gleichzeitig große Mengen Kohlenstoffdioxid im Boden gespeichert. Klimaschutz und der Schutz der Artenvielfalt gehen so Hand in Hand“, fügt Schwaderer hinzu.</p>
<p><br><strong>Hintergrundinformationen:</strong></p><ul><li><a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/vogelschutz-in-europa/unsere-zugvogelprojekte#c5474">Seggenrohrsänger</a>: Der einst häufige Moorbewohner hat in den zurückliegenden Jahrzehnten einen beispiellosen Populationseinbruch erfahren; heute gilt der Seggenrohrsänger als der seltenste Singvogel Europas. In seinem gesamten Verbreitungsgebiet gibt es nur noch etwa 4.000 bis 5.000 singende Männchen. In Ostmitteleuropa kämpfen wir gemeinsam mit unseren Partnern um sein Überleben – es ist die vielleicht letzte Chance für die Art.&nbsp;<br>&nbsp;</li><li><a href="https://aquaticwarbler.eu/de/" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">Das Projekt</a> „Erhaltung von Europas seltenstem kontinentalen Singvogel: Eine grenzüberschreitende Initiative zur Erholung der Seggenrohrsänger-Population“ (Akronym: LIFE4AquaticWarbler) wird durch das LIFE-Programm der Europäischen Union, das Umweltministerium der Republik Litauen, die Umweltstiftung Michael Otto, die Kurt Lange Stiftung, den Naturschutzfond Brandenburg, die Giving Back to Nature Foundation, den Bird Conservation Fund und die Projektpartner finanziert. Es ist am 1. Oktober 2024 offiziell gestartet und auf neun Jahre angelegt.</li></ul><p><strong>Rückfragen: </strong><a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/anja-arning">Anja Arning</a>,&nbsp;<a href="mailto:anja.arning@euronatur.org" class="mail">anja.arning(at)euronatur.org</a>, Tel.: 07732/9272-13</p>
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                        <pubDate>
                            Fri, 19 Jun 2026 11:03:35 +0200
                        </pubDate>
                        
                        <title>Die Nacht des lautlosen Jägers</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/die-nacht-des-lautlosen-jaegers-bubo-night-in-montenegro?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Der Uhu ist eine der größten Eulen der Welt - und trotzdem bekommen ihn nur wenige Menschen zu Gesicht. Um zu wissen, wie viele Uhus noch in Montenegro leben, begeben sich unsere Partner von CZIP auf die nächtliche akustische Suche nach den großen Eulen. Unterstützt werden sie dabei von etlichen Freiwilligen.</description>
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                                <p><i>Gastbeitrag von Marija Šoškić Popović von unserer montenegrinischen Partnerorganisation CZIP</i></p>
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                        <pubDate>
                            Wed, 17 Jun 2026 12:59:11 +0200
                        </pubDate>
                        
                        <title>Druck auf Albanien: Umweltstandards werden zur EU-Beitrittsfrage</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/eu-parlament-erhoeht-druck-auf-albanien-umweltstandards-werden-zur-beitrittsfrage?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Das Europäische Parlament hat am 17. Juni seinen Jahresbericht über Albanien verabschiedet und damit eine seiner bislang deutlichsten Botschaften hinsichtlich der Bedeutung des Naturschutzes und der Gewährleistung der Einhaltung von EU-Standards während des gesamten Beitrittsprozesses ausgesendet.</description>
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                            <![CDATA[
                                <p><strong>Straßburg, Tirana, Radolfzell</strong>. Das EU-Parlament äußerte tiefe Besorgnis über die aktuellen Entwicklungen im Schutzgebiet Vjosa–Narta und fordert ein Moratorium für neue Genehmigungsverfahren, Bauarbeiten und Entwicklungsmaßnahmen innerhalb von Schutzgebieten, bis die Bestimmungen des geänderten albanischen Gesetzes über Schutzgebiete aufgehoben sind und die vollständige Einhaltung der EU-Naturschutzstandards gewährleistet ist.&nbsp;</p>
<p>Die Sitzung des EU-Parlaments fand nach wochenlangen friedlichen Demonstrationen in ganz Albanien statt, bei denen sich Tausende Bürgerinnen und Bürger für den Schutz des Ökosystems Vjosa–Narta eingesetzt haben, eines der wertvollsten Naturgebiete des Landes und künftiger Bestandteil des europäischen Natura 2000-Netzwerks.&nbsp;</p>
<p>„Diese Abstimmung zeigt, dass Umweltschutz im Beitrittsprozess kein Nebenthema ist“, sagt <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/gabriel-schwaderer">Gabriel Schwaderer</a>, Geschäftsführer von EuroNatur. „Das Europäische Parlament hat deutlich gemacht, dass Naturschutz, Bürgerbeteiligung und Rechtsstaatlichkeit keine optionalen Elemente des EU-Beitritts sind. Es handelt sich um grundlegende europäische Standards, bei denen keine Kompromisse eingegangen werden dürfen.“</p>
<p>Der Bericht baut auf einer bereits zuvor vom Parlament eingenommenen entschiedenen Haltung auf, in der die Aufhebung der Änderungen des Gesetzes über Schutzgebiete aus dem Jahr 2024 gefordert wird und erneut die Sorge zum Ausdruck gebracht wird, dass geschwächte Umweltschutzmaßnahmen die Angleichung Albaniens an das EU-Recht untergraben könnten. Er unterstreicht zudem, dass Fortschritte auf dem Weg zum EU-Beitritt eine nachweisbare Erfolgsbilanz bei der Umsetzung von Umweltvorschriften, Umweltverträglichkeitsprüfungen und den Rechten auf Bürgerbeteiligung erfordern.&nbsp;</p>
<p>Mitglieder des Europäischen Parlaments aus mehreren Fraktionen verwiesen direkt auf <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/alarmierende-entwicklungen-in-der-narta-lagune">die aktuellen Entwicklungen in Vjosa–Narta</a>, die anhaltende Mobilisierung der Bürger und die Notwendigkeit, dass Albanien die EU-Umweltstandards vollständig einhält.&nbsp;</p>
<p>„Die Botschaft aus Brüssel ist klar: Bei der EU-Mitgliedschaft geht es nicht nur darum, Kapitel zu öffnen und zu schließen. Es geht darum, in der Praxis zu zeigen, dass europäische Standards eingehalten werden, wenn es darauf ankommt“, sagt <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/viktor-berishaj">Viktor Berishaj</a>, Senior EU Policy Officer bei EuroNatur.&nbsp;</p>
<p>Für viele Menschen, die in den vergangenen Wochen auf die Straße gegangen sind, ist die heutige Abstimmung ein wichtiges Zeichen dafür, dass ihre Anliegen auf europäischer Ebene Gehör finden.&nbsp;</p>
<p>„Wir begrüßen es, dass die Debatte um Vjosa–Narta nun auf die EU-Ebene verlagert wurde und im Einklang mit der Diskussion in Albanien steht. Die Diskussion um Vjosa–Narta geht mittlerweile weit über den reinen Umweltschutz hinaus; sie ist Teil einer breiteren europäischen Debatte über Rechtsstaatlichkeit, demokratische Teilhabe, Transparenz und die Glaubwürdigkeit des Erweiterungsprozesses selbst geworden“, sagt <a href="https://ppnea.org/aleksander-trajce/?lang=en" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">Aleksandër Trajçe</a>, Geschäftsführer von PPNEA.&nbsp;</p>
<p>Die Bürgerinnen und Bürger, die sich in den vergangenen Wochen friedlich mobilisiert haben, haben keine überzogenen Forderungen. Sie fordern dasselbe, was die Europäische Union von Albanien verlangt: die Einhaltung der Gesetze, Transparenz bei der Entscheidungsfindung und einen wirksamen Schutz von Gebieten, die aufgrund ihres ökologischen Wertes anerkannt sind.</p>
<p><br><strong>Hintergrundinformationen:</strong></p>
<p>Das Landschaftsschutzgebiet Vjosa–Narta ist eines der wichtigsten Küstenökosysteme Albaniens und Kandidat für die Aufnahme in das „Emerald Network“ im Rahmen der Berner Konvention. Das Gebiet ist Teil einer <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/vogelschutz-in-europa/unsere-zugvogelprojekte">wichtigen Zugroute, die von Hunderten von Vogelarten auf ihrem Weg zwischen Europa, Afrika und dem Mittelmeer genutzt wird</a>, und wird voraussichtlich nach dem Beitritt Albaniens zur Europäischen Union Teil des künftigen Natura 2000-Netzwerks werden.&nbsp;</p>
<p>Das Gebiet steht seit mehreren Jahren im Mittelpunkt ökologischer Bedenken, nachdem mit dem <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/showpolitik-testfluege-auf-der-baustelle-des-flughafens-vlora">Bau des internationalen Flughafens Vlora</a> innerhalb des größeren Landschaftsschutzgebiets begonnen wurde. Im Jahr 2023 verabschiedete der Ständige Ausschuss der Berner Konvention die Empfehlung Nr. 219, in der Albanien aufgefordert wurde, den Flughafenbau bis zur Durchführung einer neuen und umfassenden Umweltverträglichkeitsprüfung auszusetzen und die Schutzmaßnahmen für das Schutzgebiet zu verstärken.</p>
<p>Im Jahr 2024 hat Albanien sein Gesetz über Schutzgebiete geändert und damit bestimmte Tourismus- und Entwicklungsaktivitäten innerhalb von Schutzgebieten zugelassen. Diese Änderungen wurden von Umweltorganisationen, Wissenschaftlern und europäischen Institutionen kritisiert. Das Europäische Parlament und die Europäische Kommission haben wiederholt Bedenken geäußert, dass die Änderungen mit den EU-Naturschutzstandards unvereinbar seien, und im Rahmen der Verpflichtungen Albaniens gemäß Kapitel 27 der Beitrittsverhandlungen deren Aufhebung gefordert.&nbsp;</p>
<p>In den vergangenen Monaten haben weitere geplante Tourismusprojekte innerhalb des Schutzgebiets Vjosa–Narta in ganz Albanien große Besorgnis in der Öffentlichkeit ausgelöst und zu friedlichen Protesten geführt. Im Mittelpunkt der Debatte stehen zunehmend die Umweltpolitik, die Beteiligung der Öffentlichkeit, die Einhaltung der EU-Umweltvorschriften und die Glaubwürdigkeit der Umweltauflagen im Beitrittsprozess.&nbsp;</p>
<p>Der Bericht des Europäischen Parlaments über Albanien ist Teil der jährlichen Bewertung der EU hinsichtlich der Fortschritte des Landes auf dem Weg zur Mitgliedschaft und trägt zum übergeordneten politischen Rahmen bei, der die Beitrittsverhandlungen mit Albanien leitet.</p>
<p><strong>Kontakt</strong>:&nbsp;<br><a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/christian-stielow">Christian Stielow </a>| <a href="mailto:christian.stielow@euronatur.org" class="mail">christian.stielow(at)euronatur.org</a> |+49 7732 – 927215</p>
<p>Lorena Pyze Xhafaj | PPNEA | l.pyzexhafaj@ppnea.org</p>
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                        <pubDate>
                            Mon, 01 Jun 2026 12:07:35 +0200
                        </pubDate>
                        
                        <title>Naturjuwel unter akutem Druck</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/alarmierende-entwicklungen-in-der-narta-lagune?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>+++ DIESE SEITE WIRD REGELMÄßIG AKTUALISIERT +++ Das einzigartige Vjosa-Delta in Albanien steht unter massivem Druck. Aktuelle Entwicklungen zeigen, dass trotz seines Schutzstatus derzeit Infrastrukturprojekte massiv vorangetrieben werden, die eines der wertvollsten Küstenökosysteme Europas irreversibel zerstören könnten. Dies widerspricht auch den Voraussetzungen für den EU-Beitritt Albaniens.</description>
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                        <pubDate>
                            Fri, 22 May 2026 08:50:02 +0200
                        </pubDate>
                        
                        <title>Vogelvergiftung: Verdächtiger in Serbien festgenommen</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/vogelvergiftung-verdaechtiger-in-serbien-festgenommen?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Mitte Mai wurde in Serbien ein 57-jähriger Mann festgenommen. Er soll verantwortlich sein für die gezielte Tötung eines seltenen Mönchsgeiers. Die Ermittlung der Polizei und die Festnahme in diesem Fall ein wichtiges Signal, nämlich dass einige Behörden im Land das Thema Wildtierkriminalität ernst nehmen.</description>
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                            <![CDATA[
                                <p>Nahe Svrljig im Osten Serbiens ist ein streng geschützter <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/gesundheitspolizisten-und-klimaschuetzer">Mönchsgeier (<i>Aegypius monachus</i>)</a> gezielt vergiftet worden. Das Tier gehörte zu einem <a href="https://vulturesback.greenbalkans.org/en/" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">internationalen Wiederansiedlungsprogramm</a> für die in der Region lange Zeit ausgestorbene Art. Naturschützerinnen und Ornithologen unserer serbischen Partnerorganisation BPSSS fanden den toten Geier neben einem präparierten Kadaver, der offenbar mit einem hochgiftigen Insektizid behandelt worden war.</p>
<p>Umgehend schalteten die Vogelschützer die Behörden ein. Kurz darauf versuchte ein Verdächtiger, Beweise zu beseitigen, indem er die Kadaver entfernte. Die Polizei konnte diese jedoch sicherstellen und nahm einen 57-jährigen Mann fest. Ihm werden unter anderem Umweltverbrechen und Strafvereitelung vorgeworfen.</p>
<p>Der Fall verdeutlicht erneut das Ausmaß illegaler Vergiftungen in Serbien: „Seit dem Jahr 2000 sind mehr als 3.000 Wildtiere von Vergiftungen betroffen. Solche Vorfälle gefährden die aufwendigen Bemühungen zur Wiederansiedlung bedrohter Arten massiv“, sagt <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/justine-vansynghel">Dr. Justine Vansynghel</a>, Projektleiterin Vogelschutz bei EuroNatur. „Die strafrechtliche Konsequenz wird vermutlich auf eine Geld-, bzw. Freiheitsstrafe auf Bewährung hinauslaufen. Die Behörden haben in diesem Fall schnell und entschlossen reagiert; darauf haben unsere Partner von BPSSS jahrelang hingearbeitet“, so Vansynghel.</p>
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                                <category>Vogeljagd-Kampagne</category>
                            
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                                <category>Artenschutz</category>
                            
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                                <category>Vogeljagd</category>
                            
                        
                        
                            
                            
                        
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                        <pubDate>
                            Mon, 11 May 2026 11:16:31 +0200
                        </pubDate>
                        
                        <title>Illegale Bauarbeiten bedrohen Schutzgebiet Vjosa-Narta</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/illegale-bauarbeiten-bedrohen-schutzgebiet-vjosa-narta?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>Im albanischen Schutzgebiet Vjosa-Narta kommt es derzeit zu schwerwiegenden Umweltzerstörungen. Seit Ende April sind im Kernbereich der geschützten Landschaft Bulldozer, Bagger und LKW im Einsatz, die Küstenwälder roden, Dünen abtragen und neue Zufahrtsstraßen in bislang unberührte Lebensräume schlagen.</description>
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                            <![CDATA[
                                <p><strong>Radolfzell, Tirana.</strong> Die naturzerstörerischen Arbeiten im albanischen Schutzgebiet Vjosa-Narta erfolgen ohne transparente Genehmigungsverfahren, Umweltverträglichkeitsprüfungen oder öffentliche Beteiligung. Dies stellt einen gravierenden Verstoß gegen nationale Naturschutzauflagen und zentrale Verpflichtungen Albaniens im EU-Beitrittsprozess dar. Die EU und Albanien haben sich bei der Eröffnung des Umweltkapitels im September 2025 darauf geeinigt, dass die umstrittene Änderung des albanischen Schutzgebietsgesetzes bis Ende 2027 zurückgenommen wird. Zudem wurde vereinbart, dass alle Projekte gemäß den EU-Anforderungen an Umweltverträglichkeit geplant und umgesetzt werden.&nbsp;</p>
<p>Aktuell deuten die Fakten darauf hin, dass die Regierung in Tirana nicht gewillt ist, sich an diese Vereinbarung zu halten. Ganz im Gegenteil scheint sie mit Bezug auf das vor zwei Jahren geänderte Schutzgebietsgesetz wertvollstes Naturerbe dem rücksichtslosen und massiven Tourismusinfrastruktur-Ausbau zu opfern.&nbsp;</p>
<p>EuroNatur fordert daher gemeinsam mit albanischen und internationalen Partnerorganisationen einen sofortigen Baustopp, vollständige Transparenz über Genehmigungen sowie eine strikte Prüfung des Falls auf EU-Ebene. „Die fortschreitenden Bauarbeiten in einem bestehenden Naturschutzgebiet gefährden nicht nur einzigartiges Naturerbe, sondern untergraben auch die Glaubwürdigkeit Albaniens im EU-Erweiterungsprozess“, sagt <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/gabriel-schwaderer">Gabriel Schwaderer</a>, Geschäftsführer von EuroNatur. „Mit der EU getroffene Vereinbarungen werden von der albanischen Regierung mit Füßen getreten. Die EU muss nun dringend den Druck auf die Regierung in Tirana erhöhen, damit die Naturzerstörung in einem der wichtigsten Naturgebiete Europas sofort gestoppt wird.“</p>
<p><br><strong>Hintergrundinformationen:</strong></p><ul><li>Das Landschaftsschutzgebiet Vjosa-Narta ist Teil des Mündungssystems Vjosa-Shkumbin, dem letzten noch <a href="https://www.euronatur.org/fileadmin/docs/Kampagnen/Wildfluesse/Fluvius_MedDeltas_15022024_final.pdf" target="_blank" class="download">intakten Flussdeltasystem im Mittelmeerraum</a>. Es gehört zu den ökologisch wertvollsten Regionen Europas und bietet Lebensraum für mehr als 200 Vogelarten sowie über 70 bedrohte Arten, darunter die streng geschützte <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/weitere-themen">Mittelmeer-Mönchsrobbe</a> oder Meeresschildkröten.</li><li>Die Vjosa hat 2023 große Bekanntheit erlangt: Nach zehnjähriger Kampagnenarbeit von EuroNatur und ihren Partnerorganisationen Riverwatch und EcoAlbania wurde der Fluss zum <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/unsere-erfolge">ersten Wildfluss-Nationalpark Europas ausgerufen</a> und von der albanischen Regierung unter Schutz gestellt. Gleichzeitig wurde der Bau des Vlora-Flughafens vorangetrieben.</li></ul><p><strong>Rückfragen:&nbsp;</strong></p>
<p><a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/christian-stielow">Christian Stielow</a>, <a href="mailto:christian.stielow@euronatur.org" class="mail">christian.stielow(at)euronatur.org</a>, +49/7732 9272 15</p>
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                                <category>Aktionen</category>
                            
                                <category>Blaues Herz Europa</category>
                            
                                <category>Naturschutzpolitik</category>
                            
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                                <category>Projektgebiete</category>
                            
                                <category>Balkan-Südosteuropa</category>
                            
                                <category>Albanien</category>
                            
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                                <category>Zugvögel</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                        
                        
                            
                            
                        
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                        <pubDate>
                            Thu, 07 May 2026 07:06:13 +0200
                        </pubDate>
                        
                        <title>Gefahren für Störche auf dem Zugweg</title>
                        <link>https://www.euronatur.org/unsere-themen/aktuell/stromschlag-illegale-toetung-lebensraumverlust-stoerche-als-symbol-fuer-die-gefahren-fuer-zugvoegel?utm_source=RSS&amp;utm_medium=enorg</link>
                        <description>++ Viele Gefahren für den Weißstorch lauern auf seinem Zugweg ++ Am 9. Mai ist Weltzugvogeltag ++ Im bulgarischen Belozem findet das 23. Treffen der Europäischen Storchendörfer statt ++</description>
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                            <![CDATA[
                                <p><strong>Radolfzell, Belozem.</strong> Anlässlich des Weltzugvogeltags am 9. Mai richtet die international tätige Naturschutzstiftung EuroNatur den Blick auf einen der bekanntesten Zugvögel Europas: <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/vogelschutz-in-europa/steckbrief-weissstorch-ciconia-ciconia">den Weißstorch</a>. Während es der Vogelart in Westeuropa derzeit wieder besser geht, stagnieren die Bestände im Osten des Kontinents. Das liegt auch an den Gefahren auf dem längeren Zugweg, denen die „Ostzieher“ unter den Störchen ausgesetzt sind. So werden viele Weißstörche auf der Zugroute über dem Nahen Osten illegal abgeschossen.&nbsp;</p>
<p>Passend zum <a href="https://www.worldmigratorybirdday.org/" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">internationalen Zugvogeltag</a> findet vom 7. bis 9. Mai 2026 das alljährliche Treffen des <a href="https://www.storkvillages.net/" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">Netzwerks der Europäischen Storchendörfer</a> (ESVN) im <a href="https://www.storkvillages.net/villages/belozem-bulgaria" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">bulgarischen Storchendorf Belozem</a> statt. Mit rund 40 Brutpaaren gilt Belozem als eines der storchenreichsten Dörfer Südosteuropas. Beim diesjährigen ESVN-Treffen kommen Vertreterinnen und Vertreter von Storchendörfern aus zahlreichen Ländern zusammen, um <a href="https://www.euronatur.org/unsere-themen/vogelschutz-in-europa/unsere-zugvogelprojekte#c287">Erfahrungen im Storchenschutz</a> auszutauschen, neue Projekte zur Umweltbildung vorzustellen und gemeinsame Strategien für den Schutz des Weißstorchs entlang seiner Zugrouten zu entwickeln.</p>
<p>„Zugvögel wie der Weißstorch verbinden Lebensräume, Länder und Kulturen. Ihr Schutz gelingt nur gemeinsam – genau dafür steht das Netzwerk der Europäischen Storchendörfer“, sagt <a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/justine-vansynghel">Dr. Justine Vansynghel,</a> Projektleiterin bei EuroNatur. „Die Treffen der Storchendörfer zeigen, wie wichtig die Vernetzung und der Austausch von Ideen für den erfolgreichen Naturschutz vor Ort sind – sie ersetzen aber nicht die Verantwortung der Politikerinnen und Politiker in Hinsicht auf die Durchsetzung von Maßnahmen zum Schutz der Zugvögel.“</p>
<p>Ein besonderer Höhepunkt bei diesem Treffen ist die Teilnahme der internationalen Gäste am 20. Jubiläum des Weißstorch-Festivals in Belozem – ein öffentliches Fest mit Storchenführungen, kulturellem Programm und Einblicken in lokale Naturschutzprojekte. Ebenfalls geplant ist die Freilassung eines besenderten Weißstorches, dessen Zugstrecke mithilfe des GPS-Senders später wissenschaftlich verfolgt werden kann. Die so gewonnenen Daten liefern wertvolle Erkenntnisse über Zugrouten, Rastplätze und Gefahren, wie Elektrokution oder illegale Tötung für die Art auf ihrem Zug in die Überwinterungsgebiete und zurück.</p>
<p>Mit dem Treffen in Belozem unterstreicht das Europäische Netzwerk der Storchendörfer, dass lokales Engagement und internationale Zusammenarbeit untrennbar zusammengehören – ganz im Sinne des Weltzugvogeltags.</p>
<p><br><strong>Hintergrundinformationen:</strong><br><br>• <a href="https://www.storkvillages.net/" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">Initiative „Europäische Storchendörfer“</a>: Seit 1994 zeichnet EuroNatur Dörfer und Gemeinden als „Europäisches Storchendorf“ aus, in denen viele Störche leben und die sich besonders für den Storchenschutz einsetzen. Damit schafft EuroNatur eine wachsende Allianz für den Schutz der Schreitvögel und setzt einen Gegenpol zum steigenden Lebensraumverlust für Weißstörche in Europa. <a href="https://www.storkvillages.net/villages/belozem-bulgaria" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">Belozem</a>, zentral im Süden Bulgariens gelegen, wurde 2005 ausgezeichnet.&nbsp;<br><br>• <a href="https://www.worldmigratorybirdday.org/" target="_blank" class="externalLink" rel="noreferrer">Der Weltzugvogeltag</a> wird jedes Jahr an zwei Samstagen im Mai und Oktober gefeiert, um auf die Notwendigkeit der internationalen Zusammenarbeit beim Zugvogelschutz hinzuweisen. Zu den Veranstaltungen gehören unter anderem Vogelfestivals, Bildungsprogramme, Filmvorführungen und Exkursionen. Dieses Jahr steht der Tag unter dem Motto „Jeder Vogel zählt – Deine Beobachtungen sind wichtig!“ und weist damit auf die Bedeutung von Citizen Science hin.</p>
<p><br><strong>Kontakt:&nbsp;</strong><br><a href="https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/organisation/team/christian-stielow">Christian Stielow</a>, | <a href="mailto:christian.stielow@euronatur.org" class="mail">christian.stielow@euronatur.org</a> |+49 7732 – 927215<br>&nbsp;</p>
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                                <category>Vogeljagd-Kampagne</category>
                            
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