EuroNatur - Pressemitteilungen Pressemitteilungen von der Stiftung EuroNatur de EuroNatur Mon, 22 Apr 2019 10:31:39 +0200 Mon, 22 Apr 2019 10:31:39 +0200 TYPO3 EXT:news news-2281 Wed, 17 Apr 2019 11:05:22 +0200 100.000 Unterschriften für Vogelparadies an der Adria https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/presse/pressemitteilungen/news/100000-unterschriften-fuer-vogelparadies-an-der-adria/ ++ 90.000 Unterschriften an Montenegros Premierminister Duško Marković übergeben ++ Dauerhafter Schutz des Salzgartens an der Adria ist Bedingung für den EU-Beitritt des Balkanstaats ++ Radolfzell, Ulcinj. Mit mehr als 90.000 Unterschriften und guten Argumenten im Gepäck haben Vertreter von vier internationalen Naturschutzorganisationen Montenegros Premierminister Duško Marković persönlich aufgefordert, die Saline Ulcinj endlich unter Schutz zu stellen. Keine ungewöhnliche Forderung: Die Unterschutzstellung des Feuchtgebiets ist eine der Bedingungen für den Beitritt Montenegros zur Europäischen Union – ein Ergebnis der intensiven Überzeugungsarbeit der Naturschützer in den EU-Gremien.

„Die EU hat Montenegro klare Vorgaben gemacht: Beim Beitritt in die Union führt kein Weg am Schutz der Saline Ulcinj vorbei. Mit einer Fortführung der Hinhaltetaktik schadet Montenegro vor allem sich selbst“, sagt Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer der Stiftung EuroNatur.

Die Saline Ulcinj ist eines der bedeutendsten Feuchtgebiete an der Adriaküste und stellt für Zehntausende Wasservögel ein überlebenswichtiges Rastgebiet auf ihrem Zugweg dar. Die Naturschutzorganisationen EuroNatur, BirdLife Europe and Central Asia, CZIP und MSJA hatten im Juni 2018 die internationale Petition gestartet, nachdem die montenegrinische Regierung über Jahre hinweg keine der immer wieder zugesagten Maßnahmen zum Schutz der Saline umgesetzt hatte.

„Der Erfolg der internationalen Petition verstärkt nun den Druck auf den Premierminister, die zahlreichen Zusagen seiner Regierung endlich umzusetzen. Bei einem Beitritt Montenegros zur EU muss die Saline Ulcinj Teil des Natura 2000-Schutzgebietsnetzes werden“, sagt Ariel Brunner, Leiter der politischen Abteilung von BirdLife Europe and Central Asia.

Bis zur Übergabe der Unterschriften an Premierminister Duško Marković am Dienstag, 16. April in Podgorica hatten über 90.000 Menschen aus der ganzen Welt diese Petition unterzeichnet, inzwischen sind es sogar über 104.000. Die Organisationen fordern von Premierminister Marković unter anderem, dass die Salzproduktion in der Saline wieder aufgenommen wird und dass der Salzgarten im Besitz des montenegrinischen Volkes bleibt, anstatt an Investoren verkauft zu werden.

„Jahrzehntelang war die Saline ein wichtiger Arbeitgeber für die Menschen in Ulcinj und gleichzeitig ein sicherer Hafen für Vögel. Der Salzgarten ist ein Beispiel dafür, dass Naturschutz und wirtschaftliche Entwicklung sich nicht ausschließen müssen“, sagt Jovana Janjušević von der montenegrinischen Naturschutzorganisation CZIP.

Bei der fünften Konferenz zum Schutz der Saline Ulcinj debattieren Naturschützer, Fachleute und Regierungsvertreter am Mittwoch, 17. April in Podgorica über weitere Maßnahmen zur Sicherung dieses wichtigen Feuchtgebiets.

 

Hintergrundinformationen:

  • Die Petition können Sie hier einsehen und unterschreiben: https://savesalina.net/de/
  • Das Salinenareal von Ulcinj in Montenegro, das zum Bojana-Buna-Delta gehört, ist mit 1.500 Hektar eine der größten Salinen im Mittelmeerraum – und eines der wichtigsten Rast-, Brut- und Überwinterungsgebiete für Zugvögel an der östlichen Adriaküste. Sehen Sie hier einen kurzen Dokumentarfilm zum Gebiet.

Rückfragen:
EuroNatur: Anja Arning, anja.arning(at)euronatur.org, Tel. +49 7732 927213
BirdLife: Ariel Brunner, ariel.brunner@birdlife.org, Tel. +32 (0)2 238 50 92
CZIP: Jovana Janjušević, jovana.czip@gmail.com, Tel. +382 20 272 051

 

 

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news-2278 Tue, 26 Mar 2019 10:07:03 +0100 Nordmazedonien: Tabuzonen für Wasserkraftwerke müssen ausgewiesen werden https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/presse/pressemitteilungen/news/nordmazedonien-tabuzonen-fuer-wasserkraftwerke-muessen-ausgewiesen-werden/ ++ NGOs, Regierungsvertreter, Experten, Wasserkraft-Unternehmer und die lokale Bevölkerung diskutieren Probleme und Lösungen bei internationaler Konferenz über Naturschutz und Wasserkraft in Nordmazedonien ++ Skopje, Wien, Radolfzell. Bei einer Konferenz in Nordmazedonien wurde erstmals ein nationaler Ansatz präsentiert, mit dem Tabuzonen für Wasserkraftprojekte definiert werden. Dieser Ansatz basiert auf dem „Öko-Masterplan für Balkanflüsse“, einem von den NGOs Riverwatch und EuroNatur herausgegebenen Raumordnungsplan für die Fließgewässer zwischen Slowenien und Griechenland. Darin werden anhand des ökologischen Werts dieser Flüsse Ausschlussgebiete für die Neuerrichtung von Wasserkraftwerken definiert. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Auswertung zeigen, dass mehr als 80 Prozent der in Nordmazedonien untersuchten Flüsse solche Ausschlussgebiete darstellen. Darunter befinden sich Schutzgebiete wie der Mavrovo-Nationalpark.

„Die oberste und wichtigste Funktion eines Schutzgebietes ist die Bewahrung der Natur – Wasserkraftwerke mit ihren verheerenden Auswirkungen auf Natur und Biodiversität gehören nicht in einen Nationalpark“, betont Theresa Schiller, Projektleiterin bei der Stiftung EuroNatur, einer der Koordinatorinnen der Kampagne „Rettet das blaue Herz Europas“.
Der lokale Kampagnenpartner in Nordmazedonien fordert die dringende Ausweisung dieser Ausschlussgebiete: „Die neue Energieentwicklungsstrategie bis 2035 muss die internationalen Biodiversitätsziele berücksichtigen und identifizierte Ausschlussgebiete für künftige Wasserkraftpläne streichen“, sagt Aleksandra Bujaroska, Geschäftsführerin von Front 21/42.

Der Raumordnungsplan der NGOs wird auch vom nordmazedonischen Vize-Umweltminister Jani Makraduli unterstützt. Er erkennt die Notwendigkeit, Ausschlussgebiete für Wasserkraftprojekte auszuweisen, und unterstützt die Schlussfolgerungen und Empfehlungen des Öko-Masterplans: „Wir sollten unsere Kräfte bündeln – wir [das Umweltministerium], die Experten, Wirtschaftsvertreter, die internationale Gemeinschaft, die Zivilgesellschaft – um diese Herausforderungen gemeinsam anzugehen und zu lösen.“

Den Präsentationen folgten konstruktive Diskussionen zwischen den anwesenden Interessensgruppen, unter ihnen Vertreter aus dem Wasserkraftsektor. Die Konferenz hat bestätigt wie wichtig ein kontinuierlicher Austausch ist, um gemeinsame Lösungen zu finden. Die Ergebnisse der Konferenz werden auch den nationalen Stellen übermittelt, die für die Ausarbeitung und Verabschiedung der neuen Energieentwicklungsstrategie zuständig sind.

Hintergrundinformation:

Rückfragen:
Anja Arning, anja.arning@euronatur.org, +49 7732 927213
Aleksandra Bujaroska, Front 21/42, aleksandra.bujaroska(at)front.org.mk, +389 78 433 713

 

 

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news-2274 Mon, 18 Mar 2019 09:56:16 +0100 Tausende Weißstörche werden Opfer illegaler Vogeljagd https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/presse/pressemitteilungen/news/tausende-weissstoerche-werden-opfer-illegaler-vogeljagd/ ++ Vogelzug ist in vollem Gange ++ Jedes Jahr 25 Millionen illegal getötete Vögel, darunter Tausende Weißstörche ++ Internationale Kampagne zum Vogelmord gestartet ++ Radolfzell. Der Weißstorch gehört zu den populärsten Vögeln in Deutschland. Allerdings ist hierzulande kaum bekannt, dass jedes Jahr Tausende von ihnen auf dem Zugweg illegal abgeschossen werden, etwa im Libanon. Auf dem Heimweg aus Ostafrika überqueren innerhalb weniger Tage Hunderttausende Störche den Qaraoun-Stausee im Südosten des Landes, wo zahlreiche Vogeljäger auf die großen Segelflieger warten und sie zu Tausenden vom Himmel schießen.

„Derlei Massaker stellen für Weißstörche und andere Zugvogelarten einen gewaltigen Aderlass dar“, sagt Gabriel Schwaderer von der international tätigen Naturschutzstiftung EuroNatur. „Die Verschlechterung der Lebensbedingungen in den Brutgebieten durch Habitatverlust oder das Insektensterben schreitet weiter voran. Die Jagd auf Zugvögel dezimiert die Bestände zusätzlich. All das zusammen führt zu den teilweise dramatisch sinkenden Vogelpopulationen in Deutschland“, so Schwaderer weiter. „Wenngleich es beim Weißstorch im Moment nicht so kritisch aussieht, kann sich das schnell ändern. Deshalb haben wir von EuroNatur bereits im vergangenen Jahr mit vielen anderen Storchenschützern einen offenen Brief an den Präsidenten des Libanon geschickt und ihn darin aufgefordert, den illegalen Vogelmord streng zu ahnden. Wir erwarten, dass er seine Aussage vom ‚Frieden zwischen Menschen und Störchen‘ ernst nimmt.“

BirdLife International hat im Februar zusammen mit diversen Partnerorganisationen, darunter auch EuroNatur, die Kampagne „Flight For Survival“ gestartet. Anhand von sieben Vogelarten macht die Kampagne auf die verschiedenen Gefahren für Europas Zugvögel aufmerksam. Jedes Jahr fallen den Gewehren, Netzen und Leimruten der Wilderer etwa 25 Millionen Vögel zum Opfer.

 

Hintergrundinformationen:

  • Die Naturschutzstiftung EuroNatur engagiert sich seit ihrer Gründung für den Schutz der europäischen Zugvögel. Der geografische Schwerpunkt liegt auf der Adria-Zugroute, die quer über den Balkan, die Adria und Süditalien bis nach Nordafrika führt. Einen Kurzfilm zum Vogelzug über die östliche Adria finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=arJenBAVr10
     
  • Seit 1994 zeichnet EuroNatur Dörfer oder Gemeinden, die sich besonders für den Storchenschutz engagieren, mit dem Titel „Europäisches Storchendorf“ aus. Die Ortschaften werden durch die Auszeichnung als besonderes Kultur- und Naturerbe international bekannt. Mehr Informationen zur Initiative finden Sie hier: https://www.storkvillages.net/
     
  • Die von BirdLife International initiierte Kampagne „Flight For Survival“ portraitiert sieben ausgewählte Zugvogelarten (u.a. den Weißstorch) und schildert die Gefahren, denen die gefiederten Weltenbummler auf ihrem Zugweg ausgesetzt sind. Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie hier: https://flightforsurvival.org/

Rückfragen: Christian Stielow, E-Mail: christian.stielow(at)euronatur.org, Tel: +49 7732 92 72 15

 

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news-2270 Wed, 13 Mar 2019 09:03:54 +0100 375.386 Menschen fordern starkes EU-Recht für sauberes Wasser https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/presse/pressemitteilungen/news/375386-menschen-fordern-starkes-eu-recht-fuer-sauberes-wasser/ In einem Bündnis haben zahlreiche europäische Umwelt- und Naturschutzverbände in den letzten Monaten für eine breite Beteiligung an einer öffentlichen EU-Konsultation zur Bewertung des geltenden EU-Wasserrechts geworben. Gemeinsam kommentieren die Umwelt- und Naturschutzorganisationen Anglerverband Niedersachen (AVN), Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Deutscher Anglerverband, Deutsche Umwelthilfe (DUH), EuroNatur, Forum Umwelt und Entwicklung (FUE), Grüne Liga, Landesbund für Vogelschutz (LBV), Naturschutzbund Deutschland (NABU), NaturFreunde Deutschlands, Verband Deutscher Sporttaucher (VDST), WWF und ihr Dachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) das Ende und Ergebnis der Befragung:

Der Schutz unseres Wassers braucht starke EU-Vorgaben: Mit dieser Botschaft haben sich in den letzten Wochen 375.386 Bürgerinnen und Bürger EU-weit an die Europäische Kommission gewandt und den Erhalt der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) und der dort festgeschriebenen Ziele gefordert. Damit ist die Konsultation eine der erfolgreichsten Bürgerbeteiligungen in der Geschichte der Europäischen Union.

Mit 167.302 abgegebenen Stimmen war Deutschland Spitzenreiter in der EU-weiten Bürgerbeteiligung. Die Umweltverbände sehen darin einen klaren Handlungsauftrag für die Bundesregierung, auf EU- Ebene dafür einzutreten, dass das geltende Recht nicht verwässert wird und der Schutz unserer wichtigsten Ressource gewährleistet bleibt.
Die WRRL gilt als Herzstück der Gesetzgebung, um Flüsse, Seen und Küstengewässer einschließlich ihrer Tier- und Pflanzenvielfalt sowie das Grundwasser europaweit zu schützen. Derzeit sind nur 8,2 Prozent der Gewässer Deutschlands in einem guten Zustand (EU-weit 40 Prozent). Damit ist die Bundesrepublik weit davon entfernt, das vor 19 Jahren EU-weit beschlossene Ziel zu erreichen und bis spätestens 2027 alle Gewässer in einen guten Zustand zu bringen.

Die Verbände fordern Bundesregierung und Bundesländer auf, weit mehr Anstrengungen als bisher zu unternehmen, um die Umsetzung der WRRL in Deutschland zu verbessern. Politikbereiche wie Landwirtschaft, Verkehr oder Industrie müssen zur Einhaltung der Ziele der Wasserrahmenrichtlinie verpflichtet werden, um Gewässer beispielsweise vor zunehmenden Nitratbelastungen zu schützen. Die derzeitige Reformrunde der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) auf EU-Ebene muss dazu genauso beitragen wie die erneute Novellierung des Düngerechts in Deutschland.

Hintergrundinformation:
Voraussichtlich im Herbst 2019 wird die EU-Kommission eine Auswertung der Konsultation vorlegen. Eine Entscheidung über die Zukunft der Gesetzgebung wird im ersten Halbjahr 2020 erwartet. Die Umweltverbände werden den Prozess weiterhin eng begleiten, damit die visionären Rechtsvorschriften erhalten, von der EU-Kommission durchgesetzt und den Mitgliedstaaten vollständig umgesetzt werden.

Rückfragen:
Christian Stielow, Tel: 07732-927 215, christian.stielow(at)euronatur.org

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news-2264 Mon, 04 Mar 2019 09:44:19 +0100 Ein Meilenstein: Bankengipfel in Belgrad zum Schutz der Balkanflüsse https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/presse/pressemitteilungen/news/ein-meilenstein-bankengipfel-in-belgrad-zum-schutz-der-balkanfluesse/ ++ Mehr Transparenz bei Finanzierung von Wasserkraft notwendig ++ Treffen von Banken und Aktivisten ein Schritt zum Schutz der Balkanflüsse ++ Belgrad. Vertreter der Kampagne „Rettet das Blaue Herz Europas“ haben zu einem Gipfeltreffen zwischen Banken und Naturschutzaktivisten nach Belgrad geladen. Bei den Gesprächen am runden Tisch wurde über die Rolle der Kreditinstitute bei der Zerstörung der Balkanflüsse durch Wasserkraftwerke diskutiert.
Der Bankengipfel wurde von der in London ansässigen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (engl: EBRD) und der Kampagne „Rettet das Blaue Herz Europas“ initiiert, um das brisante Thema der Wasserkraftentwicklung auf dem Balkan zu erörtern. Vertreter einiger der größten europäischen Kreditgeber, darunter UniCredit, Erste Groupe und Societe Generale, nahmen am Gipfel teil.

Bei der Diskussion ging es unter anderem darum, wie die Finanzinstitute die Öffentlichkeit frühzeitig über die voraussichtlichen ökologischen und sozialen Auswirkungen ihrer Darlehen für Wasserkraftprojekte informieren können, um die Zerstörung der in großen Teilen noch unberührten Balkanflüsse zu vermeiden. Zahlreiche Investitionen in der Region haben bereits dazu geführt, dass Flüsse ausgetrocknet und bedrohte Arten verschwunden sind sowie Lebensräume unwiederbringlich zerstört wurden. Darüber hinaus sind durch den Bau der Kraftwerke viele Gemeinden mit dem Verlust ihrer Lebensgrundlagen konfrontiert worden – all dies begleitet von mangelnder Transparenz bei den Bauprojekten.

Die Kampagne „Rettet das Blaue Herz Europas“ fordert die Banken auf, die Finanzierung von Projekten, die sich in Schutzgebieten und an anderen wertvollen Flussabschnitten befinden, unverzüglich einzustellen. Darüber hinaus soll es strengere Bedingungen für Kreditvergaben geben und die finanziellen Mittel für mehr Energieeffizienz sowie den Ausbau anderer erneuerbarer Energiequellen sollen aufgestockt werden. Deren Potential in der Region ist bisher weitestgehend ungenutzt. Der Gipfel in Belgrad ist eine Reaktion auf den großen öffentlichen Druck des vergangenen Jahres. Vertreter der Kampagne haben im Juni 2018 der EBRD mehr als 120.000 Unterschriften überreicht. In dieser größten öffentlichen Petition aller Zeiten zu Energiefragen wurde gefordert, die Mittel für Wasserkraftprojekte, die in Schutzgebieten Südosteuropas geplant sind, zu stoppen. Als einer der größten Geldgeber von Wasserkraftprojekten auf dem Balkan hat die EBRD 61 Staudämme finanziert. In der gesamten Region sind bis zu 3.000 Wasserkraftwerke geplant.

Igor Vejnovic, Koordinator des Bereichs Wasserkraft für CEE Bankwatch Network, sagt: „Transparenz ist ein Eckpfeiler für Demokratie sowie für umweltbewusste und sozial verantwortliche Investitionen. Ohne sie gehen Banken rechtliche sowie Reputationsrisiken ein. Das heutige Treffen ist also ein Zeichen dafür, dass Finanzinstitute bereit sind, zuzuhören. Allerdings bleibt die Frage offen, ob sie nun handeln werden, um Flüsse und betroffene Bevölkerung des Balkans zu schützen."
Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer der international tätigen Naturschutzstiftung EuroNatur, sagt: „Die Zerstörung der Balkanflüsse durch Wasserkraft wäre nicht nur ökologisch verheerend, sondern auch energiepolitisch unsinnig. Eine Transformation der gesamten Energiepolitik ist dringend erforderlich: Reduzierung des Energieverbrauchs, Steigerung der Energieeffizienz, Reduzierung großer Energieverluste und Investitionen in Solar- und Windkraft anstelle von Wasserkraft."
Ulrich Eichelmann von Riverwatch sagt: „Zwei Jahre lang haben wir den ökologischen Wert der Balkanflüsse im Detail untersucht. Das Ergebnis ist ein Raumplan, der Tabuzonen für neue Wasserkraftwerke definiert – der Öko-Masterplan für die Balkanflüsse. Unsere Untersuchungen belegen, dass das Flussnetzwerk in Europa unvergleichlich ist: 76 Prozent der Flüsse sind von solch hohem Wert, dass sie Tabuzonen für Wasserkraft sein müssen. Die Banken müssen in diesen Gebieten die Finanzierung von Wasserkraftwerken stoppen.“

 

Hintergrundinformationen:

  • Kampagne zur Rettung der Balkanflüsse: Ungefähr 3.000 neue Wasserkraftwerke sind derzeit zwischen Slowenien und Albanien in Planung oder im Bau. Um dieser Welle der Zerstörung entgegenzutreten, haben die Naturschutzorganisationen EuroNatur und Riverwatch zusammen mit lokalen Partnern in den Balkanländern die Kampagne „Save the Blue Heart of Europe“ ins Leben gerufen.

 

Rückfragen:

Anja Arning
, EuroNatur
anja.arning(at)euronatur.org
+49 (0)7732 - 927213

Igor Vejnovic, CEE Bankwatch Network
igor.vejnovic(at)bankwatch.org
+420 777 995 515

Ulrich Eichelmann, Riverwatch
ulrich.eichelmann(at)riverwatch.eu
+43 676 6621512



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news-2257 Tue, 26 Feb 2019 09:57:23 +0100 Albanien verstößt gegen Europäische Energiegemeinschaft https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/presse/pressemitteilungen/news/albanien-verstoesst-gegen-europaeische-energiegemeinschaft/ ++ NGOs reichen Beschwerde gegen Albanien ein ++ Wasserkraftprojekte an der Vjosa verstoßen eindeutig gegen die Regeln der Europäischen Energiegemeinschaft ++ Tirana, Radolfzell, Wien. Das Sekretariat der Europäischen Energiegemeinschaft in Wien erhielt heute eine Beschwerde gegen die albanische Regierung. Darin erläutern EcoAlbania, Riverwatch und EuroNatur – drei Organisationen, die eine Kampagne zum Schutz des Flusses Vjosa in Albanien führen – wie die Bewilligungsverfahren für die Wasserkraftprojekte Kalivaç und Poçem den Bestimmungen der Energiegemeinschaft widersprechen.

Damit erhält die Energiegemeinschaft erstmals eine Beschwerde gegen Wasserkraftvorhaben in Albanien. Die Beschwerde bezieht sich in erster Linie auf die Nichteinhaltung der EU-Richtlinie zur Durchführung von Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) bei den Wasserkraftprojekten Kalivaç und Poçem. Die UVP-Richtlinie ist ein integraler Bestandteil des Rechtsrahmens der Energiegemeinschaft. Überdies haben es sowohl das Unternehmen als auch die Behörden versäumt, eine ordnungsgemäße Öffentlichkeitsbeteiligung durchzuführen. Die Beschwerde betont daher, dass offenkundig gegen die Regeln der Energiegemeinschaft verstoßen wurde.

„Dies ist ein weiterer Schritt in unserem langen Kampf gegen die Wasserkraftprojekte an der Vjosa. Wir sind überzeugt, dass die Regierung nicht nur gegen albanisches Recht verstößt, sondern auch ihre Verpflichtungen im Rahmen der Energiegemeinschaft verletzt. Die Wasserkraftprojekte Kalivaç und Poçem sind nicht einmal wirtschaftlich sinnvoll, weil die sozialen und die Umweltkosten nicht ausreichend berücksichtigt werden“, sagt Olsi Nika von EcoAlbania.

„Wir gehen davon aus, dass die Energiegemeinschaft im nächsten halben Jahr ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Albanien einleiten wird. In diesem Fall müssen die Staudammprojekte auf Eis gelegt werden“, sagt Ulrich Eichelmann von Riverwatch.

Die albanischen Flüsse gehören zum „Blauen Herz Europas“ und verkörpern das unverfälschte Naturerbe des Kontinents. Die Vjosa ist die Krone dieser Flüsse. Sie ist der letzte noch frei fließende große Fluss in Europa außerhalb Russlands. „Die Vjosa und ihre Nebenflüsse sind unerreicht in Europa. Es gibt kein vergleichbares Flussnetzwerk mehr auf unserem Kontinent. Diese Flusslandschaft muss daher geschützt werden und darf nicht durch Wasserkraftwerke zerstört werden“, sagt EuroNatur-Geschäftsführer Gabriel Schwaderer.

 

Hintergrundinformationen:

  • Albanien gehört der Energiegemeinschaft seit 2006 an. Diese internationale Organisation soll den Energie-Binnenmarkt der EU auf Südosteuropa und die Schwarzmeerregion ausweiten. Mitglieder sind die EU, vertreten durch die Europäische Kommission, sowie südosteuropäische Staaten. Als Vertragsstaat ist Albanien verpflichtet, die Regeln der Energiegemeinschaft einzuhalten, wozu auch die UVP-Richtlinie der EU (Richtlinie 2011/92/EU) zählt.
  • Die Kampagne „Rettet das blaue Herz Europas“ will die wertvollsten Flüsse der Balkan-Halbinsel vor einem Tsunami aus ca. 2.800 Staudammprojekten schützen. Die Kampagne wird von den NGOs Riverwatch und EuroNatur koordiniert und zusammen mit lokalen Partnerorganisationen wie EcoAlbania durchgeführt.

 

Rückfragen:

  • Riverwatch: Ulrich Eichelmann, E-Mail: ulrich.eichelmann@riverwatch.eu, phone: +43 676 6621512
  • EcoAlbania: Besjana Guri, E-Mail : b.guri@ecoalbania.org , phone: +355 69 29 54 214



 

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news-2256 Thu, 21 Feb 2019 14:57:12 +0100 Stimmungsmache gegen den Wolf beenden https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/presse/pressemitteilungen/news/stimmungsmache-gegen-den-wolf-beenden/ Friedliches Miteinander von Wölfen und Menschen ist möglich - Aktuelle Debatte im Bundestag

Radolfzell. Die Stiftung EuroNatur sieht die aktuelle Stimmungsmache gegen Wölfe mit Sorge. „Anstatt sich auf Problemwölfe zu konzentrieren und die Stimmung gegen die Tiere anzuheizen, sollten so schnell wie möglich alle nötigen Strukturen geschaffen werden, um ein friedliches Miteinander von Wölfen und Menschen zu ermöglichen“, sagt EuroNatur-Geschäftsführer Gabriel Schwaderer angesichts der aktuellen Debatte im Bundestag (Donnerstag, 21. Februar). Die FDP hat beantragt, den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen und seinen Schutzstatus zu senken. „Der Wolf hat noch keineswegs einen guten Erhaltungszustand erreicht, es muss auch keine ,unkontrollierte Population‘ gestoppt werden, wie es die FDP formuliert“, so Schwaderer weiter. 

„Präventionsmaßnahmen zum Herdenschutz sind wirkungsvoll. Ein Zusammenleben zwischen Wölfen und Menschen ist auch in unserer Kulturlandschaft möglich. Nach unserer Beobachtung werden einzelne Übergriffe auf Nutztiere massiv aufgebauscht. Umso wichtiger ist es, die gezielte Stimmungsmache gegen den Wolf durch seriöse Datenerhebungen zu entkräften“, sagt Gabriel Schwaderer.

 

Hintergrundinformationen:

  • Die Stiftung EuroNatur arbeitet in Polen, Tschechien, der Slowakai, Bulgarien und Kroatien gemeinsam mit Partnern vor Ort daran, Wölfe effektiv zu schützen. Mehr zur Arbeit von EuroNatur zum Schutz der Wölfe in Europa unter www.euronatur.org/wolf
  • Mit Fachleuten der Naturschutzverwaltung und anderen Verbänden hat EuroNatur 2014 den „Handlungsleitfaden für das Auftauchen einzelner Wölfe in Baden-Württemberg“ erstellt. Er dient als Grundlage für ein effektives Wolfsmanagement in Baden-Württemberg. Ziel ist es, mögliche Konflikte im Vorfeld zu vermeiden. Der „Handlungsleitfaden Wolf“ wird durch den „Ausgleichsfond Wolf“ ergänzt, zu dessen Trägern EuroNatur gehört. Halter von Nutztieren erhalten dadurch schnell und unbürokratisch finanzielle Entschädigung, sollten sie von einem Wolf verursachte Schäden zu verzeichnen haben. 

 

Rückfragen: Anja Arning, EuroNatur, Email: anja.arning(at)euronatur.org

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news-2250 Fri, 01 Feb 2019 10:27:47 +0100 Schutz der Saline Ulcinj Voraussetzung für EU-Beitritt Montenegros https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/presse/pressemitteilungen/news/schutz-der-saline-ulcinj-voraussetzung-fuer-eu-beitritt-montenegros/ ++ EU fordert von Montenegro: Saline Ulcinj muss geschützt werden ++ Am 2. Februar ist Weltfeuchtgebietstag ++ Radolfzell. Anlässlich des Weltfeuchtgebietstages macht die international tätige Naturschutzstiftung EuroNatur auf neue Entwicklungen im Fall der Saline Ulcinj aufmerksam. Diese könnten endlich die Unterschutzstellung der Saline mit sich bringen, für die EuroNatur und ihre Partner in Montenegro engagiert kämpfen. Der Salzgarten von Ulcinj ist eines der bedeutendsten Feuchtgebiete an der östlichen Adria.

Am 10. Dezember 2018 wurde das Umweltkapitel (Kapitel 27) der EU-Beitrittsverhandlungen zwischen Montenegro und der Europäischen Kommission eröffnet. Darin ist die klare Forderung formuliert: Die Saline Ulcinj muss als Schutzgebiet ausgewiesen werden und Montenegro muss effektive Schutzmaßnahmen umsetzen, um den Erhaltungszustand der Saline zu verbessern; ansonsten wird es keine EU-Mitgliedschaft geben. „Wir begrüßen diese Voraussetzung für den EU-Beitritt Montenegros und hoffen, dass die Aussicht darauf die Verantwortlichen endlich dazu bewegt, ihren Worten Taten folgen zu lassen. Den weiteren Prozess werden wir sehr genau beobachten und engen Kontakt zu Entscheidungsträgern in Brüssel halten“, sagt Janinka Lutze, Campaignerin bei EuroNatur.

Um den Druck auf den zuständigen Umweltminister Montenegros, Pavle Radulović, weiter zu erhöhen, hat EuroNatur gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen eine internationale Petition gestartet, in der die sofortige Unterschutzstellung der Saline  und die Wiederaufnahme des Salzabbaus gefordert wird. Die Unterschriften sollen bei der fünften Konferenz zum Schutz des Salzgartens am 17. April 2019 überreicht werden.

 

Hintergrundinformationen:

  • Weltfeuchtgebietstag 2019: Der World Wetlands Day wird jedes Jahr am 2. Februar gefeiert. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Feuchtgebiete und Klimawandel“: www.worldwetlandsday.org
  • Saline Ulcinj: Die Saline Ulcinj ist eines der wertvollsten Feuchtgebiete auf dem Balkan und hat besonders für die Vogelwelt eine herausragende Bedeutung. Doch aufgrund nur sporadisch ausgeführter Wartungsarbeiten brechen Dämme und Deiche im Gelände und wertvolle Salzflächen werden mit Süßwasser überflutet, so dass der ökologische Wert des Vogelparadieses sinkt.
  • Die Petition: Im Juni 2018 haben EuroNatur und ihre Partner die internationale Petition zum Schutz der Saline Ulcinj gestartet. Darin wird auch die Wiederaufnahme des Salzabbaus gefordert. Dieser ist nicht nur erforderlich, um den typischen Charakter des Lebensraums zu bewahren, sondern bietet auch den Menschen in der Region eine wirtschaftliche Perspektive: kurzlink.de/Petition_Saline 

Rückfragen: Christian Stielow, E-Mail: christian.stielow(at)euronatur.org, Tel.: +49 (0)7732 - 92 72 15

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news-2245 Thu, 10 Jan 2019 13:35:05 +0100 Zähler veranschaulicht illegale Abholzung rumänischer Urwälder in Echtzeit https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/presse/pressemitteilungen/news/zaehler-veranschaulicht-illegale-abholzung-rumaenischer-urwaelder-in-echtzeit/ ++ Die rumänische EU-Präsidentschaft im Rampenlicht - und damit auch die Zerstörung der Urwälder ++ EuroNatur und Agent Green fordern Rumänien und die EU auf, die Paradieswälder zu schützen ++ Bukarest/Radolfzell. Rumänien hat bis 30. Juni die EU-Ratspräsidentschaft inne - zum ersten Mal seit dem EU-Beitritt. Die Stiftung EuroNatur und die rumänische Naturschutzorganisation Agent Green nutzen diese Gelegenheit, um die internationale Aufmerksamkeit auf das Abholzungsdrama zu lenken: Rumäniens riesige unberührte und natürliche Wälder verschwinden mit erschreckender Geschwindigkeit. Ein Zähler wird die Anzahl der illegal in Rumänien geschlagenen Bäume während der Zeit der EU-Ratspräsidentschaft darstellen - schon Hunderttausende wurden seit Jahresbeginn gefällt, so die Hochrechnung der beiden NGOs.

"Bis heute wurden keine geeigneten Maßnahmen ergriffen, um den dramatischen Verlust dieser einzigartigen Wälder zu stoppen, weder von Rumänien noch von der EU. Deshalb werden EuroNatur und Agent Green das rumänische Walddrama in der Öffentlichkeit bekannt machen. Ein Online-Zähler wird die Holzkatastrophe während der rumänischen Präsidentschaft in Zahlen zeigen und es werden zahlreiche Aktionen stattfinden", erklärt Gabriel Paun, Präsident von Agent Green.

Rumänien verfügt über schätzungsweise 100.000-200.000 ha Urwald, ein Ökosystem, das ansonsten in Europa kaum noch zu finden ist. Solide Zahlen zum rumänischen Urwaldbestand gibt es nicht. Im Dezember 2018 wurden geheim gehaltene Daten aus Rumäniens zweitem Waldinventar an die Medien weitergegeben. Diese Zahlen zeigen ein katastrophales Ausmaß an illegalem Holzeinschlag: der jährliche Holzeinschlag in Rumänien beträgt etwa 38 Mio. m3, während der gesetzlich erlaubte Holzeinschlag (wie in den Forstplänen festgelegt) nur 18 Mio. m3 pro Jahr umfasst. Das illegal geschlagene Holzvolumen ist in Rumänien also größer als das legale. Dies ist in der EU beispiellos. Die Abholzung findet auch in Schutzgebieten statt, wie z.B. in EU-geschützten Natura 2000-Gebieten und Nationalparks.

EuroNatur und Agent Green werden diese groß angelegten Verstöße gegen das EU-Recht aufzeigen und das Ausmaß der Katastrophe mit einem Abholzungs-Zähler parallel zur rumänischen EU-Präsidentschaft anprangern sowie zivilgesellschaftliche Aktionen anstoßen und so Politiker und Delegierte daran erinnern, dass ein sehr wertvolles europäisches Naturerbe in Rumänien verloren geht.

Zwischen Januar und Juni finden in Rumänien mehrere Ratstagungen, ein EU-Gipfel und zahlreiche andere Veranstaltungen statt. Heute werden sich die Vertreter der Europäischen Kommission, des Europäischen Rates, des Europäischen Parlaments und die Gemeinschaft der EU Kommissare in Bukarest treffen, um die offizielle Eröffnungszeremonie und ein erstes Treffen mit der rumänischen Regierung abzuhalten. Die Regierung wird höchstwahrscheinlich versuchen, ein helles und glänzendes Bild des Landes zu vermitteln. Hoffentlich wird die EU-Ratspräsidentschaft auch zu einer verstärkten Aufmerksamkeit für die Schattenseiten Rumäniens führen: Korruption, Versuche der derzeitigen Regierung, die Anti-Mafia-Staatsregelungen zu schwächen und die Waldkatastrophe. "Wir werden dafür sorgen, dass diese größte Naturkatastrophe der EU nicht länger ignoriert wird. Die Aufmerksamkeit der EU für Rumänien muss zu entschlossenem Handeln führen", sagt Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer von EuroNatur.

 

Hintergrundinformationen:

  • Ziel der Kampagne „SaveParadiseForests“ ist der Schutz der wertvollsten Urwälder der Karpaten, insbesondere in Rumänien. Sie wird von den Naturschutzorganisationen EuroNatur und Agent Green gemeinsam koordiniert und durchgeführt.


Rückfragen:
EuroNatur: Anja Arning, E-Mail: anja.arning(at)euronatur.org, Tel.: +49 (0)7732 - 92 72 13
Agent Green: Gabriel Paun, E-Mail: gabriel.paun@agentgreen.org

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news-2240 Wed, 05 Dec 2018 14:08:16 +0100 Auf Entdeckungsreise in Europas Natur https://www.euronatur.org/ueber-euronatur/presse/pressemitteilungen/news/auf-entdeckungsreise-in-europas-natur-1/ Internationaler Fotowettbewerb „Naturschätze Europas 2019“ startet Radolfzell. Auf ein Neues beim internationalen Naturfotowettbewerb „Naturschätze Europas“: Bereits zum 26. Mal laden die Naturschutzstiftung EuroNatur, die Zeitschrift „natur“ und die Gelsenwasser AG Hobby- und Profifotografen dazu ein, die vielfältigen Facetten von Europas Natur in eindrucksvollen Bildern einzufangen.

Eine Fachjury kürt die ausdruckstärksten Motive von Europas Tieren, Pflanzen und Landschaften. Die besten Aufnahmen zieren den großformatigen EuroNatur-Wandkalender und werden mit Geldpreisen prämiert. Die Gewinnerfotos werden zudem im EuroNatur-Magazin und in der Zeitschrift „natur" sowie auf den Internetseiten der Veranstalter veröffentlicht.

Einsendeschluss ist der 31. März 2019. Nähere Informationen zum Wettbewerb sind auf der Website http://www.euronatur.org/foto/2019 zu finden.

 

Rückfragen: Anja Arning, E-Mail: anja.arning(at)euronatur.org, Tel.:  +49 (0)7732 - 92 72 13

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