Schwerpunktgebiete der Kampagne

Das Herzstück der Kampagne „Rettet das Blaue Herz Europas“ bilden drei ökologisch besonders wertvolle Gebiete. Diese Flusslandschaften dürfen auf keinen Fall verbaut werden. Stattdessen streben wir die nachhaltige Entwicklung der Gebiete an (z.B. durch sanften Naturtourismus und die Vermarktung regionaler Produkte). Die Balkanflüsse bergen in dieser Hinsicht ein großes Potential, denn sie sind die letzten Wildflüsse Europas!

Vjosa – Europas wildes Juwel

<p> </p><p> </p><p> </p><p>                Fluss Vjosa in Albanien</p><p> </p><p> </p><p> </p>
© Romy Durst

Die Vjosa ist einer der letzten großen Wildflüsse unseres Kontinents. Riesige Schotterbänke, kleine Kiesinseln und verträumte Buchten kommen und gehen mit der Dynamik des Wassers. In ruhigen Abschnitten säumen artenreiche Auwälder die Ufer des Flusses. Der große Wert der Vjosa ist ihre Unberührtheit. Doch damit könnte es schon bald vorbei sein: Im Raum steht der Bau einer Kette von acht Wasserkraftwerken. Mehr...


Mavrovo – Nordmazedoniens größter Nationalpark

<p> </p><p> </p><p> </p><p>                Fluss Radika im Mavrovo Nationalpark in Nordmazedonien</p><p> </p><p> </p><p> </p>
© Goran Safarek

Ausgedehnte Buchenwälder, alpine Matten und weitgehend unzerstörte Flusslandschaften prägen im Mavrovo Nationalpark in Nordmazedonien noch das Landschaftsbild. Unter dem Deckmantel der grünen Energiegewinnung sollen dort, unter anderem, zwei große Staudammprojekte umgesetzt werden, die eine über Jahrtausende gewachsene Artenvielfalt auszulöschen drohen. Diese Pläne führen die Nationalparkidee völlig ad absurdum. Mehr...


Save

<p> </p><p> </p><p> </p><p>                natürliches Flussufer an der Save</p><p> </p><p> </p><p> </p>
© Martin Schneider-Jacoby

Die Save gehört zu den ökologisch und kulturell interessantesten Flusslandschaften Europas. Hier finden sich riesige Auwälder, wilde Mäander und vom Wasser geprägte Kulturlandschaften. Die weitgehend intakten oberen und mittleren Abschnitte der Save sind von mehreren Staudammprojekten bedroht. Gleichzeitig gefährden Pläne zum Ausbau der Schifffahrt und die dafür notwendigen Flussregulierungen den unteren Abschnitt. Mehr...


Faltblatt "Verdammte Vjosa? Nein!", Mai 2020

Zum Download (431 KB)

Artikel "Rettet das Blaue Herz Europas" im EuroNatur Magazin 2/2015, S. 4-11

Zum Download (5 MB)

Mitmachen und dabei sein - werden Sie aktiv:

Spende

Zukunft braucht Natur. Wir setzen uns für sie ein. Bitte nutzen Sie Ihre Möglichkeiten, um zu helfen. Damit leisten Sie einen wirkungsvollen Beitrag zur Bewahrung von Europas Flüssen.

Fördermitgliedschaft

EuroNatur setzt auf langfristig angelegte Naturschutzprojekte statt Schnellschüsse. Mit Ihren regelmäßigen Spendenbeiträgen geben Sie uns die dafür nötige Planungssicherheit.

Nachrichten zum Blauem Herzen Europas

Schon ein Damm kann den Fluss zerstören

Eine jüngst erschienene Studie stellt den hohen Wert des Vjosa-Flusssystems in Albanien als eines der wenigen verbliebenen Referenzgebiete für...

Naturschützer fordern politische Unterstützung aus der EU für Vjosa-Nationalpark in Albanien

++ Der neue Slogan „Vjosa National Park Now“ ist ein Appell, Europas letzten großen Wildfluss zu schützen ++

Albanien vor der Wahl: Nationalpark oder Zerstörung der Vjosa

Die Zukunft von Europas größtem unberührten Fluss steht auf dem Spiel

Vjosa: Umweltverbände legen Antrag für Europas ersten Wildfluss-Nationalpark vor

++ Wegen Tatenlosigkeit der albanischen Regierung werden nun die Naturschutzorganisationen aktiv ++ Vjosa-Nationalpark könnte 2023 Realität werden ++

Kein grünes Licht für Kleinwasserkraft in der EU-Finanztaxonomie

Gemeinsam mit über 130 NGOs und Experten fordert EuroNatur die Europäische Kommission auf, im Kampf gegen die Klimakrise auf die Wissenschaft zu...

Vjosa: Politisches Spiel mit der Zukunft von Europas letztem Wildfluss

++ 94 Prozent der albanischen Bevölkerung für die Errichtung eines Vjosa-Nationalparks ++ IUCN bestätigt das Potential der Vjosa, Nationalpark zu...

Kleinwasserkraftwerke auf dem Balkan bald passé?

Die Regierung der Föderation von Bosnien und Herzegowina (FBiH) kündigte Ende November an, ab 2021 keine Subventionen mehr für den Bau von...

Beschwerde an Berner Konvention wegen Staudämmen an der Neretva

++ Naturschutzorganisationen erheben bei der Berner Konvention Beschwerde gegen Bosnien-Herzegowina wegen Bewilligung von Dammbauten an der oberen...

Slowenische Regierung plant Ausbau der Wasserkraft

An der Save in Slowenien soll eine Reihe von Wasserkraftwerken entstehen; die Regierung in Ljubljana hat mehrere Konzessionen vergeben. Naturschützer...

Naturschutz für EU-Beitritt unabdingbar

Wasserkraft, Abholzungen, Biodiversität: Bericht der Kommission zu den EU-Beitrittskandidaten formuliert klare Anforderungen für den Naturschutz.

Eilmeldung: Wasserkraftwerk Kalivaç wird nicht gebaut, so Premierminister Edi Rama

Als Reaktion auf die Erklärung des albanischen Präsidenten Ilir Meta gab Premierminister Edi Rama heute gegenüber den Medien bekannt, dass er...

Allianz gegen Staudamm an der Vjosa wächst

++ Forschungszentrum an der albanischen Vjosa eröffnet ++ Wissenschaftler üben scharfe Kritik an der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) zum geplanten...

Frist abgelaufen: Jetzt Flüsse konsequent schützen

Naturschutzorganisationen fordern von der Regierung der Föderation von Bosnien und Herzegowina ein Moratorium für den Bau von Kleinwasserkraftwerken....

Aktivisten in Serbien legen Hand an gegen Wasserkraft

In der Region Stara Planina haben Einwohner des Dorfes Rakita zusammen mit Umweltschützern die Rohre eines im Bau befindlichen Wasserkraftwerks...

Fischarten im Mittelmeerraum durch Wasserkraftboom gefährdet

++ Neue Studie belegt: Wasserkraftwerke haben verheerenden Einfluss auf Fischbestände in Flüssen rund um das Mittelmeer ++ Zahlreiche Arten sind vom...