Ziele des Projekts

Für eine "Energiewende von unten"

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Auch die Nutzung von Biomasse bietet Chancen zur Steigerung der Ressourceneffizienz.

© Bledi Hoxha

In der Wojwodschaft Podlassien sollten die gesellschaftlich relevanten Kräfte sensibilisiert und motivert werden, aktiv mit dem Marshallamt eine „Energiewende von unten“ anzugehen. In partizipatorischen Prozessen sollte eine gemeinsame von der Öffentlichkeit getragene Zielfindung für eine neue, innovative regionale Energiepolitik erreicht werden. Außerdem solltenentsprechende Modellprojekte entwickelt und mit der Umsetzung begonnen werden.

Im Februar 2016 wurde das Projekt offiziell abgeschlossen. Es gliederte sich in drei Arbeitsbereiche:

1) Entwicklung und Umsetzung einer Öffentlichkeits- und Bewusstseinsbildungsarbeit gemeinsam mit dem verantwortlichem Marshallamt sowie den Kommunen; in der Argumentation wurde regionalwirtschaftlichen Fragen eine ebenso hohe Bedeutung eingeräumt wie energie- sowie klimapolitischen Aspekten.

2) Mitwirkung bei der Entwicklung von planerisch-rechtlichen sowie ökonomischen Rahmenbedingungen zum Auf- und Ausbau entsprechender Programm- und Projektstrukturen zur Förderung erneuerbarer Energien; dabei stand in der Region die strategische Ausrichtung des Operationalen Programms zur EU-Förderperiode 2014-2020 und die spätere Nutzung potentieller Strukturfondsmittel im Vordergrund.

3) Projektierung und möglichst Realisierung konkreter, angepasster Modellprojekte; diese sollten sich nicht primär auf den Strombereich konzentrieren, sondern besonders auch den Wärmebereich umfassen, der immer noch vom Einsatz von Kohle geprägt ist. Bei der Nutzung von Biomasse sollte größter Wert auf die vorrangige Nutzung von Reststoffen und eine effektive Nutzung entstehender Wärme gelegt werden.

Die einzelnen Projektschritte und die Erfolge des Projekts sind im Abschlussbericht beschrieben. EuroNatur setzt seine Arbeit in der Region auch nach Projektabschluss fort.



Partner: Marschallamt Bialystok, Politechnika Bialystok, Stadt Lapy, Energievision Frankenwald, Stadt und Stadtwerke Wunsiedel

Förderung: Umweltbundesamt (UBA) mit Mitteln des Bundesumweltministeriums (BMUB)


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