Ökologischer Landbau

Nachhaltig anbauen

<p> </p><p> </p><p> </p><p> </p><p> </p><p> </p><p> </p><p> </p><p> </p>

Die ökologische Landwirtschaft verfügt über wertvolle Kenntnisse bei der Auswahl standortgerechter Sorten.

© Matthias Meissner


Auch wenn längst nicht jeder Ökobauer Interesse am Naturschutz hat und so mancher konventionelle Landwirt ein hohes Engagement für Naturschutz und Landschaftspflege zeigt: Unter dem Strich sorgt der Ökolandbau für saubereres Wasser, eine höhere Biodiversität und abwechslungsreichere Landschaften. Er ist erwiesenermaßen klimafreundlicher, tiergerechter und beschäftigt meist auch noch mehr Menschen als sein konventionelles Pendant.

 

Ökolandbau als Chance
Die ökologische Landwirtschaft verfügt über wertvolle Kenntnisse im Mischfruchtanbau, beim Fruchtwechsel, der Gründüngung, dem Aufbau der Humusschicht im Boden, bei der biologischen Schädlingsbekämpfung, der Auswahl standortgerechter Sorten und dem Wasser-Management. Gerade in weniger entwickelten Regionen und Ländern, wo die Bauern keine aufwändige Landwirtschaftstechnik zur Verfügung haben, können moderne ökologische Anbaumethoden zu einer enormen Ertragssteigerung führen, während kostspielige konventionelle Methoden für die Bauern finanziell und logistisch nicht umsetzbar sind.


Gemeinsam für den Wandel

Im Rahmen des Projekts „Die bessere Agrarpolitik“ setzt sich EuroNatur – gemeinsam mit der Verbändeplattform -  dafür ein, die finanzielle Förderung des Ökolandbaus seitens der Europäischen Union zu verbessern. Denn er bildet ein in sich stimmiges System, das ständig wissenschaftlich und praktisch weiterentwickelt wird.


Link zum Artikel „Kann der Ökolandbau die Welt ernähren“ im EuroNatur-Magazin 4/2008 (pdf-Datei, 293 KB)

Link zum Positionspapier "Für eine gesellschaftlich unterstützte Landwirtschaftspolitik" (pdf-Datei, 449 KB)

Link zum EuroNatur-Artikel "Unerwünschter Artenzuwachs in NRW - der Maiswurzelbohrer ist da" (pdf-Datei, 58 KB)

EHF_Open_Letter_Biodiversity_and_Farm_to_Fork_Strategy.pdf

Zum Download (790 KB)

Mitmachen und dabei sein - werden Sie aktiv:

Spende

Zukunft braucht Natur. Wir setzen uns für sie ein. Bitte nutzen Sie Ihre Möglichkeiten, um zu helfen. Ihre Spende ist ein wirkungsvoller Beitrag für eine lebenswerte Umwelt.

Fördermitgliedschaft

EuroNatur setzt auf langfristig angelegte Naturschutzprojekte statt Schnellschüsse. Mit Ihren regelmäßigen Spendenbeiträgen geben Sie uns die dafür nötige Planungssicherheit.

Aktuelles

Kein grünes Licht für Kleinwasserkraft in der EU-Finanztaxonomie

Gemeinsam mit über 130 NGOs und Experten fordert EuroNatur die Europäische Kommission auf, im Kampf gegen die Klimakrise auf die Wissenschaft zu...

Vjosa: Politisches Spiel mit der Zukunft von Europas letztem Wildfluss

++ 94 Prozent der albanischen Bevölkerung für die Errichtung eines Vjosa-Nationalparks ++ IUCN bestätigt das Potential der Vjosa, Nationalpark zu...

Auf Entdeckungsreise in Europas Natur

Internationaler Fotowettbewerb „Naturschätze Europas 2021“ startet

Kleinwasserkraftwerke auf dem Balkan bald passé?

Die Regierung der Föderation von Bosnien und Herzegowina (FBiH) kündigte Ende November an, ab 2021 keine Subventionen mehr für den Bau von...

Kurz vor den Wahlen verkündet Rumänien den Schutz einiger Urwälder

Nach Jahren bürokratischer Mühen stehen manche rumänische Primärwälder – wie das Boia-Mică-Tal im Făgăraș-Gebirge – nun endlich unter Schutz....

Dank Wildnisfonds: Neue Schutzgebiete am Grünen Band

Stiftungen am Grünen Band erwerben mit Mitteln aus dem Wildnisfonds insgesamt knapp 400 Hektar, auf denen nun Wildnis entstehen darf. Die in der...

Wolfspopulation in Westpolen trotz Wachstum noch nicht sicher

Eine jetzt veröffentlichte Langzeitstudie über die Ausbreitung der Wölfe in Westpolen macht deutlich, dass trotz kontinuierlich wachsender Zahlen in...

Salinen-Bagger im Altmetall gelandet

Um Naturschutzmaßnahmen in der Saline Ulcinj durchführen zu können, finanzierte EuroNatur 2004 einen Bagger. Mit ihm sollten Dämme und Deiche in Stand...

Juristischer Sieg für Rumäniens Wälder

Lange haben die rumänische Regierung und das staatliche Forstmanagement Romsilva Informationen über die Waldbestände im Land geheim gehalten, entgegen...

Gesucht: Vogel des Jahres 2021

++ Erstmals wird der Vogel des Jahres von der Bevölkerung gewählt ++ Große Beteiligung bei der Jubiläumsaktion ++ Naturschutzstiftung EuroNatur...

Bedrohtes Inselparadies

Im äußersten Nordosten Korfus, unweit des albanischen Festlands, liegt die Erimitis-Halbinsel. Vom Massentourismus ist sie bisher noch verschont...

Beschwerde an Berner Konvention wegen Staudämmen an der Neretva

++ Naturschutzorganisationen erheben bei der Berner Konvention Beschwerde gegen Bosnien-Herzegowina wegen Bewilligung von Dammbauten an der oberen...

Slowenische Regierung plant Ausbau der Wasserkraft

An der Save in Slowenien soll eine Reihe von Wasserkraftwerken entstehen; die Regierung in Ljubljana hat mehrere Konzessionen vergeben. Naturschützer...

Zeugen illegalen Holzeinschlags in Rumänien

Recherchereise von Thomas Waitz, Europaabgeordneter der Grünen aus Österreich, zusammen mit Agent Green zeigt, dass der illegale Holzeinschlag in...

EuroNatur-Preis 2020 für ausdauernde Pestizidgegner

++ Südtiroler Gemeinde Mals erhält diesjährigen EuroNatur-Preis ++ Überregionale Bekanntheit durch Kampf um Pestizidverbot mitten in der...