Dr. Thomas Griese - Präsidiumsmitglied EuroNatur

© Dr. Thomas Griese privat
© Dr. Thomas Griese privat

Von Haus aus ist Dr. Griese Jurist. Seit dem 18. Mai 2011 ist er Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten in Rheinland-Pfalz.

Wie ein roter Faden zieht sich ein ausgeprägtes Engagement für den Naturschutz durch sein Leben. Unter anderem ist er seit 1997 aktives Mitglied von BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN. Als Staatssekretär im Ministerium für Umwelt-, Landwirtschafts- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (1995-2005) setzte er sich bereits intensiv für EuroNatur-Belange ein: Vom grenzüberschreitenden Zugvogelschutz über den Erhalt des Naturparadieses Narew in Nordost-Polen bis hin zur Ausweisung wichtiger Schutzgebiete.

Ein Höhepunkt in seiner Karriere war dabei die Einrichtung des Nationalparks Eifel im Jahr 2004 als erster Nationalpark in Nordrhein-Westfalen, die er entscheidend vorangetrieben hat. „Das war ein langer Prozess, in den die verschiedensten Interessensgruppen, vom Bürgermeister über den Jäger bis hin zum Waldbauern, eingebunden waren. Am Ende stand die lokale Bevölkerung vorbildlich hinter dem Projekt.

Menschen für die Natur zu begeistern liegt mir ganz besonders am Herzen. Ich werde meine Kontakte in Politik und Wirtschaft nutzen, um für die Arbeit von EuroNatur zu werben und Verständnis dafür zu schaffen, dass Naturschutz weit mehr bedeutet als nur den Schutz einzelner Orchideenarten.“ 

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Braunbär

Ein Raubtier mit der Vorliebe für Süßes, beliebte Vorlage für Kuscheltiere und als blutrünstige Bestie verfemt und verfolgt: der Braunbär vereint viele Gegensätze.

Luchs

Scheu, geschickt, geschmeidig und einzelgängerisch ist der Luchs. Damit er in Europa überleben und sich wieder ungestört ausbreiten kann, bedarf es intensiver Schutzmaßnahmen.

Wolf

Als geschickter und ausdauernder Jäger bewundert, aber auch als blutrünstiger Isegrim verrufen und verfolgt: Das Verhältnis der Menschen zum Wolf ist sehr gespalten.

Zugvögel

Immer dort sein, wo sich gerade die besten Lebensbedingungen bieten: Wer Flügel hat, kann sich diesen Luxus leisten.

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Über 12.500 Kilometer erstreckt sich das Grüne Band als Korridor von Lebensräumen mit außergewöhnlicher Artenvielfalt entlang des einstigen Eisernen Vorhangs vom hohen Norden Europas bis zum Schwarzen Meer im Süden.

Urwaldschutz in Rumänien

Urwälder: Auch in Europa gibt es sie noch. Vor allem in den rumänischen Karpaten haben große Flächen ursprünglicher Waldgebiete überlebt – ein globales Naturerbe von unschätzbarem ökologischem Wert.

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Wo in Deutschland gibt es noch ursprüngliche, wilde Flüsse? Sie sind mit der Lupe zu suchen. Auf dem Balkan hingegen finden sich solche Paradiese bis heute in großem Ausmaß.

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