Grüne Zukunft für Belasitsa

Belasitsa - grüne Hügel am Grünen Band Balkan

© Kerstin Sauer

Ein Anfang ist gemacht: Gemeinsam mit seinen Partnern vor Ort hat EuroNatur in den vergangenen drei Jahren die nötigen Grundlagen dafür geschaffen, die Naturschätze des Belasitsa-Gebirges im Dreiländereck Bulgarien, Mazedonien und Griechenland langfristig zu erhalten. Eines der wesentlichen Ziele war es, die grenzübergreifende Zusammenarbeit zu stärken. Nun ist klar: Die Projektpartner aus den drei Ländern werden auch nach dem offiziellen Projektende weiter kooperieren.

Auf der Abschlusskonferenz des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderten Projekts „Belasitsa über Grenzen hinweg – grenzübergreifende Zusammenarbeit am Grünen Band Balkan“ unterzeichneten die Vertreter der Bulgarian Biodiversity Foundation (BBF), des bulgarischen Naturparks Belasitsa, der mazedonischen Umweltorganisation Planetum und des griechischen Nationalparks Kerkini-See eine Absichtserklärung. Darin vereinbarten sie unter anderem, weiterhin Maßnahmen für den grenzüberschreitenden Naturschutz zu entwickeln und umzusetzen, den kulturellen Austausch anzuregen und Initiativen für eine ausgewogene Regionalentwicklung zu fördern. So sollen die Aktivitäten unter anderem dazu beitragen, für die Gemeinden am Fuß des Gebirges naturverträgliche wirtschaftliche Perspektiven zu schaffen – zum Beispiel in Form eines sanften Naturtourismus.

Welche Chancen ein naturverträglicher Tourismus für die Weiterentwicklung der Region bietet, veranschaulichte Tourismusexpertin Lena Maly-Wischhof in ihrem Vortrag. Wertvolle Anregungen erhielten die Teilnehmer der Abschlusskonferenz auch durch Anja Domnick. Die Vertreterin des Gemeinsamen Wattenmeer Sekretariats (CWSS) berichtete über ihre Erfahrungen bei der Umsetzung einer gemeinsamen Strategie für nachhaltigen Tourismus im Dreiländereck Niederlande, Deutschland und Dänemark.

Lesen Sie den Artikel „Belasitsa – Verwunschenes Gebirge am Grünen Band Balkan“ in der Ausgabe 3/15 des EuroNatur-Magazins

Mitmachen und dabei sein - werden Sie aktiv

Spende

Zukunft braucht Natur. Wir setzen uns für sie ein. Bitte nutzen Sie Ihre Möglichkeiten, um zu helfen. Ihre Spende ist ein wirkungsvoller Beitrag für eine lebenswerte Umwelt.

Fördermitgliedschaft

EuroNatur setzt auf langfristig angelegte Naturschutzprojekte statt Schnellschüsse. Mit Ihren regelmäßigen Spendenbeiträgen geben Sie uns die dafür nötige Planungssicherheit.

Aktuelles

Neues Braunbärenprojekt gestartet

Ein wichtiger Schritt für den Schutz der Dinariden-Pindos-Bärenpopulation: In enger Zusammenarbeit mit unseren Partnern auf dem Balkan und der…

Putins Angriffskrieg und die europäische Energiekrise

Russland ist in die Ukraine einmarschiert. Unsere Blog-Autorin Bruna Campos ist unverändert schockiert über das, was dort passiert. Krieg ist…

Vogelschützer streiten für sichere Adria-Zugroute

++ Der Vogelzug ist in vollem Gange ++ Jedes Jahr werden Tausende Zugvögel auf dem Balkan illegal getötet ++ 4. Adriatic Flyway-Konferenz tagt in…

Weltwassertag 2022: Grundwasser: „die Leber“ unserer Flüsse

In diesem Jahr steht der Weltwassertag unter dem Motto „das Unsichtbare sichtbar machen“ und legt besonderes Augenmerk auf die Bedeutung des…

Wasserkraft als Klimaretter? Ein längst überholter Mythos

Flusstäler sind fruchtbare Lebensräume für Mensch und Tier. Ihre Zerstörung – um vermeintlich klimafreundliche Wasserkraftenergie zu erzeugen – hat…

Vier Mönchsgeier in Bulgarien vergiftet

Tragödie für den Naturschutz in Bulgarien: Mehrere ausgewilderte Mönchsgeier wurden in der Nähe des Dorfes Ticha vergiftet. Ein herber Rückschlag für…

Vogelgrippe am griechischen Prespa-See

Die Vogelgrippe H5N1 grassiert in diesem Winter besonders stark. Überregionale Aufmerksamkeit erregte das tausendfache Sterben der Kraniche im…

Wälder – Eierlegende Wollmilchsäue?

Die Erwartungen an das, was Wälder leisten sollen, sind hoch. Sie sollen vielfältige Lebensräume bieten, wild-romantische Sehnsüchte erfüllen,…

Illegaler Holzeinschlag in Rumäniens Naturwäldern nimmt trotz Gerichtsdrohung zu

Neue Daten belegen, dass die Zerstörung der letzten großen verbliebenen Ur- und Naturwälder der EU in Rumänien unvermindert anhält.

BESTbelt – Mehr Energie für das Grüne Band Europa

++ Start zur Einreichung von Projektvorschlägen für EU-gefördertes Projekt "BESTbelt" ++ Initiative soll lokalen Naturschutzorganisationen den Zugang…

Letztes Webinar zu Weißstörchen

Die vierteilige Webinarreihe zum Thema „Menschliche Einflüsse auf die Ökologie der Weißstörche“ nähert sich ihrem Ende. Am Samstag, 19. Februar von…

EuroNatur startet Meinungsbeiträge zur Energiewende

Sind Atomkraft und Erdgas nachhaltige Energiequellen? Was die EU-Kommission am Silvesterabend verkündet hat, tritt nun in Kraft: Atom und Gas werden…

Flughafenbau in Albanien droht bedeutendes Feuchtgebiet zu zerstören

++ Albanische Regierung plant Flughafenbau in der Narta-Lagune ++ Mögliche Korrektur der Schutzgebietsgrenze Vjosa-Narta ++ Am 2. Februar ist…

Deutsche KfW-Bank zieht sich aus Staudammprojekt in Bosnien-Herzegowina zurück

Die deutsche Entwicklungsbank KfW hat heute bestätigt, dass sie ihre Pläne zur Finanzierung des umstrittenen Janjići-Wasserkraftwerks am Fluss Bosna…

Gestiegene Fledermauszahlen im Winterquartier

Fledermausfreunde und -schützerinnen haben die kalte Jahreszeit genutzt, um die Winterbestände von Großem Mausohr und Co. zu erfassen. Es war die…