Gewinner 2023

Preisträger 2023

Hier finden Sie die Aufnahmen der Gewinner des diesjährigen Fotowettbewerbs "Naturschätze Europas", der in Kooperation mit der Zeitschrift natur, der Gelsenwasser AG und dem Fotofachgeschäft LichtBlick in Konstanz veranstaltet wurde.  Aus knapp 50 verschiedenen Ländern reichten Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Jahr insgesamt rund 3000 Bilder von Tieren, Pflanzen und Landschaften in Europa ein. Viele davon beeindruckend schön. Und so war es keine leichte Aufgabe für die Jury, die Gewinnerbilder zu küren.
Ein herzliches Dankeschön an alle Fotografinnen und Fotografen fürs Mitmachen!


Hinweis: Aufgrund gleicher Punktzahl von der Jury gibt es jeweils zwei sechste und zwei neunte Plätze.
Tipp: Durch klicken auf die Bilder können Sie größere Ansichten öffnen.

 


Krieg und Frieden

Zwei männliche Wildkaninchen kämpfen

1. Platz: Krieg und Frieden

© Csaba Daroczi

1. Platz: Csaba Daróczi

Power pur. Zwei männliche Wildkaninchen kämpfen mit vollem Einsatz um ihr Territorium. Die Tiere leben in großen Kolonien und sind nicht besonders zimperlich – vor allem dann nicht, wenn sie um ein Weibchen streiten. Der Fotograf hat diese Kolonie im Kiskunság National Park in Ungarn zufällig entdeckt und war so beeindruckt, dass er sich zwischen März und Oktober mit seiner Kamera auf die Lauer legte. Er wollte möglichst viele Szenen aus dem Leben der Wildkaninchen festhalten.

 


Ausweichmanöver

Orca jagd Heringsschwarm

2. Platz: Ausweichmanöver

© Andy Schmid

2. Platz: Andy Schmid

Schwarmintelligenz schützt viele Tiere vor ihren Fressfeinden. Doch wenn der Beutegreifer selbst hochintelligent ist, nützt sie wenig. Orcas arbeiten im Verbund strategisch zusammen, um Heringe aus der Tiefe an die Wasseroberfläche zu bringen, um sie dort leichter erbeuten zu können. Dieser Fischschwarm versucht, der Orcadame auszuweichen, doch für ein Exemplar der Heringe kam das Wendemanöver zu spät.

 


Gebadeter Grünspecht

Grünspecht

3. Platz: Gebadeter Grünspecht

© Konrad Funk

3. Platz: Konrad Funk

Einen Grünspecht so entspannt mit der Kamera einfangen zu können, ist ein Glücksfall. Vor allem ältere Tiere sind ausgesprochen scheu. An jenem Sommertag herrschte eine derartige Hitze, dass dieser junge Specht alles um sich herum vergaß und vor den Augen des Fotografen ausgiebig in einer Vogeltränke badete. Anschließend ließ sich das Tier in aller Ruhe die Schwingen von der Sonne trocknen. Klick!

 


Ein Schnabel – viele Beine

Mauerläufer mit Spinne im Schnabel

4. Platz: Ein Schnabel – viele Beine

© Luciano Casagranda

4. Platz: Luciano Casagranda

Mit ihren leuchtend roten Flügeldecken sind Mauerläufer leicht zu beobachten – sollte man meinen. Tatsächlich ist es eine große Kunst, den ansonsten eher unscheinbaren Vogel an den grauen Felswänden seines alpinen Lebensraums auszumachen. Dieses Exemplar hat offensichtlich hungrige Jungen im Nest. Für die Kleinen steht – unverkennbar – Spinnenkost auf dem Speisezettel.


Fett als Kälteschutz

Bartrobbe auf Spitzbergen

5. Platz: Fett als Kälteschutz

© David Oberholzer

5. Platz: David Oberholzer

Auch so sieht Europas Natur aus: Auf der zu Norwegen gehörenden Insel Spitzbergen gelang dem Fotografen im Juni 2022 diese Aufnahme einer Bartrobbe. Namensgebend sind die weißen langen Barthaare des Tiers. Bartrobben sind die schwersten arktischen Robben und bringen ein Gewicht von bis zu 360 Kilogramm auf die Waage. Der hohe Anteil des Fettgewebes schützt sie vor den kalten Temperaturen.

 


Gelassenheit im Flügelrausch

Silberreiher im Bartschtal

6. Platz: Gelassenheit im Flügelrausch

© Mateusz Piesiak

6. Platz: Mateusz Piesiak

Jeden Herbst ist das Bartschtal in Niederschlesien ein beliebter Rastplatz für Wasservögel. Häufig zu beobachten sind unter anderem Silberreiher und Lachmöwen, die in ihrem Verhalten kaum unterschiedlicher sein könnten. Der Reiher, der nahezu stoisch auf seine Beute lauert und die hektischen Möwen bilden einen Kontrast, den der Fotograf durch eine lange Belichtungszeit künstlerisch einzufangen wusste.


Abflug

Käfer beim Abflug von Blüte

6. Platz (2): Abflug

© Guilherme Limas

6. Platz (2): Guilherme Limas

Kaltstarts sind für Käfer wie diesen unmöglich. Er gehört zu den eher hitzigen Zeitgenossen, die erst ab einer bestimmten Betriebstemperatur startklar werden. Auch dieses Exemplar verbrachte die Morgenstunden damit, sich auf den Tag vorzubereiten. Durch die Bewegung seiner Flugmuskeln pumpte es die fehlende Wärme in den kleinen Körper. Erst dann flog der Käfer ab in den portugiesischen Morgenhimmel. Das Makro hielt den magischen Moment fest.

 


Vermeintlicher Romantiker

Papageitaucher mit Blüte im Schnabel

8. Platz: Vermeintlicher Romantiker

© Oscar Diez

8. Platz: Oscar Diez Martínez


Wie ein Galan tritt dieser Papageitaucher in Pose: Ob er für seine Liebste, bzw. sie für ihren Liebsten eine Blume gepflückt hat? Eher nicht, denn deutlich besser als ein Blumengruß würde ein Schnabel voller Sandaale beim Puffin-Partner ankommen. Doch diese und andere Beutefische sind selten geworden oder wandern in kältere Meeresregionen ab. Zu oft kommen die Papageitaucher mit leeren Schnäbeln von ihren Tauchgängen zurück.


Spielerische Rangelei

zwei junge Polarfüchse im Sommerfell

9. Platz: Spielerische Rangelei

© Philippe Drauge

9. Platz: Philippe Drauge

Polarfüchse werden auf Island bejagt, außer auf der Hornstrandir-Halbinsel im äußersten Nordwesten des Landes. Deshalb sind die Tiere dort viel weniger scheu als anderswo, was sie zu beliebten Fotomotiven macht. Auch diese beiden jungen Polarfüchse im Sommerfell ließen sich vom Fotografen bei ihrem neckischen Treiben nicht stören.


Herbstszene mit Springschwanz

Springschwanz

9. Platz (2): Herbstszene mit Springschwanz

© Anne Hellings

9. Platz (2): Anne Hellings

Winzig, wuselig und wahnsinnig wichtig. Springschwänze sind mit bloßem Auge schwer zu erkennen, dabei wimmelt der Boden von ihnen. Die Tierchen verwandeln dort abgestorbene Pflanzenteile in fruchtbaren Humus. Da sie nur wenige Millimeter groß und sehr aktiv sind, ist es eine Herausforderung, sie zu fotografieren. Ihre Sprunggabel lässt sie aus dem Stand mehrere Zentimeter in die Höhe schnellen und vor möglichen Fressfeinden fliehen. Dieses Exemplar hielt lange genug still, um mit den Herbstfarben eines herabgefallenen Blattes zum Kunstwerk zu verschmelzen.     

 


Pseudo-Kolibri

Taubenschwänzchen saugt Nektar von Blüte

11. Platz: Pseudo-Kolibri

© Marc Brouwer

11. Platz: Marc Brouwer

Wenn Sie in Ihrem Garten einen vermeintlichen Kolibri an einer Pflanze Nektar saugen sehen, handelt es sich höchstwahrscheinlich um ein Taubenschwänzchen. Die gedrungenen behaarten Falter mit den großen Augen sind bekannt für ihren auffälligen Schwirrflug, der dem eines Kolibris zum Verwechseln ähnelt. Im vergangenen Sommer war der Schwärmer mit dem langen Saugrüssel häufiger als sonst in Mitteleuropa zu beobachten.

 


Taxi nach…

roter Molch auf Erdkröte

12. Platz: Taxi nach...

© Lutz Klapp

12. Platz: Lutz Klapp

Lutz Klapp stockte der Atem, als dieses außergewöhnliche Paar aus dem Wald auf die Linse seiner Kamera zukam. Im Tarnanzug lag der Fotograf am Schwarzenbörner Teich in Nordhessen, um Erdkröten bei ihrer Wanderung abzulichten. Dann das! Nicht etwa eine männliche Erdkröte saß auf dem Weibchen, sondern ein roter Molch. Wie es dazu kam, bleibt ein Rätsel, doch offenbar nutze das Tier die Kröte als Taxi und sparte damit Energie.  

 


Kalender kaufen

Kalenderblatt singender Star
© Mateusz Piesiak

Die 12 prämierten Bilder des diesjährigen Wettbewerbs können Sie auch im großformatigen Wandkalender "EuroNatur - Naturschätze Europas 2024" bewundern, den Sie exklusiv über die EuroNatur-Service GmbH bestellen können. Lieferbar ist er ab Oktober 2023.

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Erneut mitmachen

Ab Dezember 2023 finden Sie auf dieser Seite die Ausschreibung zur neuen Ausgabe des Fotowettbewerbs "Naturschätze Europas".  

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