Outdoor-Ausrüster unterstützen Bärenschutz in Spanien

Der Naturschutzverband der Dachorganisation der europäischen Outdoor-Industrie (Association for Conservation – AfC of the European Outdoor Group – EOG) unterstützt das EuroNatur-Projekt zum Schutz der Bären im Kantabrischen Gebirge in Nordspanien auf Vorschlag der Firma Vaude im Jahr 2009 mit 30.000 Euro.

© Bruno Dittrich

Die größten Probleme für die letzten 150 Bären dieser westlichsten Bärenpopulation Europas sind die direkte Verfolgung durch Wilderer, die illegale Jagd und Fallenstellerei im Bärengebiet und das ungenügende Nahrungsangebot. Deswegen verwendet der lokale EuroNatur-Partner Fapas das Geld hauptsächlich für Patroullien und die Bestandsüberwachung sowie für die Pflanzung von Wildfruchtbäumen wie Esskastanie, Eichen, Wildapfel oder Eberesche.

Derweil entwickelt sich der Bärenbestand sehr positiv, denn seit 2006 konnten nun jedes Jahr mindestens 18 bis maximal 21 Bärenweibchen mit Jungtieren beobachtet werden – teilweise sogar in Gebieten, die in den letzten Jahrzehnten nicht mehr von Bären genutzt wurden. Ein Indiz dafür, dass die jahrelange Arbeit in der Region nun Früchte trägt und die Maßnahmen greifen. Insgesamt ist die Bärenpopulation von den nur 60 bis 80 Bären Anfang der 90er Jahre auf heute 150 Bären gewachsen.

Am 11. November stellen EuroNatur, Fapas und AFC das Bärenprojekt in einem bildreichen Vortrag vor. 

Zum Termin

Mehr zum Projekt im Faltblatt "Spaniens letzte Bären" (pdf.Datei 611 kb)

 

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